Geld ist die Grundlage dafür, dass wir Waren und Dienstleistungen einfach untereinander austauschen können. Die Art des Geldsystems bestimmt und beeinflusst unsere Wirtschaft, unsere Gesellschaft und somit auch, wie wir miteinander umgehen. Das bestehende Geldsystem wurde von den Superreichen etabliert und demzufolge dient es auch ausschließlich ihnen. Dies nennt man Kapitalismus, eben weil das Kapital die Macht hat. Die Auswüchse des Systems wie beispielsweise Raubbau an der Natur, Kriege, Egoismus, Konkurrenzkampf, die Umschichtung von Arm zu Reich, immer verstärktere Kontrolle, ständig steigende Steuern, eine desolate Volksgesundheit, die Unzufriedenheit und Hoffnungslosigkeit können sie täglich allerorts beobachten. Die Probleme liegen eben im System, im System des Kapitalismus und seinem Wirtschafts- und Geldsystems. So lange Sie sich in das System einfügen, können Sie nicht erwarten aus dieser Tretmühle der Probleme auszusteigen. Erst wenn Sie das bestehende System hinter sich lassen und ein anderes wählen, erst dann kann sich wirklich etwas zum Besseren wenden.
Hier nun kommen wir ins Spiel.

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit neue Wege zu gehen. Dazu müssen Sie nicht auswandern oder etwas aufgeben. Im Gegenteil. Sie können sich jetzt und hier einfach für etwas Anderes entscheiden. Statt einer „Krankenkasse“ können Sie die „NeuDeutsche Gesundheitskasse“ (NDGK) wählen, statt „Euro“ nutzen Sie immer mehr „ENGEL“. Statt „Bildung“ schaffen Sie sich „gelebte Erfahrungen“ an. Jeden Tag entscheiden Sie sich ein wenig mehr für Freiheit und Veränderung, für Fortschritt und Glück. Es erfordert nur etwas Mut zur Veränderung und zur Tat.

Der „ENGEL“ ist eine neue Möglichkeit Waren und Dienstleistungen untereinander auszutauschen. Durch sein Design stellt er die Rahmenbedingungen her, ein entspanntes Leben ohne all die negativen Begleiterscheinungen des bestehenden Systems führen zu können. Er fördert die Region und nicht die Globalisierung der internationalen Konzerne, er fördert Verantwortungsbewusstsein und Kooperation und nicht den Egoismus, er verbindet Menschen in Freundschaft und Liebe miteinander statt sie im Konkurrenzkampf untereinander zu trennen, er hilft die Natur zu bewahren, er ermöglicht Sinn-erfüllte Arbeit, verhilft zur Freiheit, ermöglicht gelebtes Wissen und er hilft dem Einzelnen und der Gesellschaft zu gesunden.

„All das soll der „ENGEL“ können?“ werden Sie sich vielleicht ungläubig fragen.
Ja, all das und noch viel mehr! Sie können sich darüber gern genauer informieren. Einfach zu den Bürozeiten nachfragen. Es ist an Ihnen zu wählen was sie wollen.

Je mehr Sie den ENGEL nutzen, desto sicherer bleiben Vielfalt, regionale Anbieter und auch Arbeitsplätze der Region erhalten. Der „ENGEL“ ergänzt somit das Zahlungsmittel Euro. Den Euro verwenden Sie weiterhin, wenn Sie z.B. in den Urlaub fahren oder Waren von außerhalb der Region kaufen möchten.

Weitere Infos und die Akzeptanzstellen finden Sie hier: Engelgeld

 

Die Presse schreibt:

Engel fürs Portemonnaie

Sie trauen dem schwächelnden Euro nicht? Dann satteln Sie doch einfach um – auf Engelgeld. Lili Billerbek hat die aus dem Raum Wittenberg (Sachsen-Anhalt) stammende Alternativwährung in den Rheinsberger Landstrich geholt. In ihrem Bistro und in der Lodge kann man schon mit dem Engel bezahlen. Jetzt will Lili Billerbek weitere Unternehmer in und um Rheinsberg für das Engelgeld begeistern und zum Beispiel mit der Bio-Ranch Zempow und mit den Edeka-Betreibern reden.

„Ich war von Beginn an eine Freundin regionaler Währungen, denn sie verbinden die Menschen in Solidarität und nicht in Konkurrenz“, sagt Lili Billerbek. „Engel sind eine Währung im besten Wortsinn: Sie sind die Gewähr für einen Gegenwert – und der verfällt nicht.“ Die Engel-Scheine erinnern an das Spielgeld im Kaufmannsladen. Die Zettel sind bunt wie der Regenbogen und so groß wie eine 5-Euro-Note.

Ungefähr 40 solcher Komplementärwährungen gibt es derzeit in Deutschland. Ihre Macher wollen vor allem die regionale Wirtschaft ankurbeln. Das erste Regionalgeld war der Bremer Roland, der 2001 in Umlauf gebracht wurde. Besonders erfolgreich ist der im Jahr 2003 bei einem Projekt einer Waldorfschule entstandene Chiemgauer, den inzwischen mehr als 600 Unternehmen akzeptieren.

Auch in Brandenburg ist das Regionalgeld längst angekommen. So kann man im Fläming seit Herbst 2010 mit dem Steintaler bezahlen. Für Potsdam wurde 2006 die Havelblüte ausgegeben, für die inzwischen mehr als 100 Unternehmen gelistet sind. (nf)

(10.5.2012 Märkische Allgemeine)

EngelGeld
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Telefon: 03491-432 476

 

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