Anzeige

Immer wieder hört man den ­Ausdruck:  … die Seele des ­Unternehmens … Meist ist damit ein bestimmter Mensch gemeint. Doch das ist nur die halbe ­Wahrheit. Denn: ­Unternehmen sind wirklich beseelte ­Wesen. Nehmen wir Kontakt zu diesem Wesen auf, kann es uns Hinweise über seine Ziele geben und auch erkennen helfen, was diese Ziele ­momentan blockiert. Diesen Kontakt herzustellen ist mein Job.

Die Seele des Unternehmens

Es ist inzwischen gesicherter Stand des Wissens, dass der Mensch durch mannigfaltige Bewusstseinsmethoden und Hilfsmittel zu wichtigen Erkenntnissen und Einsichten kommen kann: Zum Beispiel durch Meditation, Autogenes Training, Tiefenhypnose, kontrollierte Trance-Zustände, gruppendynamische Prozesse usw.

Wir wissen heute, dass ein Bienenstock oder ein Ameisenvolk mehr ist als die gleiche Menge an einzelnen Lebewesen. Der südafrikanische Biologe, Dichter und Jurist Eugene Marais (1871-1934) hat durch Beobachtungen und Experimente erkannt, dass ein Ameisenvolk als geschlossener Organismus bewertet werden muss. („Die Seele der weißen Ameise“, Frankfurt 1987)

Warum sollte es bei einer Firma anders sein, die im Gegensatz zu den genannten Beispielen aus denkenden und fühlenden Menschen besteht? Die elektrische Energie, die ein Mensch ständig erzeugt, ist bekannt. Die Informationen, die mit Hilfe dieser Energie von der „Radio- und Radarstation Mensch“ gesendet und empfangen werden, können noch nicht entschlüsselt werden. Sie sind aber vorhanden.

Seit Jahrtausenden haben sensible, sensitive Menschen die Summe dieser Informationen aufnehmen und erspüren können. Im Prinzip kann das jeder, es lässt sich trainieren. Wir können heute bereits mit Hilfe der Gedanken einen Computer steuern.     

Der Zusammenschluss von vielen Menschen unter dem Dach einer Firma ist mehr als die Summe der einzelnen Menschen ohne „Firmen-Hut“.

Alle sind eingebunden in etwas Imaginäres, das grob als Firmenkultur bezeichnet wird. Eine Firma ist ein abstraktes, juristisches Gebilde, das durch die Summe der Mitarbeiter zu einem besonderen Lebewesen wird. Das „Lebewesen Firma“ sendet nonverbale Informationen und kann befragt werden. Wer über den entsprechenden Empfänger verfügt, kann diese Informationen entschlüsseln. Um das zu verdeutlichen, hier zwei Beispiele aus meiner Beratungspraxis:  

Stimmen in den Wänden

Ein Geschäftsführer tat sich in der Ausübung seines Amtes schwer und hatte das Gefühl, dass die Firma gegen ihn arbeitet. Es stellte sich heraus, dass die Firma seinen Vorgänger noch immer als Geschäftsführer anerkannte. Die Firma konnte sich nicht von ihm trennen und hielt ihn energetisch in ihren Räumen fest. Tatsächlich hatte der Vorgänger die Firma noch nicht vollständig verlassen. Sein Büro war im Originalzustand belassen worden und er kam von Zeit zu Zeit zu Besuch.

Immer wenn der neue Geschäftsführer eine Aussage oder Entscheidung traf, entwickelte sich gleichzeitig eine zweite Aussage im Sinne seines Vorgängers. Diese parallele Aussage drang quasi aus den Wänden wie ein Grundrauschen. Sie beherrschte den Raum und erreichte direkt das Bewusstsein der Mitarbeiter. Dieses Grundrauschen, diese Frequenz, war ihnen vertraut aus alten Zeiten, ihm wollten die Mitarbeiter gern folgen.

Nach dem Motto „Viele Köche verderben den Brei“ gaben nun ständig zwei Vorgesetzte Arbeitsanweisungen: Der Vorgänger feinstofflich (nonverbal, indirekt, unterbewusst) und der Nachfolger grobstofflich (verbal, direkt, bewusst). Die Firma war erst bereit, den alten Geschäftsführer loszulassen, wenn ein neuer Geschäftsführer seine Stelle kraftvoll und verantwortlich übernehmen würde.

Um diese Situation zu lösen, brauchte es die endgültige Verabschiedung des Vorgängers und die Einnahme des Geschäftsführungsbüros durch den Nachfolger. Wie sich später herausstellte, war diese Erfahrung für den Nachfolger sehr erkenntnisreich. Er verstand erstmals seine Verantwortung für Mitarbeiter und Firma. Er bedankte sich innerlich bei der Firma für ihren berechtigten Anspruch an seine Führungsqualitäten.
Diese und ähnliche Situationen begegnen uns auch bei Firmennachfolgen zwischen Eltern und Kindern oder Erwerbern.

Geschwister an seiner Hand

In einem anderen Fall arbeitete ein Sohn gemeinsam mit seinem Vater in zwei eigenen Firmen. Bei genauer und vertiefter hellsichtiger Betrachtung zeigte sich, dass der Sohn die beiden Firmen wie seine zwei Geschwister an der Hand hielt. Feinstofflich hatte der Vater zu dieser Zeit also drei Kinder. Der Sohn traute sich auch die geplante Übernahme der Firmen nicht zu.

Es war zu diesem Zeitpunkt zwingend erforderlich, dass der Sohn seine Vaterrolle gegenüber den „Firmengeschwistern“ einnimmt. Beide Firmengeschwister berichteten auf der feinstofflichen Ebene, dass sie nicht mehr weiter wachsen können ohne Führung eines Vaters. Ein Geschwisterkind wollte zukünftig einen Qualitätssprung seiner Produkte leben und ein höheres Preissegment erobern. Das andere Geschwisterkind wollte größere Mengen erzeugen und absetzten, auf gleichbleibendem Preisniveau.

Der Sohn verstand, dass seine Fähigkeiten und sein Wissen für die gewünschten Entwicklungen der Firmen dringend gebraucht wurden. Erst als er sich seiner besonderen Rolle in den beiden Firmen bewusst wurde und seine Vaterrolle einnehmen konnte, verschwand seine Angst vor der verantwortlichen Übernahme der Firmen. Auch der Vater konnte nun die Hände seiner Firmen-Kinder in die Hand des neu gewachsenen Firmen-Vaters legen!

Feinstofflichkeit im Firmenalltag

Welchen Einfluss hat die feinstoffliche Ebene des Firmenalltags auf den Erfolg?  Es kommt immer wieder vor, dass der Tatendrang eines Firmenlenkers einen abrupten Dämpfer erhält. Unerklärlich bleibt häufig, warum nach enthusiastischem Start alle Energie aus dem Gründungsvorgang entweicht. In meiner Wahrnehmung können diese Bremsvorgänge auf abweichende Wünsche der Firma selbst hinweisen. Das würde allerdings bedeuten, dass die Firma eigene Ziele verfolgt. Für diesen Fall ist es sinnvoll, die eigenen Wünsche und Ziele auf die Ziele der Firma abzustimmen, damit gegenläufige Kräfte verhindert werden können.

Die eigenen Ziele Ihrer Firma? Was könnte das sein? Sind Ihnen als Firmeninhaber schon einmal eigenartige Situationen im Geschäftsverlauf begegnet? Unerklärliche Umsatzrückgänge, Schadenshäufungen oder Stagnationen? Ja, da steckt keiner drin – nur der Wurm.

Manchmal entwickeln sich solche sonderbaren Geschäftsvorfälle prächtig und halten sich hartnäckig. Die Suche nach den Gründen wird ausgedehnt und die Schuldfrage geklärt, bis irgendwann eine eigene Beteiligung am Dilemma sicher auszuschließen ist. Was nun? Vielleicht beginnt der eine oder andere irgendwann zu glauben, dass seine Firma das extra mit ihm macht, um ihn zu ärgern. Genau hier entsteht ein neuer Lösungsansatz.

Eine Firma ist ein eigenständiges Wesen

Gehen wir zuerst davon aus, dass unsere Firma ein eigenständiges, beseeltes Wesen mit Bedürfnissen, Zielen und Wünschen ist. Ein Wesen, das je nach Grad der Bedürfnisbefriedigung eigenständig Einfluss auf den Erfolg der Firma nimmt, ihren Erfolg fördert oder verhindert. Natürlich macht es das nicht, um uns zu ärgern. In meiner Wahrnehmung dient die Firma damit einem individuellen höheren Ziel.

So wie jedes beseelte Wesen. Es dient aus gutem Grund, denn eine Firma, die gut dient, verdient auch gut. Nicht nur im finanziellen Sinne, sondern es steht insgesamt „wohl“ um die Firma. Das höhere Ziel bestimmt den roten Faden in der Geschichte einer Firma. Eine Geschichte mit einem deutlich erkennbaren roten Faden in Richtung eines höheren Ziels strahlt positiv aus. Dieses Ziel zieht Mitarbeiter und Kunden an wie ein Leuchtturm. Wie so ein Ziel aussehen könnte, möchte ich hier kurz an zwei Beispielen aus meiner Praxis aufzeigen.

Das Wesen einer mittelständischen Garten- und Landschaftsbau-Firma wünschte sich Gärten zu erschaffen, in denen die Art und die Anordnung der Pflanzen die Menschen, die sich in dem Garten aufhalten, heilen. In einem anderen Fall wünschte sich ein Architekturbüro die Entwicklung kleiner, kubischer Wohnzellen, die beliebig kombinierbar und mobil sind. Der geringe Wohnraum wird dabei durch intelligente Möbelkonzepte luftig und funktional.

Eine LCD-Wand erweitert den kleinen Wohnraum in die ganze Welt. So kann zum Beispiel ein gemeinsames Abendessen mit Freunden über weite Entfernungen eingenommen werden: Jeder Teilnehmer der Tischgesellschaft stellt seinen Esstisch an seinen LCD und alle essen und sprechen gemeinsam zu Abend.

Was will mein „Baby?“

Wie erkenne ich das höhere Ziel meiner Firma?  Gleich am Anfang eine wichtige Klarstellung aus eigener Erfahrung: Jeder ist blind, wenn es um ihn selbst geht! Auch die, die tief in andere Existenzen bis auf den Grund eintauchen und dann wichtige Erkenntnisse benennen können.Wenn es um unsere eigene Persönlichkeit geht, brauchen wir jemanden, der für uns schaut. Niemand kann zum Beispiel seine gesamte Rückseite sehen oder sich von allen Seiten in allen Positionen betrachten. Das kann nur eine andere Person, ein Außenstehender, einer, der sich außerhalb unserer materiellen und geistigen Existenz befindet.

Um sich grundsätzlich dem höheren Ziel der eigenen Firma zu widmen, bedarf es der Hinwendung zur feinstofflichen Wirkebene der Firma. Zur Welt der körperlosen, geistigen Wesen oder schlicht der Seelen. Die Analogie zur Seele ist dabei nicht neu, folgt sie doch dem Bild vom „Baby“, von dem manche Firmeninhaber reden, wenn sie von ihrer Firma sprechen. Trotzdem stellen sich Firmeninhaber eher selten folgende Fragen:

 Hat meine Firma eine Seele?

Möchte meine Firma ihre Existenz ­absichern?

Möchte sie wachsen?

Möchte sie erfolgreich sein?

Kennt sie Krankheiten?

Kennt sie Entwicklungssprünge wie die Pubertät?

Kommuniziert sie mit anderen Firmen?

Zugegeben, diese Fragen sind gewöhnungsbedürftig, und doch können sie nach meiner Einschätzung und praktischen Erfahrung Antwort auf das eine oder andere unerklärliche Phänomen im Firmenalltag geben. In meiner Welt dient jede Firma einem höheren Ziel, das von Anfang an wie ein Idealzustand in ihr angelegt ist. Erkennen wir die Firma als ein Lebewesen mit beseeltem Eigenleben an, pflegen den inneren Kontakt zu diesem Kern und arbeiten in Übereinstimmung mit dem damit verbundenen höheren Ziel, stellen sich Erfolg und Freude fast zwangsläufig ein.

 


Stephan Möritz ist Dipl.-Kfm., er kommuniziert mit dem Wesen eines Unternehmens und erfährt von ihm sein höheres Ziel. Bereits in jungen Jahren hat er Dinge ausgesprochen, die sich nur durch eine „Anbindung“ an eine andere Ebene erklären ließen. Seit zehn Jahren liegt nun sein Fokus auf dieser „Anbindung“. Die Beratungen erfolgen in der Regel am Telefon. Nach einer kurzen Aufwärmphase geht Stephan Möritz auf die Ebene der Seele des Unternehmens und befragt sie nach ihrem höheren Ziel und warum sie dieses Ziel gewählt hat.

Hinterlasse einen öffentlichen Kommentar

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.

*