Anzeige

Bio-Kleidung für Babys: Nicht nur sanft für die Haut, sondern auch für die Umwelt. Die wichtigsten Siegel und was sie bedeuten.

Bio-Kleidung: Besonders für Babys wichtig

Nicht nur beim Essen, sondern auch bei der Kleidung für entscheiden sich immer mehr Eltern, für ihre Babys nur Bio-Produkte zu verwenden. Zunächst natürlich, weil sie für ihr Baby nur das Beste wollen, aber auch, weil es den Planeten schont, auf dem unsere Kinder aufwachsen werden.

Gerade für Babys ist Bio-Kleidung besonders sinnvoll, weil die Haut der Neugeborenen sehr sensibel ist, und viele herkömmliche Kleidung mit fragwürdigen Chemikalien behandelt wird. Aber wie erkennt man Bio-Kleidung?

Wann ist Bio-Kleidung wirklich bio?

Bio-Kleidung besteht aus Bio-Baumwolle, für deren Anbau und Zertifizierung ähnliche Bestimmungen gelten wie im Lebensmittelbereich. Nur Baumwolle, welche die Bestimmungen des ökologischen Landbaus erfüllt, darf sich als Bio, ökologisch oder aus garantiert ökologischem Anbau betiteln. Doch allein die Baumwolle macht die Kleidung noch lange nicht biologisch. Denn auch die Verarbeitung spielt eine Rolle für dieses Gütesiegel. Zertifizierungen wie bspw. das GOTS-Siegel legen Standards fest für die Verarbeitung von Textilien aus biologisch angebauten Naturfasern. Diese bestimmen normalerweise nicht nur weltweit die umwelttechnischen Kriterien für die gesamte Produktionskette, sondern kontrollieren auch die Einhaltung der Sozialkriterien.

 

Wichtige Textilsiegel im Überblick

GOTS-Siegel

  • internationale Zertifizierung

  • weltweit einheitliche Bestimmungen

  • ökologische Qualität

  • soziale Verantwortung, Mindestkriterien sind zu erfüllen

  • umweltverträglicher Anbau

  • Farbstoffe nur gemäß umweltrelevanten und toxikologischen Bestimmungen

  • Hilfsstoffe nur gemäß umweltrelevanten und toxikologischen Bestimmungen

  • Nutzung einer funktionellen Abwasserkläranlage für die Nassveredelung

  • Textilien müssen min. zu 70 % aus ökologische Naturfasern bestehen

Öko-Tex-Standard 100

  • weltweit einheitliche Prüfkriterien

  • Einhaltung der Grenzwerte für bestimmte Schadstoffwerte

  • gesundheitlich unbedenkliche Materialien, Hilfsstoffe und Verarbeitung

  • ABER: testet nur das Endprodukt, nicht den Produktionsprozess

Fairtrade Certified Cotton

  • fairer Handel: festgeschriebene Mindestpreise für die Produzenten

  • Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Hersteller

  • alle an Produktion Beteiligten müssen soziale Standards erfüllen

  • umweltschonender Anbau der Produkte

  • Produkte sind frei von schädlichen/verbotenen und gentechnisch veränderten Substanzen

IVN Naturtextil zertifiziert BEST

  • europäischer Standard

  • höchste Ansprüche an textile Ökologie

  • umweltverträgliche Produktion

  • Naturfasern, 100% aus kontrolliert biologischem Anbau oder kontrolliert biologischer Tierhaltung

  • minimale bzw. keinerlei Verwendung von schädlichen Substanzen in sämtlichen Produktionsschritten

Bluesign

  • technologisch-basiertes Siegel

  • Umweltverträglichkeit bei allen Produktionsschritten

  • Verantwortungsvoller Umgang mit den Ressourcen

  • Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks von Unternehmen

  • Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz

  • Verwendung ökologischer Materialien

  • Verbot von toxikologischen Stoffen

Bio-Kleidung ist nicht unbedingt teuer

Das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und der verantwortliche Umgang mit den Ressourcen sind gerade für junge Eltern inzwischen wichtige Themen. Der steigenden Nachfrage folgt daher ein größeres Angebot an biologischer Kinder- und Babykleidung. Dies führt erfreulicherweise dazu, dass die vormals teilweise unerschwingliche Mode nun für die meisten Familien bezahlbar geworden ist. Auch der Vorbehalt, dass Bio-Kleidung vom Design her zu „altbacken“ daherkommt, ist heute nicht mehr haltbar. Die Biokollektion bei vertbaudet.de zum Beispiel bietet auch optisch ansprechende Baby-Kleidung aus biologisch angebauter Baumwolle, die GOTS zertifiziert ist. Die beliebte französische Kindermarke setzt generell auf hochwertige und gesunde Kinderkleidung und engagiert sich aktiv für den Umweltschutz.

 

Warum Bio?

Neben Umwelt- und Sozialverträglichkeit spielt ein weiterer Aspekt eine wichtige Rolle bei der Entscheidung für ökologische Kleidung. Und das ist Ihre Gesundheit, und die Ihres Kindes. Kleidung und andere Textilien sind teilweise mit Schadstoffen belastet, welche diesen durch Bleichen, Färben und weitere Verarbeitungsschritte zugeführt werden. Aus diesem Grund ist Kleidung aus Bio-Baumwolle auch nicht zwangsläufig Bio-Kleidung. Die oben dargestellten Güte-Siegel können Ihnen dabei helfen, ökologische Kleidungsstücke zu erkennen.

Gefahren durch Schadstoffe in Textilien:

  • Krebserzeugend
  • Fruchtbarkeitsbeeinträchtigend
  • Schädigung des ungeborenen Kindes
  • Erbgut gefährdend
    U.a.m.

Schadstoffe können in Farben, Teflon und wasserabweisenden sowie flammenhemmenden Materialien enthalten sein. Sie werden durch das Tragen von Kleidung, welche mit diesen belastet sind, von der Haut aufgenommen. So gelangen sie ins Blut, wo sie sich anreichern und unserem Körper Schaden zufügen können. Aus diesem Grund sollten Sie bereits in der Schwangerschaft selbst schadstofffreie Kleidung anziehen. Ansonsten kann es sein, dass Sie Ihr Kind bereits vor der Geburt schädigen oder es auf bestimmte Substanzen sensibilisieren.

Da vor allem Farbstoffe belastet sind, sollten Sie sich lieber für helle Farben entscheiden und neue Kleidungsstücke vor dem ersten Anziehen mindestens einmal waschen. So können Sie lösliche Farb- und Schadstoffe entfernen.

 

Mit Bio gegen Allergien

Allergien sind heutzutage ein großes Thema. Viele Kinder haben bereits im Säuglingsalter Unverträglichkeiten gegen Lebensmittel und Schadstoffe. Daher müssen Sie als Eltern nicht nur auf die Ernährung achten, sondern auch auf die Kleidung. Denn hier kommt es oftmals zu schlimmen Kontaktallergien, hervorgerufen durch das Material oder eben durch die zur Stoffveredelung verwendeten Zusatzstoffe. Oftmals entstehen diese Allergien mit der Zeit. Zuerst zeigt das Kind keinerlei Reaktion, doch durch die Sensibilisierung kommt es irgendwann zu physischen Symptomen wie

  • Juckreiz
  • Brennen
  • Rötung
  • Entzündung
  • Blasenbildung 
  • Schwellungen.

Insbesondere Kinder, die bereits an Hauterkrankungen wie Neurodermitis leiden, sind von der Gefahr durch Kontaktallergien stark betroffen. Auch eine lokale Schädigung der Haut und die damit einhergehende Störung der Barriere- und Schutzfunktion kann dies begünstigen. Verzichten Sie auf dunkle, kräftige Farben und veredelte, „knitterfreie“ Stoffe. Denn die dafür verwendeten Substanzen sind die Hauptauslöser für allergische Reaktionen.

Doch nicht jede Hautreizung ist den Inhaltsstoffen geschuldet, auch die Verarbeitung der Stoffe bzw. deren Beschaffenheit kann dazu führen. Grobe Wollstoffe zum Beispiel können mechanisch dafür sorgen, dass es zu Irritationen und Entzündungen der Haut kommen kann. Babys und Kleinkinder mit ihrer empfindlichen Haut leiden häufig darunter. Die Kleidung, welche sie direkt am Körper tragen, sollte daher auf jeden Fall aus weichem Material bestehen. Wenn Ihr Baby häufig schreit und seine Haut gerötet ist, kann ein kratziger Strampler der Auslöser sein.

Setzen Sie daher besser von Anfang an für Ihr Kind auf Bio und entscheiden Sie sich für ökologische Baby-Kleidung aus Bio-Baumwolle in kuscheliger Qualität.

 

 

Hinterlasse einen öffentlichen Kommentar

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.

*