Fliether Dorfkino

In Flieth findet sich eine wunderbare Oase für alle stressgeplagten Städter, aber auch für Menschen aus dem Dorf und der näheren Umgebung, die Ruhe und Entspannung suchen, etwas für ihre Gesundheit tun wollen oder erfahren möchten, wie sie sich gesund erhalten können. Das Ziel ist, Menschen (vor allem auch Kindern und Jugendlichen) bei der Vorbeugung zu helfen, damit sie gar nicht erst krank werden.

Und als wäre dies nicht genug, gibt es immer am letzten Samstag im Monat eine kulturelle Veranstaltung – Lesung, Musik, Ausstellung, Tanz oder Film, bei der jede/r auf seine Kosten kommt und bei Kaffee, Tee und Keksen mit den Nachbarn schwatzen oder neue Bekanntschaften schließen kann. Über das genaue Programm informieren kann man sich auf der Internetseite www.artemishof-flieth.de, wo es auch einige schöne Fotos zu bewundern gibt.
Seit 2010 baut die Wildkräuterspezialistin Ursula Macht (Jahrgang 1954) systematisch ihr Angebot aus und lädt zu Kräuterspaziergang oder -kurs, zu Massage und Reiki oder zum Urlaub auf dem Hühnerhof in der „Villa Stilbruch“ ein – gerade das Richtige für jeden, der den „irren Duft nach frischem Heu“, die funkelnden Sterne, Fledermäuse, Froschgequake und Hahnenschrei für unverzichtbar hält, um sich wirklich zu erholen. Ob mit dem Auto, dem Fahrrad oder gar dem Pferd – hier sind alle herzlich willkommen und werden freundlich und familiär betreut. Das leibliche Wohl wird durch permakulturell gezogenes Obst und Gemüse aus dem Selbstversorgergarten, Eier von artgerecht lebenden Hühnern und allerlei Leckeres aus der Wildkräuterküche befördert.
Für die geistige Nahrung wird hier ebenfalls gesorgt, denn es gibt einen gemütlichen „Lesespeicher“ mit vielen spannenden Büchern und eine Garagengalerie, die bis August noch Collagen und Texte der Künstlerin Sylvia Geist (www.sylvia-geist.de ) zeigt. Am 7. Juli wird es wieder ein „Fliether Dorfkino“ geben, gezeigt wird der Kultfilm „Schwarze Katze, weißer Kater“ von Emir Kusturica mit der großartigen Musik von Goran Bregovic. Das ist auch eine gute Gelegenheit, sich bei einer Hofführung selbst ein Bild zu machen.

Anita Gruhn

 

Über den Autor

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geb. 1971, ist Erzieherin, Ergotherapeutin mit Weiterbildung Tanztherapie und schreibt, u.a. Gedichte und Prosa zur Umwelt (Weißenseer Umweltpreis 1996, Ausstellung im Umweltbüro „Rings um die Inwelt“ 1997), 1999 Lesung im Theater am Antonplatz aus dem Manuskript „Flamenco – Berührung der Ferne“, Ausstellung von Skulpturen zu Tanz (anläßlich einer Flamenco-Fiesta) und zu neurologischen Themen in der Praxis für Ergotherapie F. Busch. 2011 Lesung aus dem gemeinsamen Foto-Gedicht-Kalender „Flug und Traum“ mit Torsten Friedrich im Artemishof Flieth und Frei-Zeit-Haus Berlin-Weißensee. 2012 u.a. Arbeit an Gedichten zum Thema Trauer und einem neuen Kalender.

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