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Der Persönlichkeitstyp des Stirnchakras ist unermüdlich auf der Suche nach Weisheit und nach Antworten, die das Rätsel des Lebens lösen.

 

Drittes Auge: Die Gedanken Gottes ergründen

Das Wesen des Persönlichkeitstyps des sechsten Chakra ist Intelligenz. Diese kreative Intelligenz, welche all die Codierungen und Ordnungssysteme des Universums ergründet. Wie zum Beispiel den Urgrund, dem alle Gedanken, Ideen und Essenzen entspringen. In diesem Sinne ist Weisheit die Fähigkeit, komplexe Muster universeller Kräfte zu erkennen.

Angetrieben jedoch durch das unablässige Bestreben ‚perfekte und vollkommene Weisheit‘ zu erlangen, kehrt sich dieser Ehrgeiz manchmal in die „Suche nach der ‚Theorie von Allem‘ „ um (so ist es kein Zufall, dass sowohl der Physiker Stephen Hawking als auch der Philosoph Ken Wilber – beide typische Verkörperungen des sechsten Chakra – oft genau diesen Ausdruck benutzen, wenn es darum geht ihr Bestreben um die Entschlüsselung der kosmischen Geheimnisse zu beschreiben).

Dieser Persönlichkeitstyp wird stark von Komplexität angezogen. Wenn die Komplexität zunimmt, muss auch die Intelligenz zunehmen. In dieser Weise veranschaulicht auch die Evolution, dass komplexere Wesen eine höhere Intelligenz aufweisen.

 

Stirnchakra – das Rätsel lösen

Wir alle sind Persönlichkeitstypen des sechsten Chakra wenn wir begierig versuchen, ein Rätsel zu lösen oder ein Buch zu verstehen, dass jenseits unseres Verständnisses liegt. Und auch wenn wir dabei sind, über große Zusammenhänge und Fragen nachzugrübeln – ob nun das Leben betreffend, die Welt oder die Erfahrung des Menschseins. Und auch wenn wir tiefe Selbsterforschung betreiben oder für einen Moment von unserer persönlichen Sichtweise zurücktreten, um eine Vogelperspektive einzunehmen, welche die Dinge auf eine universellere Art und Weise einschließt.

In diesen Momenten wechselt das Gehirn vom reinen Überlebensmodus in eine höhere Art des Funktionierens. Oft wird dieser Vorgang, der eher als unnatürlich zu beschreiben ist, durch ein überraschendes Gefühl der Glückseligkeit begleitet.

 

Der Persönlichkeitstyp des Stirnchakras

Der Persönlichkeitstyp des sechsten Chakra wird am besten durch das Bild eines Philosophen dargestellt: Dieser introvertierte Denker, der das Leben aus der Ferne betrachtet. Sorgfältig und still wird alles beobachtet, um die verborgene Ordnung und Logik hinter den Dingen zu entschlüsseln.

Während all die anderen Kinder auf dem Pausenhof spielen, wird ein Kind des sechsten Chakra sich aus dem Spiel heraushalten und lieber beobachten. Dieses Kind mag sich wie eine ‚alte Seele‘, gefangen im Körper eines Kindes fühlen. Er oder sie findet es spannender, das menschliche Verhalten durch Zuschauen zu studieren. Das kommt daher, dass sie sich eher wünschen, etwas über das Leben zu lernen, als selbst aktiv daran teilzunehmen.

 

Unermüdliche Suche nach der Wahrheit

Solch eine Person mag durch die Überzeugung angetrieben sein, dass es so etwas wie eine umfassende Wahrheit gibt, die da draußen in irgendeiner Ecke des Universums wartet. Und dadurch, dass dieser Wahrheit unablässig nachgestrebt wird, hält er oder sie schlussendlich tatsächlich den Schlüssel in Händen, der alle Türen öffnet. In einem eher religiösen und mystischen Sinne, könnte dies ihr einzigartiger Pfad sein um mit dem Göttlichen zu verschmelzen. Einfach, durch ihr Bestreben, Gottes Gedanken zu ergründen und das Unbegreifliche zu verstehen.

Deshalb bleiben solche Leute auch oft für Stunden, Tage oder Wochen auf einem Fleck sitzen, bis die ultimative Antwort sich schließlich offenbart. Albert Einstein, ein typischer Vertreter des sechsten Chakra, hat sein gesamtes Leben lang versucht, die einheitliche Feldtheorie zu definieren und kritzelte, in dem Versuch, den Kosmos mit seinem Geist zu erfassen, sogar auf seinem Totenbett noch Gleichungen nieder.

Dies ist der Drang eines Kindes, Erwachsenen oder Stammesältesten des sechsten Chakra. Niemals aufzuhören sich selbst oder andere in Frage zu stellen. Sie können nicht einfach eine Antwort von irgendwem oder einer großen Autorität akzeptieren, sondern bestehen darauf, sie unermüdlich und intensivst selbst zu untersuchen.

 

Stirnchakra – der Blick in die Ferne

Der Typ des sechsten Chakra wird oft mit einen durchdringenden Blick in das Leben hinein, charakterisiert. Und zur selben Zeit sind seine Augen doch verschleiert und starren Blickes in die Ferne gerichtet. Ihr körperliches Erscheinungsbild ist stolz und edel – für Gewöhnlich schlank, da Essen kaum ihre Priorität ist.

Aus energetischer und intellektueller Sicht, sind sie energisch, wobei ihre Bindung an ‚Irdisches‘ doch eher schwach ausgeprägt ist. Ihre ganze Energie ist im Kopf und der Körper ist lediglich das Transportmittel. Es ist beeindruckend zu beobachten, welch körperliche Behinderungen und Einschränkungen sie durch intellektuelle Leidenschaft überwinden können. Der englische theoretische Physiker und Kosmologe Stephen Hawking, der fast vollständig gelähmt ist und mit einem Gerät zur Sprachausgabe kommuniziert, war der erste, der in der Lage war eine Kosmologie hervorzubringen, welche die Relativitätstheorie mit der Quantenmechanik verschmolz.

Im System des Ayurveda sind sie ein Pitta-Vata-Mix: eine Kombination des Luftelements, welches in die Höhe steigt, und des Feuerelements, welches durch einen außerordentlich kreativen Drang und einen strebsamen Intellekt beschrieben werden kann.

 

Die Wichtigkeit von Intelligenz und einem wissenschaftlichen Geist

Diese Menschen können uns die enorme Wichtigkeit einer wachen und forschenden Intelligenz aufzeigen. Auch lehren sie uns die personenunabhängigen Dimensionen des Lebens – wie wir uns die objektive Beobachtung eines Forschers oder Wissenschaftlers aneignen und das Leben als etwas betrachten, das sich jenseits des persönlichen Dramas abspielt.

Sie mögen uns auch mit Hierarchien, Entwicklungsplänen, Modellen für das menschliche Verhalten und kosmischer Ordnung bekannt machen, mit deren Hilfe wir als Menschheit unsere Erfahrungen besser einschätzen und die Schritte in Richtung einer besseren Zukunft besser festlegen können.

Obwohl wir in einer Ära des Individuums leben, welches sich selbst als Autorität erlebt, werden wir daran erinnert, eine gewisse evolutionäre Spannung aufrecht zu erhalten und akzeptieren die Tatsache, dass es höhere Intelligenzen gibt, von denen wir lernen können, uns weiterzuentwickeln. Es gibt immer ein höheres Wissen, eine tiefere Wahrheit oder eine umfassendere Wahrnehmung, die erreicht werden kann.

 

Die Liebe zur Weisheit

Das sechste Chakra kann uns auch eine andere Art der Liebe zeigen – die Liebe zur Weisheit (was auch die Bedeutung des griechischen Wortes ‚Philosophie‘ ist). Durch sie können wir die Schönheit des Forschens und Nachsinnens kennenlernen. Die großen Mysterien verstehen zu wollen, kann uns mit großer Glückseligkeit erfüllen.

Hattest du vielleicht jemals eine Erkenntnis oder Einsicht, die so schockierend und einschneidend war, dass du einfach ekstatisch lachen musstest? Dies ist die Freude über die Entdeckung einer jeden versteckten Ordnung (die in extremen Fällen auch dazu führen kann, dass du nackt auf die Straße läufst und rufst: „Eureka – ich habs!“ – ganz so wie es dem berühmten griechischen Mathematiker Archimedes erging…).

Das Leben oder Gott können nur unmittelbar erfahren werden, wenn man mit der göttlichen Intelligenz in Berührung kommt, von der die Regeln und Ordnungen aller Phänomene herrühren. Doch dies trifft nicht nur auf die großen Dinge, so wie Gott, zu. Auch wenn solch eine Person eine emotionale Erfahrungen macht, wird sie dazu tendieren, diese auf eine möglichst unpersönliche Art und Weise zu analysieren; so als wäre sie ein Wissenschafter im Labor (wenn also dein Partner ein Typ des sechsten Chakra ist, versuche deine Erwartungen, einen wahrhaft erfüllenden emotionalen Austausch zu erleben, lieber etwas herunterzuschrauben).

 

Stirnchakra-Persönlichkeit im unausgeglichenen Zustand

In einem eher unausgeglichenen Zustand neigen diese Personen sehr dazu, durch ihre starken introvertierten und beobachtenden Tendenzen, den Kontakt zur echten Welt zu verlieren und alles darüber zu vergessen. Sie trennen sich ziemlich bereitwillig von ihrem physischen Körper und dem weltlichen Leben, so dass sie in diesem unausgeglichenen Zustand, Ideen gegen das Leben eintauschen und zu einem wandelnden Denker-Kopf werden, ohne eine Struktur, die ihn stützt.

Die Art des Körpers, sich wieder in Erinnerung zu rufen, ist dann oft ein Hang zu chronischen Erkrankungen. Albert Einstein war so beansprucht damit, über Gleichungen nachzudenken, dass er vergaß zu essen oder sich sogar auf dem Weg zur Arbeit verlief. Glücklicherweise hatte er eine geerdete Frau, die ihn wohlwollend dazu verhalf, auch andere Dimensionen des Lebens kennenzulernen.

Der Typ des sechsten Chakra mag auch sehr steif und angespannt werden. Alles im Leben durch seine Landkarten und Beobachtungen zu betrachten, kann dazu führen, dass er auf besessene Weise fasziniert von seinen eigenen Interpretationen des Lebens ist. Aus diesem Grund können diese Typen auch distanzierte, unbeteiligte Liebhaber und Eltern sein, da sie zu allererst mit ihren Ideen ‚verheiratet‘ sind, welche die ‚Kinder‘ ihres Geistes sind.

Sie können tiefgründiger sein und schneller denken als andere. Ohne Mitgefühl jedoch, kann sich diese Qualität in Arroganz und Eingebildetheit verwandeln. Andere Menschen beurteilen sie vielleicht nur nach dem Grad ihrer Intelligenz. Aus diesem Grunde kann die Persönlichkeit des sechsten Chakra auch ungeduldig sein, andere herabsetzen und es genießen, schwer einschätzbar zu sein. Hinzu kommt, dass dieser Persönlichkeitstyp, der die Zeit mentaler Anstrengung nicht im Blick hat, leicht in einen Zustand des mentalen Burnout gerät und ausbrennt.

 

Tipps für Stirnchakra-Persönlichkeiten

Das Wichtigste, das ein Typ des sechsten Chakra ausbalancieren sollte:
Nimm von Zeit zu Zeit eine Schaufel in die Hand und grabe ein echtes Loch, statt lediglich obsessiv in deinem Geist zu graben. Es ist in Ordnung ein Gärtner für Blumen zu sein und nicht nur ein Gärtner für Ideen.

Das Wichtigste, dem ein Typ des sechsten Chakra treu bleiben sollte:
Höre nicht auf, die Mysterien zu ergründen, auch wenn andere dir sagen, dass du zu viel philosophierst. Der Prozess des Nachforschens und die Offenbarungen, die dabei hervortreten, können die eine wahre Quelle des Glücks für dich werden.

 

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