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Ich will ja loslassen, doch woran halte ich mich dann fest?

Ich will ja loslassen, doch woran halte ich mich dann fest?

Titel: Ich will ja loslassen, doch woran halte ich mich dann fest?

Author: Ich will ja loslassen, doch woran halte ich mich dann fest ?

Verlag: Arkana

Preis: 17,99

ISBN: 978-3442341283

Perspektivänderung

Jeden Tag rasen ungefähr 80000 Gedanken durch unser Gehirn – die meisten davon beschäftigen sich mit Sorgen, verursachen Stress und suggerieren uns, dass das Leben, so wie es sich gerade präsentiert, nicht in Ordnung ist. Ja, aber wie soll es denn in Ordnung sein, wenn ich krank bin, mein Chef ein Idiot ist und vor dem Wohnzimmerfenster ein Presslufthammer mein Trommelfell mit akustischen Schockwellen foltert – mosert der Kopf. So oder so ähnlich kommentierte vor zehn Jahren wohl auch der Verstand der Schauspielerin Ina Rudolph die Realität. Doch dann entdeckte sie Byron Katies „The Work“ und ihre Sicht auf das Leben veränderte sich grundlegend. „The Work“ geht davon aus, dass wir viele Lebensumstände nicht wirklich ändern können – nur die Perspektive, von der wir auf sie schauen. „Lege dich mit der Realität an, und du verlierst zu 100 Prozent“, drückt Byron Katie diese Erkenntnis aus. Durch eine einfache Fragetechnik treten wir mit „The Work“ in Kontakt mit unserem Unterbewusstsein und demonstrieren ihm, dass seine Interpretation der Wirklichkeit auf Fehlschlüssen beruht, die dazu geführt haben, dass wir glauben, dem Leben nicht vertrauen zu können, und dass im Grunde sowieso alles schief läuft. Während viele Menschen „The Work“ mehr oder weniger oberflächlich gemacht und schnell wieder verworfen haben, hat Ina Rudolph die Kraft der Fragen tief in sich wirken lassen – und erlebt, wie sich ihr Leben dadurch vollkommen verändert hat. In ihrem Buch beschreibt sie auf lebendige, lustige und spannende Weise diesen Prozess anhand der Beziehungen zu anderen Menschen, im Umgang mit Angst, Lärm, dem Älterwerden, Essensgewohnheiten und vielem mehr. Es macht einfach Spaß, das Buch zu lesen. Es inspiriert Menschen, die „The Work“ bereits praktizieren, dranzubleiben, und Newcomer, diese Methode einfach mal auszuprobieren.

 

Jörg Engelsing

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