Anzeige

Fliegen, Schaukeln, Klettern, Abheben, ohne den Boden unter den Füßen zu verlieren… das sollte es auch für Erwachsene geben! Dieser Gedanke muss Patricia Duchaussoy angetrieben haben, als sie, vom Mangobaum ihres Gartens in Bangkok baumelnd, die YogaFly-Methode entwickelte.

 

„Ich möchte Menschen zu mehr Spaß an Bewegung im Alltag inspirieren. Vertrauen in die eigene Kraft und Mut zur Eleganz lässt sich in jedem Alter (zurück)gewinnen“, ist die über 50jährige Französin Patricia Duchaussoy überzeugt, die auf eine lange Karriere als professionelle Tänzerin und Pilates-Master-Instructor zurückblickt. Patricia führte vor 15 Jahren in ihrem Studio in Bangkok-City die Stott-Pilates-Methode in Thailand ein und war damit eine Pionierin für ganzheitliche Trainingsansätze in Asien. 2009 kam dann die YogaFly-Methode dazu, die es seit 2011 als eingetragene Marke unter dem Namen YogaFly in Thailand, Singapur und Hong Kong gibt und die in Europa unter dem Namen BodyFly angeboten wird.

Im Zentrum der Methode steht das Training mit einem Tuch, das sonst in der professionellen Luftakrobatik verwendet wird. Das Material ist weich, aber stark belastbar. Es lässt sich als Seil, Schaukel und Hängematte verwenden und eröffnet damit ein weites Spektrum an Bewegungsformen im Raum: Entspannung im Kokon, kraftvolle Akrobatik, sanfte Dehnung. Aber vor allem stärkt die Methode auch die tiefliegende Muskulatur, verbessert die Beweglichkeit der Gelenke und erlaubt eine druckfreie Streckung der Wirbelsäule.

 

Schwereloses Schwingen

Die Vorteile des Trainings an dem Tuch scheinen so deutlich zu sein, dass sich neben YogaFly ungefähr zeitgleich und unabhängig voneinander mehrere Strömungen weltweit herausgebildet haben, die ein ähnliches Training anbieten (Aerial Yoga, Flying Yoga, Anti-Schwerkraftsyoga).

Seit November gebe ich YogaFly-Kurse in Deutschland, und es ist für mich jedes Mal eine Freude zu sehen, wie schon die ersten Übungen ein Lächeln auf die Gesichter zaubern. Das scheinbar schwerelose Schwingen vermittelt unmittelbar ein Gefühl der Leichtigkeit. Gleichzeitig sind die Übungen jedoch kraftvoll und fordern ein hohes Maß an Konzentration auf die eigene Position im Raum. Ich denke, es ist diese Kombination von Fokussierung und Loslassen, die das besondere Entspannungsgefühl am Ende der Stunde hervorruft. Denn beides kommt ganz natürlich, ein bisschen so wie beim Schwimmen. Wenn du ins Wasser gehst, bist du auch automatisch mit deinen Gedanken bei dir und dem Element um dich herum, konzentrierst dich auf die Atmung, die Bewegung und was das Wasser mit dir macht. Und ganz ähnlich ist es bei der Bewegung in der Luft. In einer schwingenden Umgebung bist du automatisch ganz bei dir, um deinen Mittelpunkt zu finden und zu variieren. Unter Anleitung wird im Training die Technik erlernt, die dir das Vertrauen ins Loslassen gibt – und schon hast du eine Mutprobe bestanden, der du im Alltag lieber ausgewichen wärst. Und Mutproben meistern, den eigenen Bewegungsradius ausbauen macht glücklich, das sehe ich in meinen Kursen und merke ich am eigenen Körper. Die neu gewonnene Streckung und Kraft als Inspiration für die Bewegung und Haltung im Alltag mitzunehmen, das ist es, was ich mir für meine Kursteilnehmer und Kursteilnehmerinnen wünsche.

 

Variantenreich einsetzbar

Eigene Yoga-Erfahrung ist keine Vorbedingung, um an der YogaFly-Methode Freude zu haben. Ingrid Mesin, Betreiberin des PadmaYoga-Studios in Berlin, die YogaFly als Erste in Deutschland anbietet, ist begeistert: „Mit YogaFly kommen auch Leute ins Studio, die sonst kein Yoga machen und sich das nie zugetraut hätten. Und meine Kunden mit viel Yoga-Praxis nutzen das Training mit dem Tuch, um die eigene Technik zu verfeinern und die Entspannung in den Inversionsposen zu erfahren.“

Das Tuch als Sportgerät ist so variantenreich einsetzbar, dass man sehr unterschiedliche Stile und Zwecke damit verfolgen kann. Es lässt sich gezielt im klassischen Yoga oder Pilates verwenden, auf Tanz und Akrobatik in Einzel- oder Gruppenchoreographie ausrichten und es kann bei restaurativer (erholender und stärkender) Körperarbeit verwendet werden. Für Menschen, denen das Schwingen nicht liegt oder die Bewegungseinschränkungen haben, wird einfach das Tuch sehr viel tiefer gehängt, was eine sanfte Dehnung und Kräftigung gezielter Muskelgruppen erlaubt. 

Für mich muss Fitnesstraining vor allem Spaß machen. Das tänzerische, spielerische Element spürt man bei dem von Patricia entwickelten Ansatz schon in der ersten Stunde. Dass man nebenbei den gesamten Körper kräftigt, die eigene Haltung verbessert und den Rücken streckt, ist quasi ein Zusatzgeschenk, das man sich selbst damit macht.


Abb: © Anna Lehmann

Informationen zu Yoga­Fly unter www.yogafly-international.com
Die nächste Lehrer­ausbildung findet im September statt.

Kontakt und Info
Tel.: 030 – 47375014
anna@yogafly.asia

YogaFly gibt es im Padma Yoga-Berlin, Kastanienallee 79, 10435 Berlin

Das Studio bietet neben YogaFly vor allem Vinyasa-Flow, Hatha-, Kundalini- und Forrest-Yoga an sowie Rückenyoga, Pre- und Postnatal Yoga und Yoga für Kinder.

Mehr Infos auf www.padmayoga-berlin.de

Hinterlasse einen öffentlichen Kommentar

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.

*