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Heilige Pflanzen des Wissens und der HeilungJede Kultur hat ihre heiligen Pflanzen. Sie bringen Gesundheit, öffnen unser Herz und Wege in die Erkenntnis, helfen Verstand und Gefühl zu reinigen, negative Energien aus dem Körper zu extrahieren oder lassen uns von der Unsterblichkeit unserer Seele kosten. Ihre Einsatzbereiche sind so allumfassend wie ihre Mythen.
Natürliche HeilschwingungenEine peruanische Geschichte vom Baum des Wissens erzählt, dass alle Pflanzen Manifestationen der Farben des Regenbogens sind. Somit hat jede Pflanze ein ihr eigenes Farb- und Wirkungsspektrum. Ihre spezielle Schwingung lässt sie genau auf bestimmte Regionen des Körpers oder der Organe wirken. Zum Beispiel wirken Pflanzen wie der Beifuss oder Heilziest durch ihre hauptsächlich orange Farbschwingung sehr stark auf die emotionale Ebene des Menschen. Diese beiden Heilpflanzen helfen uns, als Tee getrunken oder geräuchert, unsere Gefühle in der Balance zu halten und in emotionalen “Tief”-Zeiten leichter zu atmen. Einblick in geistige GesetzePflanzen mit der Schwingungsfarbe Gold haben eine besondere Aufgabe übernommen und wirken auf den menschlichen Organismus in seiner Gesamtheit heilend. Sie wurden und werden in vielen Kulturen als heilige Pflanzen geehrt und für Rituale der Heilung, des Wohlstands und der Liebe verwendet. Die Farbe Gold steht dabei als Symbol für Weisheit, Klarheit, Lebenskraft und Inspiration und die Wandlung hin zur höchsten spirituellen Vervollkommnung. Es sind Pflanzen, die in ihrem Wesen das Wissen bestimmter Teilbereiche oder aller Pflanzen in sich tragen und es vermögen, unser Herz für die Gesamtheit zu öffnen. Diese Pflanzen haben für die Entwicklung der Menschheit eine große Bedeutung und wurden von Heilern, Sehern und Schamanen genutzt, um Gesundheit und Reichtum für ihr Volk und das Land zu bringen und tieferen Einblick in die Gesetze des großen Geistes zu bekommen.
Kontakt mit dem UnbewusstenEine der großen Pflanzen des Wissens in Mitteleuropa ist die von Hexen und Zauberern im Altertum hoch geehrte Alraunenpflanze, auch Mandragora genannt. Ihre Wurzel hat eine menschenähnliche Form, sie galt aufgrund dieses Merkmals schon früher als mächtige Heilpflanze. Aufgrund der hohen Giftigkeit ist vom Verzehr jeglicher Teile dieser Pflanze sehr stark abzuraten. Die getrocknete Wurzel zu verräuchern ist ungefährlich, wenn auch nicht immer unbedenklich. Auch durch das Verräuchern können emotionale Prozesse in Gang gebracht werden, die fachmännischer Begleitung bedürfen. Die Mandragora hilft uns, das Licht in uns zu erkennen. Dafür geht sie direkt ins Schattenreich von Mutter Erde und zeigt uns, dass am Ende doch jeder Schatten ein Kind des Lichts ist. Diese Prozesse sind anfangs aber nicht immer angenehm, da oftmals alte, längst in Vergessenheit geratene Themen in Resonanz geraten. Viele Verletzungen und Traumata haben wir, oft aus gutem Grund, unter den schweren Steinen des Vergessens ins Unterbewusstsein verbannt. Werden diese Zugänge geöffnet, erwarten uns eben manchmal Überraschungen. Deshalb ist es gut, jemanden an seiner Seite zu wissen, der Erfahrung im Umgang mit Schattenarbeit hat. Wie in der Literatur zur Alraune auch oft beschrieben, sollte man mit den Geistern umzugehen wissen, die man ruft. Schmaler Grat zwischen Heilung und VergiftungDie Mistel und die Taubnessel sind sozusagen die allwissenden Großeltern in der Pflanzenwelt. Sie tragen das Wissen aller Pflanzen und Heilpflanzen in sich. Dadurch ermöglichen sie es uns, in direkten Austausch mit dem Wissen selbst zu kommen, uns mit der Weisheit unserer Ahnen zu verbinden und vom Großen Geist selbst zu lernen.
Nebenwirkungsfrei: PflanzenmeditationenDoch es bestehen vielerlei Wege, um Zugang zu diesem Wissen zu bekommen. Es ist nicht unbedingt erforderlich, sich im Kochen toxischer Zaubertränke im eigenen Kupferkessel zu üben. Über Meditation oder die schamanische Verbindung durch die Trommel kann man sich direkt mit dem allwissenden Pflanzengeist verbinden - und das ganz ohne Nebenwirkungen. Um Zugang zu diesem direkten Wissen zu bekommen, ist eine Schulung der eigenen Fähigkeiten vorteilhaft, denn die Kultivierung eigener Ruhe, das Üben von Wahrnehmung und Zentrieren sind ein großer Teil der meditativen wie schamanischen Praxis. Auch für Sensitive und Begabte ist es in der Regel schön und erfüllend zu lernen, ihre Fähigkeiten zielgerichtet für sich und die Menschen in ihrer Umgebung einzusetzen.
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