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Die Erde ist ein paradiesischer Planet, der die ganze Menschheit üppig mit allem Nötigen versorgen könnte, insbesondere mit dem heutigen Stand der Technik.

In Anbetracht wachsender wirtschaftlicher Probleme, von Arbeitslosigkeit, Armut und zahlreichen anderen Misständen kann man nur zu dem Schluss kommen, dass das Zinsgeldsystem, welches für die Verteilung dieser üppigen Schätze zuständig ist, seine Aufgabe sehr schlecht erfüllt.

Was bringt uns als Menschheit nun so weit, an einem so extrem schlecht funktionierenden System festzuhalten? Warum setzen wir nicht alles daran, ein System einzuführen, dass alle gut versorgt, indem es die Verteilung optimal und gerecht regelt? Lohnt es sich denn nicht, ein System anzustreben, dass einen nachhaltigen Wohlstand für alle im Einklang mit der Natur ermöglicht?

Es gibt viele Antworten, die auf vergangenen Erfahrungen, Vermutungen, Befürchtungen, Wunschdenken oder Unwissenheit beruhen. Wir glauben, dass

  • es keine wirklich funktionierende Alternative zum Zinssystem gibt,
  • die Alternativen noch schlechter funktionieren,
  • sich eine bessere Alternative längst durchgesetzt hätte, wenn es sie gäbe,
  • wir längst in der Zeitung darüber gelesen hätte, wenn es sie gäbe,
  • unser System nur durch die Inkompetenz oder Korruptheit von Menschen mit so vielen Mängeln behaftet ist,
  • wir das System zu unserem gerechten Vorteil nutzen können,
  • egal in welchem System wir leben, die Reichen oder sonstigen Privilegierten sowieso immer den Rest der Gesellschaft dominieren werden,
  • jeder daher sowieso schauen muss, wo er bleibt, und Gedanken um das Wohl des Ganzen utopische Träumereien sind,
  • Politiker halt den Zwängen des Systems folgen müssen und nichts wirklich Gutes für ihre Bürger tun können,
  • Korruption und falsche Versprechungen von Politikern daher sowohl unvermeidlich als auch verzeihlich sind,
  • wir das System nehmen sollten wie es ist, weil Probleme sowieso immer nur an Menschen liegen und nicht an Systemen,
  • wir daher keine Zeit auf finanzwirtschaftliche Theorien verschwenden sollten,
  • der Wunsch zu einem Systemwandel sowieso nur einer Missgunst gegenüber den Reichen entspricht und daher verwerflich ist,
  • eine Gesellschaft in der tatsächlich Freiheit, allgemeiner Wohlstand und soziale Harmonie herrscht, gar nicht erst angestrebt werden sollte, weil solches Streben unsere realistische Lebenshaltung beeinträchtigt,
  • wir froh sein müssen, noch einen gewissen Wohlstand zu genießen, weil sowieso nicht genug für alle da ist,
  • ein gerechtes Verteilsystem also wahrscheinlich zu unserem Nachteil wäre,
  • es für den Erfolg im Leben nur auf Fleiß, Kompetenz und Effizienz ankommt und die Verlierer des Systems selber Schuld sind,
  • wie daher lieber alle die Ärmel hochkrempeln sollten, um der Probleme gemeinsam Herr zu werden,
  • das Leben an sich halt so wäre, dass sich Umstände letztlich ständig verschlimmern und schwieriger werden,
  • die Umstände nur durch unser negatives Denken schwieriger würden, so dass wir ihnen vollkommen durch positives Denken entgegensteuern können,
  • das bekannte Elend besser ist als das Risiko eines unbekannten Glücks,
  • es wichtig ist, Traditionen wie z.B. das Zinssystem um ihrer selbst Willen zu bewahren, auch wenn sie ungerecht oder destruktiv sind,
  • wir gegen die da oben sowieso nichts ausrichten können,
  • wir zu dumm oder ungebildet sind, um finanzielle Zusammenhänge wirklich durchschauen zu können,
  • es besser ist, Fragen zum Finanzsystem den „Experten“ in Wirtschaft und Politik zu überlassen,
  • wir besser unseren Mund halten, wenn sich schon die „Experten“ nicht einig sind.

Diese Liste könnte sicher mit zahllosen Glaubenssätzen erweitert werden.
All dies gehört in beliebigen Kombinationen bewusst oder unbewusst zu unseren Glaubenssystemen.

Diese Glaubenssysteme gestalten die Beziehung der Menschheit zu jenem kleinen Milliardärsclub, der heute noch die Welt beherrscht. Diese Beziehung erinnert an eine Abhängigkeitsbeziehung bei einem Paar. In einer solchen Konstellation gibt es einen Chef und einen Hörigen. Dabei kann der Chef Mann oder Frau und der Hörige Mann oder Frau sein. In dieser Beziehung hält der Chef den Hörigen gezielt in der Abhängigkeit, weil er dessen Leistungen „braucht“ und dessen Zuwendung genießt. Der Hörige hingegen meint, dem Chef solange mit bedingungsloser Großzügigkeit und Liebe begegnen zu müssen, bis er sich wandelt und mit echter Liebe auf die Bemühungen des Hörigen antwortet. Der Chef hat aber gar kein Interesse daran, sich zu wandeln und auf die Zuwendungen des Hörigen zu verzichten. Der Hörige will sich nicht eingestehen, dass seine Zuwendungen missbraucht werden und verharrt in der Hoffnung. Irgendwo dämmert ihm vielleicht, dass die Ursache für sein Unglück nicht wirklich in der Person des Chefs liegt, sondern in der Nichtfunktionalität seiner eigenen Bemühungen, also in seinen eigenen irrigen Annahmen und Handlungen. Er hat die Wahl zwischen Schuldzuweisungen an den Chef und der Übernahme der Verantwortung für den Wandel seiner eigenen Abhängigkeit. Beharrt er auf der Schuld des Chefs, friert er das Dilemma fest, egal ob er bleibt oder die Beziehung verlässt. In der nächsten Beziehung hätte er dasselbe Problem. Wenn ihm aber dämmert, dass er sich wandeln muss und den Chef nicht ändern kann, ist er auf dem richtigen Weg. Gelingt ihm die Transformation seines Bewusstseins, kann sich auch der Chef wandeln, oder er ist frei, sich zu trennen und eine erfüllende Beziehung mit einer Person auf Augenhöhe einzugehen.

Auf der Erde gibt es grob unterteilt zwei Kategorien von Menschen:

1. Eine kleine Gruppe, die das Geld hat und kontrolliert.
2. Den Rest, also die überwiegende Mehrheit, welche auf die Bezahlung ihrer Arbeit angewiesen oder vom Staat oder anderen abhängig ist. Zwischen diesen Kategorien herrscht die genannte Abhängigkeitsbeziehung. Die kleine Gruppe kontrolliert über das Verleihen ihrer Gelder die übrige Menschheit, die vom Geld abhängig ist. Sie kassiert über Zins und Bodenrente den größeren Teil des auf der Erde erwirtschafteten Geldes leistungslos für sich ab. Die 300 reichsten Personen dieser Erde verdienen jährlich so viel wie die 3,5 Milliarden ärmsten zusammen.

Mit einem kleinen Teil dieser Gelder werden die Verantwortlichen im System so korrumpiert, dass sich nichts ändert. Die Menschheit ist in unserer kreditfinanzierten globalen Wirtschaft existentiell abhängig von dieser Geldelite. Sie tut alles, um Geld zu bekommen und unterwirft sich vollständig den Kreditbedingungen, damit das Geld nicht aus den jeweiligen Regionen abgezogen wird – „das Geldkapital ist ein scheues Reh“. Die Menschen harren aus in der Hoffnung, dass ihre Mühen eines Tages belohnt werden, obwohl ihre Mühen nur die Zinsmaschinerie in Gang halten, welche automatisch das Geldkapital immer schneller von unten nach oben umgeschaufelt.

Woran liegt es, dass diese enorme Ungerechtigkeit, die ja für alle offensichtlich ist, nicht als Skandal empfunden wird und ihre Ursachen nicht öffentlich diskutiert werden?

Es scheint wohl so, dass in unserem kollektiven Unbewussten Inhalte existieren, die diese Abhängigkeit erzeugen. Einer dieser Inhalte besteht aus der archaischen Furcht, „aus dem Stamm“ ausgeschlossen zu werden, denn dies war immer gleichbedeutend mit einem Todesurteil. Und so wie früher der Stamm das Überleben garantierte, ist heute das Geld die Garantie für das Überleben. So wie sich früher jeder der Stammesräson unterworfen hat, um überleben zu können, unterwerfen wir uns heute dem Zinsgeldsystem und seinen Hohenpriestern. Unser unbewusster Glaube lautet also, dass wir ohne Geld sterben müssen. Durch diesen Glauben wird das Geld zum Gott. Dieser Gott hält uns am Leben. Daher sind die Superreichen die Hohenpriester dieses Gottes, die wir ehren, weil sie über die Eintrittskarten ins Paradies verfügen, nämlich über das Geld.

In dieser durch unseren Glauben geschaffenen Realität sehen und definieren wir uns als Opfer von Umständen, an denen wir nichts ändern können. In diesem Bewusstsein dienen wir dem Geld, so dass das Geld uns beherrscht.

Heute findet seit einiger Zeit ein kollektiver Aufwachprozess statt.

Und in diesem verlieren immer mehr Menschen ihre materielle Existenzangst. Denn sie kommen mit der eigentlichen Quelle für materielle Existenzsicherheit in Verbindung und erfahren, dass diese zuverlässiger sprudelt als alles, was uns die Propaganda der Geldelite anbietet. Sobald ein paar Prozent von uns dieses Bewusstsein verwirklichen, werden wir in die Lage versetzt sein, das Geldsystem so zu ändern, dass das Geld allen Menschen dient.

Entgegen der vom Zinsgeldsystem erzeugten Depression und Angst erwacht in immer mehr Menschen die Lust und die Power, den Prozess voranzutreiben, der sie zu tatsächlichen Schöpfern ihres Lebens und seiner Umstände macht. Das ist die bereits stattfindende Befreiung aus jener Abhängigkeit, welche momentan noch Erde und Menschheit zu zerstören droht.

Zwei Punkte sind von Bedeutung:

1.Auf der Ebene unseres Verstandes das Zinsgeldsystem zu durchschauen. Zu verstehen, dass das System keine anderen Früchte hervorbringen kann als jene, mit denen wir aller Orten konfrontiert werden: Arbeitslosigkeit, wachsende Verschuldung, Umweltzerstörung, hemmungslosen Superreichtum usw. Sodann, die sich mit dem Fließenden Geld bietende Alternative zu erkennen und zu verstehen. Ausgearbeitete Pläne für eine funktionierende Weltwirtschaft gibt es längst in vielen Schubladen. Nur weil uns diese Lösung vielleicht noch nicht bekannt ist oder wir diese nicht als den rettenden Ausweg erkennen, heißt es nicht, dass es diese Alternative nicht gibt. Mit der Kenntnis um eine funktionierende Alternative haben wir ein klares Ziel, das wir bewusst ansteuern können.

2.Auf der Ebene unserer Psyche uns der stattfindenden Transformation hinzugeben, die es uns gestattet, wahrhaft erfolgreich, wohlhabend und selbstbestimmt zu sein. Solange wir der Kraft der Transformation Widerstand leisten, harren wir in den Strukturen der Abhängigkeit aus. Und dadurch erhalten wir eine frustrierende Situation aufrechterhält, um anderen die Schuld dafür geben zu können. Das kann uns nicht vom Zinssystem befreien.

Die sich aktuell vollziehende globale Transformation erschafft auch den Bewusstseinsraum, der ein funktionierendes Finanz- und Wirtschaftssystem entstehen lässt. Je mehr Menschen sich diesem Raum öffnen, desto eher wird sich das Fließende Geld durchsetzen. Die globale Transformation führt die Menschheit zusammen. Auf diese Weise kann sie ihre Evolution bewusst selbst in die Hand nehmen. In diesem Prozess von der Abhängigkeit in die Selbstbestimmung verliert die Geldelite ihre Macht. Sie wird schon bald die Menschheit nicht mehr gegeneinander ausspielen können.

So wird eine Frucht der Transformation sein, dass die Menschheit schließlich in einem gerechten und gut funktionierenden Wirtschaftssystem lebt. Mit dem Fließenden Geld, welches das Zinssystem ersetzen wird, endet der Kampf um das tägliche Brot. Die Menschen werden genügend Zeit haben, Nahrung für ihre Seele zu sich zu nehmen und ihre Talente und Neigungen voll zu entfalten und zum Ausdruck zu bringen.

Bewusstsein und Geldsystem sind eng miteinander verknüpft. Mit der Transformation des Bewusstseins wird sich zur rechten Zeit auch das Geldsystem wandeln.

So wie unser normales Tagesbewusstsein automatisch Sorgen, Befürchtungen, Bedenken und pessimistische Glaubenssätze produziert, genau so leben wir zurzeit mit einem Geldsystem, das automatisch negative Tendenzen hervorbringt, die unser Leben immer schwieriger machen. Das Zinssystem trägt uns nur in die Richtung, die unsere negativen Verstandestendenzen uns sowieso weisen. Es produziert ständig brav die Früchte dessen, was wir im Geiste ständig befürchten. Durch unseren negativen Geist fällt uns nicht einmal auf, wie widernatürlich, unlogisch und unsinnig es ist, dass unsere Wirtschaft bis in alle Ewigkeit immer nur wachsen muss, nur damit es uns nicht immer schneller noch schlechter geht. Was könnte unlogischer sein als diese Forderung von Politikern und Ökonomen, die wir wie eine ständige Hirnwäsche tagein tagaus zu hören bekommen?

In dem Maße, in dem wir durch Transformation eine konstruktive, aufwärts strebende Schöpferkraft in unser Leben einbringen, öffnet sich auch eine Tür für die Einführung eines Geldsystems, das dieser Tendenz entspricht. Zinsfreies und fortwährend fließendes Geld verfügt genau über diese Eigenschaft, nämlich Wohlstand und Freiheit zu fördern und das Leben im Zuge des technischen Fortschritts tatsächlich zu vereinfachen.

Wir steuern auf einen kollektiven Bewusstseinswandel zu. Je schwieriger die äußeren Umstände durch die Verschärfung der zinsbedingten finanziellen Lage werden, desto mehr ist die in uns wohnende Wahrheit, ewiges schöpferisches und unbegrenztes Bewusstsein zu sein, herausgefordert, sich zu manifestieren, über die Umstände zu siegen und ein glückliches Leben in Fülle zu kreieren. All dies steuert auf einen Punkt zu, an dem die Kräfte, die uns im Außen niederdrücken, kollektiv weichen und einem Wandel auch der äußeren Lebensumstände Platz machen werden. Das Ganze ist einem Geburtsvorgang vergleichbar, bei dem wir uns aktuell in den Presswehen befinden. Wohl keiner kann die genaue Zeit voraussagen, aber es wird nicht mehr lange dauern, bis der erlösende Durchbruch stattfindet.

Buch:

Fließendes Geld, Die Geburt des Goldenen Zeitalters
Autor: Ludwig Gartz, Aragorn Verlag
ISBN: 978-3-9812507-0-1

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