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„Das schaffst du nicht!“, „Du bist nicht gut genug!“ – jeder kennt diese „Motivationssprüche“, und ihr negativer Inhalt breitet sich ein Leben lang wie ein Virus bis in jede Zelle unseres Körpers aus. Ohne es zu merken, legen wir uns, wie so häufig empfohlen, ein „dickes Fell“ zu – futtern Pfunde zwischen uns und die Realität. Bei dem Versuch, sie wieder abzunehmen, scheitern wir nicht an der Realität, sondern an unseren negativen Gedanken, die über diese „Wortviren“ in unseren Köpfen entstehen.

 

Als Kind zweifeln wir nicht am Wahrheitsgehalt dieser das Selbstbewusstsein zerstörenden Sprüche, die meist von denjenigen kommen, die selbst an diesem Virus leiden. Und die ganz normalen Fehlschläge im Alltag bestätigen die verbal gesäten Zweifel, denn die Energie folgt immer unserer Aufmerksamkeit: Stehen unsere Schwächen und Zweifel im Fokus unserer Wahrnehmung, sehen wir nur noch unsere Fehlschläge und unser Unvermögen. Aus Angst, dass diese Schwächen bekannt werden könnten, konzentrieren wir uns noch mehr auf sie, und der Teufelskreis dreht und dreht sich. Und um uns irgendwie zu schützen, werden unser „Fell“ und damit wir selbst immer dicker.

Das ist umso erstaunlicher, da die Meinung unserer Umgebung keinen Einfluss auf uns hat, wenn wir es nicht zulassen. Wir versagen nicht, weil uns jemand sagt, dass wir Versager sind. Wir versagen, weil wir an das glauben, was über uns gesagt wird. Und unser Körper hört uns zu. Bis in die kleinste Einheit der einzelnen Zelle spiegelt er unsere bewussten und unbewussten Gedanken wider. So ist er bereit, in einem von dynamischen, neugierigen und optimistischen Gedanken durchfluteten Geist nach vorne zu gehen und sich einer Aufgabe zu stellen. Oder aber aus einer schwerfälligen, ängstlichen und Misserfolg erwartenden Gedankenwelt heraus sich erst gar nicht zu bewegen und schon zu Beginn aufzugeben.

Andreas Tenzer, Philosoph und Psychologe aus Köln, bringt es auf den Punkt: „Wenn die Menschen wüssten, wie sehr die Gedanken ihre Gesundheit beeinflussen, würden sie entweder weniger oder anders denken.“

 

Gedankenautobahnen

Doch statt weniger oder anders zu denken, kreisen diese bewussten und unbewussten, ständig zunehmenden und wiederkehrenden negativen Gedanken wie auf mehrspurigen Autobahnen durch unsere Köpfe und es kommt uns gar nicht mehr in den Sinn, sie in Frage zu stellen, da wir sie nicht einmal wahrnehmen – weil diese Gedanken immer schon da waren.

„Das schaffst du nicht!“ und „Du bist nicht gut genug!“ sind längst Teil unseres Selbst geworden, und notfalls entschuldigen wir uns vor uns selbst einfach mit einem finalen „So bin ich eben“. So bleibt, wer sich aufgrund der Fehlschläge, Kritik und Frustration ein dickes (Schutz-)Fell angefuttert hat, eben dick. Und alle denken, dass Dicke selbstverschuldet dick sind. Sonst würden sie etwas dagegen tun.

Tun sie vielleicht auch, doch die zahllosen gescheiterten Diäten sind dann nur Benzin ins Gedankenfeuer. Kurzfristige Erfolge mit Gewichtsverlust führen schnell zu noch größerer Gewichtszunahme, weil der extreme Zwang einer Diät, die den realen Alltag ignoriert – mit dem mangelnden Selbstbewusstsein eines von negativen Gedanken vorgeprägten Kopfes –, nicht lange durchgehalten werden kann. Versagen vorprogrammiert, Misserfolg bestätigt. Und während die Models auf den Verpackungen der Diätpulver schlank auf uns herablächeln, sind und bleiben wir: dick.

Denn solange wir unsere über unseren Körper ausgedrückten negativen Gedanken nicht langfristig ändern, werden wir auch nach einer kurzfristigen Gewichtsabnahme mittelfristig wieder dick. Unsere Gedanken schaden unserem Körper und hindern uns daran, genau die Verhaltensweisen und Körperprozesse zu ändern, die uns dick machen. Wir brauchen keine Pille und kein Pulver, auch keine quälenden Sporteinheiten oder Diäten mit Quark: Wir müssen verstehen, dass wir uns damit nur im Kriegszustand mit uns selbst befinden – ohne Chance jemals zu gewinnen. Erst wenn wir diesen uns völlig normal erscheinenden Kriegsalltag in uns verstanden haben, besteht eine Chance, unsere Gedanken und unseren Körper wieder in Einklang zu bringen und Frieden mit uns selbst zu schließen. Anstatt uns mit Zweifeln, Angst und Kritik zu bekämpfen, müssen wir lernen, uns zu unterstützen und an uns zu glauben. Körper und Geist im Teamwork.

 

Neue mentale Strukturen

Deshalb zielt das Body & Smile-Konzept nicht direkt auf die Hüften, sondern weiter oben auf den Kopf. Auf das Bewusstsein für Körpergefühl, Gedankenstrukturen und das Ziel, den Misserfolg nicht schon von vornherein zu erwarten. Denn wer selbstbewusst und optimistisch an sein Leben herangeht und seinen Körper und sich versteht, weiß instinktiv, was ihm gut tut.

Zusammen mit dem Verständnis der eigenen, individuellen mentalen und körperlichen Bedürfnisse wächst das Verlangen, die alten Gewohnheiten über Bord zu werfen und durch neue zu ersetzen – deshalb gehören zu Body & Smile neben intensivem Mentaltraining auch die Zubereitung einer gesunden und genussvollen Ernährung und ein bewusstes, alltagsintegriertes Bewegungskonzept. Es geht um Spaß. Schlank mit individueller Leichtigkeitserfahrung (SMILE) schafft das Fundament – das „schlanke Ich“ entsteht dann individuell aus eigener Kraft als natürliches Ergebnis aus der Freundschaft von Körper und Geist.


Abb: © vladgrin – Fotolia.com

Das Smile-Seminar geht über ein halbes Jahr. Enthalten sind ein Wochenende pro Monat, ein monatliches Treffen und zwei Einzelcoachings.

Kosten: 280 € pro Monat. Da es sich bei dem Seminar ab Januar um ein Pilotprojekt handelt, gibt es 50 Prozent Rabatt.
Kostenloser Infoabend am 3.1.2014, 18 Uhr, im Nachbarschaftstreffpunkt, Britzer Str. 60 E, 12109 Berlin

Info und Kontakt­daten über Kerstin Jahn unter
Tel.: 0163-703 46 74

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