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Deutsche drohen zu Natur-Analphabeten zu werden
Klingeltöne und Automarken sind bei Kindern heute stärker im Gedächtnis verankert als Vogelstimmen oder Wildblumen, stellt zum Beispiel der Bundesweite Arbeitskreis der staatlich getragenen Umweltbildungsstätten (BANU) fest. Die Artenkenntnis ist im freien Fall, ein Interesse für Natur besteht ab der sechsten Klasse kaum noch. Hammann sieht vor allem die Schulen in der Verantwortung, mit den Kindern mehr Erlebnis-Unterricht zu machen. Vielleicht liegt es aber vor allem bei den Eltern, mit ihren Kindern mehr in der Natur zu unternehmen - und vor allem auch selbst wieder mehr mit ihr in Kontakt zu gehen. Denn viel Wissen über Kräuter, Pilze, Naturzyklen, Arten und Zusammenhänge ist schon in der Generation der heute 30-jährigen verloren gegangen.
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