Anzeige

Entgiften mit einer simplen Hülsenfrucht? Bereits Janaka, der Leibarzt von Gautama Buddha, setzte mit seiner revolutionären Auffassung von Ayurveda schon vor 2500 Jahren auf die Heilkraft der Mungbohne. Neueste Studien der Ayurveda-Klinik „Ayushakti“ in Bombay bestätigen dies jetzt: Die preisgünstige Mungbohne leistet Erstaunliches bei der Gesundheit von Menschen, die an Übergewicht, Diabetes, Blut­hoch­druck, Burn-Out und anderen Zivilisationskrankheiten leiden.

 

Dass Hülsenfrüchte sehr proteinhaltig sind, ist vielen vielleicht bekannt. Dass Wissen, dass die Mungbohne (lat.: Vigna radiata) einzigartige Wirkweisen besitzt, entgiftet (engl.: detox), entschlackt und neben der körperlichen auch für geistige Klärung sorgt, ist in der westlich geprägten Ayurvedamedizin leider noch nicht sehr verbreitet Das unscheinbare Äußere der kleinen grünen Bohne lässt auf den ersten Blick nicht erkennen, welche großartigen Möglichkeiten in ihr stecken und wie vielfältig man sie nutzen kann: Im täglichen Speiseplan, für Fasten-, Rebalance- oder Panchakarma-Kuren eignet sich die Mungbohne als hervorragende Proteinquelle und Detoxmittel. Das macht sie nicht nur für Vegetarier so attraktiv.

 

Entgiften mit der Detox-Bohne

Im Ayurveda hat die Entgiftung einen besonderen Stellenwert. Ähnlich wie ein dreckiger Schwamm keine neue Farbe aufnehmen kann, benötigt auch der menschliche Körper zunächst eine Reinigung, um überhaupt nährstoffreiche Stoffe aufnehmen zu können und den Stoffwechsel auf Trab zu halten. Kein anderes Medizinsystem der Welt kennt so viele Geheimnisse und Rezepte zur Verjüngung und zu einem vitalen Leben bis ins hohe Alter. Und ein Kernaspekt des Anti-Aging aus der Sicht des Ayurveda ist es, ständig zu entgiften und entlasten.

Genau das macht die Mungbohne so ideal für die Ayurvedapraxis – in ihrer Schale stecken nämlich Enzyme, die den Darm entgiften. Damit wird eine ständige Entgiftung möglich, und diese birgt unendliche Vorteile: Abwehrkräfte können ungehindert wirken, Nährstoffe vom Körper besser absorbiert, das Wohlgefühl insgesamt gesteigert werden.
Aus diesem Grund wird Mungbohnensuppe so gern zum ayurvedischen Fasten (damit ist kein Komplettverzicht gemeint) eingesetzt. Das Fasten wirkt ausgleichend auf alle drei Doshas, stärkt das Agni (Verdauungsfeuer), reinigt die Shrotas (Körperkanäle) und baut alle Dhatus (Gewebeschichten) auf. Es ist gut zur Gewichtsreduktion, führt zu mehr Klarheit, Energie und Vitalität, stärkt das Immunsystem und wirkt wie ein „innerer Heiler“.

 

High Protein ganz einfach und leicht

Aber die grünen Böhnchen entgiften nicht nur. Immer mehr Menschen suchen für ihren täglichen Speiseplan wertvolle pflanzliche Proteinquellen, da eine proteinreiche und leichte Ernährung bei vielen für gesteigerte Leistungskraft und für das Gewichtsmanagement wichtig ist.

Die ayurvedische Gesundheitslehre vertritt diese These schon seit Tausenden von Jahren: Eine ausgewogene Ernährung sollte aus 60 % Gemüse, 30 % Proteinen und 10 % Kohlenhydraten bestehen. Bevorzugt werden immer leichtverwertbare pflanzliche Proteine. Die Mungbohne hat mit einem Proteingehalt von bis zu 28 % nicht nur einen hohen Eiweißanteil, sondern durch ihre spezifische Proteinstruktur eine hohe Verwertbarkeit für den menschlichen Stoffwechsel. Zusätzlich ist sie kalorienarm und reich an Ballaststoffen, Vitaminen und Folsäure.

Durch ihre leichte Verstoffwechslung werden weniger Schlacken im Verdauungsprozess gebildet als bei vielen tierischen Proteinen. Und eine gute vollständige Verdauung ist nach Ayurveda die Grundlage unserer Gesundheit. Mehrfach die Woche zu sich genommen – und mit gleichzeitiger Ernährungsumstellung und der Gabe von ayurvedischen Nahrungsergänzungsmitteln – ist das nachfolgende Rezept für Mungbohnensuppe ein wahrer Stoffwechsel-Booster.


Rezept für Mungbohnensuppe

Ersetzen Sie einmal wöchentlich das Abendessen durch diese Suppe. So können Sie Körper und Geist entlasten, das Verdauungsfeuer (Agni) stärken, Aam (Toxine) lösen, ausschwemmen und somit den Stoffwechsel sanft anschieben. Um diesen Effekt zu intensivieren, können Sie das Mungbohnensuppen-Fasten auch einmal pro Woche für einen ganzen Tag machen.

Zutaten
2 Tassen grüne Mungbohnen (6-8 St. einweichen, anschließend abspülen)
2 TL Ghee (Butterschmalz)
2 Pr. Hing (Asafoetida)
1 TL Kreuzkümmelsamen
½ TL frischer Ingwer
1 TL Kreuzkümmelpulver
1TL Korianderpulver
1 TL Kurkumapulver
Curryblätter oder Lorbeerblatt, Salz

Zubereitung
Rösten Sie die Gewürze leicht in Ghee an. Geben Sie die Mungbohnen und die sechs- bis achtfache Menge Wasser hinzu. Salzen Sie nach Bedarf.

Kochzeit: Im Schnellkochtopf 14 Minuten nach dem Aufkochen, sonst 40-55 Minuten. Achten Sie darauf, dass die Mungbohnen gut durchgekocht sind. Am Schluss durch ein feinmaschiges Sieb passieren und in kleinen Schlucken trinken, bis Sie sich gesättigt fühlen (1-2 große Tassen).

Viel Erfolg beim Ausprobieren!


Bitte beachten Sie, dass dieser Artikel nicht den Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker ersetzt.

Dieser Artikel ist Teil der Themenseite(n):

3 Responses

  1. Michael

    Nicht zu vergessen, dass Milchprodukte (Ghee, Milch, Käse, …) im Ayurveda eine große Rolle spielen und nicht umsonst als lebensverlängernd gelten – auch ihr Protein ist um einiges leichter verdaulich, als das in Hülsenfrüchten.

    Antworten
  2. Michael

    Was bedeutet 60% Gemüse, 30% Proteine und 10 % Kohlenhydrate? Meines Wissens besteht Gemüse entweder aus Protein, Fett oder Kohlenhydraten und kann daher nicht als viertes Makromolekül gerechnet werden.

    Was an den Bohnen leicht verdaulich sein soll, verstehe ich auch nicht, da Bohnen im Gegensatz zu tierischem Protein erst intensiv gekocht werden müssen, um das Protein verfügbar zu machen und nicht den Darm zu schädigen.

    Antworten

Hinterlasse einen öffentlichen Kommentar

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.

*