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In der Beschäftigung mit dem Kehlkopf-Chakra betreten wir die wunderbare, weite Welt der Kommunikation. Auf die Geschenke der unteren Chakras bauend sind wir gut geerdet, ausgeglichen, kraftvoll und voller Liebe und Mitgefühl. Aus diesen Gaben schaffen wir eine ganze Symphonie von Klängen sowie Wahrhaftigkeit und Schöpferkraft, um sie dann mit der ganzen Menschheit zu teilen.


Wie sein Name schon sagt, liegt dieses Chakra auf der Höhe des Kehlkopfs und des Nackens. Es wird aktiviert m Alter zwischen 16 und 21 Jahren und dann wiederum zwischen 46 und 51 (und 76 und 81) und strahlt in blauem oder türkisem Licht. Es ist mit dem ketherischen Aurakörper verbunden (Kether, hebr. = Krone, stellt im Lebensbaum der Kabbala das reine, göttliche Sein dar) und wird Schilddrüse und Nebenschilddrüse zugeordnet.

Je mehr wir voranschreiten in unserer Entwicklung, desto mehr enthüllt sich uns universelle Wahrheit, desto mehr sind wir herausgefordert, uns von alten Glaubenssätzen und Halbwahrheiten zu trennen, desto mehr können wir selbst entscheiden, woran wir wirklich glauben. Unsere eigene Wirklichkeit auf den neuesten Stand zu bringen, ist die Aufforderung im Kehlkopf-Chakra, unsere Integrität und unser Verhalten zu überprüfen und neu zu erschaffen. Nur so gestatten wir auch anderen mit anderen Erfahrungen und anderen persönlichen Wahrheiten, sich anders zu verhalten.

Reden und Zuhören

Im Kehlkopf-Chakra kommunizieren wir im gesprochenen oder geschriebenen Wort, im Gesang und in schöpferischem Streben, alles gewürzt mit Witz, Humor und Improvisation, und wir können, wenn notwendig, schnell von Leichtigkeit und Spiel wechseln zu Selbstkontrolle und Ehrerbietung. Auch aufmerksames Zuhören ist im Kehlkopf-Chakra gefragt sowie die Fähigkeit, das Recht des Anderen zu achten, ohne Unterbrechung sprechen zu dürfen. So, wie wir hier selbst Signale erkennen lernen, unsere eigenen Beiträge zeitlich anzupassen. Der Gebrauch unserer Sprache, die Art der Formulierungen und der Sprachausdruck werden klarer und prägnanter. Eher spirituelle Gaben wie Hellhören und Medialität können sich entwickeln, auch wenn dazu gewöhnlich eine Energiezufuhr aus höheren Chakren notwendig ist.

Auf der körperlichen Ebene beherrscht das Kehlkopf-Chakra folgende Bereiche: Nacken, Schultern, die Rückseiten der Arme und Hände, die Ohren, die Nase, die Kiefernebenhöhlen, Mund, Zähne, Rachen, Kehlkopf, Schilddrüse, Nebenschilddrüse. Lebensumstände zwischen dem 16. und 21. Lebensjahr können die Entwicklung des Kehlkopf-Chakras hemmen, so dass wir nicht sagen, was wir wirklich meinen, und nicht hören, was wirklich gesagt wird. Vielleicht nehmen wir uns und unser Leben zu ernst. Dann fehlt uns die belebende Wirkung von Humor und Spiel. Und verhinderte Kreativität endet in Armut von Ideen, Gedanken und Träumen. Wenn sich uns dadurch unsere Bestimmung entzieht, mangelt es unserer Welt an Farbigkeit, Wert und Güte.

Heilung durch Gespräche und Singen

Körperliche Symptome beinhalten immer wiederkehrende Entzündungen des Rachens oder der Nebenhöhlen, Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse, Probleme mit den Zähnen und Schmerzen im Bereich von Schultern und Nacken. Auch Osteoporose kann auf einen gestörten Calciumhaushalt hinweisen als Folge einer Erkrankung der Nebenschilddrüsen.

Was können wir nun tun, unser Kehlkopf-Chakra zu heilen? Gespräch, Gesang, Sprechchöre, Training in öffentlicher Rede helfen. Achte darauf, dass du deiner eigenen Wirklichkeit Ausdruck verleihst und nicht etwa den verinnerlichten Botschaften von Eltern oder Autoritätspersonen oder selbst alten Texten.

Unsere Authentizität mit anderen zu teilen ist eine ebensolche Freude wie aufmerksames Zuhören, auch wenn es vielleicht Wagemut braucht, sich so zu verhalten, wie es unserer Wirklichkeit entspricht. Und wenn wirklich deine Kommunikation und Kreativität Funken schlagen sollen, dann kaufe dir einen Türkis oder Fluorit oder räuchere mit Patchouli oder Hyazinthenöl. Sprich, lausche, genieße….

Abb:© Robert Reinke

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Eine Antwort

  1. Martina
    Danke für diesen Artikel

    Was für ein Wahnsinn!!!
    Jetzt weiß ich auch, warum ich so viel singe und Vorträge während der letzten zwei Jahre halten wollte und sie auch hielt.
    Alles damit sich mein Halschakra öffnet. Geschlossen hatte es sich in frühester Kindheit. Mit etwa vier Jahren begann ich zu stottern, zu schnell zu reden, bis ich kaum noch redete. Irgendwann faste ich wieder Mut. Ab diesem Zeitpunkt entwickelte ich mich wieder weiter. Bis dahin war ich ein sechsjähriges Kind.

    Antworten

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