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Dein Bewusstsein gestaltet dein Sein – diese These ist nicht neu und wurde in Systemen wie „Krankheit als Weg“ von Thorwald Detlefsen und Rüdiger Dahlke oder von Louise Hay ausführlich dargelegt. Der Amerikaner Martin Brofman allerdings hat sie am eigenen Leib angewandt und daraus ein System entwickelt, mit dem sich jeder selbst heilen kann.

 

Alles beginnt im Bewusstsein. Alles, was in deinem Leben und alles, was in deinem Körper geschieht, hat mit etwas in deinem Bewusstsein angefangen. Diese These ist der Ausgangspunkt des „Körper-Spiegel-Systems“, einer Heiltechnik von Martin Brofman, die er entwickelte, nachdem er sich 1975 selbst von Krebs im Endstadium geheilt hatte.

Dein Bewusstsein ist das, was du bist, deine Erfahrung des Seins. Du selbst bist es, der entscheidet, welche Ideen du akzeptierst und welche du zurückweist, was du denkst und was du fühlst. Wenn deine Entscheidungen Stress in dir erzeugen, dann erfährst du diesen Stress auch in deinem physischen Körper. Der Stress erschafft Symptome. Die interessante Frage ist: „Welcher Stress erschafft welche Symptome?“

Wenn wir das entschlüsselt haben, dann sind wir fähig, den Körper als Karte des Bewusstseins zu lesen – das Unterbewusste wird uns bewusst. Wir können bestimmte Symptome unseres Körpers mit einem bestimmten Stress und einem bestimmten Zustand in Verbindung bringen. Wenn wir diese Zusammenhänge untersuchen und blockierende Fehlverbindungen in unserem Bewusstsein korrigieren, führt das zu Heilung. Im tiefsten Inneren wissen wir, dass alles geheilt sein kann – genau das ist die Botschaft des „Körper-Spiegel-Systems“.

 

Botschaften des Bewusstseins

Die Ursache der Entstehung von Symptomen liegt also in uns selbst. Das Symptom ist eine Botschaft aus dem tieferen Teil des  Bewusstseins. Wir wissen, dass Viren Krankheiten verursachen. Viren sind überall. Aber warum sind einige Menschen betroffen und andere nicht? Warum schlägt bei einigen Patienten im Krankenhaus eine Behandlung besser an als bei anderen? Gibt es da ein bestimmtes Schema, eine Ordnung, nach der die Dinge im Körper passieren? Die Antwort lautet: ja. Der Schlüssel liegt im Bewusstsein jedes Einzelnen. Wir Menschen haben verschiedene Einstellungen. Unterschiedliches geschieht durch verschiedene innere Ausrichtungen, je nachdem, welchen Ideen wir Gewicht beimessen oder welche wir ablehnen.

Dein Bewusstsein, die Erfahrung deines lebendigen Seins, ist Energie. Wir können  es „Lebensenergie“ nennen. Diese Energie füllt deinen gesamten Körper aus. Diese Energie, die unser Bewusstsein ist und die unseren Bewusstseinszustand reflektiert, ist mit jeder Zelle unseres Körpers verbunden.

Durch eine Methode, die man Kirlianfotografie nennt, kann man diese Energie messen und darstellen. Das erkennbare Energiefeld nennen wir Aura. Wenn du ein Kirlianfoto deiner Hand machen lässt, zeigt es ein bestimmtes Energiemuster. Wenn du ein weiteres Foto anfertigst und dir dabei vorstellst, jemandem Liebe und Energie zu senden, zeigt sich ein anderes Energiefeld auf dem Kirlianfoto. Wir sehen, dass eine Veränderung in unserem Bewusstsein eine Veränderung im Energiefeld erschafft.

 

Krankheit beginnt im Bewusstsein

Wenn es Schwächen in speziellen Teilen des physischen Körpers gibt, dann stehen diese in Beziehung mit „Löchern“ in bestimmten Teilen des Energiefeldes. Das Interessante daran ist, dass sich diese „Löcher“ im Energiefeld zeigen, bevor es irgendein Anzeichen dafür auf der physischen Ebene gibt. Es ist demnach nicht der physische Körper, der das Energiefeld oder die Aura erschafft, sondern umgekehrt. Die Richtung der Manifestation verläuft also vom Bewusstsein durch das Energiefeld zum physischen Körper. Durch dieses Modell von Bewusstsein, Energiefeld und physischem Körper können wir den Körper als Endresultat eines Prozesses erkennen, der in unserem Bewusstsein begann und sich durch unser Energiefeld hindurch fortsetzt.

Wenn also jemand durch bestimmte Entscheidungen oder Reaktionen auf äußere Umstände eine Blockade in seinem Energiefeld erzeugt und diese Blockierung ausreichend stark ist, dann wirkt sich dies auf der körperlichen Ebene aus. Es entsteht ein Symptom.

Sehen wir ein Symptom auf diese Weise, wird klar: Wir haben unsere Realität selbst erschaffen und das Symptom ist ein Sinnbild für ein Muster in unserem Bewusstsein. Anstatt also im Falle einer Augenkrankheit zu sagen, „Ich kann nicht sehen“, müssten wir eigentlich sagen: „Ich halte mich davon ab, zu sehen.“

Erkennen und verändern wir in unserem Bewusstsein das Muster, das hinter der körperlichen Erscheinungsform steckt, verändern wir unsere Wirklichkeit. Auf diese Weise sind wir fähig, zu einem natürlichen Zustand des Gleichgewichts und der Gesundheit zurückzukehren.

 

Der Körper als Karte

Um die Karte des Bewusstseins zu verstehen, die der Körper darstellt, bedient sich das Körper-Spiegel-System des jahrtausendealten Systems der Chakren. Jedes Chakra ist wie eine solide Energiekugel, die den physischen Körper in derselben Weise durchdringt wie ein Magnetfeld einen physischen Körper. Die Chakren sind nicht physisch. Sie sind Aspekte und Ausdruck des Bewusstseins – in derselben Art und Weise, wie die Aura Aspekte des Bewusstseins widerspiegelt.

Martin Brofman erweiterte das Wissen um die Chakren durch seine 35-jährigen Erfahrungen als Heiler, indem er Techniken entwickelte, die es jedem ermöglichen, die Ursachen von Symptomen zu erkennen, den jeweiligen Chakren zuzuordnen und neue, heilsame Bewusstseinsstrukturen zu integrieren. Er geht davon aus, dass wir alle eine heilende Kraft in uns tragen – wir müssen nur wissen, wie wir sie bewusst nutzen können.

Jedes Chakra ist Energie, die in einer bestimmten Frequenz schwingt und in einer logischen und geordneten Reihenfolge von sieben Frequenzen eingebettet ist, von denen jeweils eine bestimmte Frequenz mit einem Chakra zusammenhängt. All deine Sinne, all deine Wahrnehmungen, all deine Bewusstseinszustände, alles, was du erfahren kannst, kann in sieben Kategorien aufgeteilt werden. Jede Kategorie kann mit einem bestimmten Chakra verbunden werden. Somit repräsentieren die Chakren nicht nur verschiedene Teile des physischen Körpers, sondern auch verschiedene Teile des Bewusstseins.

Fühlst du die Spannungen in deinem Bewusstsein, so empfindest du sie in dem Chakra, welches mit dem gestressten Teil deines Bewusstseins verbunden ist, und in dem Teil deines physischen Körpers bzw. dem Organ, das wiederum mit diesem Chakra verbunden ist. Wo du den Stress empfindest, hängt davon ab, warum du ihn empfindest. Erforschen wir diese Zusammenhänge, können wir lernen, den Körper als Karte des Bewusstseins zu lesen.

Reagiert eine Person auf eine Situation im Leben mit Stress – wenn zum Beispiel auf der Straße ein Auto scharf vor ihr bremst –, dann entsteht Stress im Bewusstsein, Angst oder Überlebensangst. Diese wirkt als Spannung sofort auf das Energiefeld und das Energiezentrum, das mit Sicherheit und Überleben zu tun hat: auf das Wurzelchakra. Dort wird die Energie blockiert. Je nachdem, wie lang anhaltend oder intensiv die Spannung im Bewusstsein ist, wird diese weitergeleitet. In diesem Falle über die Nervengruppen des Plexus sacralis, der die Funktion der Beine steuert – die Beine fangen an zu zittern. Die Blase ist ebenfalls mit dem Wurzelchakra verbunden, also kann es passieren, dass diese schwach wird – und auch bleibt, wenn der Stress nicht aufgelöst ist.

 

Der Intuition vertrauen

Wir alle haben ein inneres Führungssystem, eine Verbindung zu unserem höheren Selbst oder unserem inneren Wesen, egal, welchen Namen wir für diese höhere Intelligenz wählen. Dieses Führungssystem funktioniert über unsere Intuition oder unseren Instinkt. Hören wir nicht auf diese Wegweiser, fühlen wir Spannung. Reagieren wir nicht auf diese Spannung, dann muss diese „Stimme“ lauter werden. Die nächste Ebene der inneren Kommunikation ist die emotionale. Wenn wir eine Richtung einschlagen, die sich nicht gut anfühlt, erfahren wir zunehmend Emotionen, die sich ebenfalls nicht gut anfühlen. Fahren wir fort, uns in dieser Richtung zu bewegen, erreicht die Kommunikation die physische Ebene. Wir erschaffen ein Symptom, und dieses Symptom spricht eine deutliche Sprache.

Wenn wir das Symptom von diesem Blickwinkel aus betrachten, können wir seine Botschaft verstehen. Es dient dem Zweck, uns über unseren Körper mitzuteilen, was wir uns in unserem Bewusstsein angetan haben.

Mit Hilfe des „Körper-Spiegel-Systems“ können wir lernen, diese innere Stimme wieder wahrzunehmen, ihr zu vertrauen, dem zu folgen, was sich gut anfühlt, und zu vermeiden, was sich nicht gut für uns anfühlt. Wir lernen, den Zugang zu allen Signalen unseres Seins wiederherzustellen. Sich dieser Assoziationen bewusst zu werden, ermöglicht uns, die angespannten Aspekte im Leben aufzulösen.

 

Heilung geschieht

Die Teile unseres Körpers, die nicht richtig funktionieren, weisen also immer auf die Lebensbereiche hin, die nicht richtig funktionieren. Das daraus entstandene Symptom dient nur dem Zweck, uns auf die Ursache seiner Existenz hinzuweisen. Wenn diese Ursache nicht länger im Bewusstsein existiert, hat auch das Symptom keinen Grund mehr zu existieren.

Heilen wir unser Energiefeld, dann wirkt dies in beide Richtungen, sowohl in Richtung des Bewusstseins als auch auf die physische Ebene. Deshalb erfahren wir einerseits eine Veränderung im Bewusstsein und gleichzeitig eine Auflösung der Symptome auf der körperlichen Ebene. Das biologische Gefüge organisiert sich wieder neu. Dieser Prozess kann sich schnell oder langsam vollziehen, es hängt ganz davon ab, was wir für möglich halten.

Alle Krankheiten und alle Verletzungen sind das Ergebnis blockierter Energie. Da wir unser Bewusstsein mit unseren Gedanken lenken, haben wir die Möglichkeit, diese Blockierung aufzuheben und die Energie wieder fließen zu lassen – in uns selbst und in anderen, ganz gleich, wo die Energie blockiert war. Wenn wir das tun, ist das Ergebnis eine Rückkehr zu der Erfahrung der Ganzheit: Heilung geschieht.


Abb 1: Martin Brofmann
Abb 2: © Martin Brofmann

Seminar mit Viola Schöpe: „Das Körper-Spiegel-System“ – lerne, dich selbst und andere zu heilen.

Eine Heiltechnik von ­Martin Brofman.
15.-16.Oktober im Ströme e.V. – ­Zentrum für Körperpsychotherapie, ­Hermannstr. 48, 12049 Berlin

Info und Kontakt über Angelika Bardou und Elke Köppen ­unter
Tel.: 030-20 49 30 62
oder koerper.spiegel@gmx.de

www.healer.ch/de

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