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Back to the roots

Das Wurzelchakra steht für unsere ursprüngliche Lebensenergie. Alles, was das Überleben sicher stellt oder behindert, hängt mit ihm zusammen. Wer hier Verletzungen heilen will, bewegt sich im wahrsten Sinne zurück zu seinen Wurzeln: in die Psyche der Kindheit und ganz konkret zu Mutter Erde.

Willst du dein Selbstbewusstsein stärken, deine innere Sicherheit oder das Gefühl der Zugehörigkeit, dann ist das Wurzelchakra der Ort, den es anzuschauen gilt. Zusammen mit der Sicherung des Überlebens ist das sein ausgemachter Zweck, obwohl es viel mehr zu bieten hat…
Das Wurzelchakra dreht sich mit rubinrotem Licht im Bereich des Damms (Perineum) zwischen Scheide/Penis und Anus. Sein Element ist die Erde. Uns gut zu erden und eine gute Verbindung mit unserem Planeten zu erhalten, ist unsere Aufgabe, um sowohl unsere Sicherheit als auch unser Überleben zu garantieren. Das Wurzelchakra befasst sich mit der körperlichen Welt, den Ur-Instinkten – Nahrung, Wärme (Kleidung), Schutz (Heimat) – und den autonomen Funktionen des Körpers. Ein hoch entwickeltes, frei rotierendes, unbelastetes Wurzelchakra verleiht uns ein hohes Selbstbewusstsein und gutes Selbstvertrauen, mit dem wir uns selbst als einen wesentlichen Teil des Universums empfinden, in dem wir unsere einzigartige Rolle spielen.
Die körperlichen Zuordnungen sind: Haut, Skelett, Dammregion, Penis, Scrotum (der Hodensack, aber nicht die Hoden selbst), Anus und auch die unteren Beine und Füße und die Nebennieren.

Frühkindliche Belastungen

Wenn wir während der ersten Entwicklung des Wurzelchakras – also zwischen der Geburt und dem Alter von drei bis fünf Jahren – Schwierigkeiten und Belastungen ausgesetzt waren, fragen wir uns später vielleicht, wo wir hingehören (Heimat) oder haben nur wenig Sinn für unsere innere Sicherheit, bei nur geringem Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl. Vielleicht ist unsere Verbindung mit der materiellen Welt eher gespannt, wir sind möglicherweise depressiv und sehnen uns entweder zeitweise oder auf Dauer danach, allem zu entfliehen. Wir schaffen uns vorübergehende Fluchten durch Drogen, Alkohol, Essen, Sex, Einkaufen oder Spielen sowie durch jedes andere Suchtverhalten. Und gelegentlich sogar durch Selbstmord.
Ebenso können unsere Instinkte gestört sein, was zu Ess- oder Schlafstörungen führt. Oft sind wir dann Wanderer, unfähig, eine wirkliche Heimat zu finden.
Auf der körperlichen Ebene zeigen sich Knochen- und Skelettkrankheiten, Themen, die die Füße betreffen, Analfissuren und Hämorrhoiden, erektile Dysfunktion und/oder Probleme, einen Orgasmus zu erleben (bei beiden Geschlechtern). Eine Erschöpfung der Nebennierenfunktion (Morbus Addison) bewirkt Müdigkeit und geringe Ausdauer.
Das Wurzelchakra gerät erneut in den Blickpunkt im Alter von 30, dann noch einmal von 60 und 90 Jahren.

Heilung durch Erden

In dieser Zeit fragen wir uns wieder, wohin und zu wem wir gehören, und müssen unser Selbstvertrauen erneut stützen. Vielleicht gibt uns das Universum Gelegenheit, unsere Entwicklung voranzutreiben, wenn es uns Ereignisse schickt, die wir als Herausforderung bezüglich dieser Themen betrachten können.
Die gute Nachricht jedoch ist, dass unsere Chakren jederzeit sehr, sehr gut auf unsere Liebe, Sorge und Aufmerksamkeit ansprechen und reagieren. Erdungsübungen, Spaziergänge in der Natur, Gartenarbeit oder Arbeiten mit Lehm sind in besonderem Maße nützlich zur Heilung des Wurzelchakras – ebenso wie das Bearbeiten der Ereignisse und Erlebnisse, die uns in den frühen Lebensjahren traumatisiert und verletzt haben.
Und wenn du Steine magst – dann wähle Granat, Rubin, Rauchquarz, Blutstein (Hämatit) und Obsidian.
Also…. fühle dich wohl! Genieße! Erde, wertschätze und liebe dich selbst als das erstaunliche Wesen, das du bist.

Bild oben: © Robert Reinke

Links:

Ein sehr schön animiertes Video (engl. und dreiteilig) zu Chakren von Anodea Judith

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