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Nach sieben Jahren liebevoller Aufbauarbeit möchten wir nun den nächsten Schritt angehen, den Gotischen Saal über die in Gründung befindliche „Gotischer Saal eingetragene Genossenschaft“ in die Hände einer interessierten Öffentlichkeit zu überführen. Es ist die konsequente Fortsetzung einer Liebesgeschichte mit dem historischen, denkmalgeschützten Ort in der ehemaligen Schultheiss-Brauerei, der wie eine Kapelle gebaut wurde, dessen Nutzung jedoch mit Küche, Ballsaal, Ausschankraum, Fasslager, Pferdelazarett, Gebetsraum, Malerwerkstatt, Biermuseum so vielfältig gewesen zu sein scheint wie seine jetzige Verwendung.
 
„Es war Liebe auf den ersten Klang“ bei meiner ersten Begegnung mit dem in Neugotik gestalteten Saal: die Akustik entlockte mir Töne, die einen Dreiklang bildeten, der einige Sekunden den Raum erfüllte und bei mir Tränen der Rührung auslöste. Dieses ergreifende Erlebnis löste den impulsgebenden Gedanken aus: „Das ist ein Ort für Menschen!“

Die Schönheit des Raumes ließ mich unbeeindruckt vom wirklichen Zustand: Ich stand auf nacktem Beton, es gab keine Heizkörper, es war makulativ renoviert, es gab keine sanitäre Einrichtung, der Rest der als „Mietwohnung“ hochpreisig angebotenen Immobilie waren Beton und Armierungseisen. Sie diente als Leerstand der steuerlichen Abschreibung.

Dies steigerte meine Motivation, dieses Projekt anzugehen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ich zog von Köln nach Berlin. Meine damalige Lebensgefährtin und jetzige Frau zog nach.

Unzählige Hindernisse galt es zu überwinden, bis wir schließlich mit 12monatiger Verspätung eröffneten: Als  „Cocktailbar Pferdelazarett“, denn mit Cocktails könne man viel Geld verdienen, das wir dringend benötigten. Der Irrtum der „schnellen Mark“ beendete sich nach 6 Wochen mit 1-2 Gästen pro Abend von selbst. Das eigentliche Kernstück, der Saal, stand leer. Zum Glück lagen uns zwei Anfragen vor: Ein studentisches Business-Symposium und ein Meditationswochenende.

Diese Veranstaltungen schoben uns in die Richtung Vermietung und Veranstaltungsmanagement. 2009 startete dann meine Frau das „Prana-Zentrum Berlin“, wofür wir die Kellergewölbe ausbauten und „Raum Yunus“ dazugewannen.
Wir pflegen ein dreiteilig abgestuftes soziales Businesskonzept mit Premium-, Medium- und Veranstaltungen mit sozial angepassten Preisen.

Die Nutzung ist vielfältig wie die Farben des Regenbogens: Meditation, Yoga, Konzerte, Lesungen, Tanz, Trommeln, Seminare, Fachtagungen, Hochzeits-/ Geburtstags-/ Weihnachtsfeiern, Trauungen, Trauerfeiern. Bewusstseinsbildung und -entwicklung, überwiegend im gesundheitsfördernden Bereich, haben sich dazu gesellt. Namhafte Gäste wie Frank Walter Steinmeier, der RIAS-Kammerchor, internationale Kompetenzen aus dem kulturellen, spirituellen und Wissenschafts-Bereich sowie Heiler, Schamanen und andere sorgen für derzeit über 400 Klein- und Großveranstaltungen im Jahr.

Die Form der Genossenschaft wurde sorgfältig abgewogen und der einer Stiftung vorgezogen, da es uns 1. wichtig ist, Geld für Sinnstiftendes in Bewegung zu bringen,  2. Geldgebenden die Möglichkeit für sinnvolles Geld zu geben und 3. diese Absicht in einem gemeinschaftlichen Wirken zu realisieren. Es wird keine Rendite rückvergütet. Es wird der Gesamtabsicht, Wert zu kreieren, entsprechend der Weisheit „Der höchste Lohn für unsere Bemühungen ist nicht das, was wir dafür bekommen, sondern das, was wir dadurch werden“ entsprochen.

Derzeit sind 4 Einlagemöglichkeiten vorgesehen: stimmberechtigter Anteil ab 5.000 Euro (die Höhe des Anteils spielt KEINE Rolle, egal ob 5 Tsd., 50 Tsd. oder 500 Tsd. Man begegnet sich unabhängig von der Einlagenhöhe auf Augenhöhe) Anteil ab 5.000 Euro als Gruppeneinlage (in Selbstorganisation, Kontakte werden hergestellt) nicht stimmberechtigte Anteile ab 500 Euro als Schenkung in beliebiger Höhe

Die Genossenschaft beabsichtigt, ohne Zins/ Zinseszins zu agieren und verzichtet auf Darlehensgeschäfte. Als Folgeprojekt ist der Erwerb weiteren Grund & Bodens samt Gebäuden zur zweckgebundenen Nutzung für Lebensgemeinschaften und den Aufgaben eines naturgerechten, lernenden, selbstorganisierten und selbstverwalteten Organismus sowie die Förderung gleichgesinnter Projekte in der Satzung manifestiert. Das angestrebte Gesamtvolumen der zwei aufeinanderfolgende Projekte beträgt 1,5 Mio. Euro

1.) 650 Tsd. Erwerb Gotischer Saal in 2013.
2.) 850 Tsd. Aufbau einer Lebensgemeinschaft ab 2014.

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