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In den 70er Jahren waren die Bücher von Carlos Castaneda über seine Lehrzeit bei dem Yaqui-Schamanen Don Juan Kult. Nur: Wer hatte sie schon wirklich verstanden? Man spürte die Wahrheit auf den Seiten, aber vom eigenen Leben waren Castanedas Erlebnisse weit entfernt. Doch mit Tensegrity hinterließ Castaneda ein System spiritueller Übungen, das genau ins Herz der Lehren von Don Juan hineinführt. Ein Interview von Rita Sandau mit den Tensegrity-Lehrern Renata Murez und Nyei Murez

 

Was ist Tensegrity?
Heute ist Tensegrity der Ausdruck für den ‘Weg mit Herz’, den Don Juan Matus seinen vier Schülern zeigte: Carlos Castaneda, Florinda Donner-Grau, Taisha Abelar und Carol Tiggs. Don Juan war ein Yaqui-Indianer und -Schamane, der in Yuma, Arizona, und in Sonora, Mexiko, lebte. Er steht in einer Reihe von Sehern oder Schamanen, die seit mehr als 10.000 Jahren in Mexiko  lehrt. Don Juan bezeichnete die Freiheit der Wahrnehmung als Ziel dieser Seher: unsere Freiheit, die energetische Grundlage all dessen, was ist, wahrzunehmen und uns gleichzeitig bewusst zu sein, dass dies alles bewegt wird von einer intelligenten Kraft oder Bewusstheit, die er Absicht nannte.

Wer ist Carlos Castaneda?
Carlos Castaneda war Sozialwissenschaftler und traf Don Juan, während für seine praktische Doktorarbeit in Anthropologie forschte. Hierüber hat er mehrere Bücher geschrieben, u.a. ‚Die Lehren des Don Juan‘, ‚Die Reise nach Ixtlan‘, und später ‚Magische Bewegungen‘. Man kann sagen, dass diese Bücher von Castaneda – das erste erschien 1968 – wirklich einen Stein ins Rollen brachten. Mit ihnen wuchs eine neue Generation heran, die sich auf den Weg zur Bewusstheit machte und sich fragte: Wer sind wir Menschen, warum leben wir hier auf diesem Planeten?

Don Juan sagt, dass es unserem Wesen entspricht, Bewusstheit in uns zu spüren und sich ausdehnen zu lassen, um bewusst zu leben. Dies wiederum öffnet uns einer tiefen Verbundenheit mit allen Wesen um uns herum: anderen Menschen, Bäumen, Pflanzen, Tieren, den Planeten und Sternen. Sie alle sind – in den Augen der Seher – erfüllt von Bewusstheit, von innerem Leben – und nur in dem Gewahrwerden der Bewusstheit aller Wesen können wir unsere eigene Essenz des menschlichen Lebens verstehen.

Was ist der Kerngedanke von ­Tensegrity?
Tensegrity ist das Üben der gegenseitigen Verbundenheit aller Wesen. Der Begriff Tensegrity stammt eigentlich von R. Buckminster Fuller, einem bekannten Architekten und kreativen Erfinder. Er umfasst die beiden Komponenten eines ausgewogenen Spannungsfeldes und schildert die Kräfte, wie sie in der Natur wirken und von Fuller in architektonische Strukturen umgesetzt wurden, wie bei einer geodätischen Kuppel. Er erkannte, dass die Vollkommenheit natürlicher Strukturen von den Elementen, die die Spannung aufnehmen, stammt. Dabei bilden die flexiblen Elemente die Form der Struktur und sorgen auch für deren Elastizität oder Anpassungsfähigkeit. Ein Baum zum Beispiel funktioniert wie ein hydraulisches System, in dem Wasser und Gase im Inneren dem Baum seine Flexibilität verleihen und jegliche Druckeinwirkungen von außen gleichmäßig über den ganzen Baum verteilen, so dass seine Zweige sich im Wind biegen anstatt zu knicken.

Daher nannte Carlos Castaneda die moderne Form der Übungen, die Don Juan seinen vier Schülern beigebracht hatte, Tensegrity. Auf der Grundlage des von ihm Gelernten bieten wir die Bewusstheitstechniken des Tensegrity seit 1993 weltweit in Kursen und Workshops an.

Was macht man bei Tensegrity?
Es gibt drei wichtige Aspekte, wie man eine Bewusstseinssteigerung durch Tensegrity erfährt: Erstens durch magische Bewegungen – das sind Bewegungsfolgen für den Körper und Atemübungen, die von den Sehern der Linie Don Juans entdeckt und beschrieben wurden. Sie ermöglichen uns, Energie  zu sammeln, indem Energiefelder, die unseren Körper umgeben und durch ihn hindurchfließen, neu ausgerichtet werden.

Zweitens durch Rekapitulation oder ‚Pirschaufgaben’ – darunter verstehen wir einen strukturierten Rückblick auf Schlüsselszenen unseres Lebens, unterstützt durch Atemübungen. Für die Seher der Linie von Don Juan sind Atmung und Körper auf einer ganz tiefen Ebene mit unserer Art, die Welt wahrzunehmen, verbunden. Eine ruhige, entspannte, tiefe Atmung ermöglicht eine erweiterte Sichtweise auf die ursprüngliche Erfahrung und die Geschichte, auf der die Erfahrung beruht.

Die dritte Art der Bewusstseinssteigerung ist die Traumarbeit – die Kunst, neue Optionen zu erkennen und entsprechend zu handeln, einen Zugang zu neuen Möglichkeiten zu erleben, im Wachsein und im Träumen.

Was genau kann man sich unter der Rekapitulation vorstellen?
Don Juan hatte Carlos Castaneda darin angeleitet – und er hat in seinem Buch ‚Das Wirken der Unendlichkeit‘  darüber berichtet –, wie man in seiner eigenen Lebensgeschichte Gold schürfen kann. Dies bedeutet, dass man sich sein ganzes Leben lang die Mühe macht herauszufiltern, was man aus jeder einzelnen Erfahrung lernen kann und welches die wirklich herausragenden Erfahrungen waren – Momente und Begegnungen, bei denen sich Türen öffneten. Das ist die Kunst und Essenz der Rekapitulation und hilft uns, hundert Prozent unserer Lebensenergie und Bewusstheit für den wichtigsten Moment bereit zu haben, der jemals existierte: das Jetzt.

Don Juan wies darauf hin, dass man sich selbst eine ungenaue, unvollständige Geschichte erzählt, solange man sich seiner eigenen Geschichte nicht wirklich bewusst ist; und diese Geschichte wird zum Drehbuch deines Lebens. Der Dokumentarfilm von Leonardo Di Caprio ‚11th Hour – 5 vor 12‘ veranschaulicht vielleicht am deutlichsten, welche Bedeutung diesem Punkt in unserer heutigen Gesellschaft zukommt.

In diesem Film belegt ein Fachbeitrag nach dem anderen, dass unser übertriebenes Konsumverhalten ein sinnfreier und zerstörerischer Versuch ist, die spirituelle Leere in uns zu füllen. Die Ursache liegt darin, dass wir von der Geschichte oder dem Glauben getrieben sind, wir seien „nicht genug“ und dass irgendetwas „im Außen“ die Leere in uns füllen könne.

Warum erzählen sich die die Menschen eine derartige Geschichte? Don Juan erklärte, dass das Wesen des Menschen durch etwas veranschaulicht werden kann, was er den Montagepunkt nannte: Mit diesem Punkt verschaffen wir uns Orientierung im Universum. Die Seher seiner Linie sahen, wie der energetische Montagepunkt menschlicher Wesen an einem „ich“-Punkt fixiert ist, einem Punkt übertriebener Selbstbetrachtung – eine verzehrende und zerstörerische Position, die unseren Gegenpart aus reiner Energie, den Don Juan Traumkörper oder Energiekörper nannte, verdrängt. Kein Wunder, dass wir das Gefühl haben, dass etwas fehlt! „Was fehlt, bist du“, sagten unsere Lehrer, „deine Ganzheit, die dir erlaubt, mit dem Universum, dem Geist in Einklang zu leben.“

„Die gute Nachricht ist“, sagte er, „dass  der Mensch energetische Bewusstheit sammeln kann und – wenn er es schafft, diese Absicht aufrecht zu erhalten – seinen Montagepunkt zu allen anderen möglichen Montagepunkt-Positionen bewegen kann und sich auf diese Art und Weise wieder mit dem Energiekörper verbindet.“ Die Seher seiner Linie sprechen von der Kunst des Träumens, und Don Juan sagte, dass die Menschen sich weiter entwickeln müssten, um zu überleben – weg von der Montagepunkt-Position der Selbstbetrachtung oder Egozentrik. Oder anders ausgedrückt: Es ist an der Zeit, dass die Menschen eine neue Geschichte erzählen und eine neue Lebensweise träumen!

Das Bestreben, dies zu tun, geht vom  Einzelnen aus. Dies ist ein weiterer Aspekt von Tensegrity, den unsere Lehrer uns beibrachten. Sie sagten, es ist das Prinzip des hundertsten Affen: Ein Affe auf einer Insel fängt an, ein Werkzeug einzusetzen, um Ameisen aus der Erde zu locken. Andere Affen folgen seinem Beispiel, und eine kritische Masse ist erreicht, sobald der hundertste Affe auf dieser Insel dieses Werkzeug nutzt; irgendwie beginnt nun ein Affe auf einer anderen Insel, obwohl er die erste Affenhorde nicht sehen konnte, auch ein solches Werkzeug zu nutzen.

Das ist die Art, wie Bewusstheit wirkt – sie wirkt nichtlinear. Das bedeutet, dass unsere individuelle Handlung das ist, was zählt. Alles, was wir tun, dient der Menschheit, dient allem Sein. Jeder Atemzug, jede Handlung, die jeder Einzelne von uns ausführt, kann ein Schritt nach vorne für die gesamte Menschheit werden. Viele Menschen unterschiedlicher Kulturen, Forschungsgebiete und Länder beginnen gerade, dies in ihrem Leben umzusetzen.

Die Frage ist: Welche Geschichte erzählst du dir und anderen? Welchen Aspekt deiner selbst lässt du sprechen? Wie könntest du diese Geschichte verändern oder Neues einfließen lassen, um eine neue, umfassendere Lebensart zu träumen – für dich und für deine Mitbewohner auf der Erde?

Welche wissenschaftliche Basis haben die Kerngedanken von Tensegrity?
Schauen wir uns zuerst einmal an, was es heißt, Wissenschaftler zu sein. Carlos Castaneda war Sozialwissenschaftler und traf Don Juan in Nogales, Arizona, während seiner Forschungsarbeit. Er dachte, er könnte Don Juan als Probanden nutzen, der ihm die benötigten Forschungsdaten aus der Praxis liefert. Sein Proband entpuppte sich aber als Lehrer, und Carlos musste langsam anerkennen, dass er die scheinbare „Objektivität“ seiner Beobachterrolle verlassen und sich als erlebendes, bewusstes Wesen der aktiven Erfahrung stellen musste – er musste einen Bewusstseinssprung machen, indem er die Lehren Don Juan ausprobierte, wenn er überhaupt jemals einen Einblick in Don Juans Welt bekommen wollte. Anstelle eines Betrachters musste er zum Teilnehmer werden.

Und das ist auch die große Herausforderung, der sich Wissenschaftler überhaupt stellen müssen. Es gibt viele Berichte von Experimenten, beispielsweise von John Wheeler, die darlegen, warum der Forscher selbst Bestandteil seines Experiments ist.
In seiner Forschungsarbeit mit Don Juan hat Carlos Castaneda dies erlebt und bezieht sich darauf, wenn er in seinem Buch ‚Das Wirken der Unendlichkeit’ seine Bewunderung für die beiden Professoren Clement Meighan und Harold Garfinkel zum Ausdruck bringt: „Ich folgte ihrem Rat und tauchte in eine Forschungsarbeit ein, aus der ich nie wieder auftauchen sollte. Falls ich dem Grundsatz ihrer Lehre nicht gefolgt sein sollte, dann sei es so. Ich kann es nicht ändern, denn eine größere Kraft, die die Schamanen Unendlichkeit nennen, nahm mich in sich auf, bevor ich weiter meine klar umrissenen sozialwissenschaftlichen Prämissen aufstellen konnte.“

Dennoch ermutigte Don Juan seinen Studenten immer wieder, sein Studium fortzuführen – genauso wie unsere Lehrer uns ermutigten, unsere Studien abzuschließen. Sie erklärten uns, dass Tensegrity kein Versuch ist, sich dieser Welt zu entziehen. Es ist vielmehr ein Pfad, der in vollem Bewusstsein durch diese Welt führt, ohne in irgendwelchen Annahmen oder Vorurteilen festzustecken. „Wenn du über die allgemeinen gesellschaftlichen oder intellektuellen Überzeugungen hinauswachsen willst, musst du diese Überzeugungen kennen. Und du musst deinen Verstand schulen. Wenn du wirklich träumen willst, in das Unbekannte reisen willst, solltest du in der Lage sein, dich zu konzentrieren, in Zusammenhängen denken können, und du solltest einen Gedanken oder eine Frage in ihrem ganzen Ausmaß erfassen können. Wenn du das hier in der Alltagswelt schaffst, dann kannst du es auch im Träumen. Falls nicht, wird dein Träumen zufällig und lückenhaft bleiben.“

Sie bezeichneten die Integration von Alltagswelt und Traum als die Fähigkeit zu navigieren zwischen dem Tonal – alle möglichen Dinge, die wir kennen oder die wir benennen können – und dem Nagual – das Mystische, das erfahren werden kann, das aber über das bloße Verständnis hinausgeht. Sie nannten dies auch die Ganzheit des Selbst und des Energiekörpers und sahen darin das Kernstück und das unermessliche Ziel dieser alten Lehre – ein Leben mit körperlicher Vitalität, geistiger Schärfe, emotionaler Integrität, inspiriert und geleitet von der umfassenden Kraft kosmischer Intelligenz und Zuneigung, welche die Seher Absicht oder Geist nennen.

Was diese beiden Welten verbindet, ist Bewusstsein. Die Quantenphysik spricht von einem vereinheitlichten „Feld“. Die Seher bezeichnen Bewusstheit als einen Lebensumstand, in dem Gedanken sich unmittelbar fortbewegen – schneller als mit Lichtgeschwindigkeit, wie Neutrinos! Und für sie sind wir nichts anderes als Sonden des Universums – und wenn wir uns unserer selbst bewusst werden, wird gleichzeitig das Universum sich seiner selbst bewusst.

Welche Erfahrungen macht man mit Tensegrity – welche Bedeutung hat es im Alltag?
Das Erstaunlichste an Tensegrity war mitzuerleben, wie Menschen ihr Selbstvertrauen zurück gewannen und die Fähigkeit, in ihrem eigenen Leben mit Integrität und Ausdauer einem Weg mit Herz zu folgen – sei es, dass jemand eine Einrichtung gründet, in der Jugendliche durch den Kontakt mit Tieren zu einem gesunden Sozialverhalten finden, oder indem eine Frau als Mutter, Ehefrau und Meeresforscherin ein ganzheitliches Leben führt oder jemand als Leiter eines Katastropheneinsatzes der Bevölkerung dient oder ein Mensch als hervorragender Graphiker oder begnadeter Künstler wirkt, ein anderer als bewusstes Elternteil und Mitglied seiner Familie oder auch als vollendeter, glücklicher Musiker – um nur einige Rollen zu nennen, in die Tensegrity-Praktizierende hineingewachsen sind. Und sie berichteten alle, wie sie auf unterschiedliche Art und Weise Tensegrity-Übungen in ihrem Lebensalltag nutzen und umsetzen konnten: indem sie langsamer agieren und dabei tiefer atmen oder eine Pause machen, bevor sie inmitten eines Rettungseinsatzes einen Konflikt eskalieren lassen oder indem sie dem müden Kind helfen, sich zu beruhigen oder einem aufgewühlten Teenager neue Möglichkeiten vorleben, oder indem sie eine neue Zeichnung „träumen“ oder ein Musikstück. Wir sehen und hören dauernd von Menschen, die ihre Geschichte verändern – und damit auch ihre Beziehungen zu ihren Mitarbeitern, ihren Eltern, ihren Angehörigen und Freunden – und schlussendlich so zu sich selbst finden.

Welche Rolle haben Tensegrity und die Magischen Bewegungen für die Gesellschaft von heute?
Tensegrity hebt auf strukturierte und pragmatische Art und Weise die Tatsache hervor, dass wir vor allem energetische Wesen sind. Die Energie wird durch eine kosmische Absicht bewegt – und wir haben in uns eine Verbindung zu dieser Absicht. Wenn wir also eine echte Veränderung in unserem Leben hervorrufen möchten, ist es sinnvoll zu wissen, wie unsere Überzeugungen aussehen, was unsere Handlungsweisen sind und wie wir tatsächlich auf andere wirken – um anschließend zu erkennen, wie wir unsere Überzeugungen verkörpern. Unsere Lehrer ließen uns immer wieder Übungen machen, um dies herauszufinden: Beispielsweise ist unser Atemmuster ein Spiegel für unsere Bewusstheit – und umgekehrt. Wenn du in Gedanken urteilst: „Mein Nachbar ist ein Idiot, genau wie meine Brüder, als ich klein war“, dann achte dabei einmal auf deine Atmung – ist sie tief oder angehalten und flach?

Nun kannst du deine Atmung verändern: Atme in deinen Bauch, lasse eine angespannte Schicht los und atme weiter tief ein und aus – und versuche jetzt noch einmal, den gleichen urteilenden Gedanken zu wiederholen. Geht das? Wir machten die Erfahrung, dass es wirklich nicht geht. Der Gedanke verändert sich statt dessen: „Mein Nachbar hört Musik, die mir gar nicht gefällt. Meine Brüder haben auch solche Musik gehört, als ich klein war. Jetzt bin ich erwachsen. Vielleicht kann ich ihn einfach fragen, ob er etwas weniger laut Musik hören kann. Oder ich kann mich damit abfinden, dass er sowieso nur einmal im Monat diese Musik abspielt – na ja, und dann kann ich einfach in mich hinein schmunzeln und ihn  lassen… oder: Eigentlich weiß ich ja gar nicht, ob er vielleicht findet, dass ich auch zu laut Musik höre?“ usw.

Tensegrity bietet uns auf praktische und anschauliche Weise anhand strukturierter Übungen die Möglichkeit, wirklich zu erkennen, wie wir unsere Geschichten ausleben – und wie wir uns innerhalb des ganzen Reichtums von Verhaltensweisen entfalten können, um eine erfüllende Version unserer Geschichte zu leben.

Hat das auch etwas mit dem „Träumen“ zu tun?
Ja, für unsere Lehrer bedeutet Träumen etwas, das wir alle ja schon tun – es geht nur darum, es bewusst zu tun und die Wahl zu haben, was wir träumen.

Was bedeutet der Workshop-Titel?
Der Workshop mit dem Titel ‚Das Lied der Gefiederten Schlange: Eine neue Geschichte träumen für jetzt, 2012 und darüber hinaus‘ dient dazu, zu erkennen, dass wir eventuell eine Geschichte übernommen haben, seit wir geboren wurden, und uns diese selbst Tag für Tag aufgrund unserer unbewussten Gedanken erzählen – und dass es nun Zeit ist, etwas daran zu ändern, damit wir zu einer umfassenderen Sichtweise gelangen. Diese neue Geschichte schließt ein Element des Nagual oder des Mysteriums mit ein, das in unserem Leben immer anwesend war. Die Gefiederte Schlange ist eine Einladung, dies zu tun. Sie ist die Verkörperung eines Mythos der Transformation: ein Wesen, das Erde und Himmel in sich vereint, Materie und Geist, Körper und Energiekörper. Sie unterstützt uns, eine vollständigere Version der Geschichte zu schreiben, die uns erzählt worden ist, damit wir ein erfüllteres, bewussteres, unab­hängigeres und kreativeres Leben führen.


alle Abb.: Copyright 2011, ­Laugan Productions, Inc.

Workshop Carlos Castanedas ­Tensegrity:
„Das Lied der Gefiederten Schlange: Eine neue Geschichte träumen für jetzt, 2012 und darüber hinaus“, Sa, 26. (10-22 Uhr) u. So, 27.11.2011 (10-16 Uhr)
Tagesworkshop für Neugierige am Sa, 26.11. , 9-17 Uhr
Ort: Sport Centrum Siemensstadt

Info und Anm.: www.carlos-castaneda .de
Hotline in Berlin:
Tel.: 01577-174 74 09 oder berlin-seminar@ wachtraum.de

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4 Responses

  1. Peter Rumpf

    Ich bin vom Seminar „das Lied der gefiederten Schlange“ als ein anderer Mensch weggefahren und heimgekommen. Das ist sogar meiner Familie aufgefallen.

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  2. Lara

    Es herrschte eine wundervolle Stimmung der Zuneigung und Leichtigkeit bei gleichzeitiger nüchterner Fokussiertheit auf dem Gezeigten, dem Gehörten und den selbst ausgeführten Aktivitäten. Grandios! Öffnend. In Balance. Danke an alle!

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  3. Constantin

    Hallo!

    Als Teilnehmer des zweitägigen Tensegrity-Workshops „Das Lied der Gefiederten Schlange: Eine neue Geschichte träumen für jetzt, 2012 und darüber hinaus“ – und das zum ersten Mal auf einem solchen – ist es ein Anliegen einige der Erfahrungen weiterzugeben.

    Neben der ausgesprochen guten Organisation und den zuvorkommenden Rahmenbedingungen, war es vor allem die sich durch den gesamten Workshop durchziehende Stimmung und Intensität, die beeindruckte.

    Die Stimmung und Intensität war erfüllt von einer Wachheit und Aufmerksamkeit, einer würdevoller Nüchternheit – die sich wunderbar mit der bewegenden und fließenden Magie zusammenfügte. Diese gleichzeitige gesunde Spannung und humorvolle Losgelöstheit wurde von den Tensegrity Lehrerinnen und InstruktorInnen ermöglicht und getragen.

    Die gemeinsame Absicht aller TeilnehmerInnen war spürbar und wirkte sich auch für jedeN auf persönliche Weise aus. Die Erfahrungen, sich durch die Magischen Bewegungen der Zauberer und das Atmen seinem energetischen Wesen anzunähern und die Energie tatsächlich wahrzunehmen; diese Kontaktaufnahme zu nutzten, um zu Geschichten, Erlebnissen aus der Vergangenheit andere Sichtweisen hervorzubringen; diese neuen Sichtweisen, näher an deinem energetischen Wesen, in eine neue Geschichte, eine neue Verwirklichung der Absicht umzusetzen; und schließlich die enorme Unterstützung deines Selbstwillens in dieser Gemeinsamkeit – machen diese Workshops zu einem Geschenk der Kraft.

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