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Musik, Tanz und Wissensaustausch zum Thema Landleben, Gemeinschaft und Selbstversorgung.

Die bekannten Anastasía-Bücher berichten von einer Frau namens Anastasía, die in der Wildnis der russischen Taiga wohnt. Sie hat das alte Wissen ihrer Vorfahren aus längst vergangenen Zeiten bewahrt und möchte es der Menschheit jetzt wieder zugänglich machen. Die Bücher strotzen nur so vor uraltem Wissen und natürlich auch Ideen für dessen praktische Anwendung im heutigen Alltag. Ein ganz zentraler Punkt ist die Vision, dass jede interessierte Familie einen Hektar Land bekommt, auf dem ein kleines Häuschen und ein Selbstversorger-Garten entstehen, Bäume gepflanzt und ein See angelegt werden.

Wenn viele Familien sich um je einen Hektar Land kümmern, so beschreibt Anastasía, wird die Welt in nur wenigen Jahren in ein ausbalanciertes Gleichgewicht zurückfinden. Zudem beschreibt die Taiga-Bewohnerin anhand von vielen Geschichten und Beispielen, wie man mit der Tier- und Pflanzenwelt durch einfache Rituale in Beziehung treten kann. In Russland findet man inzwischen über 300 Familienlandsitz- Siedlungen, teilweise mit über 100 Hektar Fläche. Auch in Deutschland gibt es immer mehr Projekte, die nach diesem Vorbild Siedlungen planen. Der Anastasía-Festival-Verein möchte dazu beitragen, die Idee der Familienlandsitze im deutschsprachigen Raum zu verbreiten, Kontakte zwischen bereits bestehenden Landsitz-Siedlungen und interessierten Lesern der Bücher zu fördern, altes Wissen – zum Beispiel über Selbstversorgung, Handwerk und Pflanzen – weiterzugeben und Mutter Erde zu Ehren ein Fest zu begehen mit Ritualen, Tanz und Musik.

Lebensbereicherndes Miteinander

Die Bewegung versteht sich als Ausdruck aller Völker dieser Erde – jeder ist willkommen, gleich welcher Herkunft, Hautfarbe und Gesinnung, der ein friedvolles, lebensbereicherndes Miteinander realisieren möchte. Gleichwohl will sie auch die Natur- und auch Heimatverbundenheit sowie die Werte und Traditionen der vergangenen Generationen wieder entdecken und neu beleben. Sie unterstützt beispielsweise das traditionelle Familienleben, weil sie den geborgenen Halt der Familie wertschätzt, und möchte im Volkstanz den Traditionen der Vorfahren näher kommen – vielleicht angepasst an den eigenen Geschmack. Das Fest findet dieses Jahr zum vierten Mal statt, es soll jedes Jahr an einem anderen Landsitzprojekt ausgerichtet werden. Dieses Jahr in Beichlingen in Nordthüringen (nahe Erfurt) auf dem großen Gelände der noch jungen Lebensgemeinschaft „Am Windberg“ inmitten wunderschöner Natur direkt am Waldrand der Hohen Schrecke (www.amwindberg.de).

Termin: 7. bis 10. September 2017
Mehr Infos auf www.anastasiafestival.org

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