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Wir möchten unsere Besorgnis über die jüngsten Phänomene der „Satsang-Kultur“ ausdrücken, die den ursprünglichen Geist des Advaita ernsthaft degeneriert haben.

Viele Personen, die sehr wenige oder gar keine Kenntnisse über den Erwachens-Prozess haben, fühlen sich qualifiziert Satsang zu geben und über das Thema Erleuchtung zu sprechen. Erleuchtung ist sehr billig heutzutage. Niemand weiß, was dieser Begriff eigentlich wirklich bedeutet, da er praktisch zu viel bedeutet, um überhaupt etwas zu bedeuten. Heute ist es ausreichend, zu behaupten „Ich bin erwacht“, um Satsang für Gruppen von unreifen Suchern und Guru-Jägern zu geben.

Aufgrund der nicht-verifizierbaren Natur der Erleuchtung wurde dieser Begriff viel manipuliert. Satsang wurde amerikanisiert. In einem durchschnittlichen Satsang-Meeting lacht jeder, mit Anzeichen von unauthentischer Euphorie und Freude, während der Lehrer versucht, so auszusehen, als wäre er oder sie in Glückseligkeit. Es ist wie in einer TV-Show. Nur sehr wenige meditieren tatsächlich. Warum auch meditieren, wenn wir alle schon erwacht sind?

Aber ist das wirklich Advaita?

Ist Advaita nur die ärmliche Wiederholung verschiedener Slogans wie „Es ist niemand da“, „Du bist DAS“, „Du bist bereits erwacht“ oder „Es gibt keinen Weg“, etc.? Hat das noch irgendetwas mit den Lehren großer Meister wie Nisargadatta Maharaj oder Ramana Maharishi zu tun? Ramana saß für 20 Jahre in Höhlen, bevor er wirklich komplett war. In seiner Gegenwart mussten Schüler für Monate und Jahre meditieren, bevor sie von ihm einen Einblick in das Selbst bekamen.

Ramana Maharishi

Bild: Ramana Maharishi: Public Domain

Es ist wahr, dass das neue Jahrtausend eine Zeit des spirituellen Erwachens ist. Aber das Erwachen ist größtenteils nicht vollständig und relativ zu dem Niveau der Unbewusstheit der meisten Menschen. Es war Jesus, der sagte, dass eine Zeit kommen wird, in der viele falsche Lehrer im Namen des Lichts unterrichten werden. Dies scheint nun zu geschehen. Viele dieser Lehrer sind nicht unbedingt „schlechte Menschen“, sondern in Wirklichkeit ganz einfach unqualifiziert und durcheinander. Sie haben dem Gedanken „Ich bin nun bereit zu lehren!“ zu schnell geglaubt.
Irgendwo auf dem Weg, haben sie ihre Unschuld und Aufrichtigkeit verloren und den Grund, warum sie sich ursprünglich auf den Weg begeben haben.

 

Die Verelendung der Satsang-Kultur

Es scheint, dass die Verelendung der Satsang-Kultur nach dem Tod von Poonjaji begann, einem Schüler von Ramana Maharishi. Er selbst hat den praktischen Aspekt von Advaita komplett verloren und die Lehre Ramanas bis zu einem Punkt vereinfacht, an dem sie sehr unrealistisch wurde. Auf der anderen Seite verstand Poonjaji die verkorksten Egos der westlichen Suchenden nicht. Viele seiner Anhänger begannen zu behaupten, dass er tatsächlich ihr „Erwachen“ bestätigt hätte. Es scheint, dass sie so verzweifelt auf spirituelle Errungenschaften und Bestätigung hofften, dass sie einfach erpicht darauf waren, ihn allzu wörtlich zu nehmen.

Papaji Poonjaji

Bild: Papaji von Ron Zeiler, Avadhuta, Lizenz: cc-by

Es ist üblich im Advaita zu sagen, „Du bist bereits erwacht.“ Dies ist jedoch eher eine Lehr-Methode als eine Wiedergabe der Wirklichkeit. Und selbst wenn einige seiner Jünger einen Einblick in das Erwachen hatten, hat Poonjaji deutlich gemacht, dass keiner seiner Jünger die tatsächliche Erleuchtung erlangt hatte. Erst am Ende seines Lebens erkannte er, dass die meisten seiner westlichen Jünger unaufrichtig waren und nicht auf wirkliche Selbst-Verwirklichung aus waren, sondern nur auf die Rolle des „Satsang-Lehrers“. Er hat vielfach zum Ausdruck gebracht, dass keiner seiner Anhänger seiner Lehre würdig war.

Wir können den Prozess des allmählichen Niedergangs des Advaita von Ramana zu Poonjaji, von Poonjaji zu seinen Anhängern und von seinen Anhänger zu den „Nachfolgern“ der Anhänger beobachten. Man mag so naiv sein zu glauben, dass Advaita in unserem Jahrhundert auf einer höheren Ebene wiedergeboren wurde. In Wahrheit ist dies die Zeit des Todes von Advaita.

Es ist nicht unsere Absicht zu behaupten, dass niemand die Erleuchtung erlangt. Wir möchten nur deutlich machen, dass eine vollständige Erleuchtung und das Verständnis ihrer Natur noch immer ein extrem seltenes Phänomen in dieser Realität ist, einer Ebene sehr geringer Entwicklung. Und, ebenso wichtig, möchten wir betonen, dass eine teilweise oder vor-reife Erfahrung des Erwachens einen in keiner Weise qualifiziert, die Rolle eines verwirklichten Wesens einzunehmen.

Erleuchtung ist nicht billig

Viele Sucher scheinen sich der sehr einfachen Tatsache nicht bewusst zu sein, dass es tatsächlich viele Ebenen der Selbst-Verwirklichung gibt. Es liegt ein enormer Unterschied zwischen dem ersten Erwachen und dem tatsächlichen Zustand der Erleuchtung. Man muss durch viele Phasen der Realisierung gehen, um wirklich vollständig und ganz zu werden.

Aber wen interessiert das? Die meisten Sucher machen sich nicht die Mühe, diese Fragen zu untersuchen, in ihrem Fall „ist da wirklich niemand“, nur der Verstand eines gewöhnlichen Suchers. Und die meisten Lehrer würden sich weigern, die wahre Natur der Erleuchtung zu hinterfragen, weil sie bereits verborgene tiefe Zweifel und Angst, bezüglich der Wahrhaftigkeit ihrer eigenen Verwirklichung haben.

Wir möchten vorschlagen, es nicht allzu eilig zu haben mit der Ankündigung „erwacht“ zu sein und noch weniger eilig mit der Idee, Satsang zu geben. In der Zen – Tradition musste man auch nach der Erleuchtung 10 bis 20 Jahren warten, bevor man andere anleiten durfte. In diesen Tagen hören wir von Personen, die schon am nächsten Tag nach ihrem höchst zweifelhaft Erwachen Satsang geben! Dies ist nicht nur ein Mangel an Weisheit, sondern ein Ausdruck spiritueller Idiotie.

Die meisten Lehrer, die so genannte Satsangs geben, haben wenn überhaupt nur einen teilweisen und instabilen Zustand des Erwachens erreicht, aber aufgrund ihrer Ignoranz ermangeln sie einer höheren Perspektive, um ihre Realisierung als relativ und unvollständig zu begreifen. Im Glauben an naive Konzepte der Erleuchtung, reden sie sich selbst ein, dass sie das Ultimative erreicht hätten und blockieren damit die Möglichkeit ihrer Weiterentwicklung, wodurch sie ihren eigenen Weg gefährden.

Wir empfehlen allen Schülern und Lehrern des Advaita, kritischer zu sein. Folgt Advaita, wenn ihr wollt, aber wisst, dass die Wahrheit der Selbst-Verwirklichung einfach sehr viel reicher und komplexer ist als jede lineare Philosophie – Advaita eingeschlossen. Das praktische und das theoretische Advaita sind sehr verschieden. Im theoretischen Advaita ist das Selbst die einzige Realität, es gibt keinen Weg und wir sind alle bereits erwacht. Aber das praktische Advaita umschließt auch das Verständnis dafür, dass ein langer Weg zu gehen ist, bevor die Wahrheit dieser Aussagen unsere gelebte Wirklichkeit werden kann.

Wir möchten auch ein paar praktische Anti-Pseudo-Advaita-Erklärungen vorschlagen:

„Du bist nicht erwacht, bis du erwachst.“
„Du bist nicht DAS, bis Du die Einheit mit der absoluten Wirklichkeit erreichst.“
„Es gibt keinen Weg, aber nur für diejenigen, die ihn zuende gegangen sind.“
„Es ist niemand da, aber nur, wenn sich jemand aufgelöst hat.“

Satsang zu geben und sich selbst einzureden, man wäre erwacht, wenn man in Wahrheit innerlich geteilt ist, ist keine Option für jemanden, der über eine grundlegende Weisheit, Ehrlichkeit und Ehre verfügt.

Segen für Sucher der Wahrheit und Klarheit, die den Mut haben, sich von allem Falschen zu distanzieren.

Dieser Artikel ist Teil der Themenseite(n):

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Über den Autor

Avatar of Anadi

gibt Retreats in Indien und Israel. Auf seiner Webseite teilt er sein Verständnis des inneren Weges in Form eines online-Buches und vielen Stunden Audioaufzeichnungen. 2011 ist sein neues Buch „The Book Of Enlightenment“ erschienen.

44 Responses

  1. Sensei
    Sei still und wisse...

    Ich verstehe die Aufregung nicht.
    Psydo-Advaita? Verelendung der Satsangkultur?
    All das erinnert mich an einen weisen Spruch vom deutschen Philosophen Arthur Schopenhauer:
    – Berate dich in wichtigen Fragen nicht mit Dummköpfen, sie werden dich in die Irre führen. Wenn du mich jetzt fragst: „Wie erkenne ich einen?“, dann bist du selbst einer. –
    Advaita ist eine innere Verwirklichung und nicht ein inszeniertes Geschwätz zwischen belesenen Wichtigtuern. Wer keine innere Verwirklichung hat, sollte sich auch nicht in Gruppen durch „erlesenes“ Geschwätz wichtig tun. Wenn sich einer fragt, wo im Prozess des Advaita Realisation er/sie sich befindet, dann soll er/sie in die innere Stille gehen und in Stille sich mit seiner/ihrer „Einheit“ mit dem Unendlichen verbinden. (Ein Tip: lass los und gib dich hin)
    Wer dabei nicht genug „erlebt“, der ist tatsächlich noch ein Suchender, der zumindest eine Person kennenlernen sollte, der/die in der Einheit lebt.
    Sonst geht es einem wie einer Person, die sagt, sie sei Napoleon, es aber nur bis ins Nervensonderkrankenhaus geschafft hat. Das passiert einem „echten Napoleon“ nicht. Wer zu seinen Allmachts-Texten im Kopf kein entsprechendes Bewusstsein realisiert hat, ist tatsächlich nur ganz einfach größenwahnsinnig und steckt im Ego fest.
    Wem jetzt der Vergleich mit Napoleon zu martialisch ist, kann das Wort auch durch Buddha, Christus, Krishna oder Shri Ramana ersetzen.
    Also zurück zum Anfang und zurück in die Stille: Ganz nach der Anweisung:
    Sei still und wisse, dass – ich – Gott – bin. Wer diesen Satz erleben kann und von diesem Erleben nicht mehr genug bekommen kann, braucht keine Psydo-Advaitas oder endloses Satsang-Geschwätz von Leuten, die zuviel gelesen haben aber deren Realisation noch ganz am Anfang steht. Und- ganz wichtig: – wenn der Schüler reif ist, dem zeigt sich der Meister. Nur eine Suche aus dem Herzen wird beantwortet. Wenn man nur im Kopf steckt, dann sollte man zuerst auf die Suche nach dem eigenen Herzen gehen. Was dein Herz nicht anspricht, das führt nirgendwo hin.

    Antworten
    • Jörg
      Das Herz weiß

      Danke für Deinen Kommentar.
      Ich arbeite gerade die Werke des Joseph S. Benner immer und immer wieder durch und erfahre jedesmal mehr über mein göttliches Inneres. Die Meditationseinleitung durch den Befehl des ICH-BIN (Seele) an den Körper und den Geist (Ego)
      „Sei Still ! – und wisse – ICH- BIN – GOTT“
      ist die schönste und kraftvollste, die ich je erlebt habe und die mich immer wieder auf das Neue erschauern lässt.
      Bei so viel Klarheit ist die Gefahr gering, einem „halberleuchteten Egomanen“ ins Netz zu gehen:
      Die Kraft und die Freude und die Wahrheit kommen aus mir selbst und nicht von außen, aus den Vorträgen (Satsangs) anderer.
      Mein Herz erkennt, ob es mit einem „ICH BIN“ zu tun hat, oder ob ein Ego einen Erwachensmoment feiert.
      Ich grüße das göttliche in dir,
      Jörg

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  2. Martin
    Handkarren statt Ferrari

    Ich teile die Zweifel des Autors. Wer sich zu früh erleuchtet fühlt sollte sich fragen, ob da nicht doch jemand ist, der sich in der Rolle des Erleuchteten gefällt und dieses Rollenverständnis im Hintergrund immer weiter aufbauscht.
    Ich finde es schade, dass heutzutage der Eindruck vermittelt wird, Advaita sei ein Ferrari, mit dem man ans selbe „Ziel“ gelangt wie ein Zen-Mönch mit seinem klapprigen Handkarren. Nur eben schneller. Es hat sehr wohl seine Gründe, warum es bei den meisten Menschen Jahre/Jahrzehnte dauert, bis die Kontrolle tatsächlich abgegeben werden kann und für vollkommene Erleuchtung ist ein Menschenleben nicht lang genug. Nicht einmal Buddha oder Jesus waren völlig frei von Ego, weil sie eben auch Menschen waren. Das sollte uns demütig und lebenslang weiter üben lassen, anstatt ein Erleuchtungskonzept zum Lebensinhalt zu machen.

    Antworten
  3. Der Glücksmacher
    Welche Kompetenz schreibt diesen Artikel?

    Ich frage mich, woher der Autor die Kompetenz nimmt so über Erwachte zu Ur-teilen. Und da der Artikel selbst voller Verurteilungen und Kritik ist, ist von vorneherein jene Kompetenz, über die Lehren der Erwachten zu urteilen, dahin. Ich möchte fast meinen hier hat jemand nicht annähern Verstanden, was Nondualität IST! 🙂

    Ich meine, der Artikel beginnt mit: „Du bist DAS!“, „Es ist niemand da!“ Oder „Es gibt keinen Weg“ und dann schreibst du „ist DAS noch Advaita?“

    Selbstverständlich ist es das! Hat dieser Autor überhaupt jemals gesehen, dass da WIRKLICH NIEMAND ist?!
    Es kann überhaupt keine andere Möglichkeit geben, nichteinmal mit Logik! Zwar gibt es aus der Perspektive von DAS ein „wissen“ (als Verb gedacht, nicht als Nomen), das so viel gewaltiger ist als Logik, dass es den Rahmen jeder weiteren Möglichkeit sprengt, aber selbst die Mathematik kann exakt beweisen, dass da NICHTS ist, NIEMAND, kein innen, kein Außen, keine Qualität, kein Name, keine Form, keine Trennung, nichteinmal Einheit! Für Einheit steht in der Mathematik die Eins, aber die NULL steht für DAS! Weiter geht es nicht, lieber Autor!

    Du glaubst Null wäre steigerbar, vertiefbar, oder verbesserbar? 🙂
    Dann bist du tatsächlich nie zum Kern von Advaita vorgedrungen, welcher nur durch eigene Erfahrung verstanden werden kann, wie du zwar richtig sagst.
    Aber den Spruch von Papaji hättest du verstanden, wenn du seine Lehre verstanden hättest.
    NIEMAND hat seine Lehre verstanden. Verstehste, nur NIEMAND! 😉
    Nur DAS hat es verstanden! Denn was er spricht, ist erst verstanden, wenn es ERFAHREN wird!

    Ich könnte so weiter durch den gesamten Text gehen, aber ich denke mein Text ist schon lang genug. Jedenfalls geht der Autor außer mit seiner ganz „Persönlichen“ Theorie von steigerbarer absoluter Perspektive, mit keinem Wort darauf ein, was denn nun der Unterschied zwischen den Erwachten und den „Mega“-Erwachten(?) sei. Er glaubt doch nicht ernsthaft das Gott sich entwickeln muss. Dann würde es nicht Erwachen heißen, wenn Gott aus dem Traum ein Mensch zu sein erwacht. Erwachen ist keine „Ent-Wicklung“, sondern das Ende genau einer solchen „erdachten“ Entwicklung.

    Lasst euch nicht verunsichern, es gibt nur EINE Wahrheit und die ist ABSOLUT und somit IMMER, also auch JETZT. Immer JETZT, jederzeit zugänglich für ALLE! Und nicht erst nach 20 Jahren meditierend in einer Höhle!

    Nicht falsch verstehen, ich bin weder erwacht, noch bin ich Lehrer, oder plane einer zu werden. Aber ich war bereits mehrere Male ICH-los und die Einschläge kommen näher. Wer DAS deutlich gesehen hat, kann auch definitiv unterscheiden, wer wirklich bis zur Null gegangen ist und nicht nur bis zur Eins, wie zB Eckhard Tolle, oder Osho.

    Lasst euch nicht einreden dass es eine Methode bräuchte zu Erwachen. Alles IST schon, alles ist bereits Vollendet, eine erdachte Persönlichkeit trennt euch von dieser natürlichsten Aller möglichen Perspektiven! Es geht darum zu erkennen! Kein Ramana und kein Jesus haben auf irgendetwas anderes hingewiesen, (wie hier ohne Zitat-Beispiele behauptet wird) oder es anders oder besser umschrieben, als zB Mooji, Rupert Spira, Papaji, oder Sri Nisargadatta Maharaj.

    Und selbst wenn ich im Unrecht wäre, gibt es nicht das Geringste daran auszusetzen an dem was bereits IST.
    Was soll dieser Artikel Nutzen? Es ist befreiend für die Mensch-Heit, wenn sie ihren Drang zu suchen wahrnehmen oder ihm sogar folgen. An NICHTS von alldem ist etwas auszusetzen. Nicht das Geringste. Sie gehen ihren Weg SELBST, aus ihrer eigenen Sicht heraus, niemand kann das für sie tun.
    ALLES wird sie auf ihrer Suche zum Diamanten schleifen, das Gute und auch das Schlechte!

    Und vor JEDEM, der vom Absoluten spricht, sollte man lieber Schweigen statt zu meckern, selbst wenn er sich irren sollte!

    Hauste!

    Der Glücksmacher

    Antworten
    • meinke,ronald
      an den glücksmacher

      weißt du mein lieber freund,du bist echt jemand,den die verwirrten seelen in ihrer hoffnungslosen derzeitigen lage auf keinen fall gebrauchen können.als ich deinen text las,verwirrte er mich sehr und machte mich hoffnungslos traurig.du bringst keine freude und vermittelst den eindruck,es ist sowieso alles kake und ihr alle erwachten seelen müstet nur richtig hinrichen.da halte ich mich doch eher an die alten meister,die da sagten,das die entwicklung einer seele eben doch sehr anspruchsvoll und zeitintensiv ist.ein kind zu erziehen,ist auch ein relativ aufwendiges unterfangen,und nicht von natur aus schon geschehen und gelungen.in einem muß ich dir aber recht geben,deine für mich erkennbare einstellung könnte auch lauten,am ende sind wir sowieso alle tod. gott muß sich nicht erst entwickeln,aber er könnte spass daran haben,denn ich denke,nur darum soll es gehen-spass und freude für alle seelen.zu einfach würde die freude schmählern. nimm das schreiben hier bitte nicht zu ernst,wer kennt schon die ganze wahrheit??? ich grüsse ganz lieb ronald

      Antworten
    • Ace

      Du bist geblendet, anhand deines commentars kann ich sehn du bist hier der einzige der urteilt

      Antworten
    • Profile photo of shumil
      shumil

      Ich kann deine Reaktion verstehen, ging mir ähnlich beim Lesen, auch wenn ich anders geantwortet hätte, wonach mir aber garnicht ist, denn der Autor scheint weit entfernt zu sein von dem was er beschreibt.

      Das hier von dir finde ich passend: ‚die Einschläge kommen näher‘ – das ist unsere Zeit, die Schleier lichten sich.

      Alles Liebe von Shumil

      Antworten
  4. Gabriele

    Der Weg, der gar nicht existiert, muss gegangen werden.
    Das ist der Koan, den der Sucher zu knacken hat.
    Oder: „Wer oder was bin ich?“ und wie lange braucht es, bis sich
    DAS in einem menschlichen Leben „verkörpert“.
    Es braucht Zeit, obwohl es immer IST.
    Welcher Verstand kann das verstehen?

    Antworten
  5. Nix

    „Aber das praktische Advaita umschließt auch das Verständnis dafür, dass ein langer Weg zu gehen ist, bevor die Wahrheit dieser Aussagen unsere gelebte Wirklichkeit werden kann.“

    Die einen sagen, du wirst Gott erst im Jenseits erkennen, die andern sagen, es ist ein langer Weg zur gelebten Wirklichkeit zu gehen.
    Hauptsache, Zukunft.

    Antworten
  6. Peter

    Herrlich! Diser Artikel und die von ihm provozierten Kommentare, Zustimmung und Ablehnung. Willkommen in der Dualität! Willkommen im Leben!

    Antworten
  7. Uwe

    Ihr Lieben,

    gern schreib ich es auch hier. Das hier ist Scholastik. „Wie viele Engel können auf einem Stecknadelkopf stehen?“, „wie lange muss man Schweigend sitzen um…?“ „was macht einen Meister aus?

    Haben nicht Dieb und Meister nicht eines Gemeinsam? Der sich umwendet, wenn Du ihn rufst, der ist es nicht.

    Ich kann mir vorstellen, wie Tomaten manchmal über uns schmunzeln. „Wie werde ich rot?“ Sie werden. Einige nicht. Fallen herab. Sind richtig.

    Antworten
  8. Vincent

    Ich bin nicht sehr Erfahren in der Advaita.

    Aber eine Sache kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.

    Viele die sich „Lehrer“ nennen und Satsangs geben, haben für mich eine eher zweifelhafte Erleuchtung.
    (Woran macht das ein „unerwachter“ eigentlich fest? Keine wirkliche Ahnung. )

    Nun kann es aber offensichtlich auch nicht so sein, dass es eine festgelegte Anzahl von Jahren, Lehrer oder von Praktiken braucht um vollständig zu Erwachen. (Wer hat Buddha angeleitet?)

    Das bedeutet jedoch nicht, dass das wirken der noch nicht vollständig Erwachten wirkungslos oder kontraproduktiv ist.

    Es ist eben so, dass in einer Zeit in der ein gewisses spirituelles Erwachen durch die Erde zieht eben viele Menschen auf recht „niedrigen Ebenen“ ein Stück hochgezogen werden. Dazu bedarf es nicht unbedingt eines vollständig Erleuchteten. Da genügt einer, der gerade mit den Fußspitzen auf der Stufe des Erwachens steht.

    Antworten
    • Thomas-JoShin
      Ettikettenschwindel

      Wer hat Buddha angeleitet ? Wenn du seine Biographie studierst, dann gabs da mehrere Lehrer. Er hat sie im Laufe der Zeit aber alle übertroffen und gemerkt, das sie ihm nicht das Gesuchte zeigen können. Aufgrund der meditativen Grundlagen, die er von ihnen vermittelt bekommen hat, konnte er sie übertreffen und erwachen. Buddha wollte zuerst nicht lehren, weil er glaubte, das ihn niemand verstehen könne. Schlussendlich aber fing er mit dem Lehren an und vermittelte die 4 Wahrheiten und den 8-Fachen Weg ! Eben ein Weg, der zu gehen ist. Im Satsang erscheint es mir so, dass da öfters mit dem Buddha etwas kokettiert wird. Wenn die entsprechenden Lehrer aber jemals den Buddha und seinen Weg verstanden hätten, würden die sich Hütten, mit ihm etwas kokettieren, weil der Buddha nämlich niemals so etwas wie Satsang gelehrt hat. Also liebe „Samarpans“ und wie ihr alle heisst, schmeisst die Buddhafiguren weg, die ihr gerne neben euch aufstellt. Es ist ein Etikettenschwindel, den ihr da begeht. Den Artikel finde ich übrigens sehr gut und kann als jemand, der Zen „praktiziert“ , in wärmsten weiterempfehlen. Prüfet die Lehre , das hat schon der Buddha gesagt !

      Antworten
  9. Lichtenberger

    das Thema scheint mir so alt wie die Menschheit.

    Ich hab in den 90ern das Buch gelesen von Ramana „Gespräche des Weisen…“ und von Balsekar „Vom Bewusstsein getroffen“(ich hoffe das stimmt so….is lange her 🙂

    seitdem, freu ich mich einfach über jeden Tag, an dem ich aufstehe und mir nix weh tut.

    Ich kann für mich keinen Sinn darin sehen, sich weiterhin mit spirituellen Experimenten zu beschäftigen oder iwo hinzurennen.
    Einfach leben und fertsch 😉

    Viel Glück Allen!!

    Antworten
  10. Michael

    Hallo Anadi,

    ich höre in deinen Worten eine große Enttäuschung und den asketischen Wunsch eines disziplinierten „guten“ Schülers – WER aber hofft in DIR durch einen „GUTEN“ Schüler der auf die Zukunft hinarbeitet – einen glückseeligeren Zustand zu erreichen als Menschen , welche versuchen im Hier und Jetzt zu leben.

    Advaita so wie ich es erfahre ist HIER und nicht dort oder da. Es ist ein innerer Ort an den mich die Lehre des Advaita Vedanta erinnert – es geht um die Kraft der Unterscheidung wie Shankara schon früh erwähnte und wir können uns oft eben nur im Angesicht eines Lehrers im Darshan oder einer Sangha prüfen lassen.

    So oder so, wer ein richtiger Lehrer ist musst Du im Herzen selbst prüfen – ALLE können Dich hier verarschen, ALLE können dich an der Nase rumführen, ALLE können scheinheilig sein…wichtig ist doch, kommt was an bei Dir ? Fühlst Du gesprochene Wahrheit? Bist Du berührt im Herz ? NOCH WICHTIGER – vertraust Du auch wenn es unangenehm wird ? Es ist kein bequemer Weg ..( Meine Frage an Dich ? Warum hast Du so oft die Lehrer gewechselt ? Immer dann wenn Dir etwas nicht gepasst hat bist Du dann gegangen ? ) – Ich spüre in deinem Artikel, Angst, Mißtrauen und eine Schuld welche Du abzutragen hast. Doch wir müssen ALLE bereit sein einen Vertrauens – Vorschuß zu geben mit dem Risiko am Ende enttäuscht zu werden oder auch nicht. Wenn Dich also ein Lehrer berührt – dann prüfe selbst – wir sind doch keine Kinder die einer Autorität ausgeliefert sind , oder doch ?

    Abgesehen davon habe ich eine Kritik an den Herausgeber von diesem Artikel. Man nehme ein modernes Thema (was erstmals ja auch seine vollkommene Berechtigung hat und sehr interessant wäre wenn man es profunder erörtern würde ) – so paart man es mit irgendeinem „teacher“, welcher von einem namenhaften Guru zum nächsten Guru rennt und wirft es dem Leser einfach mal so hin. Eine Art Fast – Food Artikel ? Oder durfte mal ein Praktikant ans Werk. Das macht mich zornig, weil dieses Thema wirklich aktuell ist und wenn man es schon bringen möchte – wirklich ausführlicher arbeiten sollte. So einen Artikel mit so einem Autor kann nur jemand veröffentlichen, der selbst einfach gar keine Ahnung hat bzw. nicht genug recherchiert hat , wollte oder durfte.

    Gutes Thema aber kein Inhalt !

    Antworten
  11. Isara

    Lieber Anadi,

    schon alleine der Titel deiner Botschaft möchte den Menschen Angst machen, dass sie womöglich auf dem falschen Weg sind.

    Es gibt doch nur das eine Sein, hast Du das selbst vergessen ???

    Wie könnte dieses eine Sein, dieses eine Bewusstsein überhaupt Fehler machen ???

    Warum diese Urteile: Schneller, Langsamer, Gut oder Falsch ?

    Geh bitte also selbst aus deiner Angst heraus und spüre in deinem Herzen, dort fern von Raum und Zeit aber auch Gut und Böse… ist nur die Liebe.

    Antworten
    • Felix Z.
      Erleuchtung ist keine Behauptung, es ist eine gefühlte Realität für den, der es ist...

      Liebe Isara!
      Ich kann mich deinen Zeilen vollinhaltlich anschließen.
      Ich bin immer wieder erstaunt, dass es überhaupt so eine Warnung braucht.
      Ob es Ängste sind oder ein Anspruch auf Exklusivität, der verhindern soll, dass sich im Advaita Becken so viele halbwissende Halberleuchtet tummeln, ich glaube es ist eher Abgrenzung, was den warnenden Kritiker beflügelt seine Texte zu verfassen.
      1. Es ist das Eine Advaita Texte zu lesen.
      2. Es ist ein Anderes Advaita Texte halbwegs zu verstehen.
      3. Es ist weiters ein eigener Schritt durch innere Übungen Advaita regelmäßig zu praktizieren.
      4. Es ist wiederum etwas Anderes Advaita durch Satsang (in Gemeinschaft mit Heiligen/mit der Wahrheit/Sat) zu praktizieren.
      5. Meiner Erfahrung nach kennen im Westen sehr wenige den Unterschied zwischen echtem Satsang und einem vorbereiteten Vortrag eines ad definitionem „Erleuchteten“, der thematisch und mental oft auch unlocker seine lectures gibt.
      6. Und last not least, wenn Satsang „geschieht“, dann geschieht eine nonverbale Einheit des Zuhörers mit dem Redner jenseits der Egos der Beteiligten und deren mentalen Inhalten der Rede.
      7. Es gibt leider Leute, die Advaita ins Ego bekommen und dadurch ihr Ego aufblasen und sich als wichtige Erleuchtete aufspielen. In der Psychiatrie nennt man das einen Napoleonkomplex nach Alfred Adler- dem Begründer der Individualpsychologie.
      8. Wenn man erleuchtet ist, sagen das die Anderen und man geht damit nicht haussieren: „Ich bin erleuchtet, ich bin erwacht“. Wer das nötig hat, zeigt nur, dass das Thema in sein Ego gerutscht ist. Er/sie ist bestenfalls ein -und manchmal nicht einmal das- Schriftgelehrter zum Thema aber jenseits der Verwirklichung.
      9. Ein Erleuchteter, ein Erwachter hat eine Visitenkarte:
      Er/Sie macht den/die Zuhörer glücklich, da in seiner/ihrer Nähe, durch Gespräche mit ihm/ihr der tiefste „SINN“, die Glückseligkeit des Seins immer wieder aufgerufen wird und zum Schwingen kommt. (Es wirkt das Resonanzprinzip-Darshan)
      10. Es kann eine leichte Dosis, eine mittlere Dosis oder sogar eine „Überdosis“ von SINN mit dem Geschmack von Seligkeit und Frieden sein, die von so einer Person ausgeht.
      Das ist die Nagelprobe, da braucht diese Person nicht sagen: ich bin erleuchte, ich bin erwacht, er/sie drückt das auch mit und ohne Worte aus, dass er/sie wieder in der Einheit lebt.
      11. Wer nur davon redet, es aber selbst nicht spürt und zum gefühlten Ausdruck bringen kann (SINN/ glücklich sein/Frieden …) sollte lieber selber zuhören und sich eintunen, damit ihm/ihr das Thema nicht im Kopf stecken bleibt und er/sie sich nicht durch solche Behauptungen wie: „Ich bin erleuchtet/ Ich bin erwacht“ lächerlich macht. Oder schlimmer noch, sich in seinen/ihrem Napoleonkomplex verrennt und anderen ein schlechtes Beispiel gibt, bevor er/sie in die geschlossene Anstalt wandert, sich beim Satsang wichtig macht oder eine erfolgreiche Sekte gründet. Religiös Wahnsinnige gibt es genug und nicht jeder geistig verwirrte, selbsternannte Erleuchtete ist ein von Gott Auserwählter.
      Auch hierbei hilft dem Suchenden der ganz normale Hausverstand und die Selbstbeobachtung der inneren Gefühlswelt, um zu fühlen und zu prüfen, wo man selber oder wo wer anderer steht. (Resonanzprinzip)
      12. Es ist ein sehr persönliches, privates und stilles „Geschäft“ erleuchtet zu sein und Marktschreier sind da eher nicht zu finden. Es ist zu allererst eine sehr sehr große Freude und dann ein großer Friede dieses „ICH BIN“ zu erleben und warum sollte jemand penetrant andere damit beeindrucken wollen?
      Wer jetzt streng nach Lehrbuch das „Ich“ im Text kritisiert, zeigt nur, dass das Thema bei ihm /ihr noch im Kopf steckt und das Herz noch nicht erreicht hat.
      Die Pseudowirkung von mentalen Wort-Hülsen wie Erleuchtung, Wahrheit, Freiheit, Einheit, Satsang, Tat Tvam Asi und deren mentale Wirkung auf den Zuhörer geht nach einiger Zeit wieder weg. Ein wirklich Erleuchteter kann seine Zuhörer auch mit einer Erzählung über eine Autoreparatur in den Zustand der Einheit führen.
      Glaubt mir bitte, die „Macht der Liebe“ ist um so viel größer und die „Liebe zur Macht“ andere mit „Erleuchtung“ beeindrucken zu wollen verschwindet ganz.
      Felix

      Antworten
  12. Frodo

    Liebe Leser / Leserinen,
    es gibt natürlich mehrere philosophische Konzepte aus dem Indischen als nur
    Advaita Vedanta. Die Anschaungen reichen von Non-Dual bis Dual und Plural.
    “ Maya“ ist nicht überall Maya, Illusion nicht alles absolute Illusion. Interessierte werden schnell Hinweise auf alle möglichen Richtungen hier im Netz und sonst wo finden. Emfehlungen gibt es keine, vielleicht die eine, nur
    ein verschlossener Geist kann sich sicher sein. Eine Frage stellt sich auch noch, wer wird schon zu Lebzeiten vollkommen ( Betonung auf vollkommen ) Befreit oder ist ein vollendeter Erwachter / Erwachte ( bekannte “ Heilige“ ausgenommen )?
    Herzlichst

    Antworten
  13. Karin Vetter

    Das heißt also: „Du musst erst…. dann bist Du“ ???

    Zeit und Raum zu schaffen um etwas zu erreichen. Wofür?

    Wo bleibt die Erkenntnis vom Hier und Jetzt …

    Existenz und Definition ist Spannung, Ruhe entsteht in der Beobachtung…

    Antworten
  14. Christopher Schmidt

    Ein Ich ist falsch!
    Kein Ich auch falsch!

    Du bist der Meinung du bist erleuchtet? falsch!

    Du bist der Meinung du bist nicht erleuchtet ? falsch!

    Und selbst das Falsch ist weder falsch noch nicht falsch

    Antworten
  15. Unternehmen CHi

    Eine zeitlose Retrospektive (Es kann nicht enden, was gar nicht begonnen)

    Das Alphamännchen aller organischen Lebe-Wesen, der Mensch, wog sich zu Beginn seines Schaffens für einen Augen-Blick in Sicherheit (?) und hörte im Überfluss der Glückseligkeit leichtfertig auf eine Stimme, die nicht er Selbst war… Daraufhin biss die aparte Eva in einen ziemlich sauren Apfel, dass ihr die Mundwinkel ausleierten…
    Seitdem glaubt die Nachbrut tatsächlich, außerhalb der universalen Ratio Patron der Welt zu sein. Das für den Menschen unsichtbare, aber zahlreiche Publikum lächelt seitdem gequält ob der menschlichen Hybris, die dem Leiter der Lizenzvergabe immer wieder den Kamm schwellen lässt, bis er sich genervt vom Platz erhebt und mit kräftigem Klang in die globale Arena ruft:

    Wie viel von dem, was ihr tut,
    könnt ihr wirklich erklären und
    zwar so, dass es nicht nur andere,
    sondern auch Euch selbst überzeugt?

    Des Wortes nicht mächtig und von Panik sichtlich ergriffen schließen die Menschen reumütig einen Bund und beraten, wie sie die feindliche Übernahme des Verstandes für null und nichtig erklären und im Gegenzug dafür den Segen Gottes zu erhalten. Unverzüglich nahmen die Köpfe der globalen Elite die Arbeit auf und beweihräucherten mit ihren Ausdünstungen den Himmel, aber die Ausfahrt aus dem Kreisverkehr der Gedanken gleicht einer Quadratur des Kreises, weil die Lösung am wenigsten im Verstand zu finden ist. So warten die mittlerweile nicht wenigen Zaungäste sehnsüchtig auf den Höhepunkt des Epos, indem die Menschen (die sie selbst einmal waren) ihre moralische Anfechtung endlich wieder auf dem Fundus innerlicher Erfahrungen konzentrieren und die Selbstkontrolle ihrer Gedanken und Gefühle dabei eine wesentliche Rolle spielen. Doch bis dieser Zustand eintritt, wird ihm weiterhin zur Strafe der usurpierte Verstand um die Ohren, Augen, Nase… fliegen und der Mensch bleibt solange im Irrenhaus gefangen, bis das geistige Plagiat namens ICH nichts mehr zu bedenken hat…

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  16. Buddhakiller

    Gratis Ausbildung: Möchtest Du Guru werden? (Fortsetzung)

    möchstest Du nicht?

    Dann sind Deine Erleuchtungschancen gewachsen, denn der ernsthaft Suchende weißt: „triffst Du den (pseudo)Buddha unterwegs, töte ihn!“.
    Dein Seelenfrieden sowie Deine Überlebenschancen sind ebenfalls größer, wenn Du weder „Fußküßer“ noch “ Worshipers“ um Dich sammelst. Wer diese nicht verscheucht, wird zum Guru.
    Sei Dein eigenes Licht!
    We don´t need another Guru.

    Antworten
  17. Anonymous

    Hast Du es nötig Dich mit einem Guru zu identifizieren oder gar einer zu werden?

    Gratis Ausbildung: Möchtest Du Guru werden?

    Lehrsatz 1: „ich sehe etwas was Du nicht siehst“

    und schon findest Du Suchende, die Dich als Brille benutzen möchten.

    Lehrsatz 2: „Gebe Dein Ego auf“ (am Besten mir).

    und schon hast Du Dir eine bestimmte, von „devotees“ für Dein leibliches Wohl gepolsterte, Komfortzone geschaffen. Das reicht für den Start zum Guru.com (zunächst, kannst Du das Unternehmen als Guru.org noch tarnen; später, kannst Du den Links „Donation“ auf deine Homepage einfügen!)

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  18. Andrea

    Alle Wege führen zum EINEN, weil das EINE alle Wege IST. Leere ist Form und Form ist Leere. Einheit in der Vielheit und Vielheit in der Einheit…
    Kein Weg, weil wir immer schon DA sind. Ein Weg, weil wir auf dieser Ebene Menschen sind. In jedem Moment des Lebensprozesses ist Vollkommenheit. So auch im obigen Text. So auch in den ablehnenden Kommentaren. Nichts fällt heraus. Maßen wir uns etwas an, maßt das SEIN sich etwas „durch uns“ an. Lehnen wir etwas ab, ist es das SEIN, das durch uns ablehnt.
    „Solange du glaubst, dass es dich gibt, streng dich an!“ Wie vielfältig all das sich zeigt. Wie absurd „ich“ das gerade finde. Und wie gern ich dabei identifizierter Mensch bin!

    Andrea

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  19. Fabio

    Ich persönlich habe eine regelrechte Abneigung dagegen, wenn Jesus zitiert wird, wie es beim Autor dieses Artikels der Fall ist (und leider des öfteren auch bei Ramesh Balsekar).

    Mag sein, dass ein paar Sätze dieses Jesus es wert sind, zitiert zu werden, aber wenn man, wie ich, im Kindesalter von der christlichen Religion vergewaltigt wird (Religionsunterricht in der Schule) und sich daraufhin in einem Geflecht von Schuldgefühlen und unsinnigen biblischen Erklärungen verirrt, dann scheisst man schlicht und einfach auf Jesus. Und man freut sich über die eintretende Freiheit, nachdem man sich endlich vom christlichen Glauben verabschiedet hat.
    Ganz zu schweigen davon, dass laut dem Zeitgeist-Film und anderen seriösen Quellen, Jesus wahrscheinlich gar nie existiert hat!

    Zum Thema Erleuchtung möchte ich noch anmerken:
    Ist es nicht so, dass heutzutage die Naturwissenschaften bestätigen, was Erleuchtete schon lange behaupten?

    Physiker haben ja entdeckt, dass die sogenannte feste Materie aus Atomen besteht und diese Atome lediglich aus leerem Raum. Viele Physiker sagen daher: es gibt keine feste Materie, alles ist Bewusstsein.
    Solche Aussagen besagen, dass wir und alles, was wir wahrnehmen, ein und dieselbe Energie sind, und dass wir nur als Illusion voneinander getrennte Wesen sein können.

    Physiker sagen auch, dass Zeit nicht existiert. Dass sie lediglich eine, von unserem Gehirn erzeugte, Illusion ist.
    Bei Meditationen geht es meines Wissens auch darum, sich auf den Augenblick, das Hier und Jetzt zu konzentrieren, ohne an irgendwel-chen aufkommenden Gedanken haften zu bleiben. Und bestenfalls den Gedankenfluss sogar ganz abzustellen, denn es gibt nichts ausser dem gegenwärtigen Augenblick. Gedanken betreffen immer Vergangenheit oder Zukunft.

    Und zum Schluss die neurologische Hirnforschung. Diese hat bei Experimenten herausgefunden, dass unser Gehirn den Impuls für eine bestimmte Handlung aussendet, bevor wir uns überhaupt bewusst sind, diese Handlung ausführen zu wollen. Mit anderen Worten: Was wir tun, sagen und denken wird nicht von uns entschieden, sondern unser Gehirn diktiert uns, wann wir was tun, sagen oder denken.
    Dies klingt schon sehr nach Buddhas Worten:
    Handlungen geschehen, aber da ist niemand, der persönlich handelt.
    Gedanken kommen und gehen, aber da ist niemand der denkt!

    Es scheint mir, dass die Wahrheit der Erleuchtung heute auch auf anderen Wegen erfahrbar ist, als durch Meditation. Indem man sich einfach informiert und sich Gedanken darüber macht.
    Dies käme mir sehr entgegen, denn es ist mir nun mal nicht gegeben,
    im Schneidersitz sitzend, meine Gedanken abzustellen und Nirvana bereits zu lebzeiten zu erfahren.

    Freundliche Grüsse
    Fabio

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    • Achim
      Advaita: das EINE ohne ein Zweites

      Es gibt nur Bewusstsein und sonst nichts. Dieses Bewusstsein ist unteilbar, obwohl es so scheint, als würde es sich aufsplitten. Die sog. Realität ist nur relativ, wie die Spiegelung des Mondes auf dem Wasser. Wahrnehmen ist Träumen des EINEN Bewusstseins. Doch dieses Wahrnehmen erzeugt die Illusion, dass da jemand wäre, der wahrnimmt und damit die Identifikation mit dem vermeintlich Wahrnehmenden. Identifikation ist eine Eigenschaft des Bewusstseins, die sehr stark werden kann und in der Lage ist, mächtige Egos zu schaffen, d. h. mächtige Identifikationen mit der eigenen Erscheinung incl. dem Verstand, der auch eine Erscheinung ist. Worüber regt sich der identifizierte Verstand des Autors hier eigentlich auf? Advaita heißt doch nichts anderes als anzuerkennen, dass nichts existiert außer Bewusstsein, dass nur das EINE existiert ohne ein Zweites. Das gilt auch ohne die Einmischung unseres kümmerlichen Verstandes.

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  20. -fredo-

    ich selber habe 1992 ramesh-balsekar getroffen … und sein „wirken“ jahrzehnte aufmerksam hinschauend begleitet …

    da war kein guru .. da war kein erleuchteter … da war kein erwachter …

    da war einfach nur ein mensch, dem die idee eines persönlichen ichs gründlich „abhandengekommen war“ … ( ist dies womöglich „Erwachen“ ?)

    dies reichte aus, um inspirierend für die zu sein, deren „Ich“-idee bereits auch „erschüttert“ war …

    Keine Lehre … kein Satsang … nur ein kleiner, alter, bescheidener Mann, der zeigte, was es heißt, „hinzuschauen“ ….

    Keine Lehre, Keine Anweisung … nur BERICHT vom EIGENTLICHEN …

    Wo ist da „Erleuchtung“ oder „Erwachen“ ? … da ist nur Hinweis …

    und wenn sich manchmal bei manchen , ohne Veranlassung, ohne Intention, das EIGENTLICHE zeigte, war er Ratgeber des (auch) oft mit Verwirrung betroffenen „Ichs“ … denn ein Lehrer „dient“ nicht dem Erwachen … er „begleitet“ das „ich“ … vorher und nachher … das was da „erwacht“ ist bereits vollkommen … wofür wäre da ein „Guru“ nötig ?

    die Konzepte des Advaita dienen nur der Vorbereitung des „Ichs“ … damit es die bereits im inneren begonnenen „Erschütterungen“ besser „verdauen“ kann … es wird auf seine bereits begonnene Entmachtung vorbereitet …

    Die im Artikel ausgesprochenen Beurteilungen teile ich …
    Es ist eigentlich ganz einfach zu unterscheiden …wer von denen „davorne“ hilfreich sein kann .

    Ist da mehr als NUR Bericht oder Hinweis … gibt es Anweisungen und Ratschläge zur „Verbesserung“ eines persönlichen Lebens, hat dies wohl nichts mit Advaita zu tun …

    Advaita (so wie ich es verstehe) kennt keine Lehre , keine Dogmen, keine Anweisungen, keine Praktiken … es ist eine Art stille Übereinkunft, auf das was IST , NUR hinzuweisen …

    … meint der Schreiber, dieser Zeilen

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  21. David

    Hier ein Auszug aus einem Interview mit Papaji gegen Ende seiner Laufbahn. Es stammt aus dem Buch „Nothing Ever Happened“ von David Godman

    David*: “You used to give experiences to a lot of people. Why did you do it if you knew that the effect would not be permanent?”

    Papaji*: “I did it to get rid of the leeches who were sticking to me, never allowing me to rest or be by myself. It was a very good way of getting rid of all these leeches in a polite way. I knew that in doing this I was giving lollipops to the ignorant and innocent, but this is what these people wanted. When I tried to give $100 bills to them, they rejected them. They thought that they were just pieces of paper. So I gave them lollipops instead.

    David*: Many of the people you gave lollipops to left Lucknow thinking that they were enlightened. Does the fact that they accepted the lollipop and left indicate that they were not worthy to receive the $100 bills?

    Papaji*: “If one is not a holy person, one is not worthy to receive the real teaching. Many people think that they have attained the final state of full and complete liberation. They have fooled themselves, and they have fooled many other people but they have not fooled me. A person in this state is like a fake coin. It may look like the real thing. It can be passed around and used by ignorant people who use it to buy things with. People who have it in their pocket can boast of having a genuine coin, but it is not real. But it has no value. When it is finally discovered to be a fake, the person who is circulating it, claiming that it is real, is subject to the penalties of the law. In the spiritual world, the law of karma catches up and deals with all people who are trafficking in fake experiences. I have never passed on the truth to those whom I could see were fake coins. These people may look like gold and they may glitter like gold, but they have no real value. There are many people who can put on a show and fool other people into believing they are enlightened.” “Why does hearing the truth only work in a small percentage of cases? The simple answer to that is that only a small percentage of people are interested in the truth.”

    David*: “Many people have heard you say, ‘I have not given my final teachings to anyone’. What are these final teachings, and why are you not giving them out?”

    Papaji*: “Nobody is worthy to receive them. Because it has been my experience that everybody has proved to be arrogant and egotistic… I don’t think anyone is worthy to receive them.”

    Alle Lehrer, die in ihrer „Selbstbeschreibung“ angeben, Papaji oder sonstwer hätte sie „ermutigt“ oder gar „autorisiert“ Satsang zu geben, sollte man ohnehin besser gleich vergessen. Erleuchtung ist nichts, wofür man ein Zertifikat von irgend jemandem bekommt.

    Wer sich auf andere berufen muss, um seine eigene Erfahrung zu verifizieren, sollte vielleicht mal drüber nachdenken, lieber einen Blumenladen aufzumachen – da kann man nicht so viel Schaden anrichten.

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  22. Björn

    Ein sehr mutiger Artikel. Als spiritueller Lehrer am Mythos des unantastbaren Poonjaji zu kratzen verdient Respekt, zumal es einfach stimmt. Höchste Zeit, dass die göttliche Gabe der kritikfähigen Urteilskraft Einzug in die Spiritualität erhält. Die Wahrheit ist zu wertvoll, um sie tatenlos in einem Spiri-Eso-Toleranzbrei verwässern zu sehen.
    Es riecht zwar etwas merkwürdig, wenn der Autor selbst als Satsang-Guru agiert und somit über seine Konkurrenten urteilt, aber warum soll sich jemand kein Urteil über das Satsang-Business erlauben dürfen, nur weil er selbst Teil davon ist?

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  23. Maximilian

    … was macht ihr den da Schönes? Advaita hin, Advaita her! Beschäftigt euch mal mit dem wahren Sein… glaubt mir, besser so. 🙂

    Herzliche Grüße

    Antworten
  24. Vigor Calma

    Besteht die Möglichkeit, dass dieser Artikel aus wenig edlen Motiven und auf jeden Fall aus einer mäßig hohen Bewußtseinsebene stammt?
    Wer ist der, der da urteilt?
    Wer ist der Denker, wer der Beweisführer?
    Ist es nicht so, dass die Lehre des Lebens in perfekter Harmonie ist?
    Dass alles und jeder Lehrer und Lehre sein kann?
    Dass jene, die den Weg beschreiten grundsätzlich das RICHTIGE erleben und finden?
    Wer will das Satsang-Gütesiegel ausgeben?
    Wer will die Erleuchtung „prüfen“?
    Wäre es nicht eine höhere Sicht dankbar zu sein, dass es nun eine breitere Auswahl gibt?
    Oder dass Jeder und Jede frei ist, die eigenen Fehler zu durchleben – zum Beispiel mit Marktschreiern, Budenzauberern und Pseudogurus?
    Ist nicht auch der Weg der „Fehler“ einer, der letztlich zur Einsicht führt?
    Freiheit bedeutet: Da sind keine Grenzen. Da ist kein „Richtig“ und „Falsch“.
    Da ist nur der Weg, und wer ihn wie beschreitet, ist einzige die Angelegenheit des Menschen der/die ihn geht.

    Antworten
  25. Gerold Flock

    Ich bin noch keinem „Erwachten“ begegnet…
    Bei jenen, die Erleuchtung bei sich selbst behaupten, bin ich noch kritischer.
    Die meisten „Pseudoerleuchteten“ oder „Pseudoerwachten“ sind wahrscheinlich Arbeitslos, Rentner, Millionär oder sonstwie beurlaubt.
    Ein vom System ausgebeuteter Mensch, egal ob Unternehmer oder Arbeiter…wird wohl kaum, die Zeit und Muße für die Erleuchtung finden.
    Aber ich muß zugeben, ich selbst war schon mal stolzer Besitzer einer Taschenlampe. Meine Tochter hat ein Handy das leuchtet im Dunkeln.
    Meine „Homppage/Blog“
    www.geroldflock.de
    leuchtet übrigens gnadenlos.
    Ich bin sozusagen ein Erwachter.
    Oder besser ein Nachtwächter.

    Antworten
  26. Pee

    Jetzt streiten sich diese Satsang-Lehrer schon, wer erwachter ist und die bessere Reklame äh Lehre hat. Dass der Autor seine Lehre preist, scheint mir absurd und extrem unadvaitamässig. Aber: Es gibt noch authentischere und fortgeschrittenere Lehrer: MICH: Jeder der will kann in meine Satsangs kommen. Ich sitze dann da und wir üben zusammen gesunden Menschenverstand gemischt mit Erwachsensein. Ganz schön schwierig.

    Antworten
  27. monika zieres-stake

    dieser artikel ist absoluter bullshit. so viel halbwahrheit und religiöses dumm- dahergerede. einfach steinzeit.
    was soll eigentlich dieses dumme „erwachens-gerede“? wer oder was soll denn „erwachen“? wer oder was hat denn „vorher“ geschlafen? gibts denn überhaupt jemanden, der „erwachen“ könnte?

    dennoch herzliche grüsse
    monika

    Antworten
  28. Anonymous

    Ein sehr erhellender Beitrag, der die Irrungen und Wirrungen der Satsang-Szene sehr treffend auf den Punkt bringt. Ich danke Anadi von Herzen für diesen Beitrag, der hoffentlich viele Leser erreichen und zum Nachdenken bringt.

    Herzlichst,

    Karen

    Antworten
  29. Karen

    Lieber Anadi,

    ich habe mich wirklich sehr über Ihren Artikel gefreut, da er die Missverständnisse, die sich in der sogenannten Satsang-Szene ausgebreitet haben bezüglich der Advaita-Lehre sehr scharfsinnig und treffend auf den Punkt bringt. In einer Zeit, wo die allermeisten Sucher tatsächlich nur ein sehr oberflächliches Verständnis der Non-Dualität entwickelt haben und infolge dessen, Gefahr laufen, sich von „falschen Lehren“ einwickeln zu lassen, kann wohl gar nicht oft genug auf diese Irrwege hingewiesen werden.

    Das, was Sie als „praktisches Advaita“ bezeichnen bedarf natürlich der Zeit, um sich zu entfalten. Ich denke, dass diejenigen, die diese Kluft zwischen dem „Theoretischen“ und dem „Praktischen“ deutlich wahrnehmen, in der Verantwortung stehen, unermüdlich hierauf hinzuweisen, damit sich Entwicklung schneller vollzieht…

    Liebe Grüße,

    Karen

    Antworten
  30. Jivan

    „Wir verehren alle, der wenige Wahren wegen“ habe ich einmal bei Yogananda gelesen.

    Wir leben im Kali-Yuga, wo Wahreit und Verwirrung sich immer mehr verwischen.

    Die Beschäftigung damit, was der richtige Lehrer ist, das wahre Advaita und wie billig oder teuer die Erleuchtung ist sind Spiele des Verstandes und unsere Suche nach Sicherheit, dem Besseren und dem Richtigen.

    „Viele Sucher scheinen sich der sehr einfachen Tatsache nicht bewusst zu sein, dass es tatsächlich viele Ebenen der Selbst-Verwirklichung gibt.“ Dieser Satz ist eine journalistische Generalisierung und Behauptung. Ich vermute: Sie entspringt dem Wunsch des Autors besser zu wissen.
    Was wäre, wenn wir jeden einzelnen Schritt unserer Suche schon liebend als „Selbstverwirklichung“ annehmen würden?
    „Es liegt ein enormer Unterschied zwischen dem ersten Erwachen und dem tatsächlichen Zustand der Erleuchtung. Man muss durch viele Phasen der Realisierung gehen, um wirklich vollständig und ganz zu werden.“
    Auch das ist eine Behauptung, die ich nur einem wirklich Erwachten abnehmen würde. Dieser würde sie jedoch niemals aussprechen, da es ihm egal ist, was andere über Erwachtsein denken. Das erwachte Bewusstsein entfaltet sich einfach liebend ohne Intention, Ziel und Zweck.

    „Aber wen interessiert das?“ Genau!

    „Die meisten Sucher machen sich nicht die Mühe, diese Fragen zu untersuchen, in ihrem Fall „ist da wirklich niemand“, nur der Verstand eines gewöhnlichen Suchers. Und die meisten Lehrer würden sich weigern, die wahre Natur der Erleuchtung zu hinterfragen, weil sie bereits verborgene tiefe Zweifel und Angst, bezüglich der Wahrhaftigkeit ihrer eigenen Verwirklichung haben.“

    Erwachen hat vielleicht nichts damit zu tun, sich mit irgend etwas Mühe zu machen. Vielleicht ist es ein Mysterium, was sich in dem Moment auflöst, wenn wir es versuchen zu begreifen.
    Und mit den irrenden Lehrern sollten wir Mitgefühl haben.

    Gut zu lesen, daß der Autor einer der authentischsten und fortgeschrittensten Lehrer unserer Zeit ist und nicht zu den „meisten Lehrern gehört, die so genannte Satsangs geben, und wenn überhaupt nur einen teilweisen und instabilen Zustand des Erwachens erreicht haben.“ Seine Referenz-Liste spricht ja auch für sich.
    Leider setzt jetzt hier mein kritischer, trennender Verbraucherverstand ein und ich habe das Gefühl, ich befinde mich in der Lila schnöder Reklame.

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