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Die politische Grundlage für unser Projekt WE GO PARADISE ist die Erd-Charta – jedes unserer Gemeinschafts- und Gartenprojekte versteht sich als lokaler Ausdruck eines großen globalen Gedankens: einer nachhaltigen und friedvollen Weltgesellschaft.

Um Entwicklungsbedürfnisse heutiger wie zukünftiger Generationen im Norden und im Süden gleichsam zu berücksichtigen, zeigt die Erd-Charta vier Bereiche auf, die dabei reflektiert und in Handeln umgesetzt werden müssen: Achtung vor dem Leben, ökologische Ganzheit, soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit sowie Demokratie, Gewaltlosigkeit und Frieden. Die Erd-Charta gilt als zentrales zivilgesellschaftliches Dokument, um das Bewusstsein für die globalen Zusammenhänge und unsere gemeinsame Verantwortung zu stärken.

Die Entstehung der Erd-Charta

Nachdem es den Regierungen beim „Erd-Gipfels“ in Rio 1992 nicht gelungen ist, sich auf Grundsätze für „nachhaltige Entwicklung“ zu einigen, setzten sich Persönlichkeiten wie Michail Gorbatschow oder die kenianische Friedensnobelpreisträgerin Wangari Maathai sowie viele Nicht-Regierungsorganisationen dafür ein, die Erd-Charta „von unten“ ins Leben zu rufen. So ist die Erd-Charta in einem weltweiten interkulturellen und interreligiösen Prozess gemeinsam entwickelt worden. An diesem historisch einmaligen globalen Konsultationsprozess haben hunderte von Organisationen und Tausende Einzelpersonen mitgewirkt und ihren jeweiligen kulturellen und religiösen Hintergrund eingebracht. Die endgültige Version ist im Jahr 2000 verabschiedet worden.

Für die UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) hat sich die UNESCO auf die Erd-Charta als Rahmendokument bezogen. In der Weltkonferenz zur Halbzeit der Dekade Die politische Grundlage für unser Projekt WE GO PARADISE ist die Erd-Charta – jedes unserer Gemeinschafts- und Gartenprojekte versteht sich als lokaler Ausdruck eines großen globalen Gedankens: einer nachhaltigen und friedvollen Weltgesellschaft. 2009 wurde die Erd-Charta noch einmal als Wertebasis für BNE bestätigt.

Die Internationale Erd-Charta-Initiative ist die Bewegung und das globale Netzwerk von Menschen und Organisationen, die mit den Werten und Grundsätzen der Erd-Charta aktiv sind. Die internationale Koordinationsstelle der Erd-Charta-Initiative ist in Costa Rica.

„In unserer Bildungs- und Bewusstseinsarbeit mit der Erd-Charta liegt uns eine ganzheitliche, spirituelle und werteorientierte Herangehensweise an die Herausforderungen unserer Zeit am Herzen. So können wir die Beziehung zur Mitwelt, zu anderen Menschen, zu uns selbst und zur Erde neu gestalten. Lassen Sie uns gemeinsam den notwendigen kollektiven Bewusstseinswandel verwirklichen!“ (Kerstin Veigt, Koordinatorin der Erd-Charta – Bildung)

In Deutschland koordiniert die Ökumenische Inititive Eine Welt (ÖIEW) e.V. die Erd-Charta- Aktivitäten. Sie ist eine seit fast 40 Jahren bestehende bundesweite Initiative. 1976 als „Lernbewegung“ für umweltgerechte, solidarische, gesprächsbereite und einfache Lebensstile entstanden, ist sie seit 2001 schwerpunktmäßig als Koordinierungsstelle Deutschland der Internationalen Erd-Charta-Initiative aktiv.

Mit der Erd-Charta-Bildungsarbeit führt die ÖIEW den interkulturellen und interspirituellen Dialogprozess, mit dem das Dokument und die Bewegung entstanden sind, weiter: Auf Austausch- und Vernetzungstreffen, Erd-Charta- Workshops, Theaterarbeit, Projektwochen in Schulen und internationalen Skype-Konferenzen von Jugendlichen, auf Tagungen und mit Aktionen von Erd-Charta-Gruppen schaffen wir Räume für den Austausch über zukunftsfähige Werte und achtsame Lebensgestaltung.

Leonardo-Boff „Heute begreifen wir, dass eine ethische Revolution unabdingbar ist. Die Erd-Charta hilft mir, eine andere Perspektive auf die Erde zu entwickeln. Die Erde selbst ist lebendig, und das menschliche Sein ist das Herz ihres Lebens.“
(Leonardo Boff, brasilianischer Befreiungstheologe und Erd-Charta-Kommissionär)

 

 

 

Wir laden Sie herzlich ein

  • zukunftsfähige Lebensweisen und Ethik für nachhaltige Entwicklung zusammen auf den Weg zu bringen
  • die Erd-Charta zu unterzeichnen und weiterzugeben
  • sich an den lokalen, bundesweiten und internationalen Erd-Charta-Aktivitäten zu beteiligen
  • sich als Erd-Charta BotschafterIn ausbilden zu lassen und mit der Erd-Charta einen kollektiven Bewusstseinswandel zu verwirklichen
  • oder uns zu einem Workshop in Ihre Schule oder einen anderen Zusammenhang einzuladen!

Werde Erd-Charta-BotschafterIn!

Die Multiplikatoren-Ausbildung richtet sich an alle, die Lust auf politische Veränderungen und entsprechende Bildungs- und Bewusstseinsarbeit haben und sich gemeinsam mit der Erd-Charta auseinander setzen wollen. Die beiden Wochenenden sollen dazu befähigen, die Erd-Charta selbst weiterzugeben.
Zur Ausbildung gehören eine Vielfalt von Methoden und praxisorientiertes Lernen.

Erd-Charta-ExpertInnen geben inhaltliche Inputs über Entstehung und Kontext, den Rahmen „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE).

Termine: 20.-22. März & 29.-31. Mai 2015 (an zwei WE)
Ort: Zukunftswerkstatt Ökumene in Warburg-Germete (Bahnhof Warburg, Westf.)
Kosten: Für beide Ausbildungs-Wochenenden zusammen 110 € (erm. 70 €), inkl. Bio-Essen und Übernachtung.

Wir freuen uns über Anmeldungen über unsere Webseite

Ökumenische Initiative Eine Welt (ÖIEW)/Erd-Charta Koordination
Mittelstraße 4
34474 Diemelstadt-Wethen
Tel.: 05694 – 1417
www.erdcharta.de

5 Responses

  1. Kristina
    ideologisch, pädagogisch, unprofessionell

    Um die Erde und das Leben zu achten, benötigen wir keine Institution und schon
    gar keine pädagogische Führung, die auch noch viel Steuergeld kosten.

    Denn wenn jemand ernsthaft die Mutter Erde und das Leben schonen will, muss er vor allem auf unnötige Reisen (v.a. Flugreisen) verzichten sowie seine Ernährung komplett auf regional und vegan umstellen.
    Stattdessen wird in den Schulen und Kitas (unter pädagogischer Aufsicht) täglich
    Fleisch (von bestialisch getöteten Tieren) für die Kinder zubereitet.

    Auch sind Pädagogen gar nicht geeignet öffentliche Gärten anzulegen, da sie
    keine professionelle Ausbildung dazu haben und die Erde nur nach ihrem pädagogisch-ideologischem Gutdünken umbuddeln (wie schon viele ihrer Fotos beweisen).
    Es wäre sinnvoll und sozial, wenn die öffentlichen Staatsgärten Neutralität bewahren und möglichst von professionellen Gärtnern konzipiert und bepflanzt werden,
    wo jeder Besucher auf seine Art entspannen kann, ohne von einer fragwürdigen pädagogischen Ästhetik, Ideologie und pseudo-Spiritualität belästigt zu werden.

    Antworten
    • shumil
      Ein Dauerzustand?

      Liebe Kristina,
      sorry, aber ich weiss nicht, ob ich noch Lust habe dir zu antworten, denn bei der Diskussion über die Definition der Diskutierenden vom Wort Urteilen in Sinne von Bewerten kam nur die Wiederholung, das Urteilen sei rein Sache von Machtinhabern – waren wir eben verschiedener Meinung.

      Nun fällt mir das hier auf:

      20. Februar 2015 in: ‚Die Rückkehr des Ur-weiblichen‘:
      unsachlich, ideologisch, pädagogisch

      25. Februar 2015 in: ‚Auf den Spuren der bedingungslosen Liebe‘:
      unverständlich, dogmatisch, widersprüchlich

      26. Februar 2015 in: ‚Die Erd-Carta‘:
      ideologisch, pädagogisch, unprofessionell

      Somit bleibt mir nur, dir ALLES LIEBE zu wünschen.

      Antworten
      • Kristina
        Pädagogische Moderation ?

        @Shumil,
        entspanne dich, denn du bist gar nicht gezwungen Kommentare zu beantworten; du musst sie ja auch gar nicht lesen, außer du arbeitest hier als verdeckter pädagogischer Moderator.

        Noch weniger Sinn hat es, wenn du hier Kommentare zu anderen Artikeln auflistest und sogar einzelne Worte aus dem Kontext reißt.

        Ich kann dir nochmal empfehlen über diese Worte von Konfuzius ernsthaft nachzudenken:
        “Wenn die Sprache nicht stimmt, dann ist das was gesagt wird, nicht das was gemeint ist. So kommen keine guten Werke zustande. Also dulde keine Willkür in den Worten”.

  2. Marion
    Gute Multiplikatoren-Ausbildung 😀

    Ich habe diese zwei Wochenenden letztes Jahr, 2014 besucht und kann sie wärmstens Empfehlen. Eine andere Form von Erd-Heilung, ganz wunderbar und Sinn-stiftend! ;-))

    Antworten
    • Lothar Gütter

      @ Shumil: Diese Beobachtung bezüglich der Leserin „Kristina“ (wer auch immer sich dahinter verbirgt) kann ich leider nur bestätigen. Es handelt sich um eine völlig diffus argumentierende Person, die auch von der Redaktion schon mehrfach aufgefordert wurde, diese peinlichen Kommentierungen zu unterlassen.

      Antworten

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