Anzeige

Im April 2000 wachte Florian Schlosser (früher auch als „Tathagata“ bekannt) zu der zeitlosen Erkenntnis auf, dass Bewusstsein die allem zugrunde liegende, einzige Wirklichkeit ist. Es war ein gänzlich unerwartetes Aufwachen, das in einem Meeting mit Isaac Shapiro stattfand. In den darauf folgenden zwölf Jahren, die begleitet waren von intensivem Reisen und Lehren rund um die Welt, vollzog sich eine tiefgreifende Integration dieser Erfahrung in den menschlichen Körper. ­Dieser Kreis scheint sich nun zu schließen.

 

Als ich kürzlich von meinem Freund Jörg Engelsing gefragt wurde, ob ich gerne einen Beitrag zum Thema Erwachen und Neuanfang schreiben möchte, habe ich spontan und mit ein wenig Vorfreude Ja gesagt. Das wohl, weil ich diesem Thema gegenwärtig selbst so nahe bin wie vielleicht noch nie zuvor in meinem Leben.

Für mich schließt sich gegenwärtig ein weiter Kreis, der mich in den vergangenen 21 Jahren (seit Beginn meiner sogenannten „spirituellen Reise“) durch so ziemlich alle vorstellbaren, aber auch für unmöglich gehaltenen Höhen und Tiefen erst des spirituellen Suchens, dann des Erkennens meiner selbst als Bewusstsein – was für mich gleichermaßen ein Finden oder Erwachen war – und schlussendlich durch viele Jahre des Teilens und Lehrens geführt hat.

 

Die Reise beginnt

Um das ein wenig zugänglicher zu machen, erzähle ich kurz meine Geschichte. Vielleicht kann sich ja der/die eine oder andere darin wiedererkennen. Meine Reise führte mich zunächst durch verschiedenste Workshops und Gruppen. Ich entdeckte, dass es eine mir bis dato unbekannte „Innenwelt“ gab, und die faszinierte mich zutiefst. Einmal dort ­hinein geschmeckt, stieg ich konsequenterweise aus allem „Weltlichen“ aus und ging in ein Kloster nach Indien, um Mönch zu werden. Es war eigentlich als Reise ohne Wiederkehr in die Welt geplant. Aber es kam ganz anders. Mich vor allem „Weltlichen“ sicher wähnend, verliebte ich mich. Und mir wurde schnell bewusst, dass das Klosterleben eine Flucht vor dem Leben – und vor allem vor Beziehungen – war. Das süße Leben der Zurückgezogenheit entpuppte sich als neue Sackgasse, was mich schweren Herzens bewog, aus Indien zurückzukehren. Ich versuchte wieder „einzusteigen“, konnte aber mit dem sogenannten „richtigen Leben“ nichts mehr anfangen. Ich fühlte mich verloren.

So war es aus heutiger Sicht kein Wunder, dass ich mich in meiner Not zeitweise in sektenähnlichen Kreisen verlor, die mir mit großer Überzeugungskraft All-Macht und die erhoffte Erleuchtung versprachen. Mit kindlicher Verblendung und getrieben von der Sehnsucht nach Freiheit „biss ich an“. Mit unglaublichem Glück und mit Hilfe eines tiefen psychotherapeutischen Prozesses kam ich wieder heraus – das erste Mal geläutert, integrierter, wacher, weniger naiv, aber auch erstmalig in der Tiefe desillusioniert vom  „spirituellen Leben“.

 

Zurück in die Welt

Was ich gelernt hatte über mich selbst und den spirituellen Weg, konnte ich nun praktischer anwenden. Ich hatte wohl ein wenig Talent, mit Menschen zu arbeiten. Und so lernte ich allmählich das, was ich in mir integriert hatte, auch anderen Suchenden zu vermitteln. Ich fand mich als „professioneller Helfer, Heiler und Therapeut“ wieder – und hatte Erfolg damit. Es erschien, als ob ich nun endlich wieder „hier in der Welt existieren konnte“.

Kaum aber war dieser Teil der Reise ­vorbei, bemerkte ich ganz still und leise tiefere Ebenen von unbewusstem Leiden und Unglücklich-Sein in mir. Die waren nur vom unerwarteten beruflichen ­Erfolg, der mir neben ein bisschen Wohlstand auch erstmalig die Dankbarkeit und Anerkennung anderer brachte, überlagert worden. Aber aus dem Schatten meines Unbewussten drängten die erledigt geglaubten Wunden unaufhörlich ins Gewahrsein. Es war schnell klar: Die Suche war noch nicht vorbei.

 

Nicht-Dualität und Erkennen

Ohne eigentlich zu wissen, wo ich nun weitersuchen sollte, las ich durch „Zufall“ von einem Retreat mit Ramesh Balsekar, der mich in die Welt des Advaita Vedanta, der Nicht-Dualität, einweihte. Die urplötzlich populär werdenden Satsangs und Retreats schienen mir den nächsten Schritt zu weisen, der da war: mich selbst als DAS Bewusstsein zu erkennen. Das klang vielversprechend und gab mir Richtung. Es dauerte aber noch weitere fünf Jahre, in denen ich immer unglücklicher in meiner Arbeit als Therapeut und Coach wurde, bis ich diese Erkenntnis in mir selbst als wahr erkannte. Das geschah vollkommen unerwartet und ohne jegliche Vorankündigung. Es war in einer Phase tiefer Verzweiflung und Frustration, als ich im April 2000 von meiner heutigen Frau zu einem Satsang mit meinem späteren Lehrer und Freund Isaac Shapiro mitgenommen wurde. Eigentlich hatte ich jegliches Interesse an „Erleuchtung“ verloren. Tatsächlich wollte ich nichts mehr davon wissen. Und doch passierte es: Etwas = Bewusstsein wachte auf und erkannte sich selbst. Alles um mich herum erschien auf einmal total neu, frisch, voller Farbe. Ohne dieses zermürbende „Ich-Gefühl“ fühlte es sich unschuldig und abgelöst von der alten Realität des Leidens an. Es erschien klar: Jetzt ist alles vorbei. Ich bin angekommen.

Der Honeymoon mit dem Erwacht-Sein dauerte ungefähr ein Jahr, bevor es mir langsam anfing zu dämmern, dass mit dieser – zunächst unglaublichen – Erfahrung nun die eigentliche Rückreise erst begann. Das, was wie das ultimative Ende erschien, war erst der Anfang der Rückkehr zu mir SELBST. Damit weise ich nicht (mehr) nur auf das sogenannte spirituelle Selbst des reinen Bewusstseins hin. Sondern ich meine heute vielmehr das Selbst-Sein als Mensch, hier und jetzt, in Fleisch und Blut, voll im Leben stehend, an allen Beziehungen und Herausforderungen teilnehmend. Das, so habe ich in den vergangenen zwölf Jahren erfahren, ist eine fundamentale Unterscheidung.

 

Alles kommt ans Licht

In diesen zwölf Jahren musste ich erneut eingestehen, dass all die „innere Arbeit“ noch lange nicht abgeschlossen war. Ganz im Gegenteil. Vieles in meinem Bewusstsein wurde um ein Vielfaches deutlicher sicht- und fühlbar als jemals zu vor. Vor allem war ich von meiner Unfähigkeit, in echter Beziehung zu sein, also anderen Menschen zu begegnen, anfangs schockiert. Es war offensichtlich, dass ich – trotz meiner anderweitigen Ansicht – in all den Jahren keine echte Beziehung zu mir selbst aufgebaut hatte. Und damit konnte ich so gut wie keine Beziehung zu anderen haben. Das zeigte sich vor allem im alltäglichen Zusammensein mit meiner Frau. Besonders in den Beziehungen zu den Menschen, die ich am meisten liebe, wurden mir alle alten Verletzungen und Wunden noch einmal offengelegt.

Was aber entscheidend anders war und ist: Ich konnte weder wegsehen noch weglaufen. Es ging einfach nicht mehr. Das ungefilterte Wahrnehmen des eigenen Leidens, des Schmerzes und der Not erlaubte es mir zu bleiben und endlich hinzusehen. Das ist meiner Erfahrung nach auch der letztlich große und bedeutsame Unterschied zwischen „vor“ und „nach“ dem Erwachen. Auch ich hätte mir gewünscht, dass es romantischer und aufregender ist. Aber es ist einfach nur normal – und das ist die Freiheit.

 

Leben nach dem Erwachen

Das Schließen dieses Kreises hin zur Normalität erlebe ich wie ein Nichts-mehr-zu-verlieren-Haben oder noch besser Nicht-mehr-verstecken-Müssen. Es fühlt sich so an, dass alles auf wenige, einfache und gute Dinge im Leben hinausläuft. Nicht die großen Durchbrüche, Erfahrungen und Einsichten haben Gewicht. Nein, es sind vielmehr die kleinen sogenannten Normalitäten des Alltäglichen, die tiefes Glück und Frieden offenbaren. Es sind nicht die Gruppen, die vielen Menschen, die mir dankbar sind. Es sind nicht die Anerkennung und Wertschätzung anderer für das, was ich beizutragen habe, die mich erfüllen. Auch der persönliche Erfolg hat an Glanz verloren. So, wie es unwichtig ist, ob andere mich als „Erwachten oder Erleuchteten“ betrachten. All das ist nicht bedeutsam.

In mir zeigt sich diese stille, ganz unspektakuläre Freiheit zum Beispiel als das unerwartete Wiederentdecken meiner alten Liebe zum Song-Schreiben und Musik-Produzieren. Da ich das vor zirka zwanzig Jahren beruflich machte und es auf einmal wieder mit Liebe aufnehme, sieht es so aus, als ob das wieder ein gewichtiger Teil meines „neuen“ Lebens wird. Vielleicht ist es so etwas wie ein „Leben nach dem Erwachen“. Nach all den Jahren des Reisens um die Welt sieht es so aus, als ob es jetzt ein „Leben des Zuhause-Seins = des SELBST-SEINs“ geben kann.

Ist es ein Neufang? Ja, es fühlt sich an wie das Ende einer langen Reise. Und der Beginn von etwas Unbekanntem. Aber womöglich ist es auch einfach nur die Rückkehr zu dem, was tief im Inneren immer lebte und erst jetzt den Raum und die Zeit bekommt, zu vollem Ausdruck zu gelangen. Wenn ich es so betrachte, dann war alles nur eine Vorbereitung auf diesen Moment, in dem Altes endlich zur Ruhe kommen kann und Neues beginnen darf.

 

Der Weg der Balance

Meine eigene Erfahrung sagt mir, dass der menschliche Körper und unser Nervensystem unaufhörlich um Balance und Ausgewogenheit ringen. Dieses machtvolle Momentum des Schwingens und immer wieder Geworfen-Werdens in Extreme ist dabei nur Ausdruck dieses natürlichen Suchens nach Einklang und Gleichgewicht.

Buddha nannte es vor Jahrtausenden den Mittelweg. Und doch haben nur ganz wenige unter uns diesen je authentisch beschritten. Aus westlich orientierter Weltsicht und in der Sprache unserer Zeit würde ich sagen, dass das Bewusstsein und vor allem das Nervensystem unaufhaltsam versucht, sein eigenes Trauma zu überwinden und wieder zum Frieden zu gelangen. Diese Art von tiefgreifender somatischer Integration teils überwältigender Schockerfahrungen, die zum Beispiel durch Missbrauch, dysfunktionale Familiensysteme oder auch einen Unfall passieren kann, ist ein langjähriges, komplexes Geschehen. Das lässt sich nicht künstlich beschleunigen. Leider ist das Wissen um diese zutiefst menschlichen Vorgänge bisher nur recht wenigen Menschen bekannt. Ich hatte das große Glück, mehr darüber lernen zu dürfen, was mir beim Durchleben vieler Krisensituationen von unermesslichem Wert war.

Wie mich meine eigene Geschichte gelehrt hat, ist einfach aus dem normalen Lebensvollzug auszusteigen und fortan „spirituell-alternativ“ zu leben, nicht Ausdruck des Mittelwegs. Genauso ­wenig ist es für mich Zeichen innerer Balance, einfach blind, naiv und leichtgläubig in alles einzusteigen, was rasche Erlösung, kurzfristige Erleichterung oder schnelles Wachstum verspricht, sei es nun psychologisch, spirituell-religiös oder weltlich-mondän.

 

Das Umarmen aller Facetten

Dabei würde ich nicht sagen, dass irgend etwas umsonst oder vergebens war, auch wenn es in dunklen Momenten manchmal so erscheint. Ein tiefes Wissen um die Wahrheit sagt mir, dass es notwendig, ja unvermeidlich war, damit sich dieser Kreis nun schließen kann.

Einerseits schmerzhaft und gleichzeitig befreiend ist es letztendlich eine Gnade, die Möglichkeit bekommen zu haben, mir an inneren Orten zu begegnen, an die ich freiwillig niemals gegangen wäre. Ja, diese oft unerbittliche Liebe des ­Bewusstseins gestattete mir, mich in den unterschiedlichsten Facetten menschlichen Seins kennen lernen zu dürfen.

So manches, was ich dabei über mich selbst erfuhr und was sich durch mein Dazu-Tun und Dabei-Sein vor meinen eigenen Augen abspielte, war oft schockierend. Diese „dunkle Seite der Seele“ heute umarmen zu können, ist für mich ein Privileg. Genauso wie die „lichte Seite des Seins“ erlebt haben zu dürfen; die vielen Momente, die so tief berührend, beglückend und in einem Ausmaß erfüllend waren, wie ich es mir niemals erträumt hätte. Auch diese jetzt umarmen zu können – was viele Jahre gar nicht so einfach war – ist für mich ein Privileg. Vor vielen Jahren sagte mir eine Lehrerin einmal: „Im Spannungsverhältnis der Gegensätze stärkt sich der Muskel der Bewusstheit.“ Wie recht sie doch hatte.

 

Ich bin immer (noch) hier

Keine dieser unzähligen, oft gegensätzlichen Erfahrungen blieb. Nichts davon hatte oder hat Bestand. Keinen Gewinn konnte oder kann ich erhalten. Keinen Verlust konnte oder kann ich verhindern. Alles kam, kommt und geht. Es küsst mich für einen Augenblick, erweist mir manchmal kürzer, manchmal länger die Ehre, beschenkt mich mit seiner Anwesenheit und bewegt sich dann weiter.

Das was mir jedoch am allerwichtigsten erscheint, wenngleich es so einfach zu übersehen ist, ist: Einer war und ist immer noch da – ICH – ich bin immer noch hier. Es ist wohl so, dass auch das Übersehen oder vielmehr das unbewusste Nicht-Ehren des reinen Hier-Seins ein unvermeidbarer Teil der langen Reise zu diesem Punkt ist. Ich kann DAS erst jetzt wahrhaftig sehen, fühlen, schmecken, kosten und achten, wenngleich ich das tatsächliche Ausmaß dessen noch nicht voll erfassen kann. Nur eines scheint sicher: Der Kreis schließt sich.

Es ist neu. Und es fühlt sich unbekannt und manchmal unsicher an. Einfach nur in Betracht zu ziehen, dass bloßes, nacktes Hier-Sein genug ist. Natürlich hatte ich das schon oft zuvor gehört und viele Male selbst zu anderen gesprochen. Ich weiß auch: Es ist die Wahrheit. Aber um mich herum konnte ich niemanden sehen – egal wie „erwacht“ er oder sie auch sein mag – der/die mir diese einfache Qualität von Hier-Sein und gleichzeitigem Ganz-hier-im-Leben-Sein vorlebte; nicht irgendwo in einem entlegenen Kloster, sondern greifbar, echt und ohne spirituelles Pathos oder Hokuspokus.

Aber was mir letztendlich viel, viel näher ist als die Geschichte anderer Menschen, ist die unausweichliche Tatsache: Mein Nervensystem und Bewusstsein hatten bisher nicht jenes nötige gesunde und tiefe Maß an Integration, als dass einfaches Hier-Sein und Ruhen im Körper nachhaltig möglich gewesen wäre. Vorbehaltlos erkenne ich an, dass nichts diesen natürlichen Prozess beeinflussen konnte, so sehr ich mich auch bemüht habe.

 

Tiefes Einlassen

Heute ehre ich mehr denn je drei wichtige Lehren, die das Leben mir bis hierher erteilt hat. Aus der Sicht reinen Bewusstseins mögen sie bedeutungslos sein; aber ich weiß um ihre tiefe menschliche Wirkung. Es sind drei einfache Dinge: integer zu sein gegenüber meiner eigenen Erfahrung, das heißt, nur dem zu vertrauen, was ich in mir als wahr und echt erkannt habe; vorbehaltlose Ehrlichkeit mit mir selbst und die Bereitschaft kein Leid in mir – und sei es auch noch so klein – zu übergehen oder zu kompensieren.

Wenn ich diese letzten Zeilen lese, dann klingt es nach viel. Und ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob ich dieser Vorgabe selbst jemals ganz und gar gerecht werden kann. Ich kann nur bitten, dass die unaufhaltsamen Kräfte des Lebens mir den Weg dorthin weisen. Was andere dabei über mich denken oder welche Meinung ich in anderen womöglich auslöse, ist nicht mehr meine Priorität. Das tiefe Einlassen auf die bisher verborgene Wirklichkeit des SELBST-SEINS ist für mich das eigentliche Ende des Alten und Beginn des Neuen zugleich.


„Wenn die Reise zu Ende ist, dann fängt alles wieder von vorne an.
Das ist das Rad des Lebens.“
(Buddhistische Weisheit)

Abb: © Gerhard Seybert – Fotolia.com
Abb: Norbert H. / pixelio.de

Mallorca: Silent ­Circle Retreat
21.-27. April 2013

Die Gruppe ist auf ­zirka 20 bis 22 Teilnehmer beschränkt. Das Retreat findet im wunderschönen ­Finca-Hotel „Na Martina“ statt, gelegen im Naturschutzgebiet „Cala Mondrago“ an ­Mallorcas Süd-Ostküste.

Mehr Infos unter
Tel.: 08179-304 363 oder julia@florianschlosser.com
www.florianschlosser.com

Deutsche Mitschnitte von Meetings und Interviews mit Florian sind verfügbar auf:
www.jetzt-tv.net

4 Responses

  1. Michael Klessinger

    Danke Herr Schosser!

    Ihre zurückgewonnene Ehrlichkeit und Offenheit spricht aus jeder Zeile Ihres Artikels.

    Befinden wir uns nicht alle auf einer ‚Reise‘, deren Beginn und Ende immer unfassbar bleiben werden – für unseren menschlichen Verstand?

    Und wäre es nicht herrlich, nicht mehr die ‚Kontrolle‘ über die Dinge unseres Lebens ‚erlangen‘ zu müssen?

    Ich denke, so ist es.

    Letztlich kann niemand in Worte fassen, was wir in Wahrheit sind. Und warum wir die ‚Dinge‘ tun, die wir eben tun.

    Was nicht bedeutet, es nicht wissen zu können. Das ist das Geheimnis.

    Es ist ein nach und nach in uns aufsteigendes WISSEN, das uns einhüllt und trägt, jedes Mal, wenn unser ‚kleines Bühnen-Ich‘ mit seinem Latein am Ende ist.

    Eine wunderbare Erkenntnis, wie ich finde und – Ich freue mich für Sie.

    Wir können nicht ‚werden‘, was wir bereits sind, immer waren und immer sein werden. Technisch unmöglich.

    Wir können es aber erkennen, jenseits allen Denkens…

    Wir sind LEBEN, in Aktion.

    Und dies wird immer immer das begrenzte (Er-)Fassungsvermögen unseres menschlichen Verstandes übersteigen.

    Zum Glück.

    Das Gute daran: ES passt in keine Schachtel.

    Und WIR deshalb auch nicht ;-))

    Herzlichst

    Antworten

Hinterlasse einen öffentlichen Kommentar

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.

*