Der unbekannte Krieg 8. Mai 2025 Allgemein, Konfliktforschung 1 Kommentar Der unbekannte Krieg ist eine Reihe dokumentarischer Beiträge über das Kriegsgeschehen in Russland und den damaligen Sowjetrepubliken. Verfasser ist der bekannte amerikanische Schauspieler Burt Lancaster. Er zeigt den Angriffskrieg Hitlerdeutschlands (Unternehmen Barbarossa) gegen die Sowjetunion und der verzweifelte Widerstand der Russischen Armee und der Zivilbevölkerung gegen die Besatzer. Kaum jemand im Westen kennt im Detail die unglaublichen Anstrengungen und Verluste, die die russische Gesellschaft im „Großen Vaterländischen Krieg“ gegen die Deutschen und ihre Verbündeten aufbringen musste. 27 Millionen Tote Zivilisten und Soldaten und unglaubliche Zerstörungen. Zum 80. Jahrestag des Sieges der Alliierten über das faschistische Regime Hitlerdeutschlands und seiner Helfershelfer, ist diese Dokumentation allen dringend zu empfehlen, die vergessen wollen, welches Leid wir Deutschen über Russland gebracht haben. Die Dokumentarreihe von Burt Lancaster auf Youtube: Der unbekannte Krieg 01 – 22 Juni 1941.flv Der unbekannte Krieg 02 – Die Schlacht um Moskau.flv Der unbekannte Krieg 03 Die Belagerung von Leningrad Der unbekannte Krieg 04 Nach Osten Der unbekannte Krieg 05 Die Verteidigung von Stalingrad Der unbekannte Krieg 07 Die Panzerschlacht von Kursk Der unbekannte Krieg 08 Krieg in der Arktis Der unbekannte Krieg 12 Der Kaukasus Der unbekannte Krieg 13 Die Befreiung der Ukraine Der unbekannte Krieg 14 Die Befreiung Weißrußlands Der unbekannte Krieg 15 Vom Balkan nach Wien Der unbekannte Krieg 17 Die Alliierten Der unbekannte Krieg 18 Die Schlacht um Berlin Eine Antwort Jörg 13. August 2025 Wer mag denn schon Krieg? Ich halte nicht viel von dieser ständigen Erinnerungskultur und das damit verbundene Einhämmern von Schuld. Von uns war schließlich keiner beteiligt. Vielmehr halte ich es für sinnvoll, darüber nachzudenken, wieso so etwas immer wieder passiert. Meine Antwort: Es ist der scheiss Gehorsam gegenüber eingebildeten, unantastbaren Authoritäten wie dem Staat, der nicht in Frage gestellt werden darf, wenn er mal wieder völlig frei dreht. In einem Krieg kämpfen immer Menschen, die einander nicht kennen, die vielleicht in Friedenszeiten Freunde sein könnten. Sie alle wären viel lieber zu Hause, bei Freunden und Familien, würden sich lieber um die Kinder kümmern. Und für wen kämpfen sie. Für Menschen, die sich sehr wohl einander kennen, die aber niemals gegeneinander kämpfen. Die Soldaten können sich noch nicht einmal sicher sein, wofür sie eigentlich kämpfen. Sie wissen davon nur aus Erzählungen, von Politikern, die durch die Medien zugetragen werden. Kaum jemand kann diese Informationen überprüfen. Wenn die Medien damals gelogen haben, warum nicht auch heute. Im Krieg stirbt die Wahrheit zuerst. Der Gegner muss dämonisiert werden. Er muss das Böse schlechthin sein, damit man sich zum Töten überwinden kann. Und das passiert eben auf beiden Seiten. Wer ist denn nun so doof und glaubt der Propaganda. Natürlich nur der Feind! Ich möchte wohl wissen, wer von unseren Politikern nicht schon alles Aktien von Rheinmetall bestizt. Ich kenne Menschen in meinem Umkreis, die diese Erinnerungskultur immer wieder hervorholen, gegen Krieg sind, sich Rheinmetallaktien kaufen und glauben sie täten etwas gutes, weil sie sich ja damit gegen den bösen Russen stellen. Dieser Krieg ist dann ein guter Krieg? Antworten Hinterlasse einen öffentlichen Kommentar Antwort abbrechenDeine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.KommentarName* E-Mail-Adresse* Meinen Namen, meine E-Mail-Adresse und meine Website in diesem Browser für die nächste Kommentierung speichern. Überschrift E-Mail-Benachrichtigung bei weiteren Kommentaren.Auch möglich: Abo ohne Kommentar. Durch Deinen Klick auf "SENDEN" bestätigst Du Dein Einverständnis mit unseren aktuellen Kommentarregeln.
Jörg 13. August 2025 Wer mag denn schon Krieg? Ich halte nicht viel von dieser ständigen Erinnerungskultur und das damit verbundene Einhämmern von Schuld. Von uns war schließlich keiner beteiligt. Vielmehr halte ich es für sinnvoll, darüber nachzudenken, wieso so etwas immer wieder passiert. Meine Antwort: Es ist der scheiss Gehorsam gegenüber eingebildeten, unantastbaren Authoritäten wie dem Staat, der nicht in Frage gestellt werden darf, wenn er mal wieder völlig frei dreht. In einem Krieg kämpfen immer Menschen, die einander nicht kennen, die vielleicht in Friedenszeiten Freunde sein könnten. Sie alle wären viel lieber zu Hause, bei Freunden und Familien, würden sich lieber um die Kinder kümmern. Und für wen kämpfen sie. Für Menschen, die sich sehr wohl einander kennen, die aber niemals gegeneinander kämpfen. Die Soldaten können sich noch nicht einmal sicher sein, wofür sie eigentlich kämpfen. Sie wissen davon nur aus Erzählungen, von Politikern, die durch die Medien zugetragen werden. Kaum jemand kann diese Informationen überprüfen. Wenn die Medien damals gelogen haben, warum nicht auch heute. Im Krieg stirbt die Wahrheit zuerst. Der Gegner muss dämonisiert werden. Er muss das Böse schlechthin sein, damit man sich zum Töten überwinden kann. Und das passiert eben auf beiden Seiten. Wer ist denn nun so doof und glaubt der Propaganda. Natürlich nur der Feind! Ich möchte wohl wissen, wer von unseren Politikern nicht schon alles Aktien von Rheinmetall bestizt. Ich kenne Menschen in meinem Umkreis, die diese Erinnerungskultur immer wieder hervorholen, gegen Krieg sind, sich Rheinmetallaktien kaufen und glauben sie täten etwas gutes, weil sie sich ja damit gegen den bösen Russen stellen. Dieser Krieg ist dann ein guter Krieg? Antworten