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Über und zwischen unseren Augen liegt, ganz in Indigo oder purpurner Pracht, das Stirn-Chakra, auch Ajna-Chakra oder drittes Auge genannt. Es wartet darauf, unsere Träume zu erfüllen und unsere Sehnsüchte zu stillen. Es versieht die Berufung des Kehlkopf-Chakras mit Leidenschaft und führt uns auf unserem Weg.

 

Das Stirn-Chakra vereinigt die Geschenke der unteren Chakren und lässt uns unsere Herrlichkeit erkennen. Hier lernen wir, Herrschaft über unser ganzes Sein zu gewinnen. Wir ergänzen unser Repertoire an Fähigkeiten und leben unsere Bestimmung. Das Stirn-Chakra verwandelt rohes Bauchgefühl in feine Intuition und hilft uns, zu dem zu werden, was wir sein könnten.
Obwohl sich das Stirn-Chakra typischerweise zwischen dem 21. und 26. Lebensjahr entwickelt und zwischen 51 und 56 erneut Bedeutung gewinnt, reagiert es in jeder Lebensphase auf unsere Bemühungen, besonders auch dann, wenn wir die Arbeit an den unteren Chakren gemeistert haben. Das Stirn-Chakra ist mit dem „himmlischen“ Aurakörper verbunden und mit der Zirbeldrüse. Es gibt Kinder, oft auch Indigo-Kinder genannt, die mit einem gut entwickelten Stirn-Chakra geboren sind und in Träumen, Intuition und Weisheit ihren Jahren weit voraus sind.

Göttliche Zeichen erkennen

Mit der Öffnung des Stirn-Chakras ergänzen Einsicht, Klarheit, Weisheit und Verständnis unser Instrumentarium. Dann wenden wir uns mit Hingabe und Inspiration der Welt zu. Wir erfahren tiefe Ehrfurcht in Meditation und Gebet, aber auch Vergnügen und Spaß, wenn das Göttliche uns mit Zeichen und Synchronizitäten leitet. Mit Leichtigkeit tauchen wir in einen Ozean universeller Wahrheit und erhalten Zugang zu einer Weisheit jenseits akademischen Wissens oder intellektueller Fähigkeiten. Wir erfahren grundlegende Heilung, indem wir die niemals endende Verknüpfung von Ereignissen erkennen und indem wir Dankbarkeit entwickeln für die Lektionen unseres Lebens und für diejenigen, die dabei unsere Lehrer waren und sind. Hellsichtigkeit, Heilfähigkeit und andere Geschenke sind möglich. Zu diesem Zeitpunkt sollten wir jedoch gelernt haben, diese mit Achtung, Vorsicht und nur mit Erlaubnis zu benutzen und jede Möglichkeit des Missbrauchs zu vermeiden.

Sinn für Mystik

Körperlich repräsentiert das Stirn-Chakra die Augen und den Sehweg im Gehirn und, auf Grund seiner Verbindung zur Zirbeldrüse, den Schlaf, unsere Körperuhr und den Biorhythmus. Bei einem gut entwickelten Stirn-Chakra fühlen wir uns jugendlich und lebendig, haben große Kraft und Ausdauer. Ein genereller Mangel der Entwicklung des Stirn-Chakras ist häufiger als spezifische Blockaden in diesem Bereich, obwohl schmerzhafte Ereignisse zwischen 21 und 26 natürlich ihre Narben hinterlassen. Unsere Arbeit ist hier, wie bei allen anderen Chakren, solche Ereignisse anzunehmen und zu heilen.

Wenn keine Entwicklung des Stirn-Chakras stattfindet, fehlt der Sinn für Mystisches. Es herrscht eine materielle Betrachtungsweise der Dinge vor, und Menschen, die die Wunder und den Frieden spirituellen Wachstums erfahren, werden verspottet. Alpträume, Kopfschmerzen, Gedächtnisstörungen und Epilepsie zeigen an, dass das Stirn-Chakra Aufmerksamkeit braucht. Kopfschmerzen sollten allerdings nie nur auf Probleme mit dem Stirn-Chakra reduziert werden – eine medizinische Abklärung ist notwendig, wenn sie anhalten. Visualisierung und Intuition zu üben und die Kunst des Wünschens helfen bei der Entwicklung des Stirn-Chakras, Lapislazuli und Amethyst sind als Unterstützung ebenfalls nützlich. Aus der Sicht des Stirn-Chakras ergeht die Aufforderung: Genieße deine Sicht einer perfekten Welt.

Abb.: © Robert Reinke

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