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In Kooperation mit der Europa-Universität Viadrina und der indischen Botschaft organisiert das europäische Institut für Ayurveda-Medizin ein Symposium mit dem Ziel, Ayurveda mehr in die Gesundheitspolitik einzubinden und den Austausch zwischen Ärzten und Alternativmedizinern zu fördern.

 

Rund zwei Drittel aller Krankheiten gelten in der westlichen Medizin als nicht heilbar. Häufig ist bestenfalls die Therapie der Symptome möglich – manchmal nicht einmal das. Innerhalb der alternativen Medizinsysteme in Europa und besonders in Deutschland gewinnt das indische Gesundheitssystem Ayurveda deshalb immer mehr an Bedeutung – es hat nicht nur bei vielen „unheilbaren“ – oft chronischen – Krankheiten Heilerfolge, sondern eignet sich auch zur Prävention.

Unsere Zeit braucht neue, ganzheitliche und innovative Lösungsansätze – auch und besonders im Gesundheitswesen. Dies erfordert die Zusammenarbeit aller beteiligten Experten und scheint der einzig sinnvolle Weg zu sein, um die Finanzierung des Gesundheitswesens auf Dauer zu sichern und dem Ziel einer ganzheitlichen Denkweise näher zu kommen, ohne die ein Weg zur krankheitsfreien Gesellschaft undenkbar ist.

Ein Schritt dorthin soll das große Ayurveda-Symposium in Berlin sein, das vom europäischen Institut für Ayurveda-Medizin gemeinsam mit der Europa-Universität „Viadrina“ in Frankfurt/Oder organisiert wird. Das Symposium wird vom indischen Gesundheitsministerium unterstützt und findet am 22. Oktober 2010 in der indischen Botschaft statt.

Das Ziel des Ayurveda-Symposiums ist es, die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen Ärzten und Komplementärmedizinern zu stärken, Ayurveda als integrative Medizin zu fördern, die Forschungsmethodik zu verbessern und die integrative Medizin in die Gesundheitspolitik mehr einzubinden.

Im Rahmen des Symposiums stellt am 21. Oktober in Frankfurt/Oder die „Viadrina“-Universität den neuen Lehrstuhl für Ayurveda-Medizin vor, einen Studiengang für Komplementäre Medizin für Ärzte und medizinische Berufe – erstmalig in Deutschland und in der gesamten EU. Dabei soll die Zusammenarbeit führender ayurvedischer Ärzte mit westlichen Ärzten, Kliniken und Wissenschaftlern gefördert und die Wirksamkeit von Ayurveda-Therapien dokumentiert werden.


Das umfassende Gesundheitssystem Ayurveda geht weit über die reine Behandlung von Krankheiten hinaus, denn der menschliche Körper befindet sich ständig in einem Fluss, in dem das Wechselspiel von Materie und Energie ihn ständig vom Gleichgewicht zum Ungleichgewicht und umgekehrt bewegt. Vollkommene Gesundheit gibt es nur, wenn alles in Balance ist. Die Ayurveda-Medizin steht heute vor der Herausforderung, die traditionellen Erfahrungen mit dem modernen Denken zu verbinden bzw. in das moderne Denken zu integrieren, um Vorbeugung vor Heilung zu setzen.

Bei der Behandlung steht Individualität an oberster Stelle. Deshalb wird im Anschluss an eine umfangreiche ayurvedische Untersuchung die persönliche Therapie entsprechend dem eventuellen Krankheitsbild und dem Konstitutionstyp (Prakrutti) geplant. Danach beginnt die Panchakarma-Behandlung in mehreren aufeinanderfolgenden Schritten. Ayurveda bietet seit jeher natürliche und effektive Therapien und Frühdiagnose-Methoden mit dem Ziel der Verjüngung, Vorbeugung, Entschlackung und Heilung.

Mehr zum Thema Ayurveda im Beihefter in der SEIN-Novemberausgabe.


Kostenfreie Konsultationen

EIFAM, das Europäische Institut für Ayurveda Medizin, bietet in Kooperation mit dem National Institute of Ayurveda der indischen Bundesregierung und der Gujarat Ayurved Universität im Rahmen des Symposiums kostenfreie Konsultationen für alle Interessenten an – vom 14.10. bis 30.10.2010 in der Togostr. 1, 13351 Berlin.

Bitte Voranmeldung unter Tel.:
030 – 35 13 26 50 oder naturafarm@aol.com

Eine Antwort

  1. wittler-Uddin, Sabine

    Hallo,
    ich habe leider erst jetzt von diesen Veranstaltungen erfahren. Ist es möglich, noch einen Termin in der Togostr. zu bekommen?
    Ich wohne ganz in der Nähe und könnte nachmittags ab 15.00.
    Ich mache seit Jahren Yoga und beschäftige mich in diesem Rahmen auch etwas mit Ayurveda. Zur Zeit gerade mit dem Marmas.
    Vielen Dank
    Sabine Wittler-Uddin

    Antworten

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