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In immer mehr Menschen wächst der Wunsch, anders zu leben: harmonischer, erfüllter, nachhaltiger. Nicht selten wird der oder die Einzelne dabei aber von der scheinbaren Undurchdringlichkeit einer egoistischen und materialistischen Gesellschaft und Welt entmutigt: „Ist es nicht hoffnungslos, wenn ICH allein …?“

Tatsächlich geht es aber wohl Millionen von Menschen so – Millionen von Menschen, die darauf warten, dass die Welt sich ändert, oder die anderen sich zuerst ändern. Bei sich selbst zu beginnen, den ersten Schritt selbst zu tun, scheint noch immer schwierig. Dabei ist eigentlich klar: „Warte nicht auf andere – denn die warten auf dich!“

 

Netzwerke bilden

Was also fehlt, scheint nach wie vor die derzeit vielzitierte Vernetzung zu sein. Um dem abzuhelfen, haben sich in der letzten Zeit viele Initiativen und Netzwerke gebildet. Eines davon ist die Initiative „Aufbruch – anders besser leben“.

Das bundesweite Netzwerk will Menschen zu einem nachhaltigen und zukunftsfähigen Lebensstil anregen und miteinander in Kontakt bringen. Ziel ist ein Wandel „von unten“ – also aus der Gesellschaft selbst heraus. Dabei geht es der Initiative weniger darum, die Menschen über Missstände zu informieren, sie spricht vielmehr gezielt jene Menschen an, die längst Bescheid wissen über den Zustand der Welt und dessen Ursachen. Diese – und das dürften in Deutschland einige Millionen sein – sollen an ihr meist verdrängtes Wissen erinnert und zu neuen, konsequenteren Handlungsschritten motiviert werden.

Bisher hat die Initiative 2000 Unterstützer und etwa 20 regionale Gruppen.

 

Konkret werden

Gemeinsam haben die Initiatoren einen Basistext mit Tipps zu konkreten Handlungsschritten verfasst, der die Gründe, die Ebenen und den Weg zu einer zukunftsfähigen Lebensweise, wie sie sich die Initiatoren vorstellen, kurz und leicht verständlich darstellt. Jeder kann durch seine Unterschrift den Basistext unterstützen und damit seine Breitschaft „anders zu leben“ signalisieren – vor allem als Zeichen an all die anderen: „Wir sind viele!“

Zudem soll der Text natürlich zur Verbreitung eines eines neuen Verständnisses und Weltbildes beitragen, das sich derzeit schon an vielen Stellen entwickelt.

 

Ganzheitlich denken

Wichtig ist der Initiative Aufbruch dabei stets ganzheitlich zu denken. Die vielen Organisationen im Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit sind meistens auf ein Thema spezialisiert, während „Aufbruch“ versucht, viele Themenfelder der Nachhaltigkeit / Zukunftsfähigkeit zusammenzufassen und sie ganzheitlich zu vertreten – einschließlich der geistig-kulturellen und spirituellen Aspekte.

Denn der Konsumismus unserer Gesellschaft wurzelt nicht zuletzt in einem materialistischen Wertesystem, dass sich ohne eine geistige Neuorientierung nicht überwinden lässt. Das gilt für Einzelne ebenso wie für die ganze Gesellschaft. Es liegt daher nahe, dass in Zukunft das Geistige (lat.spiritus) und die Spiritualität (im Sinne einer undogmatischen Religiosität) einen höheren Stellenwert bekommen müssen. Und das passiert ja auch schon auf breiter Ebene.

Hier geht es zur Webseite der Initiative

 

Eine Antwort

  1. Birgit Bär

    Die Idee finde ich sehr gut!
    Es ändert sich die Welt schon, in dem Moment, wo mehrere Menschen die Absicht dazu bekunden.
    Es kann aber noch viel mehr getan werden.
    Jeder Mensch, der an sich selbst arbeitet und sich selbst dabei positiv verändert, strahlt dies in die Welt hinaus.
    Seine Umgebung spürt das und wird dadurch harmonischer.
    Veränderung kommt immer von innen, und zeigt sich dann im aussen!
    Liebe Grüße – Birgit Bär (Mentaltrainer)

    Antworten

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