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In Bosnien wurden vor sieben Jahren riesige Pyramiden entdeckt, die jetzt Stück für Stück freigelegt werden. Messungen im Inneren und um die Bauwerke herum ergaben unerklärliche Werte bei Strahlung und Ionisierung, Heilungen geschahen. Wird das archäologische Großprojekt nicht nur die Geschichtsschreibung radikal verändern, sondern auch den „Aufwachprozess“ der Menschheit unterstützen?

 

Es war ein schöner, klarer Tag im April 2005, als Semir Osmanagic die Entdeckung seines Lebens machte. Der gebürtige Bosnier ist ein millionenschwerer Geschäftsmann, der im texanischen Houston lebt, dessen Herz aber seit Jahrzehnten für die Archäologie schlägt. Der Historiker liebt es, Rätsel uralter Zivilisationen zu lösen und Pyramiden rund um den Globus zu erforschen.

Er hat das geschulte Auge eines aufmerksamen Entdeckers, und deshalb fielen ihm beim Besuch der bosnischen Stadt Visoko zwei gleichmäßig geformte Hügel auf, die er später die bosnische Sonnen- und Mondpyramide nannte.

Über Tausende von Jahren hatten Einheimische diese Hügel als natürliche Phänomene angesehen, weil sie mit Erde und einer wild wuchernden Vegetation bedeckt waren. Doch als Osmanagic ihre exakten dreieckigen Flächen, offensichtlichen Ecken und die Ausrichtung auf die vier Himmelrichtungen zum ersten Mal sah, erkannte er, dass sie von einer anderen Kraft als der Natur erbaut worden sein mussten. „Da ich Pyramiden seit Jahrzehnten erforschte, wusste ich, dass die in China, Mexiko, Guatemala und El Salvador gefundenen Pyramiden über die gleiche Art der Erd- und Vegetations-Abdeckung verfügten.“

 

Kulturgeschichtliche Sensation

Gigantische Pyramiden in Bosnien? Und nicht nur zwei, wie sich später herausstellen sollte, sondern gleich fünf an der Zahl, angeordnet in einem weiten, grünen Tal – von Osmanagic später mit den Namen Sonne, Mond, Drachen, Mutter Erde und Liebe bedacht.

Die Meldung versetzte konventionelle Archäologen in einen Schock. Ein Teil des akademischen Establishments versuchte gar, die von Osmanagic initiierten Ausgrabungen verbieten zu lassen. Der Komplex, so die universitäre Meinung, sei nichts weiter als etwas von der Natur Geschaffenes.

Was das geschulte Auge von Osmanagic entdeckt hatte – so wird heute immer deutlicher –, ist nichts weniger als eine archäologische und kulturgeschichtliche Sensation, die nach Ansicht vieler Experten dazu führen wird, dass unsere Geschichtsbücher radikal umgeschrieben werden müssen.

Die seit 2005 in Visoko andauernden Ausgrabungen und Forschungen, die der Indiana Jones vom Balkan größtenteils über eine Stiftung aus der eigenen Tasche finanziert, belegen nämlich die Existenz einer viele Jahrtausende alten, hoch entwickelten prähistorischen Hochkultur in Osteuropa.

Der daraufhin entstandene Pyramiden-Hype im vom letzten Jugoslawienkrieg noch schwer verwundeten Bosnien-Herzegowina führte in dem Gebiet 30 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Sarajewo schnell zur Bildung des größten interdisziplinären Archäologie-Projektes weltweit.

Archäologen, Geologen, Geophysiker, Höhlenforscher, Paläontologen, Geodäten, Landvermesser und Radiäestheten aus aller Herren Länder begannen, die frisch entdeckten Relikte einer fortschrittlichen Urkultur zu erforschen, die wohl noch weit vor der letzten Eiszeit vor rund 12.000 Jahren anzusiedeln ist. Damals sollten nach heute gültiger Geschichtsschreibung in diesem Gebiet der Welt höchstens primitive Sammler und Jäger auf Nahrungssuche durch die Wälder gestreift sein.

 

Größer als die Cheopspyramide

Doch die Wissenschaftler fanden in bislang sieben Jahren und nach rund 400.000 Arbeitsstunden mit archäologischen Ausgrabungen, Stichproben und Radiokohlenstoff-Datierung ein völlig anderes, faszinierendes Szenario, das darauf hindeutet, dass sich in Bosnien die ersten in Europa entdeckten Pyramiden befinden. Der Komplex soll die größte Pyramidenstruktur der Welt beinhalten – mit ihrer Höhe von mehr als 220 Metern wäre die bosnische Sonnenpyramide sehr viel höher als die Große Pyramide von Ägypten (147 Meter). Die Sonnenpyramide hat laut des staatlichen Instituts für Geodäsie die genaueste Ausrichtung zum kosmischen Norden, mit einer Abweichung von 0 Grad, 0 Minuten und 12 Sekunden. Sie ist vollständig von rechteckigen Betonblöcken bedeckt. Der Beton ist künstlich geschaffen. Seine Eigenschaften wie die extreme Härte und geringe Wasseraufnahme sind laut mehreren wissenschaftlichen Instituten denen von modernem Beton bei weitem überlegen. Die Pyramiden sind von Erde bedeckt, die laut des staatlichen Instituts für Bodenkultur ungefähr 12.000 Jahre alt ist. Radio-Kohlenstoff-Datierungen von der gepflasterten Terrasse auf der Mond-Pyramide, die vom Physik-Institut des Schlesischen Technologie-Institutes aus Gleiwitz (Polen) durchgeführt wurden, bestätigten, dass diese Terrasse vor rund 10.350 Jahren erbaut wurde. Dieses Ergebnis würde bestätigen, dass die bosnischen Pyramiden auch die ältesten bekannten Pyramiden des Planeten sind. Unter dem bosnischen Pyramidental befindet sich zudem ein ausgedehntes Tunnel- und Kammer-Netzwerk, das mehr als 15 Kilometer lang ist. In diesem unterirdischen Labyrinth wurden Keramikskulpturen mit einer Masse von bis zu 10.000 Kilogramm entdeckt. Die Skulpturen gehören zur bislang größten Entdeckung der altertümlichen Welt.

 

Achtes Weltwunder

Die bisher vorliegenden Forschungsergebnisse über das bosnische Pyramiden-Phänomen sind schlichtweg atemberaubend, und selbst viele der anfänglich skeptischen Wissenschaftler aus Ägypten zeigen sich nun begeistert. „Die Sonnenpyramide ist die größte Pyramide der Welt“, bestätigte beispielsweise der weltweit führende Ägyptologe Dr. Nabil Swelim, der selbst vier Pyramiden in seiner Heimat entdeckt hatte. Der renommierte Geologe Dr. Ali Bakarat, der von der Kairoer Regierung geschickt worden war, fasste seine Eindrücke so zusammen: „Die bosnische Sonnenpyramide ist künstlich gemacht, sie wurde von Menschen mit Blöcken geformt.“

Russische Geophysiker bestätigten eine Verwandtschaft der Sonnenpyramide mit den ägyptischen Pyramiden. Ihre Radargeräte und auch die eines Teams vom TÜV Rheinland/ LGA Bautechnik zeigten unter der Erde die Wände der Pyramide, geformte Blöcke und Tunnel innerhalb des Komplexes.

Für manchen ist das Tal der Pyramiden in Visoko bereits heute das achte Weltwunder. Und so schwillt der Strom von abenteuerlustigen Archäologie-Touristen, Tausenden von freiwilligen Helfern aus allen Kontinenten und von Esoterikern auf Selbstfindungstrip von Jahr zu Jahr weiter an. Und während sich die Kassen der Souvenirhändler und der Hotels langsam füllen, finden die Wissenschaftler immer neue Belege für das außergewöhnliche Wissen von einer aus grauer Vorzeit kommenden Gesellschaft.

So konnten Physiker einen Energiestrahl messen, der durch die Spitze der Sonnenpyramide kommt. Sein Durchmesser beträgt 4,5 Meter, mit einer Frequenz von 28 kHz. Dieser ununterbrochene Strahl nimmt an Stärke zu, je weiter er sich von der Pyramide entfernt. Dieses Phänomen widerspricht allen bekannten physikalischen Gesetzen.

Für Semir Osmanagic ist das „der erste Beweis nicht-hertzianischer Technologie auf dem Planeten. Es scheint, dass die Pyramiden-Erbauer vor langer Zeit ein Perpetuum mobile schufen und dass diese ,Energiemaschine´ immer noch arbeitet.“

 

Energiemaschine

Noch sind die Forscher auf der Suche nach dem Schlussstein, der – wie auch in Ägypten – auf den Pyramiden fehlt und der ihre Energie richtig justiert. Erst dieses Pyramidion scheint die Energiemaschine voll einsatzfähig zu machen.

Vor allem Alternativ-Forscher glauben, dass sich der wahre Zweck der Pyramidenbauten vor dem Hintergrund einer sich abzeichnenden neuen Ära jetzt immer schneller erschließen wird. Sie gehen davon aus, dass diese globalen Schlüsselbauten nicht als Gräber, sondern vielmehr als perfekte Multifunktionsmaschinen dienten.

Neben ihrer spirituellen Komponente als Einweihungsorte und Zentren höheren Wissens sollen sie unter anderem für eine Kommunikation mit dem Kosmos sorgen. Zugleich würden sie durch ihren netzartigen Zusammenschluss mit Tausenden anderen Bauwerken unseren Planeten energetisch schützen.

Und, so glaubt Osmanagic, „sie können bestimmte Frequenzen produzieren, um beispielsweise das Wetter zu beeinflussen, die Schwerkraft zu neutralisieren, um Dinge bewegen zu können oder Heilungen zu unterstützen“.

Die Menschen im Tal der Pyramiden gelten seit alters her als die gesündesten und langlebigsten im Lande. Und nach der Pyramidenentdeckung machen Geschichten von Heilungen hier schnell die Runde. So wie etwa die wundersame Genesung jener an Darmkrebs erkrankten 60-jährigen Frau. Sie hatte den „Heilstein“ auf der Nordseite der Pyramide sowie das Tunnellabyrinth besucht. Nach ihrer Rückkehr sollte sie operiert werden. Doch bei der Voruntersuchung, so erzählt die Frau, habe ihr sichtlich verblüffter Arzt gefragt, wo sie denn „den Tumor gelassen habe“. 

Und die Tochter der Frau, die jahrelang keine Kinder hatte bekommen können, war nach ihrem Visoko-Aufenthalt im folgenden Monat schwanger. Seitdem gilt das Städtchen in Zentralbosnien als Pilgerstätte für unfruchtbare Frauen.

 

Unterirdische Heilungsräume

Die erstaunlichen Wirkungen auf die Gesundheit kommen nicht von ungefähr. So zeigen Energie-Messungen im unterirdischen Labyrinth, dass der Ionisationsgrad 43-mal höher als die durchschnittliche Konzentration draußen ist, was die unterirdischen Kammern in “Heilungsräume” verwandelt. Es gibt dort keine technische Strahlung und keine kosmische Radioaktivität.

Keramikskulpturen wurden über den unterirdischen Wasserläufen platziert – die negative Energie wird so in positive verwandelt.
„All diese Experimente“, so Semir Osmanagic, „weisen darauf hin, dass das unterirdische ­Labyrinth ein idealer Platz für die Verjüngung und Regenerierung des Körpers ist.“

Der umtriebige Archäologie-Professor glaubt, dass die bosnischen Pyramiden eine wichtige Rolle beim „Aufwachen“ der Menschheit einnehmen Zugleich sieht er das interdisziplinäre Groß-Projekt als einen Wegweiser für andere archäologische Vorhaben weltweit.

 „Nur wenn wir die physikalischen, energetischen und spirituellen Dimensionen der Pyramiden einbeziehen, werden wir ihre Rätsel lösen können. Unsere Geschichte und damit auch unsere Gegenwart verändert sich mit jeder neuen Entdeckung, die wir machen. Und mit diesem Wissen können wir dann auch unsere Zukunft zum Besseren wenden.“

Info und Kontakt über mrav@piramidasunca.ba oder info@piramidasunca.ba
www.piramidasunca.ba
www.youtube.com/user/BosnianPyramidsTV

Über den Autor

Avatar of Ingomar Schwelz

ist freier Autor und Journalist. Der gebürtige Österreicher ist seit 40 Jahren journalistisch tätig, davon war er über 20 Jahre Redakteur bei Zeitungen im deutschsprachigen Raum. Zuletzt war er langjähriger leitender Korrespondent der weltgrößten Nachrichtenagentur associated press [AP] in Berlin.

27 Responses

  1. Micha
    Nachsatz

    Tatsächlich zeigte sich bei einem kürzlichen Besuch vor Ort, dass es sich um eine landschaftlich wie auch toruristisch reizvoll und respektabel betriebene Unternehmung mit in der Tat bedenkenswertem entdeckerischem Potenzial handelt; journalistische Beiträge wie der obenstehende jedoch torpedieren die Bemühungen der Veranwortlichen vor Ort durch dilletantisches Aufblähen und effektheischende Wortwahl, die der Sache letztlich sehr viel mehr schaden als nützen.

    Ich rege eine Neufassung des obenstehenden Beitrags an; da sich vor Ort zwischenzeitlich einiges getan hat, gäbe es entsprechend viel zu berichten – und ggf. gerät dieser zweite Wurf empirisch und sachlich seriöser als die Overtüre.

    Antworten
  2. pedro

    Eigentlich liebe ich es nicht Kommentare zu schreiben, doch nun raffe ich mich auf, auch Stellung zu beziehen. Ich bin pensionierter Wissenschafter und habe mich in letzter Zeit auch sehr für „ausserwissenschaftliche“ Dinge zu interessieren begonnen. Leider schaffte ich es noch nicht, mich vor Ort zu begeben, doch was ich den über tausend Artikeln entnehmen konnte, die ich bisher studiert habe, gibt mir zu folgenden Gedanken Anlass:
    1.) Unsere „Wissenschaft“ ist heute primär von öffentlicher Hand oder von multinationalen Konzernen finanziert. Da besteht leider wenig Interesse für objektive Information, der wirtschaftliche (gewinnbringende) Aspekt steht permanent im Vordergrund.
    2.) Die heutige Wissenschaft und deren Forschung befasst sich nur mit einem ganz winzigen Teil der Naturphänomene.
    3.) Die enormen ökologischen Probleme, denen wir heute gegenüberstehen, sind kaum mehr zu beherrschen. Der moderne Mensch hat sich zu weit von der Natur entfernt, um sich noch darin integrieren zu können. Dass wir die Ursachen unseres „Wohlstandsirrsinns“ zwar kennen und doch unfähig sind, Gegensteuer zu geben, stellt der Wissenschaft und der politischen Führung ein miserables Zeugnis aus.
    4.) Die finanzielle Abhängigkeit unserer universitären Forschung verunmöglicht klare Resultate.
    Quintessenz meiner Gedanken:
    Die Forschungstätigkeit Osamagic’s kann nur deshalb von einem Grossteil der akademischen Gemeinschaft nicht anerkannt werden, weil diese Forschungen ausserhalb der üblichen finanziellen Barrieren stattfindet. Osamagic ist für die Finanzierung selber verantwortlich und das stört logischerweise die etablierte „Wissenschaft“.
    Seine Forschungsergebnisse sind aber klar formuliert und erdrückend eindeutig.
    Die Wissenschaftslobby (in der auch ich tätig war) nutzt ihre Macht zur Verhinderung von Resultaten und wird deshalb den Wert dieser Entdeckung erst anerkennen (müssen), wenn die Beweise der Vermutungen Osamagic’s so zahlreich sind, dass sich auch die „Wissenschafter“ in die Enge gedrückt fühlen.
    Ich bewundere die Hartnäckigkeit Osamagic’s, der nicht aufgibt, denn er weiss, was er zutage fördert.
    Als „Amateur“ (amare = lieben) gibt es sich gänzlich der Sache hin und verfolgt zielstrebig seinen Weg. Er lässt sich nicht in die Enge treiben, er gibt nicht auf, denn er hat zu viele eigene Erfahrungen. Im Gegensatz zu ihm ist der universitäre Wissenschafter ein Schulabgänger und ist in seiner Tätigkeit von seinem Lohngeber abhängig. Er nennt sich professionell (professio = beruflich), was aber nicht automatisch auch das „amare“ einschliesst.
    Die ganze Geschichte erinnert mich an ein eigenes Projekt, das von allen Seiten massiv bekämpft wurde und dank meines Durchhaltens heute doch endlich die nötige Anerkennung gefunden hat.
    Ich danke Herrn Osamagic für seine Beharrlichkeit.

    Antworten
    • Micha
      Nachsatz

      Ich stimme Ihnen weitestgehend zu und erkläre zugleich einmal mehr mein Bedauern darüber, dass Osamagics fraglos anerkennenswertes Bemühen von unterirdisch qualifizierten journalistischen Bärendiensten wie dem obenstehenden Beitrag torpediert wird.

      Antworten
    • Micha
      Persönlicher Eindruck

      Um dies zu unterstreichen, möchte ich hinzufügen, dass ich zwischenzeitlich Gelegenheit, diese Bergformation selbst zu besuchen. Es handelt sich um ein sehr interessantes und wunderschön gelegenes landschaftliches Kleinod, das von herzlichen Menschen bewohnt und vor Ort touristisch sowohl respektvoll als auch seriös präsentiert wird. Irritiert haben mich die neuzeitlichen Bauten auf dem Gipfel der Sonnenpyramide; die Grabung selbst wird gleichwohl ausnehmend interessant erläutert.

      Ja, hier liegt Potenzial.
      Ja, das Establishment wird sich schwer damit tun, hier erworbene Fortschritte angemessen zu integrieren.

      Ja, ich freue mich auf eine seriösere und glaubhaftere Novelle des obenstehenden Beitrags, der mich, wie ich zugeben muss, bis heute durch seine bauernfängerisch-nachlässige Darstellungsweise in der Tat irritiert und verstimmt.

      Alsdann!

      Antworten
  3. Kornelia Spohn

    Ich fragte meinen aus Bosnien gebürtigen Arbeitskollegen, ob er Visoko kennen würde. Nein, er kannte es nicht, wusste aber wo der Ort liegt und meinte, „Visoko“ würde übersetzt „Hoch“ bedeuten. – Der Standort war also bewusst in einer Höhenlage gewählt worden um ein Energie-Optimum zu erzielen. Anhand der Wortbedeutung und der Sprachentwicklung ließe sich meines Erachtens ein weiterer Beleg für das Alter der bosnischen Pyramidenbauten finden. – Weiterhin viel Erfolg bei den Forschungen und Ausgrabungen!!!

    Antworten
  4. Exit

    Bosnische Pyramiden – Dokumentarfilm „Die Pyramide der Wahrheit“
    mehr Infos: http://www.exitproduction.net/bosnischepyramiden.html

    Antworten
  5. tuzla

    wären diese scheiss pyramiden in einem anderen kand endeckt worden dann wäre es die grösste sensation!!!!
    Aber ist ja klar,kaum passiert was in bosnien wo alle nur die erinnerung an den scheiss krieg haben ist was faul….

    Antworten
  6. Zainab A. Müller

    Reise-marketing ist nicht verboten, und journalistische Falsch-wiedergaben leider auch nicht. Herr Schwelz hätte leicht selbst durch googeln finden kölnnen, dass Debertolis von der Uni Triest in einem Interview ganz klar zu den Forschungsergebnissen sagt: Nein, es ist keine Pyramide, sondern ein normaler Hügel. Ja, da ist irgendwas, theoretisch könnte es auch über dem Berg sein, aber vermutlich in der Tiefe, was einen starken Energiestrahl sendet. Sendet – da wird der Forscher eben auch zum Interpreten und redet dann wieder von ‚Pyramide‘. Vielleicht kann sich ein physik-kundiger Mensch mal mit den Messungen näher beschäftigen.Hier müsste mit Englisch gehen (s. unten zwei kleine Videos):
    http://grenzwissenschaft-aktuell.blogspot.de/2012/11/grewi-exklusiv-italienischer.html
    Im Mittelalter war auf dem Berg eine Burg und man fand aus der Zeit auch Gegenstände. Mehr nicht. Die Burg auszugraben, könnte wenigstens Sinn machen. Stattdessen unterstützt die Bundeswehr das Ganze erstaunlicherweise (!?), geradezu scharf auf Beteiligung. Man kann sich aussuchen, ob sie schon weiß, was da unten liegt und ein Auge drauf haben will – oder ob sie ebenfalls hofft, mehr über Energiestrahlung zu lernen.
    Mal angenommen, es wäre jener Freie-Energie-Generator, den einige dort schon postulieren, dann hoffe ich, niemand kommt ran. Wie dumm muss man sein, um glauben zu können, wir würden dann „bald sauberen Strom herstellen können“? Atombombe, AKW’s und HAARP reichen doch – oder? Dem Militär freilich nicht. Nichts ist dort derzeit willkommener, als abenteuerlustige Esoteriker und Sauberstrommänner, die in unverantwortlicher Naivität auf steinzeitliche High-tech-Geheimnisse hoffen.

    Antworten
  7. albert haupt

    Wieso erwähnt keiner die Illyrer als mögliche erbauer dieser Pyramiden??
    Es ist doch belegt, dass die Illyrer die ersten Siedler des Balkan waren. Sie sollen schon 10 000 v. Chr. auf dem Balkan gesiedelt haben. Die Illyrer hatten zu ihrer Zeit schon eine der fortschrittlichsten Kurlturen. Sie waren die Nr.1 in der Metallverarbeitung und könnten dies wohl auch in der Verarbeitung von Betton gewesen sein.
    Man sollte hier einen zusammenhang suchen. Anders kann ich mir diese Pyramiden mitten in Bosnien nicht erklären.

    Antworten
  8. Monika Klaverkamp

    Den vorherigen Beitrag über Herrn Semir Osmanagic finde ich hoch
    interessant, dann passt er hervorragend zu dem Herausgeber
    von Tirage Limité aus Erkrath, mich hat dieser Herr, ebenso ein
    hervorragender PR-Mann, zwar nicht mit Kindern, aber dafür mit einer
    Schwerbehinderung und einem alten Boxer und einer verkommenen
    Wohnung sitzen lassen. Von dem verlorenen Geld mal ganz zu
    schweigen.

    Monika Klaverkamp

    Antworten
  9. Micha

    Lieber Matthias,

    die Sache ist ganz einfach: Dieser Artikel bot die Chance, diese – in der Tat sehr interessanten – Strukturen einer an Fakten interessierten Öffentlichkeit zugänglicher zu machen, den Stand der Forschung darzulegen und das energetische Potential des Ortes darzustellen, ohne abzuschweifen.

    Wie es guter Wissenschaftsjournalismus eben tun sollte
    (der gern auch Adjektive verwenden darf, sofern sie nicht einfach FALSCH oder UNANGEMESSEN eingesetzt werden).

    Die negativen Kommentare weiter unten greifen also tatsächlich nicht das Objekt, sondern vielmehr Autor und Laienforscher an, welche sich der Sache mithin scheinbar ohne die gebotene Objektivität genähert haben.

    Ja, das ist NICHT angemessen.
    Ja, das liefert ein verzerrtes Bild der Gegebenheiten und suggeriert oft mehr, als es informiert.

    Ist dies tatsächlich das, was das Publikum in diesem Forum lesen möchte – Märchen von Wahrheiten?

    Antworten
  10. Matthias

    Dieses Bashing in den Kommentaren unten ist die vorhersehbare konditionierte Reaktion etablierter Wissenschaftsgläubiger auf neue Informationen, die sich nicht in das überkommene Modell fügen, welches für sie zur Wahrheit und zum eigenen Weltbild mutiert ist.

    Denn man hat ja etwas zu verlieren: sein Ansehen (falls die Lehrmeinung, die man vertritt, sich als falsch erweisen sollte), sein Einkommen (falls man dem etablierten = finanzierenden Mainstream widerspricht), und – am schlimmsten – den seelischen Boden unter den eigenen Füßen, falls die eigene Weltanschauung ins Wanken kommt.

    Und dann kommt der bewährte Dreischritt der Profi-Skeptiker zum Einsatz, den ich schon so oft bewundern durfte, wann immer es spektakuläre und ungewöhnliche Theorien sehr rasch zu verunglimpfen galt:

    1) Die Person des Urhebers mit Dreck bewerfen – geht immer, kein Problem: igitt! Ein Amateur – nicht ernstzunehmen, nicht seriös! Ein Enthusiast – voreingenommen, emotional! Ein Esoteriker – ein Spinner! Ein Millionär – bestimmt geldgeil! Zweifelhaftes Privatleben – ethisch minderwertig und bestimmt ein Betrüger! Er hat was mit einer jungen Frau – der Testosteroni will sich doch nur wichtig machen, um noch mehr Aufmerksamkeit für seine Person zu haben! Schande über Schande! Oder einfach Neid?

    2) Die Information schlecht reden – geht immer, kein Problem: wo sind die wissenschaftlichen Beweise, wo sind die etablierten seriösen Wissenschaftler, die diese Forschung stützen, wo ist der Peer Review? Da könnte ja jeder kommen! Wo kämen wir da hin, wenn jeder sowas behaupten dürfte! Des dürfe nur mir: de Eddablierde!
    Und sollte sich etwa doch ein Etablierter, ein Profi in den Kreis der Befürworter verirrt haben? Der hat das ‚falsche‘ Fachgebiet, der hat seinen Doktortitel in Timbuktu erworben, der war immer schon seltsam: der ist ein verwirrter Nestbeschmutzer, eine Randfigur.

    3) Den Autor niedermachen – geht immer, kein Problem: das ist ja kein wissenschaftlicher Schreibstil! Igitt: der verwendet ja Adjektive und bildhafte Ausdrücke, um seine Ideen auch für Laien anschaulich zu machen! Der spekuliert ja! Der verwendet ja Wörter nicht gemäß der streng wissenschaftlichen Definition, sondern so, wie sie der Laie versteht! Der führt ja keine zehn unabhängigen Quellen für jede Behauptung an! Was für ein fürchterbares Geschmiere!

    Und dann sich einem rechtschaffenen Gefühl im Bauch abwenden: man hat den Schandfleck auf der weißen Weste der Wissenschaft getilgt. Ohne sich mit den Inhalten ernsthaft beschäftigt zu haben. Ohne selbst dort gewesen zu sein. Ohne in Dialog gegangen zu sein. Ohne Interesse. Einfach ist das. Billig ist das.

    Nichts gegen eine prüfende Grundhaltung. Prüfet und behaltet, was die Prüfung besteht. Aber die Mühe der unvoreingenommenen Prüfung muss man sich schon machen. Wer sich die Mühe nicht machen will, sondern nur seine Angst vor Fremden und Neuem bekämpfen, der hält besser an sich und überlässt die Diskussion denen, die Interesse am Thema haben.

    Antworten
    • Micha
      Nachgang

      Zwischenzeitlich habe ich mich vor Ort davon überzeugen können, dass – wie von mir angenommen- das beschriebene Projekt in der Sache seriös und fortführenswert ist, der journalistische Beitrag selbst diese jedoch durch seine manglhafte Darstellungsweise in hohem Maße (und offenbar unwissentlich) in den Schmutz zieht bzw. den Gegenstand durch sein bräsig-verblendetes Dilletieren in der Tat lediglich torpediert.

      Antworten
  11. Micha

    Liebe Leute, bitte – das ist ja haarsträubend!

    Die Leichtfertigkeit, mit der der Autor klar von der archäologischen Forschung differenzierte Begriffe wie „Pyramide“, „gepflasterte Terasse“ oder auch nur „exakte dreieckige Fläche“ oder gar „Professor“ in einen Topf wirft und daraus munter einen unbeschwert zu lesenden, wenn auch arg fragwürdigen journalistischen Potpourri zaubert, ist – einmal mehr – unentschuldbar. Wer Begriffe wie „Indiana Jones vom Balkan“ verwendet, disqualifiziert sich und die Seriosität (sic) seines Beitrags schlicht selbst. Dass hierfür einem millionenschweren, offenkundig an der Vermarktung „seiner“ (?) Entdeckung interessierten, „umtriebigen“ Laienforscher Vorschub geleistet wird, kommt sicher nicht von ungefähr. Der begriffliche Befund von „Erd- und Vegetations-Abdeckung“ kann zudem nur im lexikalischen Balkonkübel eines thematischen Laien gewuchert sein.

    Ein „Schock“ unter „konventionellen Archäologen“ ist jedenfalls alles andere als denkbar und gehört hier schlicht in die Kategorie „nutzlose Unterstellung“; ich kann nur vermuten, dass der Autor keinen einzigen Historiker oder Berufsarchäologen zu seinen Bekannten zählt bzw. sich auf fragwürdige Quellen beruft.

    Schauderhaft.

    Ob es Sache von im Artikel nicht näher benannten „Experten“ ist, einmal mehr das Umschreiben unserer Geschichtsbücher anzustoßen, sei dahingestellt; tatsächlich müssten Geschichtsbücher ohnehin alle paar Jahre auf den neuesten Stand gebracht werden, da die „konventionelle Forschung“ eben auch nachvollziehbare Ergebnisse produziert, die bisher Geltendes relativieren. Solche Prozesse allerdings benötigen leider (und dies ganz ohne Verschwörung) Jahrzehnte – nicht, weil sich damit mehr Profit machen ließe, sondern schlicht, weil es überall in diesen Bereichen an Personal, Lobby und einer nachdrücklichen Forderung hierzu fehlt.

    Was bitte definiert „Kommunikation mit dem Kosmos“?
    Wo steht außerdem, dass diese Menschen „seit alters her“ die gesündesten ihrer Region sind? Welcher Mediziner misst so etwas? Anhand welcher Parameter?

    Außerdem grandios: nicht näher beschriebene „Keramikskulpturen“ von nicht etwa läppischen 10 Tonnen Gewicht, nein viel mehr: Satte 10.000 (!) Kilogramm wiegt so eine Skulptur…

    Und der Knaller schlechthin: „Die Skulpturen gehören zur bislang größten Entdeckung der altertümlichen Welt“. NIEMAND, der auch nur einen Funken akademischer Selbstachtung hegt, verwendet Begriffe wie „altertümliche Welt“, was, nebenbei bemerkt, ein Begriff aus der Sozialwissenschaft ist, aber außerdem auch hübsch wissenschaftlich klingt. Die Sache mit der größten Entdeckung mal ganz dahingestellt…

    “ „All diese Experimente“, so Semir Osmanagic, „weisen darauf hin, dass das unterirdische ­Labyrinth ein idealer Platz für die Verjüngung und Regenerierung des Körpers ist.“ „. — Welche Experimente? Im Text sind keine geschildert.

    Was im Himmels willen sind „perfekte Multifunktionsmaschinen“? Und warum ist man dieser Ansicht, obgleich die Forschung am Objekt höchstens in den Kinderschuhen steckt?

    Zum Thema Super-Beton: „laut mehreren wissenschaftlichen Instituten“ ist eine gänzlich nutzlose Aussage – jeder Absolvent einer Uni kann ein wissenschaftliches 2-Personen-„Institut“ gründen; der Artikel suggeriert autoritätsheischend, dass diese Institute in irgendeiner Verbindung zum akademischen „Establishment“ stehen, welches im übrigen weiter oben scharf angegriffen wird.

    Was den Zweck dieses Beitrags angeht, kann ich nur zustimmen: Das ist Marketing, sonst nichts – die Förderung von Reiseverkäufen in die Region. Was ja an sich nichts Schlechtes sein muss – nur BITTE, BITTE nicht schon wieder zu Lasten der „konventionellen“ Archäologen…

    Antworten
  12. Morgana

    Bedeutet „Aufwachen“ nicht zuerst, Realität von Wunschdenken unterscheiden zu lernen? Herr Osmanagic möchte offensichtlich unbedingt Pyramiden ausgraben – ob aus finanziellen oder anderen Motiven sei dahingestellt. Was er tut ist, natürliche Strukturen als menschengemacht zu verkaufen, vorhandene Besiedlungsspuren aus der Römerzeit und dem Mittelalter zu zerstören und eine Art Disneyworld für Erleuchtungshungrige zu bauen.

    Warum brauchen wir eigentlich immer gleich uralte Hochkulturen, Verbindungen zu Atlantis, Außerirdische und das ganze Pipapo? Wenn ein – eventuell natürlich geformter – pyramidenähnlicher Berg Heilkräfte hat, ist es dann wirklich der richtige Weg, ihn abzutragen, zu verändern, auszubeuten? Ist das nicht genau die Art und Weise, mit unserer Umwelt umzugehen, die die meisten sich als spirituell und/oder bewusst bezeichnenden Menschen aufs tiefste verabscheuen? Aber kaum behauptet ein amerikanischer Geschäftsmann, 12.000 Jahre alte Pyramiden gefunden zu haben, wittert man sofort Verschwörungen, wenn die Regierung – wenn auch leider nur zögerlich – versucht, der Zerstörung einen Riegel vorzuschieben.

    Schade, dass die Sein hier voll einsteigt und auch noch Leserreisen anbietet. Was wir brauchen, ist eine kritische esoterische Berichterstattung, kein blindes Unterstützen haarsträubender Theorien und Unternehmungen. Es gibt so viele Wunder dort draußen, die vielleicht nicht ganz so spektakulär sind, dafür aber ehrlich und real.

    Interessante Seite zum Thema, die auch pro- und con-Links auflistet: http://irna.lautre.net/-Bosnian-pyramids-.html

    Antworten
  13. Heike Richter

    Hallo alle zusammen,

    Ich war im vergangenen Jahr schon einmal in Visoko. Ich kann nur sagen, es ist ein ganz besonderer Ort. Wer einmal dort war wird auch selbst sehen, dass der Artikel nicht übertrieben ist. Eine Reise zu den bosnischen Pyramiden kann ich allen Menschen empfehlen, die mit Energien arbeiten oder sich für diese interessieren.

    herzliche Grüße
    Heike Richter

    Antworten
  14. Eleonore

    Letztere Info über Herrn Osmanagics Leben disqualifiziert ihn – eventuell – als Menschen.
    Dies tut allerdings seinen Forschungen keinen Abbruch.
    Wieso hier Äpfel mit Birnen vermischt werden müssen ist mir ein Rätsel!

    Herzlich

    Eleonore

    Antworten
  15. Kato

    Also selbst in seinem Film und ich bin sicher, es ist sein(!) Film, denn es wird gezeigt, wie er Basketball spielt, Fachvorträge in einem Heim für geistig Behinderte hält, irgendwas tolles für den Ort macht, mit den Leuten da quatscht und vieles weitere dieser Art, was überhaupt nicht mit dem Thema „Pyramide“ zu tun hat, aber mit ihm, also selbst in diesem Film wird dieser Hügel von den Wissenschaftlern als „pyramidale Struktur“ und nicht als Pyramide bezeichnet.

    Die plausibelste Theorie war die, dass Menschen da vermutlich einen Berg etwas umgestaltet haben.

    Dort wurde aber definitiv keine Pyramide gebaut, wie man sie aus Ägypten, Südamerika, Japan (unter Wasser :D) und anderen Orten kennt.

    Antworten
  16. Saskia

    Leider sind die wissenschaftlichen Beweise nicht ganz so eindeutig, wie der Artikel weis machen möchte. Es gibt noch viele berechtigte Gründe, NICHT an diese Sensation zu glauben.

    Auch die esoterischen Begleiterscheinungen – die Pyramide soll am Erwachen der Menschheit teilhaben – sind hinterfragenswürdig. Auch das die SEIN nun Reisen zu den Pyramiden anbietet, lässt vermuten, dass dieser Artikel PR-Zwecken dient und für einen guten Umsatz sorgen soll. Denn den Eso´s lässt sich bekanntermaßen das Geld so ziemlich leicht aus der Tasche ziehen…

    Antworten
  17. Hendrik

    Hab bei dieser Meldung sofort an
    http://www.videogold.de/nassim-haramein-einheitsfeld-theorie-teil-1/
    und
    http://www.videogold.de/nassim-haramein-einheitsfeld-theorie-teil-2/
    gedacht. Es paßt einfach alles. Sensationell!

    Antworten
  18. BalkanBeastBoy

    Der Boden am Westlichen Teil der ÜPyramide hat ein Fremder sich gekauft, in den letzten Wochen hat Herr Semir Osmanagic sich gerichtlich durchgerungen an dem östlichen Teil weiter graben zu dürfen, weil sowohl der Privateigentümer alsauch die Stadt Sarajevo etwas dagegen hatten diese Pyramide freizulegen…..

    tsts…

    Antworten
  19. BalkanBeastBoy

    Was hier nu nicht steht, is das Herr Semir Osmanagic nach Muslemischer Tradizion wieder geheiratet hat, seine Frau und Kinder in Amerika geblieben sind und er nu eine 20 Jährige Frau hat 🙂

    Antworten

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