Energiebilder spenden Kraft und Energie, können aber auch ein gewisses Gefühl von Ruhe vermitteln und auf eine vielfältige Weise auch unsere Selbstheilungskräfte in Gang setzen und manche Blockade lösen.

Den Anstoß gab mir Monika Igbinoba. Sie gab mir den entscheidenden Impuls, die Bilder in nächtelanger Arbeit völlig intuitiv zu erschaffen. Ich danke ihr dafür, denn so entstanden viele „Hingucker“ aus einer Kombination von Aquarellmalerei und moderner Computertechnik. Das war 2007, seitdem entwickelte sich meine Kreativität stetig weiter, die Bilder wuchsen sozusagen und das Spektrum erweiterte sich. Es kamen Meditations- und eine Vielzahl von verschiedenen Chakrenbildern hinzu. 2008 hatte ich zum ersten Mal die Möglichkeit meine Bilder in einer Ausstellung den Menschen näher zu bringen. Seitdem folgten zahlreiche weitere Ausstellungen in Berlin, Land Brandenburg und Freistaat Bayern.

Das positive Feetback inspirierte mich noch mehr und ich bekam selbst auch eine etwas andere Sichtweise bei der Betrachtung der Energiebilder. Das Faszinierende daran ist, jeder sieht etwas völlig anderes in ihnen und zieht daher auch etwas ganz persönliches für sich aus heraus.

Wie können sie heilen? Dazu möchte ich eine Geschichte aus meinem Leben erzählen.
Als ich die Bilder erschuf, tat ich das nur unter dem Aspekt, schöne Bilder erstellen zu wollen. Dass sie auch heilen können, ahnte ich nicht.
In einer Ausstellung fielen einer älteren Frau die Energiebilder ins Auge, sie rief mich begeistert an und bat um einige Bilder. Sie meinte, sich damit heilen zu können, denn sie hatte Angst vor einem der Bilder, wollte sich aber damit konfrontieren. Ich war sehr skeptisch. Kann das gehen, ist das nicht Hokuspokus?
Die alte Dame wählte unter anderem das Herzbild, wie ich es nenne. Es ist auch eines meiner Lieblingsbilder. Dieses Herz ist neonblau in der Grundfarbe. Sie wollte das Herz aber noch in rotgrün, welches dann für das geheilte Herz stehen sollte. Also fing ich an zu basteln. Nach einigen Versuchen merkte ich, dass das, was sie wollte, die Umkehrung, sprich das Negativ von dem ursprünglichem ist. Sollte sie wirklich recht haben?

Ich hatte das Gefühl, die Bilder sollten auch mich selbst heilen.

Wo fange ich an? Vielleicht damit, dass ich ständig verlassen wurde und immer war eine alte Beziehung oder eine sehr gute Freundin der Auslöser. Nachdem ich mal wieder allein war, lernte ich Gerd kennen. Es war keine Liebe auf den ersten Blick, aber wir verstanden uns auf Anhieb und waren auf einer Wellenlänge. Auch ihm gefielen die Energiebilder und er wollte seine Wohnung damit ausschmücken. Unter anderem suchte er sich ein Bild aus, welches wiederum auch zu meinen Lieblingsbildern zählte. Als ich es erstellte, hatte es für mich etwas Ägyptisches, später sah ich die Ähnlichkeit mit einem Lapislazuli. Ich ließ es für ihn 55cm x 80cm groß im A1 Format ausdrucken, rahmte es mit weißem Passepartout in einen 100cm x 70cm Großen Rahmen ein und wir hingen es in seiner Wohnung auf. Es sah einfach toll aus. Als es da so an der Wand hing, traute ich meinen Augen nicht und holte einen Lapislazuli, welchen ich einige Wochen zuvor gekauft hatte aus der Hosentasche. Der Stein verkörperte einen Bildausschnitt. Ich war erstaunt darüber.
Es vergingen einige Monate und Gerd fing an…, naja sagen wir, wir entfernten uns voneinander.
Jetzt kam die alte Dame wieder ins Spiel und berichtete mir die vorhin beschriebenen Dinge. Hmm dachte ich, dein Herz ist auch verletzt und ich hing mir das Herzbild in neonblau über meinen Fernseher ins Wohnzimmer.
Auf dem Desktop meines Rechners hatte ich das Lapislazulibild. Einfach, weil es mir so gut gefiel. Es vergingen wieder einige Monate und mein alter Rechner verabschiedete sich. Ich kaufte unter Gerds fachmännischer Beratung einen neuen und er richtete ihn dann für mich ein. Ich sagte ihm, dass ich mein Lapislazulibild wieder darauf haben möchte. Er setzte das Lapislazulibild wieder ein, aber nur einen Ausschnitt davon.
Es vergingen wieder einige Wochen und mir gefiel das halbe Bild auf meinem Destop ganz und gar nicht und ich tauschte es gegen das Neonherz. Etwa zur selben Zeit fiel mir mein Lapislazulistein aus der Hodentasche und zerbrach in ein großes und ein kleines Stück. Ich war sehr traurig darüber, denn es war ein schöner Stein. Gerd sah die zwei Teile und sagte, den kleinen behalte ich hier, dann habe ich immer einen Teil von Dir. Mir passte das nicht, sagte aber nichts dazu und gab ihm das abgebrochene Stück. Es verging wieder einige Zeit und er teilte mir eines Abends telefonisch mit, dass er wieder zu seiner alten Freundin zurückging. Das haute mich nun um, gerade harmonisierte sich die Beziehung wieder. Daraufhin entschloss ich mich, eine Rückführung durchführen zu lassen. Irgendetwas stimmte nicht, da mir das ja gehäuft passierte.

Es war ein einschneidendes Erlebnis mit dem Ergebnis, dass mein Herz vor hunderten von Jahren bei einer Opferung gestohlen wurde und mein damaliger Mann (Gerd) es seiner neuen Frau gab. Nun wurde mir so einiges klar. Die Dinge fingen an sich zu lichten. Die Bilder fingen an Bedeutung zu bekommen. Ich tauschte Herzbild gegen halbes Lapislazuli auf meinem Rechner. Und Gerd hatte einen Teil meines Lapislazulisteines, er hatte auch einen Teil von mir und das seit Jahrhunderten. Er tauschte auch das komplette Bild auf meinem Rechner in den Ausschnitt und ich den Ausschnitt in das Neonherz. Der zerbrochene Lapislazuli stand für das Herz, das seit sehr langer Zeit verschwunden war und mein Lapislazulibild, da es dem Stein ähnelte, brachte es ans Licht.
Gerd trennte sich nach einigen Wochen wieder von seiner Verflossenen und ich lernte genau zu dem Zeitpunkt den Mann kennen, mit dem ich bis heute zusammen bin. Das Herzbild hing noch 2 Jahre über meinem Fernseher und daneben das geheilte rotgrüne. Inzwischen sind nun beide verschwunden und können anderen Menschen helfen, auch ihre Blockaden zu lösen.
Zu Gerd habe ich ein freundschaftliches Verhältnis, wir telefonieren ab und an. Hinzuzufügen sei vielleicht noch, dass Gerd sein Bild bei Renovierungsarbeiten in den Rücken viel und ihn dabei sogar verletzte. Es war danach zerschrammt und nicht mehr für ihn zu gebrauchen und sicher auch nicht mehr nötig. Den abgebrochenen Stein gab er mir 2 Jahre später zurück.

Oft wurde ich von interessierten Menschen gefragt, welches Bild sie nehmen sollen. Ich antworte dann immer: suchen Sie sich eines aus und Sie nehmen das Richtige, niemand kann das so gut entscheiden wie Sie selbst. Das Unterbewusstsein greift dann automatisch auf das gerade passende zurück.
Bei mir zu Hause wechseln die Bilder des Öfteren an der Wand. Es gibt einige, die hängen mehrere Jahre und wieder andere verschwinden schon nach wenigen Wochen und schaffen Platz für ein Neues. Dann weiß ich, das Thema ist wohl durch oder ich will einfach mal eine andere Farbe auf mich wirken lassen. Wie auch immer, es ist im Grunde auch egal und ich hinterfrage das dann nicht weiter. Ich nehme es so hin und es ist ok.

Simone Gosdschan

Bilder: Simone Gosdschan

 

Über den Autor

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Simone Gosdschan, am 15.08.1965 in Wolfen geboren, nach vielen Jahren einer schönen Kindheit in Sachsen-Anhalt, Umzug nach Berlin, mittlerweile jedoch in Eberswalde im Land Brandenburg Zuhause. Zwei inzwischen dem Kindesalter entwachsene Kinder. Seit dem Jugendalter mit der Gabe der künstlerischen Gestaltung beschenkt und von der Malerei fasziniert. In Schulausstellungen mehrfach prämiert.
Ich danke dem Publikum und dem technischen Personal meiner Schule für ihre Wertschätzung. Aber auch dem Pferdesport verschrieben, worauf sicher auch die Vorliebe zur Tiermalerei begründet ist, welche einen großen Teil meines künstlerischen Hobbys ausmacht. Die neue Art der farbenprächtigen Energiebilder entstand aus einer Kombination von Aquarellmalerei und moderner Computertechnik.

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