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Der Fortschritt, besonders der in den ökonomischwachstumsorientierten Gesellschaften wie der BRD, verlangt einen hohen Preis: Zunahme von Armut und Ausbreitung von Einsamkeit weiter Bevölkerungskreise. Da gilt es, neue Umgangsformen zu entwickeln, wenn es uns besser gehen soll, und zwar in der realen Welt, nicht im Netz.

Berlin
Die Zeiten haben sich leider zum Negativen verändert. Ich stelle fest, dass das allgemeine Wohlgefühl in Berlin von Jahr zu Jahr – man könnte fast sagen: von Tag zu Tag – abnimmt. Immer mehr Menschen geht es schlecht: Einsamkeit und Armut breiten sich aus.

Reichtum
Viele Menschen glauben immer noch, dass materieller Reichtum glücklich macht und dieses Glück sie vor Einsamkeit schützt. Da sitzen sie einem Irrtum auf. Um sich reich zu fühlen bedarf es keiner großen materiellen Güter. Ich meine den Reichtum des Liebens und des Sich-geliebt-Fühlens, den Reichtum, der durch gute (konstruktive) Beziehungen zur lebendigen Mitwelt entsteht.

Gesundheit
Reichtum und Gesundheit hängen miteinander zusammen. Sie nähren unser Wohlgefühl. Wenn wir uns wohler fühlen wollen, dann ist es in der Regel notwendig Fühl-, Denk- und Handlungsweisen zu verändern. Dabei ist es von besonderer Bedeutung, dass diese neue Qualität nicht einfach hinzugefügt werden kann. Wir müssen unser Sein nicht reparieren, sondern erneuern. Das erfordert, dass wir Altes loslassen müssen. Das sind nicht nur Sachwerte, sondern ganz speziell: Beziehungen zu Menschen, die uns eigentlich nicht gut tun, und Umgangsformen, die uns schaden.

Wohlbefinden in Berlin
Um eine neue Lebensqualität in Berlin – letztlich natürlich auch darüber hinaus – erzeugen zu können, müssen Menschen zusammentreffen und neue Lebensstile entwickeln und umsetzen. Diese Lebensstile sind von Aufrichtigkeit, Emotionalität, Mitgefühl, Zugewandtsein und einer ganzheitlichen Weltsicht geprägt. – Das muss geübt werden.

Raimar Ocken
Heilpraktiker und Autor
www.wohlbefinden-in-berlin.de