|
|
|
|
|
|
Währungsreform und GesamtcrashDer große Irrtum über das Geldsystem: Warum eine Währungsreform unausweichlich ist. Es gab noch niemals in der Weltgeschichte so deutliche Hinweise auf einen Gesamtcrash wie heute!
„Es gibt nur den US-$ auf der Welt!" - „Eine Währungsreform in den USA betrifft alle Währungen!"
Leider verstehen die wenigsten Menschen unsere Finanzsysteme. Das gilt auch für viele Finanzberater.
Wie der Dollar zur Weltwährung wurde
Dieser „Edelmetallstandard" sollte allen weltweiten Notenbanken den „Vorteil" bieten, für ihre eigenen Währungen anstatt echter Goldbarren in den einzelnen Staatstresoren zu horten, nur noch Dollarnoten zu „lagern", die man bei Bedarf gegen Gold bei der FED (amerikanische Notenbank) eintauschen könne. Durch dieses Abkommen wurde der US-$ zur Weltwährung! Er „ersetzte" quasi das Gold der einzelnen Länder. Heutzutage gibt es kein Land mehr, das nicht seine Währung durch Dollarnoten unterlegt hat. Die Schweiz war das letzte Land, das in den 1990er Jahren dem Internationalen Währungsfonds (IWF) „beigetreten wurde" (der Interessenvertretung des US-zentrischen Bretton-Woods Abkommens). Mit dieser Aktion wurde die Schweiz als Insel der glückseligen Kapitalanleger als letzter unabhängiger Standort unserem „kranken" System angepasst. Auch diesen Zusammenhang kennen nur wenige Finanzexperten. Fröhlich empfiehlt man die Schweiz als sicheres Land, in dem man als Investor bestens aufgehoben sei. Die Einlagerung von privaten Edelmetallen dort gilt bei den unaufgeklärten Finanzberatern ebenfalls als besonders intelligent. Erklären können sie es allerdings nicht. Als Ende der 1960er Jahre die Franzosen von ihrem legitimen Recht gebrauch machen wollten, ihre Papierdollar in Gold einzutauschen, verweigerten die US-Amerikaner die Herausgabe des gelben Metalls. Dieser widerrechtliche Enteignungsvorgang wurde im Jahre 1971 offiziell, als Präsident Nixon das Goldrückgaberecht für alle Staaten der Welt als unmöglich erklärte.
Unser heutiges Geldsystem besteht zu fast 80% aus US-$, die restlichen rd. 20% machen alle anderen Währungen der Welt aus. Das sollte verstanden werden. Auch ein Euro besteht durch seine Hinterlegung aus 80% US-$. Sollte die US-amerikanische Währung crashen, brechen logischerweise auch alle anderen Weltwährungen zusammen. Das Argument: „Wenn der Dollar kollabiert, steigt der Euro, der Schweizer Franken oder sonst irgendeine Währung", ist einfach inkompetent, denn auch der Euro ist nun einmal eine Dollarwährung.
Warum stehen wir vor einer Weltwährungsreform, die unglaublich viel Geld, Rentenpapiere und Aktien vernichten wird?
In diesem verzinsten Geldsystem in Verbindung mit einer nicht sachwerten Unterlegung kann man hemmungslos neues Geld produzieren, was man auch tut. Das wir noch nicht unter einer Hyperinflation leiden (wie z.B. 1923 in Deutschland), liegt an der „ungleichen Verteilung" des Geldes. Immer mehr Armut bei der Menschenmasse und immer mehr Reichtum bei einer sehr kleinen Gruppe ist der Grund. Die Ultrareichen haben eigentlich alles, was sie brauchen und erstreben. Sie haben höhere Geldeinnahmen, als Sie ausgeben können und horten diese immer mehr werdende Mittel in „Geldanlagen". Dieses aus dem Wirtschaftskreislauf „entzogene" Kapital führt zur monetären Unterversorgung der Ökonomie. Einfach ausgedrückt heißt das: In solchen Situationen bleibt den Notenbanken dann nur noch ein Weg: „Schleusen auf zur Geldproduktion, was ja für die Mächtigen kein Problem darstellt, da z.B. ein Goldstandard eine unkontrollierte Geldmenge ja nicht mehr begrenzt!" Die daraus folgende Hyperinflation führt dann zum Währungszusammenbruch. Da es global nur eine Währung (US-$) gibt, werden dann auf der ganzen Welt unglaubliche Mengen an Kapitalanlagen vernichtet.
Der Beleihungswert der USA ist um ein Vielfaches überschritten.
Legen wir diese „Denke" einmal unserem Dollargeldsystem zu Grunde. Jede Dollarnote, die Nicht-US-Länder annehmen, egal ob in Deutschland, England oder China, ist ein Schuldschein, dem der Beleihungswert der USA entgegensteht. Würde man den „Wert der USA" einmal genau ermitteln und dann der Dollarmenge außerhalb der USA gegenüberstellen, käme man schnell zu dem Schluss, dass der „Beleihungswert der USA" um ein Vielfaches überschritten wurde. Im privaten Bereich kann die Gläubigerbank in solchen Fällen irgendwann ein Darlehen aufkündigen und das Pfand (im o.g. Fall die Immobilie) verwerten. Es dürfte in der monetären Globalwelt allerdings erheblich schwerer werden, wenn alle nicht US-amerikanischen Staaten der USA den „Geldsystemkredit" einseitig aufkündigen und den Standort USA verwerten wollten, denn dummerweise ist dieser weltgrößte Schuldner auch die weltgrößte Militärmacht geworden!
Prognose zu unserer vor uns liegenden Weltwährungsreform.
Es gab noch niemals in der Weltgeschichte so deutliche Hinweise auf einen Gesamtcrash wie heute! Wir müssen davon ausgehen, dass der Zusammenbruch bereits läuft. Man nutzt für diesen Vorgang die „Salami-Taktik", also Scheibchen für Scheibchen. Für viele Menschen hat der „persönliche" Crash schon längst stattgefunden. Der gut bezahlte Ex-Banker, der heute Harz IV Empfänger ist, weiß wovon ich rede. Täglich gehen massenweise Arbeitsplätze verloren, werden Firmen und Privatleute insolvent und dieser Trend ist unumkehrbar! Keine Volkswirtschaft kann solche Fakten verkraften, ohne zu zerstören. Ich persönlich rechne täglich mit der Bekanntgabe einer „Neustrukturierung" des Währungssystems aber es könnte auch noch einige Jahre mit „Gewalt" verlängert werden. Auch vom Zaun gebrochene Kriege gegen den Irak, Afghanistan, Iran oder den Libanon können nur kurzfristig durch Rüstungsaufträge den Tod unserer Weltwährung verzögern. Ich finde es übrigens völlig unerheblich, ob es morgen oder in ein paar Jahren „knallt". Allein die Tatsache der genannten Zusammenhänge macht ein dringendes Handeln für die Menschen unabdingbar, wenn sie diese „Zukunft" durchstehen wollen.
Auch deutsche Aktien sind US-Aktien!Leider glauben immer noch viele Menschen, dass ihnen nichts passieren kann, wenn der US-Aktienmarkt kollabiert, da man ja nur in Aktienmärkten außerhalb der USA investiert ist. „Noch einmal", wenn nur eine Weltwährung existiert, gibt es logischerweise auch nur einen Weltaktienmarkt, da grundsätzlich jede Aktiengesellschaft dieser Welt ein überwiegend dollarbasiertes Unternehmen darstellt. BMW, BASF, Nestle, Siemens, Bayer usw. sind quasi US-amerikanische Unternehmen, die im Falle des Leitwährungszusammenbruchs mit in die Tiefe gerissen würden.
Fundamentale (physische) Wirtschaft findet nicht mehr statt!Da unser verzinstes Geldsystem ein unendliches Wachstum fordert, was real nicht möglich ist, versinkt unsere Weltwirtschaft immer tiefer in einem Moloch der Pseudowirtschaft. Autokonzerne kaufen ihre eigenen Produktionen über Tochterfirmen, nur damit die Zulassungsstatistiken stimmen, Versicherungsgesellschaften verschenken Sparbücher ihrer Tochterbank an die Kunden, um in der Presse zu verkünden, viele neue Bankkunden gewonnen zu haben. Solche Vorgänge sind absolut frag-würdig, da man die Menschen mit diesen Manipulationen schlicht belügt. In den Verwaltungen werden völlig sinnlose neue „Verordnungen" produziert, um auch auf dieser Ebene eine echte Wirtschaft vorzugaukeln. Währenddessen erodieren die Infrastrukturen, die dringend erneuert wer den sollten. Wir lesen in den Nachrichten, dass die Eisenbahnbrücken kurz vor dem Zusammenbruch stehen und die Strommasten in Deutschland verrotten aber es gibt trotz der vielen Arbeitslosen kein Geld, um diese fundamentalen Schäden zu beheben. Das darf man getrost als „krank" bezeichnen.
Was kommt auf den Einzelnen zu?Ganz einfach. Durch eine Massenverarmung auch der heute noch Gutbetuchten, werden die Immobilienpreise in absehbarer Zeit vermutlich komplett zusammenbrechen, die Aktienmärkte kollabieren (ewig Gestrige sprechen leider auch heute noch bei Aktien grundsätzlich von „Sachwerten") und die Rentenmärkte zerbrechen. Die Folge für die Menschen ist erst einmal Ohnmacht und Wut, bevor der Überlebenstrieb einsetzt. Was das bedeutet, vermag ich nicht zu sagen. Viele Finanzdienstleister und Banker werden vermutlich auf der Flucht vor ihren Ex-Kunden sein, denen sie mit den heutigen Verkaufsarien der Standardprodukte die Zukunft entziehen. Klingt brutal und man wird mir einmal mehr Panikmache und „Crashpoesie" vorwerfen. Die meisten Menschen die ich zurzeit kennen lerne, verstehen allerdings sehr genau, was ich meine.
Video zum ThemaProf. Hankel: Dollarbetrug und SZR
Autoren Info
Andreas Popp Der international anerkannte Erfolgsautor hinterfragt und erklärt seit Jahren die Politik- und Wirtschaftswelt. Die frappierenden Ergebnisse jenseits des Mainstreams kommuniziert er in allge-meinverständlicher Form. Seine Bücher und sonstigen Publikationen sprechen für sich, selbst bei TV-Auftritten (z.B. Sat1, n-tv) ist er für seine klaren Aussagen bekannt. http://www.wissensmanufaktur.netBilderDollar-Schatten: Svilen.milev / Wikimedia
|
|
Leser Kommentare:
Am 10. Oktober. 2011 geschrieben von reiner tiroch
Der gesamtchrash könnte nach dem 23.10. Gipfel wirklichkeit werden. Die gesamte sinnlose Dauerretterei brachte nur neue Schulden, und dient den Verursachern. Griechenlands Umschuldung, Frankreich und Italien spitzeln auf den erweiterten EFSF mit Hebel, und gerettete länder sind wieder am Anfang. Da ist es nicht verwunderlich, wenn Amerika, Japan, china, und Europa die Völker in die neue Welt mit neuer Währung führen würden. Umsonst sausen nicht alle politiker und Finanzminister in der Welt herum.
Am 14. Juli. 2011 geschrieben von
Les dir das mal durch, alles was da drinsteht hab ich so auch nicht gewusst.
Am 15. Februar. 2010 geschrieben von Krisenbetroffener
Ich gehöre zur so genannten "Generation abgewrackt" oder auch "Generation Krise", Alter 25-35. Nach abgeschlossenem Studium und besten Qualifikationen musste ich mich nach 6 Monaten in der Autoindustrie wieder gekündigt auf der Straße wiederfinden.
Kein Hartz IV beantragt, familiär unterstützt, warte ich nach etlichen Bewerbungsrunden nun die Entwicklung ab und reagiere nur noch auf schlimmere Dinge, sollte mir das Essen und die Wärme fehlen. Eine Perspektive jenseits von Hartz IV, 1-Euro-Jobs und Praktika gibt es nicht. Es geht etlichen anderen Absolventen genauso, niemand redet aus Scham über die Situation, aus Angst, abgehängt zu sein.
Unsere Generation wird für die Rentner in dieser Lage keine Verantwortung mehr übernehmen können. Die Frage ist, ob die über uns liegende Generation das noch kann.
Was mit den Renten hierzulande kurzfristig passieren wird, würde ich doch noch sehr gern wissen, wenn nicht auch dort noch Kürzungen anstehen.