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Isabelle von Fallois ist Pianistin, Autorin, Seminarleiterin und arbeitet mit Engeln und verschiedenen Formen der Energiearbeit. Sie hatte schon als Kind Kontakt zu Engeln, doch erst aufgrund einer lebensbedrohlichen Krankheit begann sie sich intensiver mit ihnen zu beschäftigen. Von dem Tag an, als sie die Engel täglich in ihr Leben rief, begann sie wieder ganz gesund zu werden.

Isabelle, wie sehen Engel aus? Haben sie Flügel und wallendes Haar?
[lacht] Das sind die Bilder, unter denen wir sie kennen, also zeigen sie sich gerne so. Aber manchmal sehe ich nur riesengroße Lichterscheinungen. Raphael ist smaragdgrün, Michael ist violett mit gold. Viele Leute haben die Vorstellung, dass Engel etwas mit der Kirche zu tun haben, aber das stimmt nicht. Es gibt ganz viele Menschen, die glauben an Engel, aber nicht an Gott.

Seit wie vielen Jahren können Sie diese Lichter sehen?
Ich habe als kleines Kind schon Lichterscheinungen in meinem Zimmer gesehen, sodass ich nachts keine Angst im Dunkeln hatte. Auch häuften sich Visionen und prophetische Träume nach einem Nahtoderlebnis im Alter von acht Jahren. „Bewusst hellsichtig“ bin ich jedoch erst seit 2004, denn vorher habe ich zwar einiges gesehen, doch mir war nicht klar, dass ich dies aufgrund von Hellsichtigkeit tat.

2012 steht bevor, viele spirituelle Autoren reden vom Wandel…
Meiner Meinung nach befinden wir uns längst in der Transformation, das heißt, der große Wandel geschieht nicht erst 2012. Wir sind mitten drin. Genau aus diesem Grund kommt so viel ans Licht. Wenn wir eine wirkliche Veränderung wünschen, dürfen wir nicht davon ausgehen, dass wir verschont bleiben, wenn sich alle Systeme auf der Welt verändern. Auch Erzengel Michael betont immer wieder, dass Strukturen zusammenbrechen müssen, damit Platz für das Neue wird.

Ist es nicht utopisch, anzunehmen, ein ”Goldenes Zeitalter” stehe bevor?
Ich sehe durchaus die Möglichkeit eines so genannten „Goldenen Zeitalters“. Doch das wird noch einige Zeit dauern. Damit das möglich wird, müssen erst noch alle Schatten der Welt ans Licht kommen, um letztlich verwandelt werden zu können. Gregg Braden, der große Visionär, hat in einem seiner Bücher eine Formel aufgestellt, die folgendermaßen lautet: “Die Mindestzahl von Menschen, die für die Änderung des Bewusstseins nötig sind, beläuft sich auf ein Prozent der Bevölkerung.” Das ist nicht besonders viel. Doch diese Anzahl von Menschen muss sich natürlich ausschließlich in einer hohen Schwingung befinden. Ich bin davon überzeugt, dass dies zu schaffen ist, da sich immer mehr Menschen dazu entscheiden, aus der Liebe heraus zu leben und das Werten und Beurteilen hinter sich lassen –auch wenn man zwischendurch einen anderen Eindruck haben mag.

Haben Sie auch eine grundlegende Transformation erlebt?
Mein Leben war zunächst darauf ausgerichtet gewesen, Konzertpianistin zu werden. Eines Tages spielte ich auf einer Hochzeit am Starnberger See, und da war ein klavierbegeisterter Schriftsteller. Er lebte mit seiner Familie in Long       Beach, südlich von Los Angeles, und meinte: “Mädel, ich möchte dir helfen. Ich biete dir ein einjähriges Stipendium bei uns zu Hause, wo du nicht ans Geldverdienen denken musst, sondern einfach nur üben kannst, und dann machst du die große Karriere.” Ich hatte also Zeit, ein Konzert einzuspielen, die entsprechenden Kontakte entwickelten sich – es sah alles großartig aus, aber ich war merkwürdigerweise nicht fit. Ich hatte nicht mehr Kraft, als zwei bis drei Stunden am Tag zu spielen. Dann bin ich nach Hause geflogen, um meinen 30. Geburtstag mit meiner Familie und meinem damaligen Freund zu feiern. Und ich gehe wie jeden Morgen joggen und breche auf einmal ohnmächtig zusammen.

Was war der Grund dafür?
Ich kam in eine Klinik, dann schon im Rollstuhl, denn ich konnte einfach keinen Schritt mehr gehen – und erstmal fanden die gar nichts. Bis dann ein Arzt eine Knochenmarksuntersuchung machte. Und dann kam der Befund: Ich hatte eine seltene Form der Leukämie und noch zwischen drei Tagen und drei Wochen zu leben. Absolut letztes Stadium.

Was haben Sie gemacht, als der Arzt Ihnen diese Botschaft überbracht hat?
Also, der Arzt hielt mir einen Vortrag über die Chemotherapie, die ich machen sollte, und erzählte mir eine Dreiviertelstunde lang, an welchen Nebenwirkungen ich alles sterben kann. Und ich wusste, wenn ich mich in diesem Zustand – psychisch völlig am Boden, denn ich hatte in derselben Woche auch noch meinen Freund und mein Haus verloren – dieser Chemotherapie unterziehe, dann bin ich tot. Und dann habe ich meine Eltern angerufen und gesagt: Holt mich hier raus.

Wie ging es weiter?
Ich hatte einen Freund in Los Angeles, der sagte mir, ich müsse verstehen, was passiert ist in der Beziehung mit meinem Exfreund, diese Co-Abhängigheit und die Tatsache, dass mein Freund psychische Probleme hatte. Mein Freund hat mich mit der nötigen Literatur versorgt, so dass ich das klären konnte. Nach zweieinhalb Wochen war ich durch mit der Vergebung, anfangs nur im Verstand, dann aber bis ins Herz. Und danach wusste ich, ich kann wieder kämpfen. Ich war allerdings inzwischen so schwach, dass ich, wenn ich eine halbe Minute aufrecht im Bett saß, ohnmächtig wurde.

Und dann haben Sie die Chemotherapie gemacht?
Ja. Ich habe mir den ganzen Tag gesagt: ‘Die Chemo tötet nur die Leukämie, alles andere schwitze ich raus.’ Ich habe in jeder Nacht sieben Schlafanzüge durchgeschwitzt. Und ich hatte noch verhältnismäßig wenig Nebenwirkungen, andere haben da einen künstlichen Darmausgang bekommen, also was da abging… Obwohl es mir natürlich beschissen ging, ging es mir an sich noch blendend.

Sie haben sich also gezwungen, um jeden Preis positiv zu denken. 
Wenn du es schaffst, egal in welcher Situation du bist, diese Situation anzunehmen und kein Opfer mehr zu sein, hast du dein Schicksal wieder in der Hand. Zur selben Zeit war damals der Krieg in Tschetschenien. Und ich habe mir gedacht: “Mensch, geht’s mir blendend. Die werden zusammengeschossen, und ich hab’ ein Dach überm Kopf und was zu essen. Also, was will ich mich beklagen?” Natürlich ging´s mir schlecht und natürlich hätte ich negativ sein und aufgeben können, aber ich habe es mir nicht erlaubt. Ich wusste, jeder negative Gedanke kann meinen Tod bedeuten. Ich war echt eisern. Entweder du gibst auf, oder du kämpfst.

Was ist Ihrer Meinung nach der Sinn des Lebens?
Ich glaube, wir sind hier auf der Erde, um dieses Dualitätsspiel zu spielen. Als wir durch den Schleier gefallen sind, haben wir alles vergessen. Absolute Amnesie. Aber dann, aufgrund der Leben, durch die wir gehen, wachen wir Stück für Stück mehr auf. Es geht darum, zu erkennen, dass wir eigentlich Gottesfunken sind und dass wir all die Gaben der großen Meister in uns haben. So absurd das klingen mag: Wir leben in einer Zeit wie Harry Potter. Das Licht und das Dunkel kämpfen. Als ich den fünften Band von Harry Potter gelesen habe, war ich drei Tage lang völlig fertig. Ich bekam dann die Information, dass das symbolisch für den Zustand der Welt steht. Wir befinden uns in einem Kampf zwischen Licht und Dunkel, und je mehr Menschen aufwachen, umso mehr scheint Licht auf das Dunkel, das heißt, auch das Dunkel wird mehr und mehr enthüllt. Deswegen leben wir in einer so krassen Zeit.

Also: Alles Verdrängte kommt jetzt ans Licht…
Absolut, die Schatten. Und die Engel sagen interessanterweise dasselbe wie C.G. Jung: Dass wir nur “ganz” werden, wenn wir unsere Schatten akzeptieren. Ganz viele Leute, die über Engel reden, lassen die Schatten weg. Und das funktioniert nicht.
Wenn die Menschen immer mehr ins Licht kommen, gewinnen sie zunehmend Erkenntnisse. Aber gleichzeitig kommt auch immer mehr Ego raus. Das ist ganz logisch. Denn dadurch, dass das Licht stärker wird, kommt auch alles, was verdrängt ist, ans Tageslicht. Das Licht beleuchtet die Schatten. Das heißt, es muss dir klar sein: Wenn du beginnst, tiefer zu gehen – oder höher – wirst du gleichzeitig mit allem konfrontiert, was in dir noch nicht geheilt ist. Immer mehr, immer krasser. Wenn wir Veränderung in der Welt wollen – wie soll das funktionieren, wenn nicht vorher alles aufgedeckt wird, was nicht in Ordnung ist? Wie eine Lehrerin von mir so schön gesagt hat: „Wir sind nicht Licht und Dunkel, sondern Schattierungen aus Licht.“ Wir sind alles. Absolut alles. Und nur wenn wir anerkennen, dass wir auch Mörder sind, können wir Liebe sein. Ich weiß, das ist sehr provokativ, aber ich bin provokativ. Ich sage ganz ehrlich: Wenn jemand meine Liebsten angreift, dann greife auch ich zur Waffe. Obwohl ich sonst der absolute Pazifist bin. Ich weiß nicht, was ich tun würde, wenn mir jemand eine Pistole vor die Nase hält, ich bin nicht Jesus Christus. Und ich weiß auch nicht, ob Christus dastehen und „Peace“ sagen wurde, wenn es um Maria Magdalena oder sonst jemanden gehen würde.

Gibt es Methoden, die Sie Leuten, die Engeln gegenüber aufgeschlossen sind, empfehlen würden? 
Man kann ganz gut am Morgen mit den Engeln meditieren: Es gibt drei, die dafür prima sind: Erzengel Chamuel für das Heilen der Herzenergie und die Selbstliebe, Erzengel Jophiel ist verbunden mit dem Höheren Herzen, was bedingungslose Liebe und Nicht-Urteilen beinhaltet, und Hadraniel ist der Engel der Liebe. Wenn man sich auf deren Frequenz begibt, dann hilft das ungemein. Und dann kann man diese Liebe vorausschicken für den Tag. Man kann es/sie zu jeder Person, der man begegnen wird, im Voraus schicken. Und das wird den gesamten Tag verändern.


Abb.: Isabelle von Fallois

Mehr Infos über Isabelles Seminare (u.a. Angel Life Coach Training), Bücher, Meditations-CDs und ihre Channel-, Reading-, Clearing- und verschiedene Formen der Energie-Arbeit unter www.isabellevonfallois.de

 

 

 

 

 

 


 

3 Responses

  1. Sandra Brech-Lorenzen

    Also, ich sage Engel, es gibt sie wirklich.
    Ich Intetessiere mich schon ein paar Jahre für Engel, als ich mal um ein Zeichen von ihnen gebeten habe, habe ich es sehr glaubwürdig an diesem Tage noch erhalten. Sie haben mir als ich Feierabend hatte bei der Arbeit, wo ich als Kassiererin arbeite ein Ohrstecker Herz mit Flügeln unter das Fußbrett der Kasse gelegt. Ich habe es beim säubern der Kasse dort drunter gefunden . Den Tip sich ein Zeichen zu wünschen habe ich in einem Engelbuch von Doreen Virtue gelesen, dort ist auch genau so ein Schmuck abgebildet. Danach ich ins Auto wollte nach Hause, welches Lied geht an als mein Auto anschmeiße: It’s an Angel. Fenser nächsten Tag habe ich auch noch wunderschöne Engelmusik wahrgenommen, irgendwie ausserhalb von meinem Ohr. Vor anderthalb Wochen hatte ich eine tolle Lichterscheinung. Ich stand nachts auf, ging im dunkeln durch die Küche, da kam da ein goldgelber leuchtender Strahl von Richtung des Fenster. Ich habe mich natürlich erschreckt und gedacht,wer leuchtet durchs Fenster. Im nächsten Moment war dann mittem im Raum ein wunderschönes schlaufenartiges.
    Leuchtgebilde zu sehen. War echt beeindruckent. Ich glaube man braucht sich nur für diese Dinge zu öffnen um solche Erfahrungen zu machen Gruß Sandra.

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  2. Klaus

    Engel scheinen ein Fall für Menschen mit ausreichend Geld zu sein, zumindest wenn man sich die Seminargebühren von Frau von Fallois anschaut.

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  3. Guido V.

    Bezüglich der Gewalt zu der man imstande ist, um einen geliebten Menschen zu schützen:

    Was ist der Unterschied zwischen der energetischen Expansion und der anstehenden Optimierung des Universums:

    In de Expansion zeigt sich die Tiefe der Liebe, die man für einen Menschen empfindet, im Ausmaß der Gewalt, die man imstande ist zu mobilisieren, um diesen geliebten Menschen zu beschützen.

    In der Optimierung zeigt sich die Tiefe dieser Liebe jedoch zunehmend im wirklichen Ausmaß, da der geliebte Mensch immer weniger Schutz braucht, da die Gewalt mit dem Voranschreiten der Optimierung mehr und mehr schwinden wird.

    Die Expansion lebt von Dualismen, die Optimierung dagegen entledigt sich ihrer.

    Gruß
    http://www.gold-dna.de

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