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Warum die Menschen keinen Frieden halten. Eine Geschichte des Krieges

Warum die Menschen keinen Frieden halten. Eine Geschichte des Krieges

Titel: Warum die Menschen keinen Frieden halten. Eine Geschichte des Krieges

Author: Gerhard Staguhn

Verlag: Hanser

Preis: 17,40

ISBN: 978-3-446-20706-6

Warum Krieg?

 

„Warum Krieg?“ – dies ist die grundlegende Frage der Gerhard Staguhn in diesem Sachbuch – eigentlich geschrieben für Jugendliche – nachgeht. Gehört Krieg wirklich zwingend zur menschlichen Natur? Die überlieferte Menschheitsgeschichte ist über große Teile hinweg schlichte Kriegsgeschichte. Wir können es selbst nachlesen: Unerbittliche Kämpfe um Ruhm und Ehre, um Liebe, wirtschaftliche Faktoren, um das Vaterland zu mehren oder aus religiösem Wahn heraus bestimm(t)en unsere Geschichte. Ist dies ein Automatismus, der immer existent ist? In den einzelnen Kapiteln widmet er sich den kulturellen Erscheinungen und Verflechtungen des Phänomens „Krieg“ sowie den unterschiedlichen Kriegsformen (Kolonialer Krieg, Bürgerkrieg, terroristischer Krieg, totaler Krieg), wie sie entstanden und was sie zurückließen. Auch Staguhn bekennt, dass er kein weises Patentrezept auf seine selbst gestellte Frage besitzt. Sein Konzept ist es, die Mechanismen von kriegerischen Auseinandersetzungen zu beleuchten, sie zu durchbrechen und „das Kriegerische im Menschen zu ergründen, es als selbstverschuldetes Übel, als vermeidbare Gewalttat zu erkennen.“ Denn nur durch Wissen kann man sich Kriegstreibern widersetzen und aus der sich ständig wiederholenden und sich stetig verengenden Spirale der apokalyptischen Selbstzerstörung aussteigen.

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