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„Wo immer auch nur ein winziger Diamant auftaucht, bleibt kein Stein auf dem anderen, alles wird zerstört.“
(A.P. Koroma, Pfarrer in Sierre Leone, afrikanisches Kriegsgebiet)

Der Diamant: Symbol für die reinste Liebe und die konzentrierteste Form von Reichtum, die der Mensch kennt. Damit aber auch Symbol für die andauernde Ausbeutung des schwarzen Kontinents, erweckt er doch genauso die niedrigste Gier. Der Stein der Versöhnung, den sich verliebte Paare als Zeichen ewiger Treue glücklich in Ringe fassen, kostet in Afrika Hunderttausende das Leben. Diamant, griechisch „adamas“, bedeutet „der Unbezwingbare“, undurchlässig gegenüber äußeren Einflüssen. Unbezwingbar wird durch ihn die Treue zu sich selbst. Homöopathisch potenziert fördert er die nötige Charakterstärke, um Krisen zu bewältigen und die Ursache von Problemen zu durchschauen. Zur Jahrtausendwende jedoch waren die Steine so begehrt wie noch nie. Der „Markt“ zeigte sich recht unbeeindruckt von der Debatte um die afrikanischen Kriegsdiamanten, an denen Blut klebt.

Im Erdinneren, in Tiefen von bis zu 300 km, entsteht bei einem Schwellenwert von 2000 Grad Hitze und unter gewaltigem Druck von 40000 Atmosphären „die härteste Währung der Welt“.
In blitzschneller Metamorphose verwandelt sich dort Graphit in Diamant. Diamonds are forever! Ein Stein für die Ewigkeit und nichts anderes als reiner durchsichtiger Kohlenstoff. Ein Stück Kohle, seines Zeichens das dunkelste aller Elemente und ein Diamant, unter gleichen Bedingungen verbrannt, produzieren daher auch eine identische Menge an Kohlendioxid.

Erst eine geniale Werbestrategie und ein sorgfältig genährtes Image verwandelten die kleinen Kohlenstoffkristalle in das universell anerkannte Zeichen westlicher Werte. Sichtung und Schliff der Rohdiamanten unterliegen einer strengen Kontrolle. Der Käuferkreis ist limitiert.
Die Ware wird stets knapp gehalten, damit die Welt auch weiterhin nach ihm verlangt, dem Unbezwingbaren. An die Erdoberfläche gelangt der Diamant während explosiver vulkanischer Eruptionen, benutzt die emporsteigende Lava quasi als Fahrstuhl. Die bekanntesten Diamantablagerungen befinden sich in Afrika, besonders im Kongo.
Ein Milliardengeschäft, mit dem immer wieder erneut Kriege angefacht werden. Kaum aus dem Dunkel der Erde ans Licht geholt, wird der Diamant ins Dunkel des Weltmarktes gebracht. Bewaffnete Transporte bringen den „Stein der Versöhnung“ in versiegelten Containern zu gebunkerten Zentren. Röntgenstrahlen sortieren ihn nach Farben, Computer ermitteln und überprüfen ständig sein Originalgewicht. Perfekt jedoch wird der durch enormen Druck entstandene Rohdiamant erst durch den zusätzlichen richtigen Schliff. Eine extreme nervliche Herausforderung (bis hin zu Ohnmachtsanfällen) an das Können der Antwerpener Diamantenschleifer, explodiert der Stein doch bei falschem Druck oder zerbröselt bei falscher Belastung.

„Die Angst, zu zerbrechen“, auch ein Charakteristikum im homöopathischen Arzneibild von Adamas. Der Diamant verstärkt alles, was er vorfindet, indem er die Eigenschaften des jeweiligen Untergrundes durchscheinen lässt, dabei aber souverän gelassen seine Einzigartigkeit beibehält. Er bildet die Spitze von Bohrern bei der Ölsuche, die Schneide des Chirurgenmessers genauso wie die feinen Drähte in Präzisionsteilen der Kriegselektronik. Seine perfekte Klarheit und die Fähigkeit, hohen Drücken und Temperaturen zu widerstehen, machten ihn zum Material für das Bullauge der Pioneer Sonde, die 1978 zur Venus startete.
In Krieg und Frieden hat er somit eine tragende Rolle hinter den Kulissen internationaler Politik und Wirtschaft und die führende Position, nicht nur auf der (Mohs-) Härteskala, sondern auch in den Herzen vieler Edelsteinliebhaber. Der Diamant, die schnellste Möglichkeit, unser Herz zu öffnen. Wer sich auf den Diamanten, den Stein der unverbrüchlichen Wahrheit einlässt, hat sich einen strengen, aber gerechten Lehrer ausgesucht, denn er macht entschieden im Sinne konsequenter und disziplinierter Umsetzung.

Ein Aufsteiger aus eigener Kraft. Der Diamant prüft uns. Ein präziser, umsichtiger Schliff, um unsere Qualität zu entfalten, aufzuräumen und Ordnung zu finden. Unterläuft einem ein Fehler, wird man umgehend und direkt mit den Folgen konfrontiert. Wer sich verfahren hat auf seinem Weg und diese Spur mit der saturnischen Sturheit des Steinbocks weiterverfolgt, erfährt unter Umständen unmittelbar und unausweichlich und von allen Seiten den gewaltigen Druck des Diamantprinzips. So kann ein schwerer Autounfall mit Totalschaden und Schleudertrauma für die nötige Kurskorrektur sorgen. Adamas, homöopathisch bei schmerzhaftem, steifem Nacken, von dem ein dumpfer Kopfschmerz zum Scheitel zieht. Der Diamant, ein Reaktionsmittel der Psyche, der das Unbewusste öffnet, dessen Offenbarungen oftmals schockierend sind. Genauso prompt aber auch kann Adamas in seiner homöopathisch-feinstofflichen Heilwirkung Schockzustände lösen, zwanghaften Zorn in aktives Mitgefühl transformieren und die nötige Energie, Radikalität und wilde Entschlossenheit freisetzen, unbeirrbar und mutig den Weg der initiierten läuternden Reinigung zu gehen. Selbsterkenntnis mit aller Konsequenz und über die persönliche Wahrheit hinaus die Wahrheit hinter den Wahrheiten.

Klar Sehen. Stille.

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