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Ganzheitlich denken…

Der Begriff des ganzheitlichen Denkens ist heute mittlerweile Allgemeingut.
Aber was bedeutet das eigentlich und wie sieht dies in der Praxis aus? Wird tatsächlich bei der Umsetzung von baubiologischen Ansprüchen und esoterischen Inhalten ”ganzheitlich” gedacht? Was bedeutet für den Einzelnen der Anspruch der Ganzheitlichkeit, wenn er nicht nur als Zeitgeist-Begriff oder Modellanspruch, sondern tatsächlich mit Konsequenz umgesetzt werden soll?

„Ganzheitlich Denken“ bedeutet, über den eigenen Horizont hinweg möglichst alle auf uns wirkenden Umwelt- und Lebensfaktoren zu beachten und in Projekte und das eigene Leben einzubeziehen.

Dieser Anspruch soll über die folgenden Zusammenhänge deutlich gemacht werden:

  • Die meisten Menschen in unserer westlichen Zivilisation verbringen – bedingt durch Klimabedingungen und Lebensgewohnheiten – 90 % ihrer Zeit in Innenräumen (Wohnung, Büro etc.) und davon wiederum 30 % im Schlafraum.
  • Durch immer mehr Schadstoffe, optimierte Abdichtungen und mangelnde oder falsche Lüftung der Innenräume ist der Mensch häufig erhöhten Schadstoffbelastungen ausgesetzt, die dann über Atmung und Haut aufgenommen werden. Hierdurch kann es zu den verschiedensten gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommen.
  • Radioaktivität, Elektrosmog und fast alle Chemikalien können wir mit unseren Sinnesorganen nicht wahrnehmen. Im Gegensatz zu Lärm, Hitze und anderen Einwirkungen besteht somit auch keine Warnfunktion des Organismus.

So sind wir vielfach derartigen Einflüssen ausgesetzt, ohne dies auch nur im geringsten zu ahnen. Dabei können

  • chronische Beschwerden, z. B. über Jahre bestehende Erkrankungen der Atemwege, Haut, Stoffwechsel, Gelenk- und Rückenschmerzen, Kopfschmerzen etc.
  • therapieresistente Krankheiten, die sich trotz verschiedenster Therapiemethoden und auch alternativen Behandlungen oft über Jahre nicht bessern oder heilen
  • Schlafstörungen aller Art
  • chronische Müdigkeit
  • Allergien / Störungen des Immunsystems
  • Herzbeschwerden
  • Nervenerkrankungen
  • Pilzerkrankungen
  • Depressionen usw. auftreten.

Weiterhelfen können hier moderne Meß- und Labortechniken, wie sie von qualifizierten Instituten und Laboren eingesetzt werden. Schädigende oder krankheitsfördernde Einflüsse können sichtbar und gezielt saniert werden.

Die Belastung der Umwelt und der Innenräume aufgrund von Schadstoffen und tech-nisch/physikalischen Einflüssen erfordert auch ein Umdenken der Medizin. Viele Ärzte, speziell Kinderärzte und Umweltmediziner, berücksichtigen bereits heute diese Einflußfaktoren und beziehen diese bei Diagnostik und Therapie mit ein.
Besonders wichtig ist dies bei Kindern, Schwangeren, Älteren und bereits Erkrankten sowie vorgeschädigten Personen, da diese besonders gefährdet sind.

Vorsorge treffen

Eine Hausuntersuchung ist jedoch nicht erst bei schweren Erkrankungen angezeigt, sondern sollte aus gesundheitlicher Sicht, speziell wenn Kinder im Haushalt leben, als Vorsorgemaßnahme durchgeführt werden.
Vieles wird heute regelmäßig überprüft, um möglichen Schäden oder Werteverlusten vorzubeugen. Beispielsweise untersucht der TÜV alle zwei Jahre das Auto, die Heizung sogar jedes Jahr. Nur die Räume, in denen man den Großteil seines Lebens verbringt, in denen Kinder aufwachsen und ältere Leute ihren Lebensabend verbringen, werden davon ausgenommen.

Wenn jedoch all diese Untersuchungen durchgeführt sind, ist dann im ganzheitlichen Sinne bereits alles getan?
Natürlich nicht. Es wäre vielleicht im baubiologischen Sinne alles getan.

Umfassend planen

Wenn wir aber in ”umfassender” Weise denken wollen, dann bedeutet das, mit ”linker” und ”rechter” Hirnhälfte zu denken, d. h. abstrakt und imaginativ, rational und intuitiv. Bezogen auf das Bauen und Wohnen spielt dann nicht nur die reine Baubiologie eine Rolle, sondern auch die andere Art von Denken, die beispielsweise eine geomantische Situationsuntersuchung erfordert, z. B. beim Feng Shui.

Wir wissen, daß z.B Schallwellen über das bloße Geräusch hinaus auch sehr viel subtilere Informationen übertragen und auf die Seele wirken können – man denke nur einmal an die Wirkung einer klassischen Sinfonie.

Analog dazu wurde schon sehr früh erkannt, daß auch Landschaften, Gebäude und Räume negative oder positive Einflüsse auf den Menschen haben können: das menschliche Leben ist eng verbunden mit der Beeinflussung durch Universum und Natur.

Harmonie mit der Natur

Das Kernstück des Feng Shui ist der Wunsch, die Macht und die Kraft der Natur anzuerkennen und in Harmonie mit ihr zu leben, um z. B. den eigenen Lebenserfolg zu erhöhen.
Der Begriff „Feng Shui“ bezieht sich auf zwei der wichtigsten und machtvollsten Erscheinungsformen der Natur, nämlich ”Wind” und ”Wasser”. Diese beiden Elemente, die den dynamischsten und formgebendsten Einfluß auf die Landschaft haben, gilt es, miteinander in Einklang zu bringen und nicht herauszufordern. Beide Elemente benötigt der Mensch zum Leben, ebenso wie die großen Zeitzyklen. Überall dort, wo der Mensch diese natürlichen Kräfte übermäßig zu manipulieren versuchte, kam es zu Katastrophen in Form von Klimaveränderungen, Verödung der Landschaft, Staudammbrüchen, Lawinen etc.

Feng Shui geht außerdem von der Überlegung aus, daß alles, was uns umgibt, untereinander und auch auf uns Menschen energetisch wirkt.

Alles ist Energie…

Wir befinden uns in einem schwingenden Energiefeld und sind zudem selbst Energie. Diese Ausstrahlung wird positiv verstärkt durch gute Gedanken, Freude, lebensspendende Nahrung und wohltuende Kleidung: jeder Mensch kann durch seine körperliche Anwesenheit das ihn umgebende Energiefeld anheben oder auch absenken.

Nach dem Gesetz der Resonanz wirkt andererseits unser ganzes Umfeld, unser Haus oder unsere Wohnung auf uns – sei es durch Symbole, Formen, Farben, das Polare oder die Elemente.

Die Kunst des Feng Shui besteht darin, die lebensspendende Energie, genannt Chi, im Raum zu bewahren, sie zu bewegen und zu nutzen, so daß die Räume den Menschen beleben.

Gesund wohnen mit Feng Shui

Da unsere Umwelt immer stärker störend auf uns einwirkt, wird das Haus, die Wohnung als schützender Raum immer wesentlicher und es gilt, das Feindselige abzuwehren und nur das Stärkende hereinzulassen.
Feng Shui hilft, den Menschen harmonisch ins Gleichgewicht zu bringen. Dies ist aber kein statisches, sondern ein labiles Gleichgewicht, das durch die Zeitzyklen der Jahre, Tage, Nächte, der Ruhe und der Bewegung wechselt.
Gesundes Wohnen gleicht sich dementsprechend soweit wie möglich den äußerlichen Gegebenheiten der Natur an, in Form biologischer Materialien, guter Luft, gesunder Pflanzen und lebendigen Lichts.

Feng Shui arbeitet mit Energien, die nicht sichtbar sind, deren Wirkungsweise jedoch durch kinesiologische Tests oder durch Biophotonenmessungen aufzeigbar ist.

Gleichgewicht

Wir möchten an dieser Stelle die energetischen Wirkungen betrachten, die haupt-sächlich durch elektromagnetische Wellen (Strom, Licht usw.) hervorgerufen werden.
Als Grundlage für unseren Ansatz nehmen wir aus der Elektrik die Vereinbarung über die beiden Pole + und -, zusätzlich fügen wir die neutrale Position 0 hinzu:

Da in unserer Gesellschaft die Unart besteht, alles maschinell erledigen zu wollen (vom elektrischen Dosenöffner bis zum Handy), findet eine übermäßige Anwendung zentrifugaler Bewegungskräfte statt, die sich über alle industriellen Bereiche erstreckt. Alle Explosionsmotoren, Verbrennungsmaschinen oder auch die Atomkraft führen zu einem Überwiegen der Yin-Energien und sind somit abbauender Natur.
Hieraus resultiert der Yin-Kräfteüberschuß (”Linksverschiebung”) der meisten in urbanen Zentren lebenden Menschen und der meisten anderen Lebewesen in diesem Einflußbereich. Dieses Ungleichgewicht bewirkt ein überwiegendes Abbauverhalten innerhalb der Körpersysteme bzw. saure pH-Serumwerte. Das bedeutet für den Körper wiederum einen erhöhten Arbeitsaufwand, um sich gegen derartige Beeinflussungen zu wehren.
Ebenso verändern alle Nahrungsmittel, die mit Strom in Berührung kommen, das energetische Feld und zuguterletzt wird auch das Wasser diesen Belastungen ausgesetzt und der Teufelskreis der Yin-Verschiebung ist geschlossen. Dies ist einer der Hauptgründe, warum homöopathische Mittel in zunehmendem Maße keine Wirkungen mehr zeigen oder keine andauernden Verbesserungen mehr bringen.

Die Erde und der Mensch

Der Mensch ist ein polares Wesen, das sich als biologisches System ebenfalls zwischen zwei Polen bewegt.
Die Erde stellt in diesem System die Masse, das Minus (-) dar, die Luft der Himmel oder das All in diesem Fall das Plus (+); durch einen kontinuierlichen Austausch im Laufe der Jahrtausende hat sich ein recht stabiles System entwickelt, das wir heute durch zahlreiche negative Einwirkungen beeinflussen.

Da der Mensch bereits seit mehreren hunderttausend Jahren auf diesem Planeten existiert, wir aber als erste Generation im elektrischen Wechselfeld aufgewachsen sind, läßt sich über die Auswirkungen dieser Tatsache noch keine positive Aussage machen.

Aber gleichgültig, ob nun das biologische System über direkte thermische Einwirkungen oder durch reine Informationsanteile beeinflußt wird: Es entstehen immer Folgereaktionen, die verschiedene Regelkreise im Hormonsystem in Mitleidenschaft ziehen und somit einen andauernden Belastungsfaktor darstellen. Bei welcher Belastungshöhe das menschliche Immunsystem zusammenbricht ist von Fall zu Fall unterschiedlich, da sowohl Alter, Gewicht und Charakter eine Rolle spielen wie auch alle anderen Faktoren wie Wohnung, Schlaf- und Arbeitsplatz. Streß, mangelnder Schlaf oder fehlende körperliche Betätigung stellen weitere Faktoren dar, die uns kontinuierlich negativ beeinflussen können und somit ihren Ausgleich oder Tribut fordern.

Ganzheitlich handeln

Ganzheitlich handeln würde also bedeuten, alle drei Aspekte zu berücksichtigen:  Baubiologie, Geomantie und die energetische Wirkung aller Dinge.
Der körperlichen Seite unseres Seins versucht die Baubiologie gerecht zu werden, der seelischen Seite das Feng Shui und die geistige Verbindung betrifft alle Dinge unseres täglichen Lebens – jedes Ding hat seine Geschichte und somit Leben und Energie in Form von Erinnerungen an seinen Schöpfer.
Sind diese drei Bereiche nicht ausgeglichen, kann es aus der Situation heraus schon zu Schwierigkeiten körperlicher, seelischer oder geistiger Art kommen.

Welchen Sinn sollte es haben, eine Feng Shui-Untersuchung durchzuführen, aber an Elektro-Smog oder Schimmelpilzen zu erkranken? Oder Elektro-Smog und Schimmelpilze zu eliminieren, aber erfolglos und unglücklich zu sein, weil die Wohnung hinsichtlich Ausrichtung, Aufteilung und Gestaltung geomantisch nicht auf die eigene Persönlichkeit abgestimmt ist?

Und der letzte Aspekt, der im ganzheitlichen Sinne der Baubiologie zugeordnet werden sollte, sind feinstoffliche Energiesituationen. Dies beinhaltet Mittel und Methoden der örtlichen qualitativen Beeinflussung einer Situation, denen die traditionelle Baubiologie nicht gerecht werden kann.

”Wenn es für Zimmerluft verbindliche Grenzwerte gäbe, wie für Arbeitsplätze, müßten 10 % der Wohnungen in der BRD evakuiert werden, d. h. Millionen von Menschen bekämen Hausverbot in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus!”

Zitat Prof. H. Rüden – TU Berlin

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