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Wir nennen es Arbeit

Wir nennen es Arbeit

Titel: Wir nennen es Arbeit

Author: Holm Friebe, Sascha Lobo

Verlag: Heyne

Preis: 8,95

ISBN: 978-3453600560

Digitale Bohème

Auslaufmodell Festanstellung? Gerade ältere Semester reagieren oft mit Unglauben, wenn sie jüngere Generationen nach ihrer Arbeit fragen. Wie? Drei, vier Jobs auf einmal? Vielleicht noch freiberuflich? Online? Ja aber, ist das denn richtige Arbeit? Früher war es oft so, dass man quasi von der Wiege bis zur Bahre loyal verbunden bei einer Firma angestellt und sozial abgesichert war. Holm Friebe und Sascha Lobo widmen sich amüsant und witzig den sich in den letzten Jahren immer mehr neu etablierenden Arbeitsformen. Ihre Themen: Generation Praktikum, selbstständige Arbeit, die Wichtigkeit sozialer Netzwerke, Reputation als Währung.

Fazit: Hat man seine grundsätzliche Abneigung  gegen die allgegenwärtige Mediengestalt Lobo erst einmal ein wenig eingedämmt und kann mit etwas unverstellterem Blick darin lesen, liegt ein durchaus faszinierendes Buch vor einem, das man kaum aus der Hand legen mag und das sehr viele interessante (Denk-) Ansätze bietet. Stellenweise sehen Lobo und Friebe in ihrem missionarischen Selbstverständnis als ökonomisch-gesellschaftliche Visionäre die schöne neue Arbeitswelt etwas zu rosig-traumtänzerisch und sind etwas zu sehr bestrebt, das herkömmliche Arbeitsmodell „Festanstellung“ als altbacken herauszustreichen. Dennoch ist das Buch absolut empfehlens- und lesenswert. 

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