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Die Grundlage für die therapeutische Arbeit mit farbigem Licht erforschte der deutsche Physiker Fritz-Albert Popp. Ihm gelang es nachzuweisen, daß die Zellen aller Lebewesen ultraschwache Lichtimpulse und Mikrowellen aussenden, die ein der Materie des Körpers übergeordnetes energetisches Feld bilden. Man geht davon aus, daß dieses “Biophotonenfeld” eine wichtige Rolle bei der Regulierung der Zellkommunikation spielt. Im gesunden Zustand hat es die Fähigkeit, flexibel und ausgleichend auf Störungen und Einflüsse zu reagieren. Im Verlauf einer Erkrankung büßt dieses Feld teilweise seine Regulierungsfähigkeit ein, es kommt zu einem energetischen Ungleichgewicht.

Um die Selbstregulierungskraft des Organismus auf dieser Ebene wieder anzuregen, muß der Therapeut irgend- eine Art von ausgleichender Information in den Körper einschleusen. In der Farbpunktur geschieht diese Informationsübertragung über die Haut, die nach neuesten Forschungen genauso wie das Auge Licht- und Farbimpulse aufzunehmen und deren Wirkung ins Innere des Körpers zu leiten vermag. Die Haut ist also nicht nur Schutz und Umhüllung, sie ist auch Antenne und Transformator für alle Arten von Schwingungen, die uns umgeben. Ganz besonders trifft dies auf eine Reihe von Punkten und Hautbereichen zu, die sich gegenüber der übrigen Haut durch erhöhte “Antennenfähigkeit“ auszeichnen. Zu diesen besonderen Hautpunkten gehören die Akupunkturpunkte der Traditionellen Chinesischen Medizin sowie spezielle Punkte verschiedenster Reflexsysteme wie zum Beispiel die Ohrpunkte oder die zentralen Punkte der Fußreflexzonen.

Es war der Heilpraktiker Peter Mandel, der die Brücke schlug zwischen der Existenz von sensiblen Hautarealen und der Möglichkeit, heilende Impulse über Licht und Farbe in den Körper einzuschleusen. Mandel hat in den etwa drei Jahrzehnten, in denen er sich mit Farblichtherapie beschäftigt, eine immense Anzahl an Behandlungsmöglichkeiten und speziellen Therapien erarbeitet, die in Seminaren vermittelt werden und in Büchern veröffentlicht sind. Therapiert wird mit einem Lichtstab, an dessen Ende ein Glasstift mit der jeweils benötigten Farbe eingefügt wird. Der Glasstift ist pyramidenförmig zugeschliffen, so daß die Farbe ganz genau auf den jeweiligen Hautpunkt aufgesetzt werden kann.

Die wichtigsten Therapien werden bei der Farbpunktur mit den 6 Grundfarben durchgeführt. Rot, Orange und Gelb sind warme Farben, sie werden zum Aktivieren und Anregen eingesetzt. Grün, Blau und Violett sind kalte Farben, die man zum Entspannen, Beruhigen und Entkrampfen benutzt.

Die wichtigsten Grundbedeutungen der Farben:

Rot ist die kraftvollste Farbe und hat das größte Durchdringungsvermögen. Rot bringt das Blut in Wallung und wird deshalb bei allen Durchblutungsstörungen angewendet. Es ist die Farbe von Herz, Lunge und Muskulatur.
Orange ist die Farbe der Heiterkeit und des Frohsinns. Folglich ist diese Farbe angezeigt bei Depressionen und Ängsten. Auf der körperlichen Ebene wirkt Orange gut bei Verhärtungen wie Arteriosklerose, Koronarsklerose, Cerebralsklerose.
Gelb ist das Symbol der im Zenit stehenden Sonne. Gelb wird vor allem Leber-, Magen- und Darmerkrankungen zugeordnet. Gelb ist auch die dem Intellekt zugeordnete Farbe und steigert Lernfähigkeit und Auffassungsgabe. Es ist die Farbe der linken Gehirnhälfte.

Grün ist die Farbe der Natur und gilt als neutraler Faktor. Es ist die Farbe des Ausgleichs, sie beruhigt und entspannt. Grün wird eingesetzt bei Husten, Bronchialentzündungen, Schwellungen und Geschwüren.
Blau ist die Farbe der Ruhe, der Tiefe und der Unendlichkeit. Psychisch ist es die Anti-Stress Farbe. Blau ist angezeigt bei Blutfülle, bei eitrigen Prozessen und bei Schlaflosigkeit. Blau ist auch die Farbe des Hormonsystems.
Violett gilt seit alters her als Farbe des Geistes und der Inspiration. Es ist die Farbe der rechten Gehirnhälfte. Violett vertieft die Meditation. Körperlich besteht eine starke Beziehung zur Milz und zur Lymphe.

In der Praxis arbeitet man in der Farbpunktur oft mit den komplementären Farbpaaren Rot – Grün, Orange – Blau und Gelb – Violett. Meist werden dabei die sensiblen Punkte parallel links und rechts auf dem Körper mit einem Suchstift auf Schmerzhaftigkeit getestet. Der schmerzhaftere Punkt (relativer Energiestau) erhält die kalte Farbe, der andere Punkt (relative Energieleere) wird mit der warmen Komplementärfarbe bestrahlt. Auf diese Weise setzt man Impulse zur Selbstregulierung der aus dem Gleichgewicht geratenen Prozesse. In diesem Zusammenhang steht Rot – Grün für die Wechselbeziehung Wachstum – Abbau, Orange – Blau für Aufbau – Beruhigung und das Farbpaar Gelb – Violett für Hormone – Psyche. Für mich als Heilpraktiker ist diese Behandlungsmethode eine bei fast jedem Problem einsetzbare wertvolle Zusatztherapie, mit der ich energetische Feinregulationen vornehmen kann, die mir sonst kaum möglich wären.

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