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„Sehen ohne Augen“ ist nicht nur eine geniale Technik, um Menschen mit Sehstörungen jeder Art – bis hin zur vollkommenen Blindheit – innerhalb kürzester Zeit wieder zu hundert Prozent Sehfähigkeit zu verhelfen, sondern sie hat auch das Potenzial, Intuition und spirituelle Fähigkeiten wie Hellsehen, Telepathie.

Von Evelyn Ohly

 

„Das glaubt mir kein Mensch“ – mit diesen Worten ging ein Vater, der mit seinem Sohn zu uns kam, kopfschüttelnd nach Hause, nachdem er sah, wie sein Sohn trotz einer hundert Prozent blickdichten Augenmaske – Mindfold Maske genannt – alles sehen und lesen konnte, was um ihn herum geschah. Ich schmunzelte: Das, was diesem Mann wie ein Wunder vorkam, ist mein Alltag. Seit drei Jahren vermittele ich die „Direkte Informative Wahrnehmung“ des amerikanischen Professors Mark Komisskarov, die das außergewöhnliche „Sehen ohne Augen“ ermöglicht.

Was ist „Sehen ohne Augen“?

Es ist genau das, was diese Worte aussagen. Und: Jeder Mensch, sofern er einigermaßen bei klarem Bewusstsein ist, keine Erkrankungen wie Epilepsie, Schizophrenie oder Psychosen hat, ist in der Lage, die Technik des „Sehens ohne Augen“ zu erlernen, wenn er dafür offen ist. Mit dieser Praktik können Sie auf völlig natürliche Weise mit verbundenen Augen genauso sehen wie mit geöffneten Augen – eins zu eins. Jetzt werden Sie sich bestimmt fragen, wie das funktionieren kann. Diese Frage stellte ich mir auch zu Beginn meiner Arbeit. Und so fing ich an zu recherchieren, denn es war mir wichtig, dieses Phänomen erklären zu können. Einen Teil der Antwort auf diese Frage fand ich bei den Augentrainern und Naturärzten, denen ich scheinbar „zufällig“ auf meiner Suche begegnete. „Evelyn, das ist so“, erklärte mir ein prominenter Naturarzt. „Wenn wir auf die Welt kommen, dann müssen wir das Sehen erst lernen, genauso wie das Laufen und Sprechen. Anfangs haben wir alle hellen Brei vor Augen, dieser fängt an, sich von Tag zu Tag mehr aufzulösen und ab der zweiten Lebenswoche sieht jeder gesunde Mensch die ersten Umrisse seiner Umgebung, die Hand der Mutter, die Konturen des Gesichts, das sich zu ihm herunterbeugt. So etabliert sich Tag für Tag dieses Sehfeld mehr und weiter – bis wir mit dem neunten Lebensmonat in der Lage sind, so ähnlich zu sehen wie Erwachsene. In diesen ersten neun Monaten bauen wir in unserem Gehirn eine Art Datei auf – ähnlich wie bei einem Computer –, die neue Informationen aufnimmt, abspeichert und archiviert. Wenn wir sehen, dann nehmen unsere Augen die Dinge – oder besser gesagt: Informationen – auf, die uns umgeben, und senden diese über die Sehnerven an unser Gehirn. Dieser Vorgang ist vergleichbar dem Filmen mit einer Videokamera. Sobald die Informationen, die wir visuell mit den Augen aufgenommen haben, über die Sehnerven in unserem Gehirn angekommen sind, übersetzt das Gehirn diese Informationen zusammen mit der Datei, die wir als Kleinkinder abgespeichert haben, zu dem Bild, das wir sehen. Das Bild, das wir sehen, entsteht in unserem Kopf!“ Dies ist eine relativ aktuelle Erkenntnis der Gehirnforschung. In dem Buch von Rudolf E. Lang „Sehen – wie sich das Gehirn ein Bild macht“ können Sie dies genauer nachlesen.

Sehen mit dem dritten Auge

Aber was haben diese Informationen jetzt mit dem „Sehen ohne Augen“ zu tun? Ganz einfach: Beim „Sehen ohne Augen“ brauchen wir die Augen zur Informationsaufnahme nicht mehr, damit die visuellen Informationen, die uns umgeben, an das Gehirn weitergeleitet werden. Die Informationsaufnahme geschieht hier über den Bereich, der sich zwischen den Augen, an der Nasenwurzel, auf der Höhe der Zirbeldrüse im Gehirn befindet. Viele spirituell interessierte Menschen nennen ihn das dritte Auge.

In meiner Arbeit mit dieser Methode öffne ich diesen Bereich, und nun können mit etwas Training die visuellen Informationen über das dritte Auge an das Gehirn gesendet werden, wo sie dann in den visuellen Eindruck, den wir sonst über die Augen bekommen, übersetzt werden. Für Menschen mit einer starken Seheinschränkung oder sogar Erblindung ist diese Methode eine wunderbare Möglichkeit, auf natürlichem Weg wieder völlig scharf, klar und farbig sehen zu können – genauso wie ein Mensch, der hundert Prozent Sehfähigkeit besitzt. Allerdings braucht das gerade bei seheingeschränken und blinden Menschen oft eine wesentlich längere Trainingszeit als bei Menschen, deren Sehkraft im Alltag wenig bis gar nicht eingeschränkt ist.

Einer unserer Klienten ist Tom. Tom kam blind (Diagnose: Optische Dysplasie) zur Welt, die Sehnerven hauchdünn, teilweise unterbrochen. Doch seine Familie sah in Tom nicht den blinden Jungen und ging mit einem unkonventionellen Arzt einen ungewöhnlichen alternativen Weg, der auch schon leichte Verbesserungen brachte, sodass Tom heute einen Visus (Sehfähigkeit) von fünf Prozent auf einem Auge und eine hell/dunkel-Wahrnehmung auf dem anderen hat. Anfangs hatte der Teenager wenig Lust, gezielt im Alltag das „Sehen ohne Augen“ zu trainieren, doch schließlich ließ er sich erfolgreich auf den längeren Trainingsprozess ein.

Und endlich war es soweit: „Zuerst“, sagte er mir später, „sah ich nur die Striche der Buchstaben in einem Buch, doch dann habe ich die Augen geschlossen und mich konzentriert und plötzlich wurde das, was ich mit Hilfe eines Begleiters als Buchstaben identifizierte, für mich klar.“ Und nach weiterem Training konnte Tom etwas, was ihm noch nie zuvor in seinem Leben möglich war und was jenseits all dessen lag, was er früher als realistisch erachtete: Er las das erste Mal selbstständig ohne technische Hilfsmittel einigermaßen flüssig in einem ganz normalen Buch. Mir kamen damals vor Ergriffenheit die Tränen. Tom wird jetzt definitiv ein ganz normales Leben mit wesentlich mehr Chancen führen können! Aus Dankbarkeit und um anderen Betroffenen einen Ausweg aus Ihrer Situation zu zeigen, begleitet Tom uns jetzt auf jeden unserer Vorträge und präsentiert dort sein Können.

„Sehen-ohne-Augen“ – Lange Tradition

Wir, das „Sehen-ohne-Augen-Team“, haben in den letzten zwei Jahren mit sechs erblindeten Menschen arbeiten dürfen – vier davon können heute wieder größere Buchstaben lesen. Seit vier Wochen haben wir ein Video von einem unserer „blinden“ Seminarteilnehmer auf unseren Youtube-Kanal gestellt. Dieser Mann hat noch einen Sehrest von einem Prozent, also eine hell/dunkel- Erkennung und eine sehr verwaschene Farbwahrnehmung seiner unmittelbaren Umgebung. Im Video zeigt er seinen Sehbehindertenausweis, der ihm bescheinigt, dass er zu hundert Prozent blind ist. Dieser Mann hat in einem Zeitraum von vier Monaten und während drei Seminaren lesen gelernt.

Das „Sehen ohne Augen“ ist allerdings nicht so neu, wie Sie vielleicht glauben, denn bereits 1919 schrieb der französische Schriftsteller Jules Roman, der mit bürgerlichem Namen Louise Fraigoule hieß, ein Buch über seine Arbeit, eben das „Sehen ohne Augen“. Auf einem Augenkongress in Edinburgh in Großbritannien wurde er bereits 1927 für seine Forschungen ausgezeichnet. Schon damals hatte sich Fraigoule notariell beglaubigen lassen, dass blinde Menschen mit seiner Methode (wieder) komplett sehen lernen können. Nur ein Jahr vorher veröffentliche Leila Hayn, eine blind geborene Australierin, ein selbstverfasstes Buch darüber, wie sie gelernt hatte, ohne ihre Augen sehen zu können. Als wir all das in dem Buch „Quantenphilosophie und Interwelt“ des Biophysikers Dr. Ulrich Warnke lasen, waren wir natürlich sehr überrascht.

Weitere Schulen für„Sehen ohne Augen“

Heute, zwei Jahre später, wissen wir, dass es auch aktuell noch andere Systeme gibt, die das „Sehen ohne Augen“ anbieten oder in ihre Programme eingebunden haben: In Malaysia beispielsweise können Menschen über das Midbrain Activations Training das „Sehen ohne Augen“ ebenso erlernen wie in China in der Schule von Yumiko Tobitani. Ein weiterer Anbieter ist der Russe Vyacheslav M. Bronnikov – hier braucht es allerdings rund neun Monate, um sich diese Fähigkeit anzueignen. Auch von den berühmten Shaolin-Mönchen weiß man, dass diese im letzten Grad ihrer Ausbildung mit verbundenen Augen kämpfen und dabei trotzdem alles sehen. Mir wurde allerdings erzählt, dass auch sie über einen längeren Zeitraum von mehreren Monaten dafür trainieren müssen. Durch die einfache und spielerische Methode von Prof. Mark Komissarov geht das erheblich schneller: Innerhalb von wenigen Minuten bis zwei Stunden lernt ein Kind mit einem Visus bis 15 Prozent über diese Technik das klare, farbige, den Augen gleiche Sehen. Erwachsene ohne Seheinschränkung schaffen dies meist innerhalb eines Zeitraumes von drei bis fünf Tagen – einige sehr begabte Ausnahmen auch innerhalb von einem Tag.

Auch in die Filmwelt ist die Möglichkeit eines Sehens ohne Augen schon eingedrungen. Vielleicht erinnert sich der ein oder andere Star-Wars-Fan an das Training der Jedi-Ritter im vierten Teil der Saga. Dort lernen Jedis erfolgreich mit verbundenen Augen zu kämpfen. Die lustigste Situation, die wir in diesem Zusammenhang erlebten, war ein Kinderseminar im Münchener Raum, in dem ein Star-Wars-Fan-Papa allen Jungs, die an diesem Nachmittag gelernt hatten, ohne ihre Augen zu sehen, leuchtende Plastik-Lichtschwerter spendierte, mit denen die nun sehenden Kinder spielen konnten.

Spirituelle Fähigkeiten

sehen-ohne-augen-schachAber welche Vorteile hat das „Sehen ohne Augen“ für Menschen ohne Sehbehinderung? Für Menschen, die normal sehend sind, kann das Training ein Schritt sein, das eigene Bewusstsein enorm zu erweitern. In einem Telefonat erklärte uns Dr. Warnke, dass sich durch das Sehen ohne Augen spirituelle Fähigkeiten wie Hellsehen, Telepathie, Aurasehen, das Lesen des morphogenetischen Feldes sowie das eigene Manifestationspotenzial beschleunigt entwickeln lassen. Wer es schafft, durch die undurchsichtige Mindfold-Maske zu sehen, kann mit entsprechendem Training sogar lernen, durch Wände und andere Dinge zu schauen. Zudem ist Sehen ohne Augen ein intensives und dabei spielerisches Intuitionstraining.

Dass eine derartige Schulung durchaus lohnend sein kann, zeigen auch die Bücher „Eselsweisheit“ und „Wie findet man eine Millionen Lösungen“ des Besteller- Autors und Selfmade-Milliardärs Misakarim Norbekov. Prof. Norbekov gründete aufgrund seiner Erkenntnisse den Club der Millionäre, in dem er einfachen Menschen von der Straße die Chance gab, ihre Intuition so enorm zu schulen, dass sie damit ein überdurchschnittlich erfolgreiches Geschäft aufbauen konnten. Norbekov zeigt, dass jeder Mensch bei entsprechendem Intuitions- Training beispielsweise in der Lage ist, auf den Meter genau zu sagen, wo sich Diamanten in einem Bergwerk befinden oder welchen Menschen man vertrauen kann und welchen eher nicht.

Stärkere Gehirnaktivität

In unserer dreijährigen Praxis haben wir mittlerweile auch mit vielen Kindern arbeiten dürfen. Darunter auch mit solchen, bei denen ADHS diagnostiziert wurde. Diese Kinder wurden nach unserer Schulung nachweislich ruhiger und umgänglicher und hatten weniger Lernschwierigkeiten. Die größten Erfolg erlebten wir allerdings bei Kindern, die in ihren Klassenverbänden als Außenseiter galten und sehr wenig bis gar kein Selbstwertgefühl hatten – sie veränderten sich oft innerhalb eines Zeitraums von nur drei Wochen zu wesentlich stärkeren und wacheren Persönlichkeiten. Viele unserer erwachsenen Seminarteilnehmer teilten uns mit, dass sie sich nach dem Besuch unseres Seminars heute erheblich selbstbewusster fühlen und mit weniger Ängsten durch ihren Alltag bewegen.

Der italienische Gehirnforscher Elio Conte bestätigt in seinen Forschungen, was unsere Seminarteilnehmer berichten. Per EEG maß er den Alphawellenzustand einer Schülerin von Prof. Mark Komissarov in seinem Labor. Ergebnis: Die Gehirnaktivität von Menschen, die lernten, ohne ihre Augen zu sehen, ist um ein Vielfaches ausgeprägter als ohne die Aktivierung des dritten Auges (Das Video dazu gibt es auf unserer Facebookseite „Sehen ohne Augen“)

Zusammengefasst kann das „Sehen ohne Augen“ bei Erwachsenen und Kindern dazu führen, mehr Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein und Konzentration im Alltag zu erfahren. Es entstehen eine klarere Präsenz im Hier und Jetzt, ein Ausgleich der rechten und linken Gehirnhälfte, mehr innere Ruhe und Gelassenheit, und Entscheidungen können leichter getroffen werden.

Die Mutter eines unserer Seminarteilnehmer, der wegen mangelnden Selbstvertrauens und schulischer Schwierigkeiten zu uns kam, schrieb:

„Louis hat nun eineinhalb Jahre ‚gezaubert‘, wir haben jeden Tag zehn Minuten trainiert. Er ist mit Maske mühelos Fahrrad gefahren, hat Bogen geschossen (und besser getroffen als ohne Maske), hat flüssig gelesen etc. Schule ist ein Kinderspiel und nicht nur das: Er ‚färbt‘ praktisch auf andere Kinder ab. Mittlerweile reißen sich die Eltern darum, dass ihr Kind neben ihm sitzen darf (klarer Leistungsabfall, sobald das jeweilige Kind nicht mehr neben ihm sitzt). Selbst die Lehrerin merkte an, dass eigentlich jeder neben einem Louis sitzen sollte. Aber so viele Louis’ haben wir leider nicht.“

 

Workshop in Berlin am 24.-28.8.2016
Info und Kontakt unter
Tel. 07233-2475585
oder kontakt@sehen-ohne-augen.de
www.sehen-ohne-augen.de

 

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