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Im Jahre 1984 wurde die Heilwirkung des Wassers von Lourdes erstmals wissenschaftlich erforscht. Lichtwasser enthält alle Spektralfarben des Regenbogens zwischen 400 und 700 Nanometern. Die Summe dieser Farben ergibt „Weißes Licht“, daher die Bezeichnung Lichtwasser. Lichtwässer weisen unterschiedlichste Heilkräfte auf, die zur Linderung sowohl von körperlichen als auch geistigen und seelischen Leiden dienen können. Lichtwässer waren allen Kulturen bis in die Jungsteinzeit bekannt, was unsere Untersuchungen an mehreren Megalithgräbern in Dänemark und Norddeutschland beweisen. Viele vorchristliche Kultstätten wurden auf Lichtwasserpunkten errichtet, auf denen in weiterer Folge nach bestimmten Regeln, die wir eingehend erforscht haben, christliche Kultstätten erbaut wurden. Heute verleugnet die Kirche die Existenz von Lichtwasserorten, obwohl sie die Auftraggeberin für die Errichtung der christlichen Kultstätten war.

Lichtwasser: Ergebnis von Marienerscheinungen?

Die bisherige Lehrmeinung ging von der Überlegung aus, dass die Entstehung von Lichtwasser in einem engen Zusammenhang mit Erscheinungen, vor allem mit Marienerscheinungen steht. Nachdem wir in Mitteleuropa den 100. bestätigten Lichtwasserort entdeckt hatten, erstellten wir für einen Vortrag eine Statistik nach den Fundorten der Lichtwässer. Das Ergebnis überraschte selbst uns, denn 85 % der Lichtwasserorte befanden sich in christlichen Kultstätten. Diese Zahl würde eher für die Theorie mit den Marienerscheinungen sprechen und trifft trotzdem nicht den Kern der Sache.

Es ist absolut legitim und nachvollziehbar, wenn nach der Entdeckung des Lichtwassers in Lourdes die Suche an weiteren Orten mit Marienerscheinungen fortgesetzt wurde. Allerdings verknüpfte man Lichtwasser zu sehr mit dem Göttlichen und stattete Lichtwasser mit einem Heiligenschein aus. Versuche von radiästhetischer Seite, das Phänomen Lichtwasser zu erklären, wurden umgehend unterbunden und als Werk des Teufels dargestellt. Der Nimbus des Heiligenscheins durfte durch profane Dinge – wie eine Wünschelrute – nicht beschmutzt werden.

Wir gingen bei unseren radiästhetischen Untersuchungen völlig unvoreingenommen an unsere Arbeit. Dazu bedarf es allerdings einiger theoretischer Erläuterungen für die Begriffe „Wasserführende Zone“, „Verwerfung“ und „Planetenlinien“.

Lichtwasser als Folge geologischer Besonderheiten

Wasserführende Zonen

Umgangssprachlich wird unterirdisch fließendes Wasser meist als „Wasserader“ bezeichnet. Diese Bezeichnung ist jedoch nicht korrekt, da eine Ader ein Rohrleitungssystem voraussetzen würde, das, außer bei einer Wasserleitung, nicht vorhanden ist. Wir verwenden daher die Bezeichnung „Wasserführende Zone“. Wasserführende Zonen sind eine geologische Erscheinung und für die Entstehung von Lichtwasser unabdingbar notwendig. Dabei kann Wasser in Form einer Quelle zu Tage treten oder als wasserführende Zone unterirdisch vorkommen. In Verbindung mit Lichtwasser sind Tiefe, Schüttung, Druck und Temperatur jedoch völlig unerheblich. Bei wasserführenden Zonen kann auch eine Fließrichtung ermittelt werden. Wasser kann sowohl eine linksdrehende als auch rechtsdrehende Polarisation aufweisen. Polarisation bezeichnet die Schwingungsrichtung elektrischer Feldlinien. Eine rechtsdrehende Polarisation wirkt anregend, eine linksdrehende dämpfend oder beruhigend.

Verwerfung

Für die Entstehung von Lichtwasser ist eine weitere geologische Erscheinung unbedingt erforderlich, nämlich die „Verwerfung“. Der Geologe versteht unter einer Verwerfung eine Ab- oder Aufwärtsbewegung einer Gesteinsscholle an einer geneigten Gesteinsfuge. Eine Störung bezeichnet einen tektonischen Vorgang, bei dem größere Gesteinspakete gegeneinander verschoben werden. Die Ausdehnung einer Verwerfung reicht von wenigen Millimetern bis zu mehreren Kilometern. Bei einer Verwerfung kann auch ein Richtungsverlauf festgestellt werden. Die meisten Verwerfungen weisen linksdrehende Eigenschaften auf. In seltenen Fällen sind Verwerfungen rechtsdrehend und damit ein eventueller Baustein für das Entstehen von Lichtwasser. Rechtsdrehende Verwerfungen haben die Eigenschaft, linksdrehende wasserführende Zonen in rechtsdrehendes Wasser umzupolarisieren.

Planetenlinien

Eine noch wenig bekannte geologische Besonderheit der Natur sind „Planetenlienien“, die jedoch mit Kultstätten aller Epochen zwingend verknüpft sind. Dieses alte Wissen ist in den letzten 100 Jahren in Vergessenheit geraten und musste praktisch wieder neu entdeckt werden. Planetenlinien sind linienförmige geologische Störungen, die zu bestimmten Himmelkörpern in Resonanz stehen. Planetenlinien sind ähnlich Erzadern und werden an senkrechten Felswänden als geometrische Form, mit unterschiedlicher Färbung zum umgebenden Gestein, sichtbar. Grundsätzlich verlaufen Planetenlinien in größeren Tiefen.

Die ersten Beschreibungen gehen auf den Engländer Hamish Miller zurück, der eine Michaelslinie entdeckte und beschrieb. Die deutschen Radiästheten Hartmut und Ingeborg Lüdeling untersuchten diese geologischen Phänomene im Jahre 1995 eingehend und stellten fest, dass diese Linien in Beziehung zu den Planeten stehen. Daher bezeichneten sie diese linienförmigen Gebilde „Planetenlinien“. Neben den neun Planeten gibt es auch Planetenlinien für Mond, Sonne, Chiron, Sirius und noch einigen anderen Himmelskörpern. Bei Planetenlinien lässt sich ebenfalls ein Verlauf in eine Richtung feststellen.

Die Entstehung von Heilwasser…

Die Voraussetzungen für Lichtwasser haben also ganz handfeste, geologische Hintergründe. Grundsätzlich ist Wasser, das in Form von Regen oder Schnee auf die Erde fällt, linksdrehend polarisiert. Das Wasser versickert im Untergrund und kommt zum Beispiel wieder als Quelle ans Tageslicht. Dieses Wasser wäre immer noch linksdrehend.

Wird eine linksdrehende wasserführende Zone von einer rechtsdrehenden Verwerfung gekreuzt, so wird dieses Wasser auf rechtsdrehend umpolarisiert. Dies passiert relativ selten, denn nur etwa 20 Prozent der Verwerfungen sind rechtsdrehend. Im Kreuzungsbereich von wasserführender Zone und rechtsdrehender Verwerfung entsteht dabei ein Mischungsbereich mit einem Durchmesser von ungefähr 40 Zentimetern. Innerhalb dieser Zone wechselt die Polarisation ständig von linksdrehend auf rechtsdrehend. Erst außerhalb dieser Mischungszone kann die Polarisation wieder einwandfrei festgestellt werden.

Tritt dieses Wasser zutage, kann dies mit unterschiedlich hohen rechtsdrehenden Anteilen erfolgen. Je höher die rechtsdrehenden Anteile, desto hochwertiger ist dieses Wasser. Man bezeichnet ein Wasser als „Heilwasser“, wenn es zur Linderung von körperlichen Leiden geeignet ist.

… und Lichtwasser

Die meisten der rechtsdrehenden Wässer bleiben mit unterschiedlichen hohen rechtsdrehenden Anteilen in dieser Form. Erst wenn dieses rechtsdrehende Wasser über eine Kreuzung von mindestens zwei Planetenlinien fließt und dies geschieht sehr selten, kann Lichtwasser entstehen. Im Regelfall haben wir eine Kreuzung von vier Planetenlinien festgestellt, wobei die Planetenlinien Mond und Venus immer vorhanden waren und meist von den Planetenlinien Jupiter, Saturn und Neptun begleitet wurden. Die Planetenlinien Erde, Mars und Pluto konnten wir bei keinem Lichtwasserort feststellen.

Lichtwasser: Eine Besonderheit der Natur

Es sind also nicht Erscheinungen die Ursache für Lichtwässer sondern es handelt sich im Ursprung um eine geologische Besonderheit der Natur, die sehr selten vorkommt. Das Geheimnis der Entstehung von Lichtwasser in einem Satz lautet: Linksdrehende wasserführende Zone kreuzt rechtsdrehende Verwerfung und eine Planetenlinienkreuzung. Diese drei Faktoren zusammen können dem Ort bestimmte energetische Besonderheiten verleihen, wodurch sich auch Lichtwasser bilden kann. Die mittlerweile berühmte Lichtwasserquelle in Lourdes gab es schon vor tausenden von Jahren, weit vor der Geburt Christi und ist mit Sicherheit nicht durch eine Marienerscheinung entstanden.

Nur 4 Prozent der Lichtwässer treten als Quelle ans Tageslicht. Bei allen anderen Lichtwasserorten spricht man von der „Ortsqualität Lichtwasser“, was in der Heilwirkung jedoch völlig unerheblich ist. Bei allen Anwendungen mit Lichtwasser ist der Glaube an die Heilwirkung offenbar Voraussetzung für einen Heilerfolg.

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Lichtwasserorte in Mitteleuropa

Gudrun Dalla Via, Monika Baumgartner, Erich Baumgartner

AT-Verlag

In unserem Buch „Lichtwasserorte in Mitteleuropa“ – Heilendes Wasser von hundert Orten der Kraft, erschienen im Schweizer AT-Verlag, haben wir gemeinsam mit der Mailänder Lichtwasserexpertin Gudrun Dalla Via versucht, die Entstehung und die Heilwirkung von 100 Lichtwasserorten in 11 Staaten Mitteleuropas darzustellen.

Jeder Lichtwasserort wird ausführlich beschrieben sowie in Bildern dargestellt und Gudrun Dalla Via erläutert die Heilkräfte des Lichtwassers und seine Anwendungen. Die Palette reicht von einem 5500 Jahre alten Megalithgrab in Dänemark, über den Dom zu Aachen, dem Brunnen unter dem Goldenen Dachl in Innsbruck, der Jakobskirche in Opatija bis zu einem Lichtwasserort am Gornergrat bei Zermatt in 3.200 m Höhe.

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Über den Autor

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beschäftigten sich nach intensiver radiästhetischer und geomantischer Ausbildung in Österreich und in Deutschland intensiv mit Wasser, Kultstätten und Lichtwasserorten. Sie untersuchten über 500 Lichtwasserorte in 11 Staaten Europas udn arbeiten eng mit der Mailänder Lichtwasserexpertin und Journalistin Gudrun Dalla Via zusammen.

6 Responses

  1. Johann Mehringer

    Liebe Monika, lieber Erich,

    wir kennen uns von verschiedenen RVD Treff. Siehe auch www.geobiologie-mehringer.de

    Lichtwasser, für eine bestimmte Versuchsreihe bräuchte ich reinstes Wasser,
    könnt Ihr mir da weiterhelfen?

    Danke schon mal und liebe Grüße
    Johann

    Antworten
  2. Katrin

    Guten Tag,
    Ich fahre morgen nach Berlin und wollte Sie fragen, ob es in der Nähe einen Lichtwasserort gibt?

    Leider habe ich nicht die Gelegenheit bis dahin in Ihr Buch zu schauen.

    Lieben Dank für Ihre Bemühungen,

    KFittkau

    Antworten
  3. Erich & Monika Baumgartner

    Sehr geehrte Frau Mielke,

    bis um etwa 600 nach Christus herrschte eher die Tendenz vor, vorchristliche Kultstätten zu zerstören bzw. zu „verteufeln“. Erst der berühmte Kirchenlehrer Papst Gregor der Große wies seine Missionare an, vorchristliche Kultstätten nicht zu zerstören, sondern die Götzenbilder zu entfernen, die Stätten zu weihen und Altäre zu errichten, denn den Menschen waren diese Orte der Kraft vertraut. Der entsprechende Brief von Papst Gregor an den Abt Mellitus im Frankenreich findet sich in der „Patrologia Latina“. Wir haben uns im Buch „Lichtwasserorte in Mitteleuropa“ im Kapitel „Lichtwasser und Kirche“ eingehend damit auseinander gesetzt.

    Zur Frage „Wie kann man linksdrehendes Wasser messen?“: Radiästheten „messen“ nicht im physikalische Sinne sondern sie „muten“. Grundsätzlich kann man die Polarisation von Wasser mit Pendel, Wünschelrute oder H3-Antenne feststellen. Nach dem Besuch eines vierstündigen Seminares über „Angewandte Radiästhesie im Alltag“ bei uns, wären Sie dazu bereits in der Lage, die Polarisation von Wasser oder Gegenständen zu ermitteln.

    Mit freundlichen Grüßen aus Österreich

    Erich & Monika Baumgartner

    Antworten
  4. Mielke, Brunhilde

    Liebe Autoren des SEIN-Artikels.

    Zu Ihrer Aussage:
    in Christlichen Kultstätten
    …Das Ergebnis überraschte selbst uns, denn 85 % der Lichtwasserorte befanden sich in christlichen Kultstätten. Diese Zahl würde eher für die Theorie mit den Marienerscheinungen sprechen und trifft trotzdem nicht den Kern der Sache….

    Die Christliche Kirche hat ihre „Kultstätten“ – Kirchen – AUF heidnische Kultorte + heilige Orte gebaut, um den christlichen Glauben nachdrücklicher, schneller usw. durchzusetzen.- kurz formuliert.
    Grüße,
    Brunhilde Mielke

    Antworten

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