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Spanien zunehmend von Opus Dei regiert

Nachdem schon in Italien mit Mario Monti ein Berater von Goldman Sachs das Amt des Präsidenten übernahm, wird nun in Spanien mit Luis de Guindos ausgerechnet ein Top-Manager der 2008 kollabierten Investmentbank Lehman Brothers zum Wirtschaftsminister.

Doch nicht nur dieser Umstand stimmt bedenklich: Guindos ist außerdem Mitglied des einflussreichen katholischen Geheimbundes Opus Dei. Diese Eigenschaft teilt er sich mit vielen seiner Kollegen, auch Innenminister Jorge Fernández Díaz, Außenminister José Manuel García-Margallo, Gesundheitsministerin Ana Mato und der neue Verteidigungsminister Pedro Morenés sind Mitglieder des Geheimbundes. Eine interessante Kombination von Ämtern.

In Bezug auf seinen Werdegang als Investmentbanker ist schon erstaunlich, wie hier ausgerechnet jene Menschen Länder aus der Krise führen sollen, die diese überhaupt erst verursacht haben. Eine interessante Taktik, erst ein Problem zu kreieren, um dann selbst die Antwort darauf zu liefern.

Er ist jedenfalls in guter Gesellschaft: Der neue Chef der EZB, Mario Draghi, war zuvor Vizepräsident von Goldman Sachs.

 

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