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Welche welchen Folgen kann der Dollarverfall für Europa haben ? Was Sie über Gold wissen sollten.

Die USA, das Land des Dollars, lebt seit Jahrzehnten über seine Verhältnisse. Die Verschuldung der Haushalte, des Staates und der Unternehmen hat 2007 die 30-Billionen Dollar Marke überschritten.

Der Dollar, das Privatgeld der Federal Reserve ( Federal Reserve Note )

Die Federal Reserve (FED), ein von privaten Banken 1913 gegründetes Kartell unter Führung der beiden Großfinanzgruppen Rothschild und Rockefeller, schuf eine private Zentralbank mit dem Recht, eigenes Geld auszugeben, welches gesetzliches Zahlungsmittel wurde. Diese Privatbank druckt und generiert bis heute in aberwitzigen Mengen kontinuierlich frisches Geld, um die laufenden Verbindlichkeiten der USA zu decken. Dies führt mittlerweile zu einer unkontrollierbaren Erhöhung der Geldmenge, genannt M 3. Da die Federal Reserve am 23. März 2006 beschlossen hat, diese Geldmenge M 3 nicht mehr zu veröffentlichen, d. h. den wichtigsten zuverlässigen Indikator für die weltweit umlaufende Menge an Dollars unter Verschluss zu halten, hat diese von der internationalen Finanzwelt scharf kritisierte Entscheidung zur Folge, dass die Transparenz über die Entwicklung der international umlaufenden Dollarmenge verloren ging. Finanzexperten schätzen die im Umlauf befindlichen Dollarbestände auf ungefähr 22,5 Billionen Dollar, wobei alleine 610 Mrd. Dollar, sogenannte „Eurodollar“, als Devisenreserve bei der Europäischen Zentralbank lagern sollen.

Praktisch hat inzwischen das der US-Großfinanz gehörende private Federal-Reserve-System Welt-Geldhoheit erlangt: Das FED-Privatgeld Dollar ist von der Geldmenge her in der Welt dominierend. Mehr als 75 Prozent aller Zahlungsmittel basieren auf Dollar, wobei 80 Prozent aller jemals gedruckten Dollarnoten sich mittlerweile außerhalb der USA in Umlauf befinden.

Eine neutrale Geldmengenvermehrung dürfte sich eigentlich nur an der realen Zunahme von Gütern und Dienstleistungen in einer Wirtschaft orientieren. Die verantwortungslose Geldschöpfungspolitik der FED hat aber dazu geführt, dass weltweit in den letzten 25 Jahren die realen Güter und Dienstleistungen um das Vierfache gesteigert wurden, die weltweite durch nichts mehr gedeckte Geldmenge aber um das Vierzigfache! Das heißt, dass es für die restlichen 36 Geldanteile keine Deckung in reellen Werten gibt. Nur über einen Börsen- und Finanzcrash, der nicht mehr allzulange auf sich warten lassen dürfte, ist eine Bereinigung der Geldmenge (Vernichtung überzähliger Zahlungsmittel) möglich!

Jeder Geldschöpfungsakt braucht ein Projekt, über das die neu geschöpfte und gedruckte Geldmenge in den Finanzkreislauf gepumpt werden kann. Willkommene „Projekte“ sind z.B. Kriege. Der Irak-Krieg wird mit allen Nebenkosten, wie z.B. die Versorgung der Kriegsverletzten und der Hinterbliebenen, nach den Berechnungen des ehemaligen Weltbank-Vizepräsidenten Stiglitz konservativ geschätzt mindestens 1026 Milliarden Dollar kosten. Ein Großteil dieses Geldes wird die FED aus dem Nichts schöpfen und der amerikanischen Regierung gegen Zinsen als Kredit zur Verfügung stellen, für die der amerikanische Steuerzahler dann geradestehen muss. Selbst Weltbank-Projekte wie die Finanzierung eines Staudammes, z.B. in Afrika, können indirekt Geldvermehrungsprojekte der FED darstellen. Das heißt, dass Weltbankkredite selbstverständlich nur in Dollar ausgegeben werden. Der afrikanische Lastwagenfahrer, der am Bau des Staudammes beteiligt ist, kann dann ebenfalls in Dollar bezahlt werden und gibt natürlich auch seine Dollar wieder aus, um den Lebensunterhalt seiner Familie zu bestreiten. Er trägt somit zur weiteren Verbreitung des Dollar auf dem schwarzen Kontinent bei.

China, mit Dollardevisenreserven von 1,2 Billionen Dollar, versucht nun ebenfalls verstärkt über Afrika seine Dollarbestände abzubauen, indem es massiv in Rohstoffvorkommen, Schürfrechte und Infrastrukturprojekte wie Flughäfen, Straßen- und Pipelinebau investiert. Dass die Chinesen Ihre Dollarbestände vermehrt in die strategische Rohstoffsicherung investieren, ist den USA verständlicherweise ein Dorn im Auge. Haben die Chinesen doch bisher brav ihre Dollardevisen wieder zurück in die USA in Form von amerikanischen Staatsanleihen investiert.

Die Zentralbanken in China, Japan und Europa sammeln die für die Sachwertlieferungen ihrer Bürger einkommenden zunehmend wertlosen Dollars in immer größeren Beständen als angeblich werthaltige Währungsreserve an. Die Währung dieser Staaten wird also mit immer wertloseren Dollars unterlegt – und ist also praktisch ebenso wertlos geworden. Damit aber hat es der Schuldner USA selbst in der Hand, wie stark er durch offizielle Abwertung des Dollars schließlich seine Gläubiger entreichern – und sich auf deren Kosten wieder entschulden will. Jede Abwertung des Dollars wird vor allem das 80% aller Dollars haltende Ausland entreichern. Dem Schuldner steht es frei, wie stark er seine Schulden abwerten und damit seine Gläubiger über den Tisch ziehen will.

Würden die Geldbesitzer wissen, dass sie eigentlich nur Papierwert in den Händen haben, alles andere aber von den Manipulationen, den Missbräuchen, der Macht und den Zwecken der US-Großfinanz abhängt, würde die Geldumlaufgeschwindigkeit wegen Zurückweisung des Geldes stärker steigen, würde eine Flucht in die Sachwerte einsetzen und damit eine dramatisch steigende bis galoppierende Inflation beginnen, würde die längst geschehene Entwertung der Geldwertanlagen der Bürger (Geldpapiere, Renten, Fonds und andere) sich in einem zweiten Börsencrash auflösen und zusammenbrechen, und würden ganze Branchen der Finanzindustrie und Finanzdienstleistung unter Haftungsprozessen wegen der Entwertung zusammenbrechen, so dass eine Währungsreform unvermeidlich wird.

Inzwischen wurden sogar die Nationalbanken sanft oder hart (Schweiz) gedrängt, ihre Goldvorräte gegen Dollars abzugeben oder „auszuleihen“. Das Gold der Welt hat sich dadurch wiederum wie vor der ersten Weltwirtschaftskrise bei den Eigentümern des Federal-Reserve-Systems konzentriert, so dass ein neuer Goldstandard nur mit deren Willen und nach deren Diktat wieder einzuführen wäre und die FED-Eigentümer mit einer Neufestsetzung des Goldpreises allein dadurch im Falle einer Währungsreform ein Jahrhundertgeschäft machen würden. Mr. Greenspan (der frühere Notenbankchef) nannte einmal beiläufig die Zahl von 6000 Dollar mit der eine Feinunze Gold bewertett weden könnte. (eine Feinunze = 31,2 Gramm mit einem Preis von z.Zt 810,- Dollar/Unze)

Würde eine Währungsreform kommen, stünde zum Beispiel die Eurobank ohne Werte da. Das Gold – auch das deutsche Gold – ist mutmaßlich nur noch als bloßer schuldrechtlicher Rückgabeanspruch vorhanden, nicht mehr aber als Realgold. Es ist angeblich an die private Federal Reserve Bank und von dieser weiter verliehen, also im Zusammenbruch nicht mehr greifbar. Das System lebt davon, dass ein Missbrauch nicht diskutiert und nicht veröffentlicht wird.

Die Goldreserven

Die Goldreserven der Bundesbank sind die zweitgrößten nach den Goldreserven der US-Notenbank. Derzeit verwaltet die Bundesbank 3.427 Tonnen Gold zu einem Marktwert von rund 65,4 Milliarden Euro (Stand: 17. November 2007). Der größte Teil der deutschen Goldreserven soll aber nicht in Deutschland selbst lagern, sondern in den Schatzkammern der Federal Reserve Bank in New York City oder auch in London. Im Kalten Krieg sollte das Gold dort sicherer sein als in Frankfurt, wo die Rote Armee in wenigen Stunden gewesen wäre. Heute macht die Bundesbank betriebswirtschaftliche Gründe geltend, weil ein Transport nach Deutschland „hohe Kosten“ verursachen würde, auch für den Bau neuer Tresore.

Letzteres musste auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Martin Hohmann erfahren, als er im August 2002 eine Reihe von Fragen an die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfinanzministerium, Dr. Barbara Hendricks, richtete. Am 1. Oktober 2002 antwortete die Staatssekretärin, sagte aber nur das, was ohnehin öffentlich bekannt war. Den heiklen Fragen wich sie aus oder gab irreführende Antworten. Dabei müsste Berlin eigentlich genau wissen, was in Frankfurt vor sich geht, denn das Grundkapital der Deutschen Bundesbank gehört allein dem Bund.

232 Tonnen Gold wurden in der ersten Januarwoche 1999 an die Europäische Zentralbank übertragen. Diese 232 Tonnen stehen seitdem als Forderung in den Büchern der Bundesbank, seltsamerweise aber als Forderung in Euro!!! Geht hier alles mit rechten Dingen zu?

Was im Dunkeln bleibt, ist, wieviel genau vom deutschen Gold verliehen ist und wo die Reserven liegen. Der Verdacht liegt nahe, dass die Bundesbank mit dieser seltsamen Bilanzierungsmethode etwas verbergen will. Aber was? Erstens die Höhe der Ausleihungen, zweitens den Zeitpunkt. Hat die Bundesbank sich etwa (unwissentlich ?) an einem amerikanischen Komplott beteiligt, den Goldpreis tief zu halten, indem der Markt jahrelang mit Leihgold überschwemmt wurde? Entsprechende Gerüchte kursieren seit langem in den USA. Es wurde auch der Verdacht geäußert, Washington hätte auf deutsches Gold zurückgegriffen, um damit am Markt zu intervenieren. Tatsächlich gibt es gravierende Ungereimtheiten in den offiziellen amerikanischen Goldstatistiken.

Berlin verheimlicht, wo die Goldreserven liegen

Insider haben keinen Zweifel daran, dass der allergrößte Teil der deutschen Goldreserven in den USA liegt. Und zwar nicht in Fort Knox, wie oft kolportiert wird, sondern im Keller der Federal Reserve Bank in New York, also unter dem Straßenpflaster von Manhattan.

Unter den führenden Zentralbanken mit Goldbesitz ist die Bundesbank die einzige, die nur einen kleinen Teil ihrer Goldbarren auf eigenem Gelände aufbewahrt.Bemerkenswert, dass die Bundesbank als „einzige“ der führenden Zentralbanken so verfährt. Weder die USA noch Frankreich noch England kämen auf die Idee, ihr Gold in Deutschland zu bunkern.

Man hätte annehmen können, dass die Bundesbank nach der Wiedervereinigung mit gutem Grund darauf pochen würde, zumindest einen Teil des Goldes zurück nach Frankfurt zu holen. Im Interesse guter Beziehungen zur internationalen Finanzwelt werden die Goldbarren wahrscheinlich bleiben, wo sie sind, denn die USA haben gegen die Rückkehr des Goldes etwas einzuwenden.

Warum legen die USA so großen Wert darauf, die deutschen Goldreserven bei sich zu haben? Ein exzellenter Kenner der Verhältnisse und früheres Mitglied der Bundesregierung meinte: „Die Amerikaner betrachten das deutsche Gold als eine Art Pfand.“ Er hätte auch sagen können: als eine Art Geisel für deutsches Wohlverhalten.

Ein heikles Thema. Zum Verständnis ein Blick zurück auf die Zeit des Wirtschaftswunders der fünfziger und sechziger Jahre, auf die Exportüberschüsse, die sich damals in Gold verwandelten, auf die Besatzungskosten – und vor allem auf den berühmt-berüchtigten „Blessing-Brief“. Karl Blessing stand der Bundesbank von 1958 bis Anfang 1970 vor. Zwischen ihm und der Bundesregierung existierte ein geheimes Verwaltungsabkommen. Besonders gefragt war die Kooperation zwischen Frankfurt und Bonn, als Gold wieder einmal in den Mittelpunkt der Währungspolitik rückte und als die US-Regierung Ende der sechziger Jahre einen neuen finanziellen Ausgleich für ihre Stationierungskosten in Deutschland forderte.
Bonn war zahlungsunwillig, Resultat des amerikanischen Drucks war der bereits erwähnte Blessing-Brief. Darin sicherte der Bundesbankpräsident der Federal Reserve die „Immobilisierung“ der deutschen Goldreserven zu. Er versprach, dass die Bundesbank die Reserven nicht aus den USA abziehen werde, solange die USA Stützpunkte in Deutschland unterhalten. Dies war eine Konzession, auf die die Amerikaner allergrößten Wert legten.

Wenn der Dollar kollabieren würde – und mit ihm leider auch die Devisenreserven der Bundesbank, die zu 90% (!) in Dollar angelegt sind, würde die in Deutschland zirkulierende Währung dann weitgehend ihrer „Deckung“ beraubt. Genau dies wäre der Tag, an dem die Bundesbank ihr Gold bräuchte. Nur liegt es dann leider am falschen Platz.


Information:

Die Informationen stammen aus folgenden Quellen:

Der Weltgeldbetrug – v. Prof. Dr. Eberhard Hamer,

Dr. Bruno Bandulet,

Literatur:
Der Mythos vom Geld – die Geschichte der Macht
Stephan Zarlenga
Conzett Verlag:
ISBN 3-905267-00-4

Weitere Informationen und Links:

Drucken, Drucken und nochmals Drucken.
(Anmerkung: es muss 348 Mrd. Euro heißen !!)
http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=6108

Der Weltgeldbetrug von Prof. Dr. Hamer
http://www.goldseiten.de/content/kolumnen/artikel.php?storyid=611

Dr. Bandulet
http://www.bandulet.de/

Die Seite der unermüdlichen Kämpfer gegen die Goldverschwörung.
www.gata.org

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Literaturempfehlung:

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Daniel Haase

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* Verlag: Kopp, Rottenburg (2007)
* ISBN-10: 3938516526

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Kapitel II: Der erste Goldkrieg. 1968 bis 1980: Der Goldpool wird gesprengt. Der Dollar stürzt ab. Nixon schließt das Goldfenster und startet die größte Goldhausse aller Zeiten.

Kapitel III: Das Spiegelbild. Der Antagonismus zwischen Dollar und Gold, die Verschwörung von Jekyll Island und ein Blick in die Leitzentrale des Dollar-Imperiums.

Kapitel IV: Der zweite Goldkrieg. 1996 bis 2001: Wie die Zentralbanken den Preis durch Verkäufe und Leihgeschäfte drückten, wie sie den Kampf gegen das Gold verloren und wie die Anleger kapitulierten, als die Baisse fast schon ausgestanden war:

Kapitel V: Kunstwährung Euro. Der Preis, den Deutschland zahlte. Geheimnisse des Euro-Systems. Warum die Währungsunion nicht unumkehrbar ist:

Kapitel VI: Das Gold der Deutschen. Von der Goldwährung zur D-Mark. Was die Bundesregierung verschweigt und warum New York der falsche Platz ist für die deutschen Goldreserven.

Kapitel VII: Zyklen und Goldene Konstante. Die Falle des linearen Denkens: Zyklische Wendejahre von Gold, Silber und Kupfer. Gold zwischen Inflation und Deflation. Kaufkraftparität und realer Goldpreis. Gold als ideales Wertaufbe-wahrungsmittel.

Kapitel VIII: Aus dem Innenleben des Goldmarktes. Angebot und Nachfrage, das Rätsel der Weltgoldmenge, die Rolle Indiens, die COMEX als Spitze des Eisberges – und worauf Sie beim Goldkauf achten sollten.

Kapitel IX: Die Schuldenfalle. Kann Deutschland pleite gehen?

Kapitel X: Das Ende aller Sicherheit. Ist der Goldpreis prognostizierbar? Markttechnik und Golden Cross, Militärischer Keynesianismus. Warum es für den Goldpreis keine objektive Obergrenze gibt.

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