„Glücksprophezeiungsmaschine“ – nennt die in Berlin lebende Künstlerin Susanne Weirich die neuste Installation ihrer Reihe Dreidimensionale Erzählungen- und will damit anregen, bei einem Spaziergang mit Hilfe des Tarots das eigene Schicksal zu erforschen.

Fasziniert von der Fähigkeit der Karten, Geschichten erzählen zu können , entschloß sie sich esoterisches Wissen mit experimentellen Erzähltechniken zu verknüpfen.

Entstanden ist dabei eine Installation, die „Die Zeit“ als „ein bizarres Zusammenspiel aus Akustik und Visuellem“ bezeichnet.

Ein Bewegungsmelder projiziert sieben plakatgroße Tarotkarten auf den Boden eines Arkadengangs…

Der Besucher ist dabei Schöpfer seines eigenes Schicksal: durch seine Art zu gehen (schnell/langsam) läßt ein Zufallsgenerator bis zu sieben verschiedene Orakelsprüche pro Karte erklingen.

Susanne Weinrich
Die „Wahrsagungen“ sind verfremdete Zitate von Hölderlin, Kleist, Shakespeare, Brecht,- vorgetragen von sieben verschiedenen Sprecherinnen, darunter Schauspielerinnen wie Susanne Lothar oder Inga Busch.

Susanne Weirich sagt, es gäbe keine eindeutigen Auslegungen. „Jede Karte kann sowohl positiv als auch negativ gedeutet werden.“

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Author: Redaktion

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