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Vortrag 8. September

Liebe Frau Klein, Sie führen im Prenzlauer Berg eine christlich-wissenschaftliche Praxis. Was genau ist das?
Die Präsenz des immer wirksamen Guten. Nur des Guten: In all seinen Ausformungen, seiner erstaunlichen Nützlichkeit, Energie und Kraft.

Sie sehen also mehr das Gute im Menschen als das Schlechte?
Das Wort „gut“, wie es im Sprachgebrauch üblich ist, intendiert ja, dass es Gut und Böse gibt, das Gute und das Schlechte bilden dann zwei Seiten einer Medaille. In meiner Praxis jedoch steht auf der einen Seite der Medaille „gut“ und wenn ich sie umdrehe, steht da auch „gut“! Ich arbeite hier mit dem ewig gegenwärtigen Guten, was in der Christlichen Wissenschaft, die ich hier anwende, tatsächlich Gott ist. Das ist eine radikale, wunderbare Auffassung von der Stärke des Guten als Gott.

Wenn ich Gutes tue, wird alles gut, geht es darum?
Nicht wirklich. Aus dem Willen heraus gut zu sein, ist anstrengend. Die Allgegenwärtigkeit des Guten ist ein Gesetz. Und das Böse (man möge mir diese Formulierung verzeihen) ist „nur“ ein menschengemachtes Konzept. Und hier wird es interessant, denn hier fängt die heilende Wirkung an.

Wie geht das?
Wenn die Leute in meine Praxis kommen, schauen sie auf das Problem. Ich schaue auf die Lösung, auf das Gute, was schon da ist. ich finde den Ausdruck „offenbar werden“, sehr schön, weil wir oft überzeugt sind, uns fehlt was. Es ist genau umgekehrt: Das Gute, Vollkommene ist präsent, wird immer mehr offenbar und Heilung ist die Folge.

Für wen ist diese Praxis?
Die Praxis ist offen für jeden. Man kann einen Termin ausmachen und vorbeikommen. Ich bin für alle Anliegen offen. Bezahlt wird nur, wenn der Mensch selbst sagt, ja, Heilung, Befreiung ist da.
Das Interview führte Daniela Manger

Am Samstag den 8.9.2018 um 21 Uhr hält Juliane Klein einen Vortrag über „Die heilende Praxis der
Christlichen Wissenschaft“ in der Paul-Robeson-Str. 45. Eintritt frei.