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Am Anfang einer jeden Yogaeinheit wird die Aufmerksamkeit auf ihn gelenkt: der natürliche Atem. Dieser ist nicht nur Voraussetzung für das Erlernen weiterer Atemtechniken, sondern hilft uns auch dabei, in der Gegenwart anzukommen und die Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen.

Von Milena Klingel

Der natürliche Atem ist vollständig und tief

Der natürliche Atem wird oft auch als „Vollatmung“ bezeichnet. Die Realität sieht aber nicht selten so aus, dass wir kurzatmig sind und unsere Lungenkapazität nie voll nutzen. Das heißt, wir modernen Menschen müssen uns erst einmal die Zeit geben, wirklich auf der Matte und bei uns selbst anzukommen, bevor wir überhaupt mit verschiedenen Körperhaltungen beginnen.

Nach einer gewissen Zeit wird der Atem meist von selbst langsamer, voller und regelmäßig. Manchmal bedarf es aber auch einer genaueren Erläuterung oder einer Übungseinheit, die speziell darauf ausgerichtet ist, die eigenen Atemräume und deren Zusammenwirken kennenzulernen.

Eigene Grenzen achten

Die Atmung steht in direktem Zusammenhang mit unseren Gefühlen. Deswegen sollten wir uns immer darüber im Klaren sein, dass blockierte Gefühle gelöst werden können. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, eigene Grenzen zu wahren und genau zu spüren, wann etwas zu viel wird. Dies gilt für fortgeschrittene Atemtechniken ebenso wie für den natürlichen, vollen Atem.

Nasenatmung beim Yoga

Beim Yoga atmen wir durch die Nase, um damit die Luft anzuwärmen, zu befeuchten und zu reinigen. Für viele Menschen, die gewohnt sind durch den Mund zu atmen, ist alleine die Umstellung auf die Nasenatmung schon eine Herausforderung. Der natürliche Atem ist also mehr als einfach nur zu atmen. Es erfordert Ruhe und Achtsamkeit, um ihn zu etablieren. Nur auf dieser Grundlage ist es sinnvoll, weitere Atemtechniken zu erlernen oder mit einer körperlichen Praxis zu beginnen.

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