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Bundestagswahl: Das Grundeinkommen wählen
Ihre Petition für das Grundeinkommen fand so viele Unterzeichner, dass der Server des Bundestags zusammenbrach - eine der erfolgreichsten Online-Petitionen aller Zeiten. 50.000 Menschen unterschrieben in kürzester Zeit die Forderung nach einem Grundeinkommen. Susanne Wiest muss deshalb im Bundestag angehört werden, um dort stellvertretend für alle Unterzeichner das Anliegen vorzubringen. Der Bundestag teilte ihr jedoch mit, eine Anhörung und Diskussion der Petition sei ungewiss und frühstens in der nächsten Wahlperiode möglich. Deshalb hat sich die Greifswalderin jetzt entschlossen, bei der Bundestagswahl im September selbst als parteilose Direktkandidatin anzutreten. Die Direktkandidaten werden pro Wahlkreis mit der Erststimme gewählt. Gewinnt ein Direktkandidat in einem Wahlkreis eine relative Mehrheit (die deutlich unter 50 Prozent liegen kann), dann zieht er auch ohne Unterstützung durch eine Partei in den Bundestag ein. Ein Wahlkreis kann natürlich nicht viel bewirken - aber es sieht aus, als ob auch andere dem Beispiel von Susanne Wiest folgen werden. In Berlin Mitte etwa plant Ralph Boes von der Bundesagentur für Einkommen eine Kandidatur.
Bei Facebook liegt das Grundeinkommen schon vorn
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