Am 20. August starb im Alter von 96 ­Jahren der große indische Yoga-Guru, der maßgeblich zum Siegeszug des Yoga im ­Westen beigetragen hat. Als er an seinem 95. Geburtstag gefragt wurde, ob er eine besondere Botschaft für die Menschen hätte, meinte er: „Lebe glücklich und sterbe majestätisch“. Daran hat er sich selbst gehalten. 

Aufgrund einer Grippe-Epidemie zum Zeitpunkt der Geburt kam Iyengar schwach und kränkelnd zur Welt. Während seiner Kindheit litt er an mehreren Krankheiten wie Malaria, Tuberkulose, Typhus sowie allgemeiner Unterernährung. Im Alter von 15 Jahren begann er bei seinem späteren Schwager Yogaunterricht zu nehmen, wodurch sich sein Gesundheitszustand in kurzer Zeit stark verbesserte bis hin zur völligen Gesundheit. Bald begann er selbst zu lehren und entwickelte dabei seinen eigenen unorthodoxen Stil. Er lehrte Yoga über 75 Jahre und schrieb zahlreiche Bücher über Praxis und Philosophie des Yoga. Das Time-­Magazine kürte ihn 2004 zu einem der 100 einflussreichsten Menschen der Welt.


Abb: © Mutt Lunker/Wikimedia Commons

Author: Redaktion

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