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Das morphische Feld lesen

Die Realität besteht aus Feldern, in denen jede denkbare Information gespeichert ist. Indem wir lernen, Zugang zu diesen ­Feldern zu erhalten und sie zu „lesen“, können wir sie als Quelle unserer ­Intuition bewusst nutzen.

 

„Hätte ich doch nur auf mein Bauchgefühl gehört statt auf meinen Verstand! Ich hab’s doch gleich gewusst!“ Kennen Sie diesen Gedanken? Die meisten von uns vernachlässigen mehr oder weniger den Kontakt mit ihrer Intuition. Auch wenn wir immer wieder die Erfahrung machen, dass es sich lohnt, auf die eigene „innere Stimme“ zu hören, lassen wir es trotzdem zu, dass diese leisen, zarten Botschaften von der Lautstärke unseres Kopfkinos übertönt werden. Dabei hat unser Bauchgefühl sehr oft wertvolle Hinweise, Antworten und Wegweiser für uns – wie ein hochsensibler Seismograph lotet es in Bruchteilen von Sekunden (tatsächlich innerhalb von 200 Milli­sekunden) für uns die Lage aus. So schnell und zielsicher kann unser Verstand schon aus neurobiologischen Gründen gar nicht agieren und entscheiden. Auch ist die verstandesmäßige Analyse und Einschätzung einer Situation oft komplexer und komplizierter als das Vorausdenken der nächsten drei Züge in einer fortgeschrittenen Schachpartie. Anstatt Erleichterung und Klarheit zu verspüren, geraten wir oft mehr in Verwirrung und Unsicherheit, je mehr wir die Alternativen und Möglichkeiten analytisch betrachten und abwägen.

 

Erfolg aus dem Bauch heraus

Wen wundert es also noch, dass erfolgreiche Menschen – nach ihrem Erfolgsrezept befragt – verraten, dass sie ihrer Intuition einen großen Raum in ihren Entscheidungsfindungen einräumen und sich dessen bewusst sind, dass genau sie einen entscheidenden Aspekt ihres Erfolges ausmacht. Es gibt sogar Berufe in Branchen, wie zum Beispiel der Versicherungsbranche, in der man aufgrund der Thematik meinen würde, Entscheidungen würden ausschließlich aufgrund faktischer Aspekte getroffen. Mitnichten. Bei Rückversicherungen gibt es zum Beispiel den Job des „Underwriter“, der für Risiko-Versicherungsprojekte verantwortlich zeichnet, die im Bereich mehrstelliger Millionenbeträge und höher liegen. Diesen Mitarbeitern stehen zwei Entscheidungsmittel zur Verfügung: Zu 50 Prozent eine bestgehütete Firmensoftware – und zu 50 Prozent die eigene, intensiv und aufwendig geschulte Intuition. 

Aber auch in unserem ganz normalen Alltag werden Entscheidungen nicht nur auf der Basis von technischen Hilfsmitteln, Gelerntem, Erfahrungen oder fachlichem Wissen getroffen, sondern genauso häufig durch das Bauchgefühl, die eigene Intuition.

Was haben nun die morphischen Felder mit unserer Intuition zu tun? Morphische Felder sind vor allem durch die Forschungen und Erkenntnisse des Biologen, Wissenschaftlers und Autors Prof. Dr. Rupert Sheldrake bekannt geworden. Nach seiner Theorie steuern feinstoffliche Felder