Anzeige

Es ist erstaunlich, was dieser Tage möglich ist: Ein Kinofilm, der dem Phänomen Lichtnahrung unvoreingenommen und sachlich auf den Grund geht, wäre vor ein paar Jahren wohl kaum denkbar gewesen. Der Produzent der erfolgreichen Dokumentationen „We feed the World“ und „Let’s Make Money“ legt mit „Am Anfang war das Licht“ eine Dokumentation vor, die für hitzige Debatten sorgen dürfte. Nächste Woche startet der Film in Österreich – und die Österreichische Filmbewertungskommission hat dem Film schon mal die höchste Auszeichnung verliehen, die sie zu vergeben hat- Prädikat: Besonders Wertvoll!

Lichtnahrung: Eine lange Geschichte der Skepsis

Gibt es Menschen, die ohne Nahrung leben? Ist das Schwindel? Esoterik-Unsinn? Oder Tatsache? Seit Jahren scheiden sich am Phänomen Lichtnahrung die Geister.

Skeptische Überprüfungen von Menschen, die behaupten, ohne Essen oder sogar ohne Trinken leben zu können, gibt es, seit es solche Behauptungen gibt. Die ersten schriftlichen Aufzeichnungen darüber finden sich im chinesischen Altertum. Im Zeitalter der „Streitenden Reiche“ ließen chinesische Kaiser Qigong-Meister, die Jahre und Jahrzehnte ohne Essen und Trinken meditierten, in hölzernen Zellen einsperren, um den Wahrheitsgehalt dieser Gerüchte zu überprüfen. „Bigu“, die chinesische Bezeichnung für die Kunst, ohne physische Nahrung zu leben, ist seither ein fixer Begriff im medizinischen Qigong.

In unseren Breitengraden hat etwa der bayrische König Ludwig von Bayern eine Überprüfung der „Wassertrinkerin von Frasdorf“ Maria Furtner in Auftrag gegeben, die 50 Jahre nur von klarem Wasser gelebt haben soll. Nach einem „Arrest“ im Münchner Allgemeinen Krankenhaus unter ärztlicher Aufsicht wurde ihr im Bulletin der königlichen Akademie der Wissenschaft bestätigt, dass kein Grund für „Betrug, Prahlerei oder Täuschung“ anzunehmen sei.

Für viel mehr Aufsehen sorgte in den 1920er Jahren der Fall der Theres Neumann (Konnersreuth, D), die während ihrer zweiwöchigen Kontrolle auch kein Wasser zu sich nahm. In jüngerer Zeit haben nun Personen wie Jasmuheen, Dr. Michael Werner, Prahlad Jani und Tian Ying mit der Behauptung für Aufsehen gesorgt, wie würden ohne Nahrung leben. Ein medizinisch anerkannter Beweis ist noch keinem von ihnen gelungen – trotzdem verfechten sie ihre Idee vehement.

Besonders umstritten ist sicherlich die Australierin Jasmuheen, Autorin des Buches „The Prana Program“, das eine Anleitung für den 21-Tages-Prozess der Umstellung auf Lichtnahrung darstellt. Spektakuläre Todesfälle im Zusammenhang mit dem von ihr beschriebenen „21-Tage Lichtnahrungs-Prozess“ haben ihr viel Kritik aber auch große Medienpräsenz verschafft.

Für den Regisseur P. A. Straubinger war eine TV-Dokumentation über Niklaus von Flüe, von dem historische Quellen berichten, dass er ohne Essen und Trinken lebte, der Ausschlag, einer Frage auf den Grund zu gehen, die ihn jahrelang beschäftigte: Wie ist so etwas möglich?

Eine Antwort findet auch sein Film nicht, Skeptiker und Verfechter der Idee liefern die unterschiedlichsten Argumente für oder gegen das Phänomen, so dass es am Ende dem Zuschauer überlassen bleibt, was er oder sie nun glauben möchte.

 

Lichtnahrung: Schwindel oder Revolution der Wissenschaft?

Lichtnahrung WissenschaftDie spannende Frage für den Regisseur war vor allem, was das Phänomen Lichtnahrung für unser Weltbild bedeutet:

„Also wenn es dieses Phänomen tatsächlich gibt, und ich bin mittlerweile überzeugt davon, dann stellt es das klassische naturwissenschaftliche Weltbild in Frage. Die spannende Sache an diesem Phänomen ist, dass unglaublich plakativ gezeigt wird, dass unser klassisches, mechanistisches, naturwissenschaftliches Weltbild unvollständig ist.“

Es geht nicht darum, mit dem Essen aufzuhören, sondern vor allem, ein neues Denken zuzulassen, Gerade für die Wissenschaft kein einfaches Unterfangen. So berichtet Dr. med. Sudhir Shah, der den Inder Prahlad Jani 15 Tage untersuchte von den Schwierigkeiten, den eigenen Forschungsergebnissen zu glauben:

„Wir sind alle wissenschaftlich ausgebildete, forschungsorientierte Ärzte und wir kratzten uns nur noch am Kopf. Es war die größte Überraschung unseres bisherigen Lebens… Es ist eine Bombe. Die ganze Wissenschaft muss neu geschrieben werden, unser ganzes Wissen ist erschüttert.“

Das Wissen muss vielleicht doch nicht ganz neu geschrieben werden – nur altes Wissen integriert, meint hingegen P. A. Straubinger, der jahrelang für den Film recherchiert hat.

„In den östlichen Traditionen gibt es dafür Erklärungsmodelle. In der Ayurveda-Medizin oder im medizinischen Qigong wissen sie seit Tausenden von Jahren, dass es dieses Phänomen gibt. Die wissen, Energie über Nahrung aufzunehmen, ist ein Weg. Aber es gibt auch die Möglichkeit das Prana, wie die Inder sagen, oder des Qi, wie die Chinesen sagen, über die Haut oder über die Atmung aufzunehmen. In den Yoga-Sutren des Patanjali ist schon vor 2000 Jahren beschrieben worden, wie das funktioniert. Dasselbe gilt für das medizinische Qigong.“

In der abendländischen Wissenschaft gibt es bisher kaum einen Erklärungsansatz für solche Phänomene.

„Die klassische Medizin und die Biologie sind da noch relativ weit hinten, die Physik schon einen Schritt weiter. Warum lebt der Mensch? Woher nimmt er die Energie? Wenn sich Physiker mit solchen Fragen auseinandersetzen, dann kommen die auf ganz andere Antworten. Fritz Albert Popp vom Internationalen Institut für Biophysik sagt zum Beispiel, wir werden nicht durch die Stoffe genährt, also durch die Moleküle, sondern die Nahrung speichert die Information der Sonne.“

Antrieb Neugier

Lichtnahrung Am Anfang war das LichtSein eigenes Weltbild wurde durch seine Forschungen jedenfalls erheblich erweitert:

„Als ich das erste Mal auf dieses Thema gestoßen bin, war ich noch überzeugter Agnostiker mit einem geschlossen mechanistisch-materialistischem Weltbild. Später habe ich mich dann ein bisschen mit Yoga und Meditation beschäftigt und dabei den Meditationslehrer kennen gelernt, den man auch im Film sieht. Und der hat mir, das war im Jahr 2000, sehr authentisch vermittelt, dass er seit über einem Jahr nichts isst und nur Wasser trinkt. Ich habe damals keinen Grund gesehen, warum er mich anlügen sollte. Aber ja, gleichzeitig ist da natürlich alles, was man in der Schule lernt…“

Eine nagende Neugierde lässt ihn jahrelang nicht los:

„Wenn es dieses Phänomen tatsächlich gibt, wieso beschäftigt sich die Wissenschaft nicht damit? Wieso steht das nicht in allen Zeitungen? Die naheliegende Antwort ist natürlich: Das ist alles Blödsinn, das sind ein paar esoterische Spinner, vergessen wir das wieder. Aber eben durch diesen persönlichen Kontakt gab es eine andere Triebkraft. Ich habe dann begonnen, mich privat damit zu beschäftigen.“

Lichtnahrung könnte gerade deshalb ein Antrieb sein, unser Weltmodell zu erweitern, weil kaum ein Phänomen so drastisch an unseren Glaubenssätzen und dem materialistischen Weltbild rüttelt, meint Straubinger:

„Ich bin überzeugt, dass solche Phänomene eine größere Rolle spielen werden, weil sich die Wissenschaft generell immer nur an den Grenzen erweitern kann. Irgendwann muss man die Fakten akzeptieren und wenn ich die Fakten akzeptiere, dann muss ich Erklärungsmodelle suchen. Das wird passieren. Wissenschaft entwickelt sich weiter und in 20 oder 30 Jahren wird die Sache völlig anders ausschauen.“

Wenn nicht, steckt sie wohlmöglich ein einer Sackgasse, meint auch Prof. Brian Josephson, Nobelpreisträger für Physik:

„Ich glaube, die Physik befindet sich in einer Sackgasse, solange sie geistige Effekte ignoriert. Es ist ein trauriges Faktum, dass gewisse Forschungsfelder – Telekinese oder Telepathie sind nur Beispiele – von der Wissenschaft als Täuschung oder Schwachsinn abgetan werden. Sobald das aber geschieht, können auch sämtlich Beweise, die kein Schwachsinn sind, nicht mehr veröffentlicht werden, und deshalb glauben die Menschen weiterhin, dass alles Täuschung ist.“

Noch lange keine Tatsache

Lichtnahrung Prahlad JaniMittlerweile gibt es nun auch einige relativ gut untersuchte Fälle – wie eben den von Prahlad Jani, der auch nach 15 Tagen ohne Nahrung und Wasser völlig normale Harn- und Blutzuckerwerte aufwies und keinerlei Ketone im Blut hatte – der wichtigste Hinweis darauf, dass kein Fasten-Stoffwechsel stattfand.

Für die meisten Wissenschaftler beleibt Lichtnahrung dennoch Unsinn, einen Beweis in wissenschaftlichem Sinne gibt es bisher nicht. Alle bisher klinisch untersuchten Fälle sind hoch umstritten:

„Es gibt keine einzige nachweisbare Studie, die zeigt, dass man über zwei Monate hinaus Energiereserven anlegen kann. Das würde alles auf den Kopf stellen. Wenn so etwas prinzipiell möglich wäre – egal ob bei einem oder hunderttausend – dann würde das einiges auf den Kopf stellen und die Naturwissenschaft müsste ihre Denkweise überprüfen“, meint Univ. Prof. Dr. Wolfgang Marktl, Ernährungsphysiologe and der Medizinischen Universität in Wien. Vorstellen kann es sich fast keiner, denn es widerspricht schlicht allem, was wir derzeit zu wissen glauben.

Auch der Regisseur warnt jedoch auch davor, gerade die medienwirksamen Phänomene allzu unkritisch zu glauben:

„Es ist überhaupt keine Frage, dass es in diesem Bereich viel Betrug und wahrscheinlich noch mehr Selbstbetrug gibt. Die Leute, die interessiert daran sind, sich nach außen hin mitzuteilen, sind generell mit Vorsicht zu genießen. Bei Am Anfang war das Licht geht es definitiv nicht darum, Lichtnahrung zu propagieren oder jemandem zu sagen, er soll nichts oder weniger essen.“

Ein Film rechtzeitig zum Paradigmenwechsel

Lichtnahrung Am Anfang war das LichtEin Film wie Am Anfang war das Licht, wäre vor noch wenigen Jahren nicht zu finanzieren gewesen und als esoterischer Unfug in den Schubladen der Produzenten verschwunden. Offenbar sieht es mittlerweile anders aus.

„Ich bin überzeugt, vor 20 oder 30 Jahren hätte das nicht funktioniert. Mittlerweile ist den Menschen einfach klar, dass es mehr gibt, als uns die klassische Naturwissenschaft weismachen will“, meint der Regisseur.

Und so kommt die Welt nun in den Genuss dieser bunten Reise zu Yogis und Quantenphysikern, zu Fastenärzten und Schulmedizinern, zu Psychiatern und Bewusstseinsforschern, zu Qigong-Meistern, Hausfrauen und Lebenskünstlern – also gleichermaßen zu Wissenschaftlern und zu Esoterikern quer über den ganzen Erdball.

Eine Antwort oder einen Beweis kann und will der Film nicht liefern. Er möchte vor allem Denkmuster aufbrechen, einen Blick in eine mögliche andere Realität wagen. Damit kommt er rechtzeitig zu einem Paradigmenwechsel, der uns gerade in fast allen Wissenschaftsdisziplinen bevorsteht.

Dr. Jakob Bösch, Psychiater in Basel, fast diesen folgendermaßen zusammen: „Das, was wir Geist nennen, hat die Kraft, das Potenzial, das, was wir Materie nennen, zu steuern und auch zu schützen.“

 

Weitere Artikel zum Thema auf Sein.de

70 Jahre ohne Nahrung – Ärzte untersuchen Yogi

Lichtnahrung – Leben vom Licht

Lichtnahrung

 

 

 

Bilder & Interview-Ausschnitte: (c) Allegro Film

 

7 Responses

  1. Anonymous

    Dem Thema lässt sich noch folgendes hinzufügen:
    Die Bildersprache der Realität wirft mit Vokabeln nur so um sich.
    Trifft Sonnenlicht auf Wassertropfen, geht daraus ein Regenbogen hervor.
    Trifft aktive Unordnung auf reaktive Ordnung, geht daraus aktive Ordnung, Konsonanz, hervor.
    Auf der Bühne des Lebens wandelt Bewusstsein, es ist die Realität.
    Treffen Himmel und Erde aufeinander, geht daraus der Horizont hervor, die Ansammlung von Fragen, die Nahrung für das Bewusstsein.
    Den Himmel bewohnt die Sonne, die Erde das Wasser, reines Wasser, Quellwasser.
    Sonnenlicht und Quellwasser ergeben zusammen … Lichtnahrung, im wirklichen Sinn des Wortes, einer Vokabel der Bildersprache. Jedem Bild der Nahrung liegt Energie zugrunde. Die Erscheinung der Nahrung hängt jedoch vom Stand der Unordnung ab. Wovon man satt wird, wiederum, hängt von der Akzeptanz des Bildes ab … und somit von der energetischen Logik. Von Luft, Liebe und Wasser allein wird in der Expansion kaum einer satt, auf ein Schnitzel dagegen wird in der fortgeschrittenen Optimierung niemand mehr Appetit haben … http://www.gold-dna.de/garten.html

    Gruß

    Antworten
  2. Heinrich

    Guido schreibt „… Es reicht ein Projektleiter oder ein involvierter Mitarbeiter, die der Homöopathie oder der Lichtnahrung sehr abweisend gegenüberstehen und dieses auch verinnerlicht haben. Selbst die Lage des Labors hat Auswirkungen auf das Resultat.“ Vielleicht war ja die Lage des Spitalszimmers bei der Untersuchung von Prahlad Jani der Grund, dass dieser fast 10% seines Körpergewichtes abgenommen hat? Ich kann mich mit dieser Argumentation jedenfalls in Bezug auf „Lichtnahrung“ nicht anfreunden. Wenn jemand durch langjährige Meditation oder was auch immer Zugang zu solchen unglaublichen kosmischen Energien bekommen hat, durch die Materie aus dem Nichts entstehen kann (im Falle von Lichtnahrung müssen sich ja Wasser, Kohlenstoff usw. im Körper aus dem Nichts bilden), der sollte dann einfach noch ein bisschen an sich arbeiten, dann kann er sicher auch etwas „Unordnung“ verkraften und einen Nachweis für die Existenz von Lichtnahrung erbringen.

    Antworten
  3. Heinrich

    In den Informationen zum Film „Am Anfang war das Licht“ steht oben u.a.: „Mittlerweile gibt es nun auch einige relativ gut untersuchte Fälle – wie eben den von Prahlad Jani, der auch nach 15 Tagen ohne Nahrung und Wasser völlig normale Harn- und Blutzuckerwerte aufwies und keinerlei Ketone im Blut hatte – der wichtigste Hinweis darauf, dass kein Fasten-Stoffwechsel stattfand.“
    Ich möchte darauf hinweisen, dass diese Information nicht stimmt. Die Fastenperiode war nicht 15 sondern 10 Tage, und mit dem Fasten sind jene Laborwerte, die Austrocknung und Nahrungsmangel anzeigen, laufend angestiegen. Auch die Keton-Werte waren pathologisch. Auch hat Herr Jani – auch wenn das in den medizinischen Daten sehr verschleiert wird (die Daten hat der leitende Arzt auf http://www.sudhirneuro.org/files/mataji_master1.ppt veröffentlicht) – fast 10% seines Körpergewichtes verloren. Dass sich die Laborwerte und das Gewicht überhaupt nennenswert verändert haben, erschüttert natürlich die Behauptung von Herrn Jani, schon zig-Jahre ohne Essen und Trinken zu leben, massiv. Denn dann hätte das Fasten im Spital eigentlich gar keine Umstellung für seinen Körper bedeutet. Der Film und auch der leitende Arzt haben diese „hard facts“ leider kommentarlos ausgeklammert.
    Nebenbemerkung: ein bis drei Monate ohne Essen zu leben, ist schulmedizinisch nichts Aufregendes; wie lange das möglich ist, hängt sehr vom „Fettpolster“ ab und auch, ob Kalorien über Getränke aufgenommen werden. Wenn sich der Körper auf Fasten eingestellt hat, reduziert er den Energiebedarf deutlich. Ich vermute, dass viele „Lichtesser“ einfach „Wenigesser“ sind, die sich gar nicht vorstellen können, dass die aufgenommenen Mengen durchaus für den „Betrieb“ des Körpers ausreichen, wenn dieser keine schwere Arbeit verrichten muss.

    Antworten
  4. Lutz

    Erinnert Euch an heiße, sonnige Tage. Ihr am Strand in vollkommener Ruhe und Harmonie die durch nichts gestört wird. Und nun Mittagszeit. habt Ihr echten Hunger oder ist es nur die gewohnte Zeit des Rituals zu essen? Habt Ihr wirklich Appetit? Nein, Ihr seit von Sonnenenergie gesättigt worden. Was Ihr benötigt ist Wasser und Mineralien die aus dem Körper durch Schwitzen verloren gingen. Die müßt Ihr nachfüllen.

    Antworten
  5. Guido Vobig

    Zum Film und der erwarteten Kontroverse bezüglich der Beweisbarkeit und Wissenschaftlichkeit der Lichtnahrung, hier ein Auszug eines Textes unter http://www.gold-dna.de/ziele3.html

    Diese Entwicklung, weg vom Materiellen allgemein und hin zum Bewusstsein speziell, wird auch zunehmendst bezüglich unserer Nahrung deutlich. Dort finden wir oft den Vergleich mit Bausteinen, die unser Körper benötigt, um zu wachsen und zu funktionieren. Es gibt eine grobe Unterteilung der Legosteine, welche Nahrung beinhaltet. Kohlenhydrate, Fette, Proteine, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente sind die bekanntesten. Doch auch diese Bausteine sind nur Teil der Atome, Elektronen, Protonen, Neutronen, die das aktuelle Bild des Universums mit essbarer Materie füllen. Es gibt Bausteine, die als Kalorien, als ATP und dergleichen bezeichnet werden, wobei ihr einziger Zweck darin besteht, Unordnung in Ordnung zu überführen, mittels aktiver Prozesse, die unser interpretierter Körper ausführt. Sämtliche Bausteine, die wir momentan für die Beschreibung unserer Nahrung benötigen, dienen einzig dazu ein logisches Bild unserer Körper aufzubauen. Es dreht sich alles um die Entwicklung von Materie. Wir müssen essen, um produktiv sein zu können, um Tätigkeiten auszuführen, um die unterschiedlichsten Dinge herzustellen … eben, um Ordnung zu schaffen, mit Hilfe unseres umhüllten Körpers. So essen, und produzieren wir Ordnung, in einem Universum der Expansion. Geht das Universum aber in die Optimierung über, wandeln sich auch alle Bausteine nach und nach, die aktuell noch unsere feste und flüssige Nahrung darstellen. Materie wird Bewusstsein … und der Nahrung eines jeden Lebewesens wird es nicht anders ergehen. Auch hier finden wir im wachsenden Kosmos bereits die Saat, die schon zaghaft keimt und auf das Startzeichen des Optimierung wartet, welches, wie bereits beschrieben, im Wasser eingebunden ist. Hin und wieder gibt es Menschen, die behaupten, ohne feste Nahrung und Wasser zu leben. Auch hier gibt es einen Film … Am Anfang war das Licht …der sich dieses Themas annimmt und von dem die breite Masse nichts halten wird. Dennoch wird das Resonanzgebilde der Vorstellung, derart leben zu können, gestärkt werden, weil die Zeit für diesen Film genau richtig ist. Er passt ins Gesamtbild der Realität. Aber versuchen Sie nicht von Heute auf Morgen auf aktuelle Nahrung zu verzichten, sich von Luft und Licht zu ernähren und ihr Leben wie gewohnt weiter zu führen. Sie können sich nicht vorstellen, wie schnell die Unordnung Sie im Griff haben wird. Von Lichtnahrung über einen längeren Zeitraum zu leben, kann in der Expansion nur in seltenen Einzelfällen und in einer besonderen Umgebung der Ordnung gelingen. Alles andere wäre unlogisch und nicht realisierbar.
    Dennoch werden immer mehr Menschen über diese neuartigen Bausteine, die aus den unterschiedlichsten Bereichen hervorkommen, stolpern … und sie neugierig ausprobieren, zum Wohle des Lebens und der Optimierung. Alles im Namen eines neuen Erbes.

    Bausteine der Optimierung, seien sie bereits Teil der Lichtnahrung, der Homöopathie, der Liebe, der Intuition, der Vorahnungen, können in einem Umfeld zunehmender Unordnung nicht ihre volle Wirkung bzw. Reaktion ausleben. Daher kann der Beweis ihrer Wirkungsweise in einem derartigen Umfeld niemals erbracht werden, höchstens in einem angemessenen Maß der Isolation, wie z. B. in abgelegenen Niederlassungen oder in Klöstern. Nur unter Ausschluss von Unordnung könnte die Wissenschaft das Wesen der lokalen Optimierung darlegen, ein Umstand, der mal wieder die Unordnung bevorteilt. Eine derartige Vermeidung von Unordnung wird natürlich mit zunehmender Expansion immer schwieriger, aufwendiger und kostenintensiver. Hinzu käme der Umstand, dass zur Ausführung entsprechender Studien und Experimente, jede Art von umgebender Unordnung vermieden werden müsste. Das beträfe auch diejenigen, die diese Studien und Experimente durchführen. Es reicht ein Projektleiter oder ein involvierter Mitarbeiter, die der Homöopathie oder der Lichtnahrung sehr abweisend gegenüberstehen und dieses auch verinnerlicht haben. Selbst die Lage des Labors hat Auswirkungen auf das Resultat. Isolierte Optimierung wahrnehmbar zu machen und ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken ist, zum jetztigen Stand des Universums, ein zum Scheitern verurteiltes Unterfangen. Daher ist es auch unmöglich einzelne, sogenannte, Phänomene aus der Vergangenheit der Menschheitsgeschichte zu reproduzieren … die Unordnung hat längst eine ganz andere Quantität, die benötigte Isolation zur Sichtbarmachung jener Optimierungen ist nicht mehr realisierbar. Zumindest solange das Wachstum der Unordnung anhält.

    Gruß Guido

    Antworten
  6. immo lünzer

    In den letzten Jahren habe ich mich näher mit diesem Thema beschäftigt und bin versch. Menschen begegnet, die mir glaubhaft vermitteln konnten, dass sie – zumindest über mehrere Monate – ohne Nahrung leben konnten (allerdings fangen sie dann i. d. R. wieder an zu essen, weil die Ernährungskultur in der heutigen Zeit für sie doch auch (noch) wichtig ist).
    Aus geisteswissenschaftlicher Sicht ist die Lichtnahrung durchaus möglich – die Naturwissenschaft wird sicher noch einige Zeit brauchen, bis sie das ebenfalls nachweisen/verstehen kann.
    Mein Literaturtipp:
    Michael Werner/Thomas Stöckli: „Leben durch Lichtnahrung – Der Erfahrungsbericht eines Wissenschaftlers“ (AT Verlag, 2005)

    Antworten
  7. Guido Vobig

    Nur weil etwas nicht wissenschaftlich bewiesen werden kann, heißt es in der Tat noch lange nicht, dass es dieses Etwas nicht gibt. Krankheiten, der Irrtum der Impfungen, Homöopathie, Wünsche und Träume sind ebenfalls wissenschaftlich nicht zu beweisen bzw. schwer zu greifen und dennoch lassen sie sich ganzheitlich erklären, wie z.B. unter http://www.gold-dna.de/ziele2.html

    Und es wird auch deutlich, dass sie alle etwas gemein haben.

    Gruß Guido

    Antworten

Hinterlasse einen öffentlichen Kommentar

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.

*