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Der Weg zu einer sicheren ImpfentscheidungSich ein unabhängiges und fundiertes Bild über den Sinn von Impfungen zu machen, ist nicht leicht. Denn allein schon das Hinterfragen löst bei vielen Gesprächspartnern heftige Emotionen aus. Das ist eigentlich merkwürdig, denn angeblich beruht die Praxis des Impfens auf naturwissenschaftlichen Beweisen und sollte somit sachlich diskutiert werden können. Der freie Journalist Hans U. P. Tolzin beschäftigt sich seit zehn Jahren intensiv mit der Impffrage und hat einen Leitfaden für eine sichere Impfentscheidung entwickelt, den er in diesem Artikel vorstellt.
Die Beweislast klärenDa beide Ansichten sich gegenseitig ausschließen, müssen Eltern, die vor der Impfentscheidung stehen, als Allererstes klären, wer denn nun die Beweislast hat und in der Verantwortung steht, offene Fragen zu beantworten: Ist der Ausgangspunkt "Impfen ist Menschenrecht", dann wird nur dann nicht geimpft, wenn die Impfkritiker beweisen können, dass Impfen mehr schadet als nutzt. Ist der Ausgangspunkt jedoch "Impfen ist eine Körperverletzung", die der mündigen Einwilligung der Eltern bedarf, dann sind es Hersteller, Gesundheitsbehörden und Impfärzte, die in der Beweispflicht stehen, dass Impfen mehr nutzt als schadet.
Voraussetzungen für meine "mündige Einwilligung"Der nächste Schritt im Entscheidungsprozess beruht auf der Annahme, dass Sie sich dafür entschieden haben, dass die impfbefürwortende Seite in der Beweispflicht steht. In diesem Fall müssen wir uns als Nächstes fragen, was denn die Voraussetzungen einer "mündigen Einwilligung" in die Körperverletzung namens Impfung sein könnten.
Im Folgenden werde ich die einzelnen Säulen erklären.
Was heißt "Wirksamkeit?"Wenn wir uns mit der ersten Säule beschäftigen, müssen wir uns zunächst fragen, was wir als Eltern überhaupt unter "Wirksamkeit" verstehen. Bei meinen Vorträgen und Seminaren kommt immer wieder folgender gemeinsamer Nenner heraus: Wirksamkeit ist der wissenschaftliche Nachweis eines gesundheitlichen Vorteils gegenüber dem Nichtimpfen. Anders ausgedrückt: Der Nachweis, dass Geimpfte insgesamt und unter dem Strich gesünder sind als Ungeimpfte.
Keine sinnvoll durchgeführten StudienDoch mir ist keine Zulassungsstudie bekannt, die auch nur eine einzige dieser Voraussetzungen erfüllt. Vor allem gibt es keine vergleichenden Studien Impfstoff gegen Placebo. Warum das so ist, erklärt uns auch die zuständige Zulassungsbehörde, das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) folgendermaßen: "Es ist ethisch nicht vertretbar, jemanden im Rahmen einer Studie bewusst nicht zu impfen."
Welche Gewichtung das "Ethik-Argument" für Sie hat, müssen Sie selbst bestimmen. Gegebenenfalls können Sie hier schon entscheiden, dass es für Sie eben nicht schlüssig ist und Sie deshalb keine mündige Einwilligung in die Körperverletzung geben können.
"Wirksamkeit" aus ExpertensichtAls nächste Frage drängt sich natürlich geradezu auf, welcher Wirkungsnachweis denn in der Praxis an Stelle eines solchen Nachweises des gesundheitlichen Vorteils erbracht wird. Dieser Wirkungsnachweis besteht in Form eines Labor- messwertes, des sogenannten Antikörpertiters. Dies ist die Anzahl der Antikörper, die – angeregt durch die Impfung – vom Organismus gebildet werden und die angeblich ganz genau auf Krankheitserreger abgestimmt sind. Je höher der Titer, desto größer die Immunität, so heißt es. Fragt man jedoch die zuständigen Behörden, das RKI und das PEI, nach wissenschaftlichen Beweisen für die Aussagekraft des Titers, dann stellt sich heraus, dass ein fehlender Titer nicht automatisch auch fehlende Immunität bedeutet, weil das Immunsystem eben nicht nur aus den Antikörpern besteht. Gleichzeitig können die Behörden keine einzige wissenschaftliche Studie benennen, die beweist, dass ein hoher Titer tatsächlich mit Nichterkrankung einhergeht.
Rückgang der Seuchen ein Beweis?Unabhängig von der Frage nach Wirksamkeitsstudien werden wir immer wieder mit dem Argument konfrontiert, der allgemeine Rückgang der großen Seuchen sei doch quasi schon ein Beweis für die Wirksamkeit von Impfungen. Doch ganz so einfach ist das nicht. Schaut man sich die Erkrankungskurven der letzten Jahrzehnte genauer an und setzt sie mit dem Einsetzen der Massenimpfungen in Beziehung, so fällt auf, dass die Erkrankungs- und insbesondere die Sterberaten in der Regel bereits lange vor Einsetzen der Impfungen stark zurückgegangen sind. Tatsächlich hat der "Armutsfaktor", der sich unter anderem in Hygienezustand, Ernährungs- und Wohnsituation ausdrückt, nachweislich einen entscheidenden Einfluss auf Häufigkeit und Schwere von Krankheitsverläufen. Auch hier kann man im Rahmen einer Plausibilitätsprüfung einhaken und beim statistischen Bundesamt entsprechendes Zahlenmaterial anfordern.
Ist das Impfrisiko kalkulierbar ?Mit dieser Frage springen wir nun von der ersten auf die zweite Säule einer mündigen Einwilligung. Die Antwort kann uns am besten die Zulassungsbehörde PEI selbst geben, und zwar im Bundesgesundheitsblatt 12/2004, Seite 1161:
Ist das Schreckensszenario ausreichend ?Je größer das Erkrankungsrisiko und das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs, desto größer auch die Notwendigkeit, sich mit der Impffrage zu beschäftigen. Macht uns eine bestimmte Infektionskrankheit jedoch keine Angst, zum Beispiel die Windpocken, dann erübrigt sich die Auseinandersetzung mit dem Impfthema von vornherein. Sieht man sich nun die Risikobewertungen des RKI zu verschiedenen beimpfbaren Infektionskrankheiten genauer an, so fällt auf, dass die Risiken regelmäßig aufgebauscht werden. Zum Beispiel werden die jährlichen Grippetodesfälle um das Tausendfache nach oben geschätzt, indem man die erhöhte Sterblichkeit im Winter einfach dem Grippevirus in die Schuhe schiebt. Verlässt man die Domäne der Schulmedizin und geht naturheilkundlich-ganzheitlich an die Sache heran, verlieren viele Infektions- krankheiten ihren Schrecken sogar völlig.
Abb.: © Andreas F. - Fotolia.com
Autoren Info
Hans U. P. Tolzin ist freier Journalist und Herausgeber der alle zwei Monate erscheinenden Zeitschrift "impf-report". Als Vater von zwei Kindern suchte er 1999 Klarheit in der Impffrage. Im Zuge seiner Auseinandersetzung mit dem Thema entstanden die Webseiten www. impfkritik.de und www.impf-report.de, der kostenlose "impf-report"-Newsletter, die Zeitschrift "impf-report" und das jährlich stattfindende "Stuttgarter Impfsymposium". Er ist Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins "Arbeitsgemeinschaft Bürgerrecht & Gesundheit e.V." (AGBUG, siehe www.agbug.de). |
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Leser Kommentare:
Am 13. Januar. 2010 geschrieben von Peter Fender
Da kann ich nur zustimmen und das Buch DER IMPFWAHNSINN von Christian Anders empfehlen
hier
www.christiananders.com
PETER (Sekretär)