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Das Leben besteht aus vielen Bereichen, die alle miteinander verwoben sind und in Wechselwirkung zueinander stehen. Betrachten wir nur einmal einige davon – Erziehung-, Finanz- oder Gesundheitswesen – und wir erkennen, wie diese Bereiche unser Denken, Fühlen und Handeln beeinflussen.

 

 Es ist wichtig, die Systeme zu verstehen, nach denen diese Bereiche organisiert sind, denn sie geben uns die Rahmenbedingungen vor, innerhalb derer wir denken, fühlen und handeln. All dies zusammen erzeugt die Gesellschaft, in der wir leben. Würden wir lediglich einen Teilbereich grundlegend reformieren, würde dieser Teilbereich nicht mehr zum Rest der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen passen. Spannungen würden entstehen und Veränderungen wären mit Problemen behaftet. Deshalb habe ich in allen Bereichen angesetzt und in den verschiedenen Teilbereichen des Lebens neue Systeme entwickelt, damit ein ganzheitlich homogenes Gesellschaftssystem entstehen kann.

Jeder Mensch kann dabei selbst entscheiden, welchem System er angehören möchte. Er kann das neue System eine Weile ausprobieren und in beiden Systemen gleichzeitig leben – und wenn er es wünscht, auf diese Weise langsam und sanft in die neue Gemeinschaft „hinüber wechseln“.

Auf diese Weise kann das bestehende kranke System sich langsam in das neue gesunde System hinein entwickeln. Niemand verliert dabei etwas, jeder gewinnt dabei. Das bestehende System wird entlastet, die Menschen werden verantwortungsbewusster und selbständiger.

Betrachten wir nun erst einmal einige dieser unser aller Denken, Fühlen und Handeln beeinflussenden Teilbereiche und die dazugehörigen Systeme: • Bildungs- und Erziehungssystem, • Finanz- und Geldsystem, •Wirtschaftssystem, •Gesundheitssystem, •Wertesystem, • Religions- /Glaubenssystem, • Rechtssystem, • Landwirtschaft- und Nahrungsmittelerzeugung (und natürlich ließen sich noch viele Weitere aufzählen).

BILDUNGSSYSTEM

Beginnen wir mit dem Bildungssystem, dem Anfang aller Handlungen. Das, was wir wissen und denken, erzeugt unser Fühlen und Handeln. Erst durch das Handeln zeigt sich, was der Mensch wirklich weiß.

Das hiesige Bildungssystem ist darauf ausgerichtet, Menschen in das bestehende System einzufügen. Sämtliche Bildung in jedem Teilgebiet ist darauf ausgerichtet, das bestehende System zu erhalten und zu stützen. Das wissen vor allem die, die in der ehemaligen DDR aufgewachsen sind. Das bestehende Gesellschaftssystem wird durch Unwissenheit, Angst und Egoismus aufrecht erhalten.

Der Kampf des Starken gegen den Schwachen, Kriege und Auseinandersetzungen werden als Triebfeder der Geschichte dargestellt. Es wird die Entwicklung vom Niederen zu Höheren gelehrt. Auch in den Naturwissenschaften wird lediglich Materialismus, die Entwicklung vom Einfachen (Niederen) zum Komplexen (Höheren) auf einer zeitlichen Schiene dargelegt. (z.B.: Urknalltheorie in der Physik, Existenzkampf/ Auslese in der Biologie usw.) In der Wirtschaftstheorie wird ebenso vom Konkurrenzkampf als Triebfeder technischer Entwicklung geredet.

Auch Forschung, Medizin und Gesundheitswesen kommen angeblich durch Konkurrenzkampf zu immer neuen Erkenntnissen (jeder will mehr Geld durch seine Produkte verdienen, mehr Ruhm ernten.)

Kurz gesagt, die Bildung unterstützt gegenwärtig in jedem Teilbereich den Kampf „jeder gegen jeden”. Kooperation wird kaum erwähnt. Das Wissen, das die Menschen dazu befähigen würde, aus den bestehenden Systemen auszusteigen, wird verschwiegen, diffamiert – oder es ist einfach noch nicht bekannt. Bei der Bildung fängt also alles an. So habe auch ich damit angefangen, Menschen das nötige Wissen zu vermitteln und dieses Wissen vorzuleben.

Lichtzentrum Wittenberg

Vor gut sieben Jahren begann ich mit dem „Lichtzentrum Wittenberg” bzw. mit meiner Seminartätigkeit. Zu Beginn saß ich in einem 23 m2 kleinen Laden. Seminare hielt ich im Zimmer einer Wohnung ab. Hier wurden spirituelle Wahrheiten des Lebens gelehrt, fernab esoterischer Phantasterei. Nebenbei baute ich das leer stehende Haus aus, in dem sich der kleine Laden befand.

Heute ist das „Lichtzentrum Wittenberg” auch der Oberbegriff für das, was wir hier leisten. Es umfasst mehre Segmente, verbunden mit einer kleinen Ladenkette, in der die Inhaber die Vereinszwecke fördern.

Wir sind immer bemüht, dieses ganze, in der Folge noch beschriebene Konzept, auch in andere Städte zu tragen. Es werden Seminare über die Macht der Gedanken angeboten, in denen die Menschen wirkungsvolle Selbstheilungstechniken erhalten, die Warum-Fragen des Lebens verstehen, erkennen, dass man die Natur-„gesetze“ verändern kann, sie erhalten die Macht über ihr Leben zurück, lernen viele Dinge zu verstehen, die nicht aus Büchern zu erfahren sind.

Es werden aber auch Seminare über ganzheitliche Kinder-„erziehung“ und Menschheitsentwicklung, über Recht, Wirtschaft, wahrhafte Naturwissenschaften und deren Zusammenhänge angeboten, denn erst das entsprechende ganzheitliche Wissen kann eine neue Gesellschaft schaffen.

Das Lichtzentrum Wittenberg ist auch heute noch das Zentrum unserer Kooperationsgemeinschaft, in dem immer mehr Menschen – auch aus anderen Städten – ausgebildet werden. Im Idealfall entstehen so auch in diesen Städten neue Gemeinschaften, die innerhalb unserer Kooperationsgemeinschaft wirken. Auch Sie sind herzlich willkommen!

Natürlich ist es auch sehr wichtig, dass wir alternative Kindergärten und Schulen aufbauen, sind doch gesellschaftliche Probleme nur die Auswirkung der Bildung, die wir der jeweiligen Generation angedeihen lassen.

So bemühte ich mich einst, in Wittenberg einen alternativen 24-Stunden-Kindergarten und eine Schule aufzubauen. Die etablierten Politiker unterstützten diese Bemühungen nicht, einige sabotierten sie sogar. Sie waren sich wohl der Auswirkungen des Schulsystems auf ihre eigenen Kinder nicht bewusst.

Auf der Internetseite www.Neudeutschland.net finden Sie unter der Rubrik „Der Staat und seine Institutionen -> Bildungsministerium“ ein ausführlich beschriebenes, alternatives, neues Schulkonzept, das freie, bewusste Menschen und eine dementsprechende Gesellschaft hervorbringen würde.

Hinterfragt werden müssen dabei nicht nur die bisherigen Ausbildungsmethoden, sondern vor allem auch die Inhalte. Dazu braucht es Lehrer, die diese Inhalte mit Vorbildwirkung vermitteln können. Der Beruf des Lehrers erfordert sehr viel Verantwortungsbewusstsein und gelebte Weisheit. Diese Lehrer gibt es aber noch nicht in größerer Zahl, da in der gegenwärtigen Lehrerausbildung lediglich fehlerhaftes Fachwissen und mangelhafte Lernmethodik, aber nicht Menschlichkeit, Ethik und Wahrhaftigkeit in Inhalt und Sein auf dem Lehrplan stehen. Es ist an uns allen, dies zu ändern, so dass entsprechende neue Schulen in Deutschland entstehen können.

Geldsystem

Dass das gegenwärtige Geld-, Finanz- und Wirtschaftssystem immer mehr Probleme aufwirft, ist nicht zu übersehen. Die Probleme liegen im System selbst, im System des Kapitalismus und seinem Wirtschafts- und Geld-Konzept. So lange Sie sich in das System einfügen, können Sie nicht erwarten, aus der Tretmühle der Probleme auszusteigen. Erst wenn Sie das bestehende System hinter sich lassen und ein anderes erwählen, kann sich wirklich etwas zum Besseren wenden. Es muss also ein neues System geschaffen werden, das gerecht ist und das die belohnt, die tätig sind, etwas leisten und die dabei dem Allgemeinwohl und der Umwelt dienlich sind.

Aus diesem Grunde habe ich ein Regionalgeld* geschaffen, das anders geartet ist, als die bestehenden. Die meisten anderen Regionalwährungen können nur Ergänzungswährungen sein, da sie an den Euro gebunden sind und somit der Inflation des Euro unterliegen. Zudem ist ihre Funktionsweise oft nur darauf ausgerichtet, Waren und Dienstleistungen unter einer Gruppe von Menschen zu tauschen (unter Privatleuten, wie etwa beim „Batzen“-Tauschring in Leipzig – www.batzen.de – oder unter Geschäftsleuten, wie z.B. beim „Volmetaler“ in Hagen www.volmetaler.org). Diese Regionalwährungen haben oft Wachstumsgrenzen und besitzen nicht das Potential, eine echte Ersatzwährung zum Euro zu sein. Zudem hat die Allgemeinheit derzeit oft nur wenig Nutzen davon. Außerdem kann man diese „Regios“ kaum ansparen, kann keine größeren Projekte damit finanzieren und auch Arbeitsplätze werden damit kaum geschaffen.

Alternative „ENGEL”

Beim „ENGEL“ ist dies anders. Der ENGEL schafft alternative Ausbildungs- und Arbeitsplätze, die es für Euro nicht geben würde. Er schafft Wohnraum, mit ihm werden Leistungen fair entlohnt, mit ihm können Sie hochwertige Produkte günstig erwerben, Sie können eigene Produkte mit seiner Hilfe vermarkten (Obst, Gemüse, selbst hergestellte Gebrauchsgegenstände, Kunst usw.), er verhilft Ihnen zu mehr Kaufkraft, ermöglicht Unternehmern – ohne eine Bankfinanzierung – ein eigenes Geschäft zu haben, ist auch zum Sparen da und selbst als Geldanlage geeignet, ohne dabei dem Kreislauf entzogen zu werden, er weist hohe Wertstabilität auf, auch wenn der Euro „abschmiert“ und ist eine echte Ersatzwährung zum Euro.

Der ENGEL fördert Ökologie, Autarkie (wirtschaftliche Unabhängigkeit) und Selbstverantwortung. Durch seine Konzeption stellt er die Rahmenbedingungen her, ein entspanntes Leben ohne all die negativen Begleiterscheinungen des bestehenden Systems führen zu können. Er fördert die Region und nicht die Globalisierung der internationalen Konzerne, er fördert Verantwortungsbewusstsein und Kooperation und nicht den Egoismus, er verbindet Menschen in Freundschaft und Liebe miteinander, anstatt sie im Konkurrenzkampf untereinander zu trennen, er hilft, die Natur zu bewahren, ermöglicht sinnerfüllte Arbeit, verhilft zur Freiheit, ermöglicht gelebtes Wissen – und er hilft schließlich, dem Einzelnen und der Gesellschaft zu gesunden. Er dient dem Allgemein- wie auch Ihrem individuellen Wohl. Mit dem ENGEL lernen Sie eine ganz andere Art des Umgangs mit Geld kennen. Eine Art, die auf Kooperation, Freundschaft und Nachhaltigkeit basiert.

Euro/Dollar
• fördert umweltzerstörende Wirtschaft
• Zins- und Zinseszinswirtschaft und dadurch Umschichtung von Arm zu Reich
• bevorteilt ausschließlich Reiche
• gibt Konkurrenzkampf vor
• zerstört immer mehr Arbeitsplätze der Region
• fördert negative Begleiterscheinungen der Globalisierung
• begünstigt zudem viele negative Begleiterscheinungen wie Wegwerfmentalität, Konsumdenken usw.
• verschwendet Ressourcen
• fördert Spekulation, Ausbeutung, Wirtschaftskrisen und Kriege
• negative Symbolik

ENGEL
• fördert Umweltverträglichkeit
• zins- und zinseszinsfrei, Chancengleichheit für alle
• fördert das Allgemeinwohl
• fördert Kooperation
• schafft neue und sinnvolle Arbeitsmöglichkeiten
• schwächt diese ab, fördert die Region
• fördert Nachhaltigkeit, Wertstabilität und Qualität
• schont Ressourcen
• fördert Frieden, soziale Gerechtigkeit und Sicherheit
• positive Symbolik

Wie wird mit dem ENGEL konkret gearbeitet?

Ähnlich dem Euro dient der ENGEL als Tauschmittel. Da er jedoch nur regional gilt, kann er nicht aus der Region abwandern, wie dies mit dem Euro geschieht. Somit bleibt den Menschen der Region das Geld – und die Kaufkraft – erhalten. Als selbständiger Unternehmer können Sie die Region einfach dadurch unterstützen, indem Sie den ENGEL in Ihrem Unternehmen als Zahlungsmittel akzeptieren und ihn gebrauchen.

Um den ENGEL verwenden zu können, müssen Sie aus rechtlichen Gründen Mitglied des Vereins „Ganzheitliche Wege e.V. oder auch der „ENGEL e.G.i.G.“ (eine Genossenschaft in Gründung) sein. Dabei besteht die Möglichkeit einer kostenfreien Fördermitgliedschaft oder auch einer ordentlichen Mitgliedschaft mit einem relativ geringen Jahresbeitrag. Der gemeinnützige eingetragene Verein oder auch die Genossenschaft als Rechtsträger erlauben Ihnen den Tausch von Waren und Dienstleistungen untereinander. In einer Genossenschaft sind die einzelnen Genossen bei Geschäften untereinander nicht (Umsatz-)steuerpflichtig.

Ähnlich dem Euro dient der ENGEL als Tauschmittel. Da er jedoch nur regional gilt, kann er nicht aus der Region abwandern, wie dies mit dem Euro geschieht. Somit bleibt den Menschen der Region das Geld – und die Kaufkraft – erhalten. Als selbständiger Unternehmer können Sie die Region einfach dadurch unterstützen, indem Sie den ENGEL in Ihrem Unternehmen als Zahlungsmittel akzeptieren und ihn gebrauchen.

Um den ENGEL verwenden zu können, müssen Sie aus rechtlichen Gründen Mitglied des Vereins „Ganzheitliche Wege e.V. oder auch der „ENGEL e.G.i.G.“ (eine Genossenschaft in Gründung) sein. Dabei besteht die Möglichkeit einer kostenfreien Fördermitgliedschaft oder auch einer ordentlichen Mitgliedschaft mit einem relativ geringen Jahresbeitrag. Der gemeinnützige eingetragene Verein oder auch die Genossenschaft als Rechtsträger erlauben Ihnen den Tausch von Waren und Dienstleistungen untereinander. In einer Genossenschaft sind die einzelnen Genossen bei Geschäften untereinander nicht (Umsatz-)steuerpflichtig.

Was bietet der ENGEL für Unternehmen?

Mit dem ENGEL können Sie bei allen teilnehmenden Mitgliedsunternehmen genau wie mit dem Euro bezahlen. Zudem bietet der Verein noch eine Reihe von wundervollen Möglichkeiten, die für Ihr Unternehmen wertvoll sein können. Dazu zählen beispielsweise „Der Gesundheitsfond“, ein Buchhaltungsservice, eine Arbeitskräftevermittlungsstelle, die Möglichkeit einer Krankheits- oder Urlaubsvertretung und noch weitere Vorzüge. Wenn Sie ordentliches Mitglied oder Fördermitglied des Vereins werden wollen, besuchen Sie uns vor Ort oder im Internet und stellen einenAntrag. Bei Interesse oder Fragen wenden Sie sich bitte zu den Bürozeiten an uns. Sie erreichen uns telefonisch unter (0 34 91) 40 94 39.

Welchen Nutzen haben Sie nun ganz konkret als Unternehmer?

Als Fördermitglied:

• Umsatzsteigerung durch zusätzliche Geschäfte und die höhere Umlaufgeschwindigkeit des ENGEL,
• die Kaufkraft bleibt der Region erhalten,
• stärkere regionale Auftragsvergabe und erhöhter regionaler Einkauf,
• Werbung für Ihr Unternehmen durch ein Bekenntnis zum regionalen Wirtschaften und durch unsere geplante Regionalzeitung,
• Abpuffern von Euro-Umsatzschwachen Zeiten.
• Eine qualitativ hochwertige Produktion von regional erzeugten Gütern, die dann auch regionalen Absatz finden, kann neu entstehen.
• Mehr Eigenkonsum regionalerWaren und Dienstleistungen wird ermöglicht.

Als ordentliches Mitglied:
Zusätzlich zu allen oben genannten Vorteilen, können Sie auch noch folgende zusätzliche Angebote unseres Vereins oder der Genossenschaft nutzen:

• Nutzung des Gesundheitsfonds als preiswerte Alternative zu Ihrer bestehenden Krankenkasse,
• Büroservice.
• Essenservice mit preiswerten, ökologischen und gesunden Speisen (in Wittenberg).
• Kostenlose Bildung zu natürlicher Gesunderhaltung.
• Auftragsvergabe vorzugsweise an Sie zur Realisierung regionaler gemeinnütziger Projekte (z.B. von Bauprojekten u.a.).

Als „Verbraucher“ (verzeihen Sie mir bitte dieses Wort) haben Sie es ganz leicht, mit ENGEL zu arbeiten, und Sie können – alleine durch den Gebrauch des ENGEL – sich selbst und die Region unterstützen. Er lässt sich bei allen Mitgliedsunternehmen zum Bezahlen von Waren und Dienstleistungen verwenden. Da das Geld in der Region bleibt, stärken Sie als Verbraucher Ihre Unternehmen und Unternehmer, die für Sie tätig sind. So bleiben Vielfalt und Qualität der Region erhalten.

In der Region Wittenberg gibt es bereits über 50 ENGEL Akzeptanzstellen, darunter ein Reisebüro, ein Friseur, mehrere Bauern, eine Biobäckerei, ein Baumarkt u.v.a. Tatsächlich akzeptieren so viele und so verschiedene Unternehmen bereits den ENGEL, dass Sie sich tatsächlich ein ganzes Haus mit ENGEL bauen können! Jeden Monat kommen neue hinzu!

In den Besitz von ENGEL kommen Sie, indem Sie in den Umtauschstellen Euro in ENGEL wechseln, oder indem Sie für geförderte gemeinnützige Projekte des Vereins tätig sind und sich mit ENGEL belohnen lassen.

Die von ihnen gewechselten Euro werden ausschließlich für die Förderung gemeinnütziger Projekte eingesetzt! Beispielsweise für eine ökologische Landwirtschaft, eine ökologische Imkerei, ökologische Wohnungsbauprogramme, für einen alternativen 24-Stunden-Kindergarten (in Planung), in dem Kinder wirklich entsprechend ihrer Anlagen gefördert werden, eine alternative Schule, die Förderung und Umsetzung neuer freier Energietechnologien usw. Bei all diesen Unternehmen gilt gleichzeitig die Prämisse, dass sie immer auch wirtschaftlich rentabel sein müssen.

Jeder gewinnt dabei. Sie können mit dem ENGEL genau so einkaufen wie mit dem Euro, der Unternehmer macht zusätzliche Umsätze und die eingehenden Euro aus dem Umtausch finanzieren einen sanften Gesellschaftswandel.

Stellen Sie sich einmal vor, dass nur 4.000 Menschen durchschnittlich 20 Euro in ENGEL umtauschen und dass in 50 weiteren Städten insgesamt jeweils nur 30 Unternehmer ENGEL annehmen – und anfangs selbst 100 Euro in ENGEL tauschen. Damit hätten die Unternehmer den Vorteil, dass sie legal untereinander steuerfrei Waren und Dienste tauschen können. Mit dem umgetauschten Geld ließen sich sinnvolle Dinge umsetzen – ohne Bankfinanzierung und entsprechende Kapitalkosten (Zinsen, Gebühren), ohne Fördermittel aus Steuertöpfen und ohne die daran geknüpften Vorgaben und Bedingungen. Erkennen Sie, wie hierdurch Dinge finanzierbar werden, die ansonsten unmöglich umsetzbar wären?

Wenn es aber niemand tut, bewegt sich auch nichts. Es liegt also wieder alles in der Selbstverantwortung und an einer bewussten Entscheidung, die jeder für sich treffen muss. Nur durch das Handeln zeigt man, was man wirklich weiß.

Lassen sich in einem Geschäftszweig keine Unternehmen finden, die ENGEL annehmen wollen, bemühe ich mich darum, das jeweilige Geschäftsfeld innerhalb der Kooperationsgemeinschaft einfach selbst zu schaffen (wie beispielsweise ein gutes Bio-Restaurant). Dazu braucht es natürlich auch immer die entsprechend ausgebildeten Menschen!

Die Kooperationskasse

Hinter dem ENGEL steht ein selbstlos tätiges Geldinstitut, die Kooperationskasse. Natürlich gibt es gewaltige Unterschiede zu bestehenden Geldinstituten. Der ENGEL ist ja ein zins- und zinseszinsfreies Tauschmittel. Er ist auch durch stabile Werte hinterlegt und gesichert, die einen stabilen Gebrauchs-und Marktwert haben. Es handelt sich beim ENGEL also nicht um so genanntes Fiat Money*, nicht um eine Art Falschgeld, wie der uferlos aus dem Nichts gedruckte Euro oder Dollar. Den Falschgeldcharakter dieser Währungen erkennen Sie ja gegenwärtig daran, dass sie immer inflationärer werden – und ihre Kaufkraft beständig schwindet.
(*Fiat Money: Offizieller Fachausdruck für Geld, das durch keine realen Gegenwerte gedeckt oder abgesichert ist. Der Euro und der Dollar sind ein solches Fiat-Falschgeld, das aus dem Nichts erschaffen wird (lat. fiat: „es werde“, fiat money bedeutet also: es werde Geld).)

Warum habe ich die Kooperationskasse geschaffen? Weil die heutigen Geldinstitute veränderungsbedürftig sind. Denn: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen“ Art. 14, Abs. 2; Grundgesetz für die BRDeutschland.

Kennen ein Geldinstitut, das diesen Grundsatz wirklich ernst nimmt und konsequent umsetzt? Ich auch nicht. Dem Ideal am nächsten kommen wohl die GLS-Bank (www.gls.de), die Umweltbank (www.umweltbank.de) oder auch die Ethik-Bank (ethikbank. de). Doch selbst diese rühmlichen Ausnahmen sind in ihrem Handlungsfreiraum deutlich eingeschränkt.

Eben daher habe ich den zuvor zitierten Leitsatz zum Grundsatz für ein entsprechend arbeitendes, neues Finanzinstitut erhoben, das ohne viel Aufwand in jeder größeren Stadt mit einer Zweigstelle ansässig sein könnte. Es sollten sich nur Menschen finden, die dies wollen.

Diese Kooperationskasse ist etwas völlig Neues. Hier stehen der Mensch und die Förderung der Region im Mittelpunkt. Die Kooperationskasse arbeitet mit dem ENGEL, ganz ähnlich wie eine Zentralbank in einer Volkswirtschaft mit Euro arbeitet. Dieser Vergleich sei jedoch nur des Verständnisses wegen angeführt, denn die Prinzipien, nach denen die Kooperationskasse arbeitet, sind ganz andere.

Zudem ist auch die Kooperationskasse eine Art Geschäftsbank, verbunden mit einer Wirtschaftsfördrungsgesellschaft.

Die Kooperationskasse unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht grundlegend von den üblichen Verhaltensweisen einer Bank. So steht hier beispielsweise die Gewinnmaximierung nicht im Mittelpunkt, sondern das Allgemeinwohl. Es werden keine Millionen ins Ausland verschoben oder in Aktienblasen und Fonds investiert. Es werden ausschließlich die Menschen der Region gefördert.

Auch die Kooperationskasse vergibt unter gewissen Bedingungen Leihgaben an Vereins- oder Genossenschaftsmitglieder. Eine Vergabe erfolgt bei uns jedoch ohne Berechnung von Zins und Zinseszins. Es fällt lediglich eine geringe Bearbeitungsgebühr an. Dafür leistet die Kooperationskasse eine intensive Beratung, auch über die Gründungsphase eines Unternehmens hinaus. Wir stellen dem geförderten Unternehmer unser Wissen zur Verfügung.

Auf Wunsch kann sich der Unternehmer auch in unsere Kooperationsgemeinschaft integrieren und dadurch beispielsweise einen günstigeren Einkaufspreis erwirken oder seine Buchhaltung kostengünstig oder gar kostenfrei zentral erledigen lassen. Er hat kostenlose Werbemöglichkeiten zur Verfügung, kann sich in seinem Geschäft durch geschulte Fachkräfte kostenfrei vertreten lassen und vieles mehr.

Förderprogramm vom Lehrling zum Kleinunternehmer

Zudem hat jeder die Möglichkeit, eine Lehre innerhalb der Kooperationsgemeinschaft zu absolvieren und dann – nach seiner Lehrzeit ohne Berufsschule und ohne einen (für uns völlig unzureichenden) staatlichen Abschluss – ein eigenes Geschäft innerhalb der Kooperationsgemeinschaft zu bekommen. Die Kooperationskasse stellt dem (angehenden) Unternehmer alles für die eigene Geschäftsidee oder auch für eine Erweiterung des schon Bestehenden zur Verfügung. Da unsere Art des Umgangs mit anderen Menschen und unsere Art innerhalb einer Gemeinschaft geschäftlich tätig zu sein, völlig neu ist, gibt es auch keine Möglichkeit eines staatlichen Abschlusses. Bei uns ist jedoch ein sicherer und erfüllender Arbeitsplatz garantiert, wohingegen der staatliche Abschluss keine Garantie für einen Arbeitsplatz ist.

Geldanlage

Auch im Anlagebereich leistet die Kooperationskasse erheblich mehr
als eine übliche Bank. Unseren Anlagemodellen kann die Inflation nichts anhaben. Informieren Sie sich einfach bei uns über die vielen Möglichkeiten einer regionalen Unternehmensbeteiligung oder einer Immobilienanlage. Sie schaffen mit Ihrer Anlage zudem Arbeitsplätze in der Region und fördern das Allgemeinwohl. Ihr Kapital wird sicher in ethisch richtige Unternehmungen zum Wohle der Allgemeinheit eingesetzt. Alle diese Unternehmungen stehen zudem auf wirtschaftlich sicheren Füßen.

Die Kooperationskasse unterstützt ausschließlich (unternehmerische) Aktivitäten, die zugleich das Allgemeinwohl fördern. Dies kann ein freier Kindergarten, eine freie Schule, eine sinnvolle Altenbetreuung oder ein Ladengeschäft sein, in dem die satzungsgemäßen Zwecke des Vereins gefördert werden (wie z.B. Bildung und Erziehung, Wissenschaft, Naturschutz usw.), eine ökologische Landwirtschaft, neue umweltfreundliche Technologie u.v.a., Hauptsache ganzheitlich sinnvoll und nachhaltig – und gleichzeitig wirtschaftlich!

In Kurzform könnte man die Aufgaben und Ziele der Kooperationskasse
folgendermaßen formulieren:
• Förderung der Region.
• Schaffung von alternativen Ausbildungs-/Arbeitsplätzen.
• Finanzierung von Projekten, die das Allgemeinwohl fördern.
• Sicherung der Ersparnisse der Menschen.
• Angebote sicherer Anlagemöglichkeiten schaffen.
• Initiieren eines alternativen Wirtschafts- und Finanzsystems.
• Entlastung des alten bestehenden Systems.

Förderung der Region

Die etablierten regional ansässigen Banken haben die Aufgabe, die Spargroschen ihrer Anleger der regionalen Wirtschaft in Form von Krediten zur Verfügung zu stellen und das Tauschmittel somit in den Wirtschaftskreislauf zurückzuführen. So werden Arbeitsplätze geschaffen und die Region wird belebt.

Spargroschen bei der Bank erzeugen Teufelskreis

Leider nehmen die Banken ihre soziale Verpflichtung, diese Gelder ausschließlich in die Region zu investieren, nicht mehr sehr ernst und investieren im Zeitalter der Globalisierung in Ländern, in denen die höchsten Gewinne locken. Dies ist gegenwärtig eher in Asien oder Osteuropa der Fall. Zudem missbrauchen sogar die Landesbanken Gelder regionaler Sparer und investieren aus Profitgier in risikoreiche Immobilienfonds in den USA. Gefördert wird nicht die Region, sondern weltweit operierende Konzerne und billige Arbeitsplätze in anderen Ländern. Deren Billigprodukte werden dann hier auf den Markt geworfen und zerstören das produzierende Gewerbe der Region. Produzierende Firmen müssen schließen oder aus Kostenzwängen ebenfalls in Billiglohnländer abwandern. Ein Teufelskreis hat begonnen.

Betrachtet man diese Vorgehensweisen der etablierten Banken, so erkennt man, dass es endlich ein ethisch handelndes Finanzinstitut braucht, welches eine echte Alternative zum bestehenden System des Raubtierkapitalismus bietet.

Die Kooperationskasse ist ein solches Finanzinstitut. Sie investiert ausschließlich in die Region und fördert dabei Unternehmer, die Produkte herstellen oder anbieten, die den Menschen der Region qualitativ hochwertige, ökologisch erzeugte Waren zu fairem Preis liefern. So bleibt oder wird die Region lebenswert, bietet Vielfalt, genügend Ausbildungs- und Arbeitsplätze, gesundes Wachstum und Preisstabilität.

Wenn Sie Ihr Geld weiter bei den etablierten Banken lassen, müssen Sie sich über eine weitere Abwärtsspirale in der Region nicht wundern. Es erfordert nur eine Entscheidung von Ihnen. Bei uns sehen Sie, was mit Ihrem Geld gefördert wird. Es könnten auch Ausbildungs und Arbeitsplätze für Ihre Kinder, Enkel, Freunde oder gar für Sie selbst sein. Selbstverständlich können Sie auf Wunsch auch jederzeit über Ihr Geld verfügen. Gern können Sie sich ausführlich beraten lassen. Vereinbaren Sie einfach einen Termin unter Tel. (0 34 91) 40 94 39.

Schaffung von Ausbildungs- und Arbeitsplätzen an einem Beispiel:
Ulli und Martina haben als Vereinsmitglieder einen großen Teil ihrer Ersparnisse der Kooperationskasse zur Verfügung gestellt. Durch ihre Anlage von 25.000,- Euro haben Antje, Rosita, Felix, Hannes und Maria einen alternativen Ausbildungsplatz erhalten, die Ausbildungen von Anne konnte in ihrem Umfang erweitert werden, Janine hat sich selbstständig machen können, es konnte ein Wohnungsbauprojekt ins Leben gerufen werden, das wiederum anderen Menschen Arbeit bietet und später Wohnraum für Regionalgeld zur Verfügung stellen wird. Alles nur auf Grund einer bewussten Entscheidung für die Region. Auch Sie können dies bewirken, einfach nur durch eine einfache Entscheidung. Geben Sie Ihrem Geld einen Sinn.

Sicherung Ihrer Ersparnisse

Sie haben sicher schon bemerkt, dass durch die gegenwärtige Inflationsrate keine Anlage bei einer Bank sinnvoll erscheint und Ihre Ersparnisse dauerhaft retten kann. All diese Bankanlagen sind selbst für den Banker undurchsichtig und unsicher geworden. Garantien gibt es nicht wirklich. Vielleicht haben Sie in der Vergangenheit schon bemerkt, dass einige dieser Renditeversprechen nur leere Versprechen waren?

Bei uns sehen Sie, was mit Hilfe Ihres Geldes geschaffen wird. Sie haben vielfältige regionale Anlagemöglichkeiten in solide Unternehmen oder wertstabile Immobilien. Sie selbst können auf Ihren Wunsch hin mitverfolgen, wie sich Ihre Anlagen entwickeln, indem Sie die Unternehmen und die dort beschäftigten Menschen oder auch die Immobilien selbst genau kennenlernen und in ihrer Entwicklung verfolgen. So können Sie wirklich sicher sein, dass Ihr Geld sinnvoll und wertstabil angelegt ist. Zudem können Sie Ihre Euroanlage jederzeit in eine ENGELanlage eintauschen. So ist selbst beim Absturz des Euro Ihr Geld sicher, denn mit ENGEL werden Sie auch noch preisstabil Waren kaufen können, wenn es dem Euro noch viel schlechter geht oder es ihn gar nicht mehr gibt.

Ein konkretes Beispiel

Jener selbstlos tätige Verein, den ich des besseren Verständnisses wegen einfach einmal als (unseren) „Staat“ bezeichnen möchte, hat ein stark sanierungsbedürftiges Haus für 15.000,- Euro in der Innenstadt von Wittenberg erworben. Dieses Geld ist zum Teil aus den Überschüssen des Gesundheitsfonds (dem „staatseigenen“ alternativen Gesundheitssystem) und aus der Kooperationskasse gekommen.

Nun bin ich in der Lage, Menschen mit Hilfe des ENGEL (der staatseigenen Währung) zu beschäftigen, die benötigten Baustoffe erhalte ich aus dem mit unserer Kooperationsgemeinschaft (unserem „Staat“) zusammenarbeitenden Baumarkt und Baustoffhandel. Ich benötige also kaum Euro, um aus einem Haus, welches für 15.000 Euro von unserem „Staat“ erworben wurde, ein Haus zumachen, das nach Fertigstellung durchaus einen Wert von etwa 150.000 – 200.000 Euro besitzt.

In diesem Haus wird gegenwärtig im Erdgeschoss eine Gaststätte ausgebaut, in der wir dann die in unserer eigenen ökologischen Staats-Gärtnerei produzierten Waren ausschließlich für ENGEL verkaufen. In der ersten Etage entstehen gegenwärtig zwei Wohnungen und in der 2. Etage wird eine große WG entstehen, wobei die Miete dann ebenfalls mit ENGELgeld bezahlt werden kann.

Ihr hinterlegtes Geld ist also ein inflationsfreies Anrecht auf Konsum in Euro oder in ENGEL oder auch auf die Nutzung der mit Ihrer Investitionshilfe geschaffenen Werte. Dies kann die Miete einer „staatseigenen“ Wohnung sein, dies können auch ökologisch erzeugte Lebensmittel, Baustoffe usw. sein.

Dem „Staat“ (dem Dachverein als Organisationsform und Diener am Allgemeinwohl) gehören bei uns also die Häuser, Produktionsmittel, Ländereien, Ladengeschäfte usw., und er stellt sie dem Unternehmer oder auch den Menschen, die innerhalb der Kooperationsgemeinschaft arbeiten (also im Staatsbetrieb tätig sind) zur Verfügung. So können die Menschen ihren Lebensunterhalt stress und steuerfrei bestreiten.

Der Staat gewährleistet zudem ökologische und ethische Bedingungen,
um dem Allgemeinwohl und der Umwelt dienen zu können. Erstrebenswert ist nicht die billigste, sondern die qualitativ hochwertigste, nachhaltige und ökologische Produktion. Die erwirtschafteten Gewinne mehren das Staatseigentum und werden ausnahmslos in neue gemeinnützige Projekte oder in Forschung
und Entwicklung von neuen umweltverträglichen Technologien investiert.

Keine Steuern

Steuern sind in diesem Staatssystem nicht nötig, denn alle freiwillig genutzten Angebote (wie z.B. der später erläuterte Gesundheitsfonds) erwirtschaften Überschüsse, die wiederum ausschließlich dem Allgemeinwohl zugeführt werden. Zudem hat der „Staatsverein“ mit dem ENGEL die Finanzhoheit und ist in der Lage, über die Geld und die damit verbundene Wertschöpfung nach den oben genannten Kriterien, Projekte im Sinne des Allgemeinwohls zu fördern und zu finanzieren.

Natürlich gibt es auch Menschen, die auf eigenen Füßen stehen und die nicht im „Staatsbetrieb“ angestellt sein wollen. Auch ihnen müssen keine Steuern mit erheblichem Verwaltungsaufwand abgenommen werden. Sie nutzen ja auch die staatseigenen Einrichtungen, wie das Gesundheitswesen, die Geldinstitute usw., die auch eigenwirtschaftlich sind und jeweils davon leben, dass Menschen sie nutzen, Eigeninitiative zeigen und Selbstverantwortung übernehmen.

Durch die geschaffenen Systeme allein ist eine Finanzierung dieses Staatsmodells möglich. Verwaltung, Kontrolle, Buchhaltung und Steuererklärungen könn(t)en zu weiten Teilen oder sogar gänzlich entfallen.

Unternehmer werden sogar noch in der Weise gefördert, dass sie zinsfreie Leihgaben erhalten, wenn sie sich selbständig machen wollen. Bedingung ist Qualität, Produktivität, Naturverträglichkeit, Ethik und ein tatsächlicher und kein künstlicher zu weckender Bedarf. Um all dies zu gewährleisten, braucht es in vielen Fällen jedoch eine vorherige Ausbildung. Wir setzen also immer auf Kooperation, Fairness, die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen und natürlich auch auf Wirtschaftlichkeit.

Bei uns ist nicht der Konkurrenzkampf die Triebfeder der Entwicklung, sondern die Zusammenarbeit, der Austausch, die Kreativität und die Freude des Menschen am Gestalten.

Sollte eine Geschäftsidee sich trotz Unterstützung durch unsere Kooperationsgemeinschaft nicht als rentabel erweisen, oder etwas „Besseres“ (z.B. eine noch fortschrittlichere freie Energie-Technologie) von jemand anderem entwickelt worden sein, dann hat der Unternehmer nicht, wie im derzeitigen System, eine Menge Schulden. Der „Staat“ übernimmt dann die Kosten und entzieht mit seiner Finanzhoheit dem Geldkreislauf wieder die Menge, die er vordem durch Unterstützung der Geschäftsidee und der Erwartung dauerhafter Wertschöpfung in den Geldkreislauf eingegeben hatte, oder er finanziert den Umzug in ertragreichere räumliche Gegebenheiten. Niemand hat damit einen Schaden oder Verlust, und der Betreffende kann wieder neu anfangen. Das Spiel des kreativen Erschaffens erlaubt so auch einmal „Fehler“, ohne dass diese sich gleich auf das ganze Leben auswirken und jemanden in Schuld und Armut stürzen. So werden Versagensängste gar nicht erst aufgebaut, Kreativität wird gefördert und niemand muss zwanghaft besser, stärker und skrupelloser sein.

Eigenmotivation oder Druck von außen

Auch die Volkswirtschaft kann so keinen „Inflationsschaden“ nehmen, denn es ist immer nur so viel Geld im Umlauf, wie Gebrauschswerte mit einem stabilen Marktwert erschaffen werden und das Recht auf Konsum sicher gewahrt bleibt. Es ist klar, dass sich dies in manchen Branchen nur verwirklichen lässt, wenn der ENGEL flächendeckend in vielen Bereichen vom Rohstoff und der Produktion bis hin zum Konsumenten als Tauschmittel akzeptiert wird.

Stellen Sie sich einmal vor, es würden sich immer mehr Menschen entscheiden, diesen ethisch richtigen Weg mit uns gemeinsam zu gehen. Was könnte wohl alles daraus entstehen? Nur wenn sich Menschen wie Sie entscheiden, neue Wege zu gehen, nur dann kann sich etwas verändern. Ohne Handlung bleibt jeder gute Vorsatz ohne Wert. Reden ohne Handeln verändert nichts. Es ist an Ihnen zu
entscheiden, wie schnell sich das bestehende System verändern kann. Denn nur durch die Entscheidung der Menschen, die in diesem Land leben, lässt Eigenmotivation oder Druck von außen sich überhaupt etwas bewegen. Bewegen sie sich, bewegt sich die Welt. Sie sind wichtiger als Sie vielleicht glauben. Am Anfang braucht es mutige Menschen mit ein wenig Pioniergeist. Diese machen dann wiederum zögernden Menschen Mut. Ohne ein wenig Mut zu etwas Neuem rennen wir weiter wie die Lemminge gen Abgrund. Wollen wir denn weiter
so ignorant sein und immer noch die Augen vor den gesellschaftlichen Problemen verschließen? Durch Nichtstun wird sich nichts ändern, es wird nur der Druck auf uns wachsen uns endlich zu bewegen, um Verantwortung zu übernehmen und richtig zu handeln.

Je eher wir handeln, desto sanfter und freudevoller wird der Übergang. Es ist einfacher als Sie glauben.

Ein konkretes Beispiel

Projekte:

Je mehr Menschen ihr Geld bei uns hinterlegen, desto lebenswerter machen wir die Region, aus der das Geld kommt. Genau wie bei einer Bank auch, können Sie über Ihr Geld jederzeit verfügen, wenn sie es nicht fest angelegt haben.

Stellen Sie sich einmal vor, was wir gemeinsam bewegen könnten, wenn nur 1.000 Menschen jeweils 500,- bis 3.000,- Euro ein oder zwei Jahre lang in die Kooperationskasse einlegen würden. Damit würden gut 40 bis 100 Arbeitsplätze geschaffen werden können (es könnte auch Ihr Ausbildungs- oder Arbeitsplatz sein). Es würden sich Kindergärten, freie und leistungsfähige Schulen oder Universitäten, es könnte sich ein energie- und wasserautarker Familienwohnpark umsetzen lassen (Lebensinsel). Es würde eine ökologische Landwirtschaft geschaffen werden können und es könnten viele weitere alternative Projekte angeschoben werden, die sich schnell wieder selbst amortisieren (die Anfangsinvestition zurück erwirtschaften) und folgend die Gemeinschaft stützen. So würde die Region wirtschaftlich gestärkt und durch die unabhängigen und fortschrittlichen Projekte noch viel lebenswerter für alle Menschen werden.

Es liegt also auch an Ihnen, was aus Ihrem Umfeld wird. Es ist lediglich Mut zu etwas Neuem und eine bewusste Entscheidung für die Kooperationskasse nötig. Die Kooperationskasse kann nicht nur in Wittenberg aktiv werden, sondern auch in Ihrer Region.

Kommen wir zum nächsten Segment unseres „Staates“ – dem Gesundheitsfonds, unserem „staatseigenen“ Gesundheitswesen.

DER GESUNDHEITSFOND

„Der Gesundheitsfond*“ ist aus der Motivation entstanden, ganzheitlich sinnvolle Alternativen zu den Mängeln im bestehenden System zu bieten und ggf. das bestehende System so zu ersetzen, dass niemand während des Übergangs etwas dabei verliert. Er leistet all das, was heute allerorts gefordert wird: Eigenverantwortung, Engagement und Wissensvermittlung zu einer positiven Veränderung des Bestehenden. Somit unterstützt er die Heilung des Einzelnen und der Gesellschaft.

Betrachten wir die Dinge etwas genauer.
Ca. 90 Prozent aller Krankheiten sind psychosomatisch* bedingt, das heißt, negative Gedanken, Gefühle und Handlungen sind Auslöser tiefer liegender, unbewusster mentaler Ursachen, die sich dann als körperliche Probleme oder Phänomene zeigen. Insbesondere trifft das auf chronische Krankheiten zu. Das hat auch die Schulmedizin schon längst erkannt.

*Fond/eigentlich Fonds: Für bestimmte Zwecke gebildete Vermögensreserve, oft als gemeinschaftliche Anlage vieler Einzelanleger (altfranz. fonds: Grundstock).

* psychosomatisch(zu. griech. psyche: Geist, Seele, Hauch,Atem und griech. soma: Körper): körperliche Phänomene, die ihren Ursprung im seelisch-mentalen Bereich haben. Die Basis jeglicher Psychosomatik liegt in Geschehnissen von Schmerz und Bewusstlosigkeit, in denen gesprochene Worte enthalten sind

Der Weg der Schulmedizin jedoch besteht in der Unterdrückung des körperlichen Symptoms, ohne die psychische Ursache der Beschwerde zu behandeln. Die meisten Ärzte verfügen weder über den nötigen fachlichen Hintergrund noch können sie sich die Zeit nehmen, diese Ursache herauszufinden bzw. dem Patienten zu helfen, sich ihrer bewusst zu werden. Ärzte sind in dieser Hinsicht nicht geschult worden, ja sie erkranken statistisch betrachtet – mindestens – genauso oft selbst an den Krankheiten, vor denen sie Sie eigentlich bewahren sollten. Ihr spezielles Wissen scheint den Ärzten also nicht zu helfen, selbst dauerhaft gesund zu sein.

Schauen wir uns einmal noch einige wenige der schon sehr offensichtliche Probleme des heutigen Systems an (damit will ich aber nicht sagen, dass selbst die Menschen die im System arbeiten, nicht ihr Bestes geben wollen).

Zu diesen Mängeln zähle ich beispielsweise (1) die einseitige Auswahl an Behandlungsarten, die von den Kassen bezahlt werden, (2) das weitgehende Fehlen von sinnvoller Gesundheitsvorsorge, (3) die Nichtvermittlung von entsprechendem Wissen zur dauerhaften Gesunderhaltung. Zudem fördert das bestehende System (4) das Ablegen der Eigenverantwortung und öffnet (5) vielen negativen Begleiterscheinungen wie Profitgier, Lobbyismus, Unehrlichkeit und Angst, Tür und Tor.

Krankenhäuser sind unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten geführte Unternehmen und arbeiten unter dem Zwang der Gewinnmaximierung. Das kann dazu führen, dass man Patienten Behandlungen unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit und der Umsatzsteigerung verkauft – dabei wären sie oft gar nicht nötig. So dienen diese „Behandlungen“ dann zwar dem Fortbestand des Krankenhauses und des Systems, nicht aber dem Menschen.

Stellen Sie sich vor, was geschähe, wenn wir fast alle dauerhaft bis ins hohe Lebensalter gesund wären? Fragen Sie sich einmal, wem es schaden würde, wenn wir alle ausreichendes Wissen besäßen, das uns in die Lage versetzte, unsere Gesundheit selbst dauerhaft zu erhalten? Es kann sich nur etwas zum Positiven verändern, wenn wir uns von dem bestehenden System vollständig lösen und neue Wege gehen. Flickschusterei betreibt man schon seit Jahren mit immer katastrophaleren Folgen und steigenden Beiträgen.

In den Seminaren, die Sie als Mitglied des „Gesundheitsfond“ kostenfrei besuchen können, geht es um Vorsorge, also um die Vorbeugung von Krankheiten, aber auch um die Vermittlung des Verständnisses der wahren Ursachen von Krankheiten. Wenn diese psychischen Ursachen beseitigt werden, verschwindet auch das Symptom. Wie schon erwähnt, existieren die meisten körperlichen Symptome ohnehin nur auf Grund der psychischen oder emotionalen Probleme.

Ein Sprichwort sagt, dass man sich das Wertvollste – seine Gesundheit – nicht kaufen kann.

Wenn Sie Mitglied des „Gesundheitsfond“ sind, können Sie mit Hilfe des an Sie vermittelten Wissens Ihre Gesundheit wiederherstellen und/oder sie dauerhaft behalten. Sie lernen etwas über Psychosomatik, richtige Ernährung, rechtes Denken, Fühlen und Handeln und noch viel Wert-Volles mehr.

Das Wissen gibt Ihnen zudem Lebensfreude und Gesundheit bis ins hohe Lebensalter. Prüfen Sie einfach selbst. Nötig ist von Ihrer Seite nur der Wunsch, sich mit dem Wissen um Ihre eigene Person auseinander zu setzen, ein wenig Offenheit und Eigenverantwortung. Ist Ihnen Ihre Gesundheit dies wert? So möchte ich Ihnen mit dem „Gesundheitsfond“ die Möglichkeit geben, dauerhafte Gesundheit zu erwerben, Eigenverantwortung zu erkennen, das Allgemeinwohl zu unterstützen und zudem auch noch viel dabei zu sparen. Die Beiträge des „Gesundheitsfond“ liegen weit unter den Krankenversicherungsbeiträgen der öffentlichen Kassen. Dies ist möglich, weil die Verwaltungskosten sehr gering sind und weil die Mitglieder des Gesundheitsfonds lernen, dauerhaft gesund zu sein – und mal ehrlich, ist Wohlbefinden nicht das, was wir eigentlich wirklich wollen?

Grundsätzlich ist es jedem Menschen möglich, Mitglied im „Gesundheitsfond“ zu werden. Dabei sind sowohl Vollabsicherung als auch Zusatzabsicherung möglich. Menschen mit chronischen Problemen haben die Möglichkeit, für nur 25,- Euro zu einem Seminar zu kommen, das den meisten Betroffenen hilft, diese Probleme in den Griff zu bekommen. Wenn sie dies dann geschafft haben, können sie auch aufgenommen werden und erhalten dann die 25,- Euro zurück.

Hier nun eine Beispielrechnung, die verdeutlicht, wie sich Ihr Einstiegsbeitrag bei einer Vollabsicherung im „Gesundheitsfond“ berechnen kann. Dies trifft zu, wenn Sie selbständig und bei guter Gesundheit sind. Dabei übernehmen wir die Vertragsbedingungen, die Sie selbst mit Ihrer Krankenversicherung ausgehandelt hatten. Natürlich können Sie auch individuelle Vereinbarungen mit uns treffen.

Sagen wir, der momentane Beitrag bei Ihrer gegenwärtigen Krankenkasse ist 250,- Euro. Ihr Einstiegsbeitrag bei uns liegt 20 Prozent niedriger, beträgt also 200,- Euro. Nehmen Sie an einem der regelmäßig angebotenen Erstlehrgänge über aktive
Gesundheitsvorsorge teil, sinkt Ihr Beitrag um fünf Prozent auf nunmehr 190,- Euro. Bei der Teilnahme an dem Folgeseminar sinkt Ihr Beitrag um weitere fünf Prozent auf jetzt noch 180,- Euro. Warum das so gehandhabt wird? Weil ich mir bin, dass das vermittelte Wissen Ihnen hilft, Ihre Gesundheit zu verbessern, diese wiederherzustellen oder auch dauerhaft zu behalten.

Zudem erhalten sie auf Wunsch Beitragsrückerstattungen. Viele Mitglieder spenden diese Gelder, um etwas damit zu bewegen, denn, wie erwähnt, fließen alle Überschüsse, die über einen mehr als ausreichenden Rücklagenfonds zur Absicherung von eventuellen teuren Leistungen (Rettungshubschrauber, Not-OPs usw.) da sein müssen, zu 100 Prozent wieder der Allgemeinheit zu.

Für die Zukunft ist geplant, im Krankheitsfalle eines Selbständigen (auf dessen Wunsch hin) Unterstützung bei der Weiterführung des Unternehmens bieten zu können. Kann es etwas Sinnvolleres geben?

Natürlich können Sie auch Mitglied werden, wenn Sie nicht selbständig sind. Wenn Sie schon krankenversichert sind und diese Versicherung behalten wollen, ist es möglich, eine Zusatzabsicherung zu wählen. Diese ist sinnvoll, wenn Sie auf alternative Heilverfahren ausweichen wollen, die Ihre Versicherung nicht übernimmt.

Zusatzversicherung
Sie können auch Mitglied werden, wenn Sie einfach nur unsere Gesundheitsseminare besuchen oder die Verbreitung dieser Initiative unterstützen wollen. Geben Sie monatlich 20 Euro, erhalten sie 20 Prozent Zuzahlung beispielsweise zu einem Heilpraktikerbesuch. Bei 50 Euro 50 Prozent Zuzahlung, bei 100 Euro übernimmt „Der Gesundheitsfond“ die vollen Kosten. Natürlich sind in diesem Fall unsere Gesundheitsseminare für Sie kostenfrei.

Menschliche Werte und Entwicklung

Wie Sie dem Bisherigen entnehmen können, geht es bei uns nicht nur um die Vermittlung von Wissen, sondern auch von Werten, um Selbstverantwortung und gesellschaftliches Engagement. Wir leben im Spannungsfeld der Polarität und entscheiden jeden Tag, in welche Richtung der Polarität wir uns bewegen wollen.

Der ego-zentrierte Mensch kümmert sich nur um den Aufbau einer Fassade, um von der Umwelt anerkannt (geliebt) zu werden. Dafür ist ihm oft jedes Mittel recht. Der egoistische Mensch und der mit Selbstwertproblemen behaftete, der schon ein paar kleinere Wahrheiten des Lebens erkannt hat, tut Gutes, um anerkannt und geliebt zu werden. Der mäßig entwickelte Mensch übernimmt
Selbstverantwortung, lehnt aber oft noch gesellschaftliche Verantwortung mit der Begründung ab, dass sich ja jeder Mensch seine eigene Realität erschaffe und die anderen selbst Schuld an ihrer Misere hätten. Er meint, dass dies nichts mit ihm selbst zu tun habe.

Der entwickelte Mensch setzt sich selbstlos nicht nur für sein eigenes Vorwärtskommen ein, sondern übernimmt auch Verantwortung für andere Menschen. Er gibt denen Hilfe, die Hilfe wünschen und annehmen können. Er hat sein eigenes Leben (Gesundheit, Vitalität, Fülle, usw.) verwirklicht und kann dies auch vorleben.

Der weit entwickelte Mensch übernimmt Verantwortung für all das, was in sein Bewusstsein tritt. Er setzt sich selbstlos für ALL-DAS-WAS-IST ein, hat keine Anhaftung an die Materie, sondern benutzt sie für das größte Wohl aller. Er belehrt die Menschen seines Umfeldes im positiven Sinne – auch ohneWorte – durch konsequentes Vorleben und gibt (aufWunsch) auch angemessene Unterweisung.

Der sich seiner wahren Natur voll bewusste Mensch findet die Antwort auf alle Fragen des Lebens. Er findet für jedes Problem eine Lösung – inspiriert von Wahrhaftem, schöpft seine Informationen und Kraft aus Höherem. Er bietet alles Wissen und alle Möglichkeiten an, ohne jemandem etwas aufzwingen zu wollen. Sein Einsatz ist nur davon motiviert, ALLEM zu dienen und er hat sein Ego (sich selbst über andere zu stellen) aufgegeben. Jegliches Handeln ist darauf ausgerichtet, seine Rolle zu spielen, die er genau kennt, um den göttlichen Plan voranzubringen. Dienst ist sein Lebensinhalt.

Irgendwann durchläuft jeder Mensch diese oben erwähnten Dienst Werte- und Handlungsebenen. Die dunkle Seite darf verführen, lügen, betrügen, heucheln, darf den Menschen herausfordern, seine Standfestigkeit erproben, ihn verderben, ihn knechten und bevormunden. Der Mensch soll Eigenverantwortung, Stärke, bedingungslose Liebesfähigkeit und auch Unterscheidungsfähigkeit erwerben. Er soll lernen, weise zu wählen.

Wie in einer Schule hat jeder Mensch hier ein Lern- und Experimentierfeld zur Verfügung, welches nach göttlichen Gesetzen abläuft. Niemand muss die Lüge, die Heuchelei und das Ego wählen. Jeder hat die Möglichkeit, Selbstverantwortung als auch Verantwortung für das Allgemeinwohl zu übernehmen, diese Verantwortung ernst zu nehmen und auch entsprechend zu handeln.

Der Weg dahin ist ein Prozess, der scheinbar auch Zeit und vor allem Handlung braucht.

 

Was ist nun wahre Religion?

Es ist der sichere, wissenschaftliche Weg hin zur eigenen Selbstverwirklichung. Damit meine ich aber nicht die Schulwissenschaft, sondern die empirische Erkenntnis. Ich meine den gelebten Weg, die Handlung, die Erfahrung ermöglicht. Im ganz normalen Alltag haben wir jeden Tag unzählige Herausforderungen, bei denen sich unser wahrer Charakter und unser Entwicklungsstand zeigt. In dem, wie wir leben und handeln, zeigt sich unser wahres Ich, zeigt sich unser wahrhafter Wissens- und Erkenntnisstand.

Diesen Weg versuche ich einfach nur konsequent vorzuleben und durch die Tat in jedem Bereich des Lebens konsequent umzusetzen. Jeder Mensch, der seine eigene Verwirklichung anstrebt, findet bei uns genügend Spiel-Raum, um mit uns gemeinsam seine und die Träume der Anderen aktiv zu gestalten. Er erfährt Freiheit und Verantwortung, Herausforderungen und Tränen, Wachstum und Freude , jeden bewussten Tag.

Auch esoterische Halbwahrheiten oder gar Unfug lernt man zu erkennen. Ich bin kein Phantast, nur ein Visionär.

Rechtssystem und Staatswesen

Die oben beschriebene Gesellschaft aus entwickelten Menschen benötigt kaum noch geschriebenes Recht. Entwickelte Menschen begehen kaum Fehlhandlungen. Für diese wenigen Fehlhandlungen kann ein fairer individueller Ausgleich zwischen den Beteiligten gefunden werden, der für beide akzeptabel ist, und wo auch die jeweilige Eigenverantwortung bei dieser „Problem-co-kreation“ erkannt wird. Hier wird nicht blind wie bei „Justitia“ gerichtet und bestraft, sondern es werden Konsequenzen bewusst gemacht, die jeweiligen Ursachen aufgedeckt und neue Denk-, Fühlens- und Verhaltensweisen vom „Täter“ erlernt. Die Konsequenz seiner Tat wird ihm bewusst, er versteht und erfährt die Gefühle und Auswirkungen in seinem „Opfer“ und erhält Hilfe bei der Bewältigung seiner Persönlichkeitsdefizite, die zu seiner Tat geführt haben. Derartig therapierte „Täter“ sind wahrhaft resozialisiert und keine Wiederholungstäter. Im heutigen Justizsystem werden etwa 80 Prozent der schon einmal straffällig Gewordenen zu Wiederholungstätern, weil eine Strafe meist nicht zu einer Einsicht in die Fehlhandlung führt und an der Persönlichkeit des Täters nicht zielgerichtet gearbeitet wird. Wo Ethik fehlt braucht es (Straf-)Recht.

Aber natürlich sind auch klare Verabredungen darüber sinnvoll, wie man sich als Gemeinschaft organisieren möchte. Ein Staat ist eine Organisationsform, in der diese Regeln für das Zusammenleben im Recht begründet sind. An den Universitäten wird Staatsrecht kaum gelehrt, und auch aus diesem Grunde ist die gegenwärtige Organisations-und Gesellschaftsform sehr verbesserungsbedürftig, was wir an allen Ecken und Enden gegenwärtig immer deutlicher spüren.

Aus diesem Grunde habe ich die „Verwaltungsgemeinschaft Neudeutschland“ gegründet. Alle, die sich innerhalb unserer Kooperationsgemeinschaft befinden, kennen mehr oder weniger die Struktur unserer Rechts- und Gesellschaftsform.

Was genau sollte ein Staat also sein und welche Aufgaben sollte er erfüllen?

Der Staat sollte ein von den Menschen des Staates geschaffenes Instrument sein, das imstande ist, die Rahmenbedingungen im Dienste aller Bürger zu regeln und zu organisieren. Diese Rahmenbedingungen sollten so gestaltet werden, dass jedem größtmögliche Freiheit gewährt wird, dass jedem die gleichen Möglichkeiten zu sinnvoller persönlichkeitsfördernder Beschäftigung, Entwicklung, Fülle und Glück offen stehen. Dabei ist darauf zu achten, dass unbegrenzte Freiheit nicht zu Lasten der Natur oder eines anderen Individuums geht, wobei gleichzeitig die Eigenverantwortlichkeit des Einzelnen zu fördern ist. Dies heißt natürlich auch, dass man für Nichtstun auf Dauer nicht übermäßig viel erhalten kann.

Wenn wir dieses Ideal mit den bestehenden Zuständen vergleichen, erkennen wir, dass die heutigen Staatsformen diese Aufgaben nicht erfüllen.

Die heutigen Staaten erreichen es nicht, dem Bürger größtmögliche Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten – bei gleichzeitiger Gewährung größtmöglicher Freiheit. Es ist viel eher so, dass „man“ keine wissende Masse, keine mündigen Bürger wünscht, sondern Schafe, die brav arbeiten und konsumieren. Man bietet Brot und Spiele, eine Flut unnötiger und oft Angst machender Informationen, schafft bewusst und willentlich die Zustände, die wir allerorts betrachten können.

Aber auch Sie wählen diese Dinge, durch das, was Sie tun und auch unterlassen zu tun. Wenn an den Spielen keiner teilnehmen oder auch nur zuschauen würde, gäbe es sie nicht. Wenn die Masse nicht mit trockenem Brot zufrieden wäre, gäbe es auch gesundes, wohlschmeckendes Essen im Überfluss. Aber die Bürger haben sich diesen Staat und die Menschen, die ihn vertreten, ja auch gewählt – durch den bewussten Akt ihres freien Willens, oder auch gewählt durch Nichtstun, also durch Unterlassung der eigenen Umsetzung von Alternativen zum bestehenden System.

Wir wollen Ihnen nun die Möglichkeit bieten, einen neuen Anfang zu machen und einen funktionierenden Staat zu gestalten, der nach den oben genannten Prinzipien arbeitet. Sie können dabei wählen, ob und wie weit Sie noch am alten System der Bundesrepublik Deutschland teilhaben wollen. Wenn Sie aus dem bestehenden System aussteigen wollen und in das neue wechseln möchten, können wir in den meisten Fällen gemeinsame Wege finden. Sie mögen nicht immer einfach sein, aber sie führen letztendlich zu Selbstverantwortung und Freiheit,
zu Selbstverwirklichung, Glück und Liebe. Es ist Ihre Wahl, wie weit Sie gehen möchten und welche Rolle Sie einnehmen wollen.

Staatsrechtliche Grundlagen

Ein Staat ist die rechtmäßige Vereinigung von Menschen innerhalb eines bestimmten Gebietes unter höchster Gewalt einer festen Rechtsordnung

Es ist also in seiner Gesamtheit (1) ein Staatsvolk, (2)ein Staatsgebiet, (3)eine Staatsgewalt und (4)eine Staatsverfassung erforderlich, um von einem völkerrechtlich anerkannten, demokratischen und souveränen* Staat zu sprechen. Zudem müssen all diese Aspekte durch ein entsprechendes Gesetz geregelt sein, um Recht zu begründen.

* souverän: (staatliche) Unabhängigkeit besitzend, uneingeschränkte Herrschaftsgewalt über sich selbst ausübend (lat. superanus: darüber befindlich, überlegen).

Unter diesen Gesichtspunkten wollen wir nun die Bundesrepublik untersuchen.

(1) ein Staatsvolk, (2) ein Staatsgebiet

Beginnen wir mit der rechtmäßigen Vereinigung von Menschen, dem Staatsvolk. Darunter versteht man eine Gemeinschaft von Menschen, die dieselbe Staatsangehörigkeit besitzen, die also Staatsbürger sind. Ohne Staatsvolk kann es keinen Staat geben. So ist es also erforderlich zu prüfen, ob die Bundesrepublik ein durch Recht begründetes Staatsvolk besitzt.

Dies ist zu verneinen. Die Deutsche Staatsangehörigkeit wird nämlich immer noch durch das sog. „Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz“ vom 22. Juli 1913 begründet (3). (3) Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz vom 22.7.1913, ausgegeben am 31.Juli 1913, zuletzt geändert am 21.08.2002, BGBl.2002T.I. S.3322

In § 1 heißt es dort: „Deutscher ist, wer die Staatsangehörigkeit in einem Bundesstaat oder die unmittelbare Reichsangehörigkeit besitzt“.
In § 3: „Die Staatsangehörigkeit in einem Bundesstaate wird erworben 1) durch Geburt, 2) durch Legitimation, 3) durch Eheschließung 4) für einen Deutschen durch Aufnahme, 5) für einen Ausländer durch Einbürgerung.“

Hier wird also von Bundesstaaten gesprochen und nicht von Bundesländern.

Im Artikel 116, Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, lesen Sie: „(1) Deutscher im Sinne des Grundgesetzes ist vorbehaltlich anderweitiger gesetzlicher Regelung, wer die Deutsche Staatsangehörigkeit besitzt oder als Flüchtling oder Vertriebener deutscher Volkszugehörigkeit oder als dessen Ehegatte oder Abkömmling die Bundesrepublik in dem Gebiete des Deutschen Reiches nach dem Stande vom 31. Dezember 1937 Aufnahme gefunden hat.“ Sie sehen, auch das besatzungsrechtliche Mittel der alliierten Siegermächte, das sog. „Grundgesetz (GG) für die Bundesrepublik Deutschland“, hält an der gesamtdeutschen Staatsbürgerschaft fest.

Dieser Artikel stellt klar, dass Deutscher ist, wer auf dem Gebiete des Deutschen Reiches vom Stande vom 31. Dezember 1937 Aufnahme gefunden hat. Also sind auch Polen, Tschechen, Russen usw., Deutsche im Sinne des GG. Das Bundesverfassungsgericht sah auch die DDR-Bürger als Deutsche im Sinne des GG an. Das Staatsgebiet und das Staatsvolk Deutschlands ist also nicht zur BRD zugehörig zu sehen oder etwa mit ihr gleichzusetzen.

Hier noch einige erhellende Ausführungen aus dem Bundesverfassungsgerichtsurteil BvF 1/73 (das sich ja übrigens nicht Bundesgrundgesetzgericht nennt und nicht Bundesgrundgesetzurteile fällt): „1. Es wird daran festgehalten, dass das Deutsche Reich den Zusammenbruch 1945 überdauert hat und weder mit der Kapitulation noch durch die Ausübung fremder Staatsgewalt in Deutschland durch die Alliierten noch später untergegangen ist; es besitzt nach wie vor Rechtsfähigkeit, ist allerdings als Gesamtstaat mangels Organisation nicht handlungsfähig.“

Sie sehen auch hieran, dass das Deutsche Staatsvolk Staatsbürger des Deutschen Reiches ist und das Staatsgebiet dem Deutschen Reich gehört, denn es kann ja nicht zwei völkerrechtlich anerkannte Staaten auf ein und demselben Gebiet geben.

(3) Staatsgewalt

Schauen wir uns an, worauf die hiesigen „Beamten“ ihren Amtseid ablegen: „Als Reichsgebiet im Sinne des Gesetzes gilt das Gebiet des Deutschen Reiches bis zum 31. Dezember 1937 in seinen jeweiligen Grenzen, nach diesem Zeitpunkt in den Grenzen vom 31. Dezember 1937.“ Das ist § 185 des Bundesbeamtengesetzes. Somit ist jeder Bundesbeamte im Grunde dem Deutschen Reich verpflichtet, d.h. die Bundesrepublik hat keine Beamten, die für Sie rechtswirksam tätig werden können. Trotz allem haben wir eine Unzahl Beamter, die genau dies aber tun, wohl weil sie nicht lesen, was sie beeiden und zu wenig Rechtswissen haben.

Eine weitere Kuriosität ergibt ich aus dem „Übereinkommen zur Regelung bestimmter Fragen in Bezug auf Berlin(4)“ , Artikel 2: „Alle Rechte und Verpflichtungen, die durch gesetzgeberische, gerichtliche oder Verwaltungsmaßnahmen der alliierten Behörden … in und in Bezug auf Berlin … festgestellt worden sind (auch bezüglich der Feststellung, dass Berlin kein Bundesland der BRD ist (5) ), sind und bleiben … nach deutschem Recht in Kraft… “ und in Artikel 4: „Alle Urteile und Entscheidungen, die durch die alliierten Behörden … in Bezug auf Berlin erlassen worden sind, bleiben in jeder Hinsicht nach deutschen Recht rechtskräftig und rechtswirksam und werden von den deutschen Gerichten und Behörden wie Urteile und Entscheidungen deutscher Gerichte und Behörden behandelt.“ Noch deutlicher kann man es kaum ausdrücken, dass die Bundesrepublik in Deutschland keine Souveränität besitzt.

(4) 25.9.1990,BGBl. II 1990, Tag der Ausgabe: Bonn, 2. Oktober 1990, S.1274 ff.

(5) Im Genehmigungsschreiben der drei westlichen Militärgouverneure v. 12.5.1949 zum Grundgesetz (vergl. VOBl. brit. Zone, S.416) wurde festgeschrieben, dass West-Berlin kein Land der BRD ist. Ein inhaltlich gleichlautender Vorbehalt wurde in der Folgezeit in der BK/O (50) 75 vom 29.8.1950 (VOBl. 1 brit. Zone S.440) ebenso erklärt, wie in Art. 2 des „Vertrages über die Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Drei Mächten“ sog. Deutschlandvertrag vom 26.5.1952 (23.10.1954), (BGBl. II 1955 S. 305 ff) sowie im Schreiben der Alliierten Kommandantur Berlin vom 24.5.1967 (BK/L (67)10) (abgedruckt u. a. bei v. Münch: „Dokumente des geteilten Deutschland“, (1968, S.201). Im gleichen Sinn heißt es im Abschnitt II B des Vier-Mächte-Abkommens vom 3.9.1971, dass die Westmächte erklären, dass dieWestsektoren Berlins „so wie bisher kein Bestandteil (konstitutiver Teil) der Bundesrepublik Deutschland sind…“ An dieser Rechtsauffassung haben die westalliierten Mächte auch nach der politischen Wende 1989/1990 unverändert festgehalten. Siehe auch im Genehmigungsschreiben zum Grundgesetz der Alliierten Hohen Kommission für Deutschland vom 12.5.1949.

Souveränität heißt, dass man über das Staatsvolk und das Staatsgebiet hoheitliche Gewalt in einer festen Rechtsordnung besitzt, man also bezüglich der Belange des Staates allein handlungsfähig und verfügungsberechtigt ist. Wenn Sie die obigen Ausführungen über den verfassungsrechtlich besonderen Status von Berlin als „Hauptstadt der Bundesrepublik“ lesen, erkennen Sie, dass die BRD keine Souveränität besitzt. Berlin gehört nicht einmal zur Bundesrepublik und darf von ihr auch nicht regiert werden! Es existieren zahllose weitere juristische Belege für diese Behauptungen, die allerdings den Rahmen dieses Artikels sprengen. Wer mehr darüber wissen möchte, findet weitere Informationen auf www.neudeutschland.net.

Fassen wir kurz zusammen: Die BRD hat keine Souveränität. Sie hat keine Territorialgewalt über das Staatsgebiet des völkerrechtlich fortexistierenden Deutschen Reiches und sie hat kein Staatsvolk. Sie hat auch keine Staatsbeamten, also keine Personen, die Hoheitsgewalt rechtswirksam ausüben könnten. Und damit zum letzten Kriterium eines Staates:

(4) Staatsverfassung

Bekannterweise hat die BRD keine Verfassung, sondern nur ein sog. „Grundgesetz“ (gehabt). Ein Grundgesetz ist ein von den Siegermächten (in diesem Falle von den Westalliierten) angewiesenes Besatzungsstatut. Die Westalliierten haben dieses besatzungsrechtliche Mittel zur Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung erlassen müssen, denn die Haager Landkriegsordnung (geltendes Kriegsrecht, Teil des Völkerrechts) von 1907, schreibt im Artikel 43 Folgendes vor: „Nachdem die gesetzmäßige Gewalt tatsächlich in die Hände des Besetzenden übergegangen ist, hat dieser alle von ihm abhängenden Vorkehrungen zu treffen,umnach Möglichkeit die öffentliche Ordnung und das öffentliche Leben wiederherzustellen und aufrechtzuerhalten, und zwar, soweit kein zwingendes Hindernis besteht, unter Beachtung der Landesgesetze.“

Die Gründung der BRD konnte also keine Staatsgründung sein, sondern lediglich die Gründung eines besatzungsrechtlichen Mittels zur Selbstverwaltung der drei besetzten westalliierten Zonen. Das Grundgesetz ist also ein besatzungsrechtliches Mittel und keine vom Volk gewählte Verfassung. Dennoch gibt man in der BRD dieses Grundgesetz als Verfassung aus.

Das „Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland“ wurde aber von den westlichen Alliierten für die Bundesrepublik in Deutschland als besatzungsrechtliches Mittel am 23.5.1949 geschaffen. Mit dieser gesetzlichen Grundlage sollte sich ein Teil (die westdeutsche Bundesrepublik) in Deutschland unter alliierter Gewalt selbst verwalten.

Das Grundgesetz bedeutete und begründete staatsrechtlich den Vorrang vor allen übrigen Gesetzen. Es soll nach Artikel 145 mit dem Ablauf des Tages nach der Verkündung, also am 23.5.1949 um24 Uhr in Kraft getreten sein. Womit wir beim nächsten Problem wären:

Die BRD wurde nämlich erst am 7.9.1949 gegründet. Eine Inkraftsetzung einer „Verfassung“ kann nicht vor dem Inslebentreten eines Staates geschehen. Positives Recht eines Staates kann vielleicht einen Staat überleben aber niemals seiner Entstehung vorausgehen. Schon aus diesem Grunde kann man nicht behaupten, dass das Grundgesetz nun die gültige „Verfassung“ der Bundesrepublik Deutschland sei. Zudem hat man das Volk gar nicht dazu befragt! Wir sehen also, dass kein einziges Kriterium zur Definition eines eigenständigen, völkerrechtlich anerkannten, demokratischen Staates von der Bundesrepublik in Deutschland erfüllt wird.

BRD GmbH? Ja, was aber ist sie denn dann, die BRD?

Wenn sie sich einen Auszug aus dem Handelsregister Frankfurt besorgen, dann finden Sie unter dem Handelsregisterblatt Nr. HRB 51411 die „Bundesrepublik Deutschland-Finanzagentur Gesellschaft mit beschränkter Haftung“.

Die ausgeübte Tätigkeit dieser Firma wird wie folgt beschrieben:
„Erbringung von Dienstleistungen für das Bundesministerium der Finanzen bei der Haushalts- und Kassenfinanzierung der Bundesrepublik Deutschland und ihrer Sondervermögen mit der Maßgabe der Optimierung der Zinskosten des Bundes und seiner Sondervermögen.“ Sieht es nur so aus, als ob die Bundesrepublik zur Finanzierung Ihres Haushaltes hier eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung benötigt?

Das liegt wohl auch daran, dass Sie im Grundgesetz keine Verpflichtung zur Zahlung von Steuern finden! Die BRD ist also eine Art GmbH. Derjenige, der einen Vertrag, also ein Rechtsverhältnis mit ihr eingeht, der eine „Steuererklärung“ unterschreibt, soll diese „Steuern“ auch ruhig bezahlen! Dies ist rechtlich auch völlig sauber und ich empfinde es auch nicht als falsch. Das bestehende System ist ja auch schon nicht schlecht. Es geht uns hier viel besser als den Menschen in den meisten Ländern. Damit es so bleibt (und besser wird), müssen wir alle etwas tun!

Die „Beamten“ im Finanzamt glauben natürlich, dass sie im Recht sind, und deshalb setzen sie die Exekutive* in Gang und gängeln ihr eigenes Volk. Sie wissen selbst nicht, dass von allen Steuereinnahmen die Länder und Kommunen 38 Prozent für Personalausgaben, 23 Prozent für Zinsausgaben, Zuweisungen, Zuschüsse und Sonstiges, 15 Prozent für den laufenden Sachaufwand, insgesamt also über drei Viertel des Volksvermögens für die Kontrolle und Knechtung ihresgleichen und ihrer Kinder ausgegeben wird! Lediglich 12 Prozent werden für Investitionen und weitere 12 Prozent für soziale Leistungen ausgegeben (Quelle: Statistisches Bundesamt).

*Exekutive: vollziehende, vollstreckende Gewalt in einem Staat (lat. ex(s)ecutio: Ausführung einerAnordnung).

Dieser Wahnsinn steht dem Artikel 14 Abs. 2 GG entgegen, der da heißt: „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.“ Im Artikel 20, Absatz 4 des Grundgesetzes finden wir dann noch Folgendes: „Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung (gemeint ist die „freiheitlich demokratische Grundordnung“) zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.“

Hier noch ein Zitat eines weisen Menschen (Mahatma Gandhi):
„Ziviler Ungehorsam wird zur heiligen Pflicht, wenn der Staat den Boden des Rechts verlassen hat.“

Wie lange wollen wir noch so weitermachen und den Kopf in den Sand stecken? Wie viel Druck braucht es noch, bis sich die Menschen in diesem Land bewegen? – nicht gegen das Bestehende, sondern für etwas Neues, Besseres?

Was ist eigentlich der Grund dafür, dass wir damit übereinstimmen, nur in einer Art „Staatssimulation“ zu leben? Warum gibt es keine Verfassung? Warum machen alle so weiter wie bisher? Der Grund ist Angst. Die Politiker haben Angst um Macht, ihre Posten und üppigen „Diäten“. Die Richter und Staatsanwälte, die diese Staatssimulation stützen, haben Angst um ihre Bezüge und Pensionen oder auch Angst vor Anarchie. Die Beamten wissen nichts darüber und würden wahrscheinlich auch nur Angst haben, auf der Straße zu stehen. Sie alle kennen keine Alternative und fürchten sich vor Veränderung oder gar Verfolgung. Und so machen alle weiter und warten wohl auf den neuen Messias, der alles richten soll, geschlossen auf den Untergang oder einen neuen Führer?

Ein neues Deutschland?

Was braucht es nun? Es braucht neue institutionelle Organe eines neuen Deutschlands. Diese müssen nach neuen Prinzipien funktionieren, wenn es ein erneuertes Deutschland geben soll. Ansonsten würden wir ja wieder nur, wie gewohnt, unter anderem Namen weitermachen. Es bräuchte das Neue nicht, wenn es denn keine grundlegende und wesentliche Verbesserung wäre. Es braucht ein Neudeutschland, in dem keiner Angst haben muss. Die Prinzipien dieses neue Staatskonzepts finden sie unter: Neudeutschland.net.

Gegenwärtig schreibe ich an einer neuen Verfassung, die diese Bezeichnung auch verdient. Dabei wird niemand etwas verlieren, alle werden Gewinner sein, selbst die Superreichen.

Nun verstehen sie vielleicht die größeren Zusammenhänge. Solange die BRD noch ist, was sie ist – mit ihren Systemen des zinsbehafteten Geldes, des krankheitsfördernden Gesundheitswesens, des profitorientierten Energiewesens etc. – und so lange das Volk immer noch nicht in Selbstverantwortung erwacht ist, solange kann es keine Erneuerung und Rechtmäßigkeit geben.

Erst wenn nach gerechten Prinzipien arbeitende institutionelle Organe existieren, ist ein Neubeginn möglich und sinnvoll.

Noch ist nichts verloren. Die besondere Rechtslage Deutschlands erlaubt es, neu anzufangen. Ein Neubeginn muss jedoch von unten erfolgen, da unsere gewählten „Volksvertreter“ durch die Einbindung in bestehende Strukturen und durch ihre von den Alliierten beschnittene Handlungskompetenz in dieser Hinsicht nicht oder nur begrenzt handlungsfähig sind. Es ist also nötig, dass wir alle uns bewegen!

Vielleicht meint unsere Bundesregierung auch mit dem erlaubten Mittel des „Wartens auf bessere Zeiten“ arbeiten zu können. Noch gibt es ein Neudeutschland nicht, da das Volk nicht mündig geworden ist. Es liegt an uns allen, dies zu ändern. Die größte Gefahr dabei ist das Ego. „Teile und Herrsche“ war schon immer ein Leitspruch der dunklen Seite. Wir sollten aufhören uns auseinander dividieren zu lassen, unser Ego beherrschen lernen und füreinander eintreten.

Noch besteht das Besatzungsstatut der Alliierten weiterhin fort. Ergreifen wir die Chance und erneuern wir Deutschland. Verwandeln wir unser Land in einem Staat, der seinen Bürgern wahrhaft dient. Nur dann, wenn alle umliegenden Staaten an diesen Fortschritten teilhaben wollen und Deutschland leuchtendes Vorbild ist, nur dann ist auch eine völkerrechtliche Anerkennung eines neuen Deutschlands möglich.

Eine positive Veränderung entsteht nur durch Handlung und nur durch ein wahrhaft erwachtes Volk.

In unserer Verwaltungsgemeinschaft legen wir ein klares Bekenntnis zu einer hierachischen Staatsform ab. Warum? Weil in der Natur alles hierarchisch strukturiert ist. Die Demokratie ist jene Staatsform, in der die Menschen am leichtesten auf Dauer geknechtet werden können. Sie führt immer ins Desaster, da der „durchschnittliche Massenmensch“, der nun einmal am zahlreichsten vertreten ist, das Maß der Dinge darstellt. Finden sie etwas Derartiges irgendwo in der Natur?

Weise und integere Menschen haben in dieser Scheindemokratie kaum eine echte Chance, den Menschen wirklich „von oben her“ zu dienen. Sie gelangen erst gar nicht in eine derartige Position.

Bei uns kann jeder innerhalb einer freundschaftlichen hierarchischen Struktur zum „Monarchen“ seines jeweiligen Aufgabengebietes werden, wenn er die Ethik und die Qualifikation dazu hat und auch entsprechend handelt. Je mehr er von diesen Eigenschaften besitzt, um so mehr Aufgaben kann er in eigener Verantwortung übernehmen, wenn er dies wünscht.

Seine Macht zur Gestaltung der Gemeinschaft resultiert aus seinem Willen, seinem Wissen, seiner Ethik und seinem Handeln und auch daraus, dass die anderen ihm diese Macht auf Grund seiner Kompetenz geben.

Man könnte sagen, es existiert eine hierarchische Demokratie von unten nach oben. Hier regiert also der Weiseste und Selbstloseste, der sein Wissen durch sein Handeln beweist, denn: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“ – was uns zu einem weiteren Punkt bringt: Nahrungsmittelerzeugung.

Landwirtschaft

Dass die gegenwärtige Nahrungsmittelerzeugung auf der Ausbeutung der Natur beruht, wissen Sie alle selbst. Dass Hühner, Schweine, Rinder ihr Leben zum größten Teil als dauerhafte Folter empfinden, können Sie sich einfach bewusst machen, wenn sie sich vorstellen, dass sie deren Lebensumstände hätten. Es wäre wohl so, als ob sie bis zu ihrer Hinrichtung im „Terroristengefangenenlager“ Guantanamo einsitzen würden. Wie wäre das?

Dass auf Monokulturfeldern durch Kunstdünger und Pestizide das Grundwasser belastet wird und die derart erzeugte „Nahrung“ dann dazu führen kann, dass der Mensch seine Gesundheit gefährdet, wissen Sie sicherlich auch schon.

Nun hat Meckern und sich zu beschweren ja keinen Sinn, und deshalb haben wir hier in der Nähe von Wittenberg eine ökologische Landwirtschaft aufgebaut. Wir arbeiten dort mit Permakultur (Pflanzgemeinschaften, die sich gegenseitig unterstützen) mit kleinen Hügelbeeten, mit Pferdemist, Nutzpflanzen, Gründüngung, EM.

Uns interessieren keine Biozertifikate, da diese enorme Kosten und Kontrollen beinhalten. Diesen „Verwaltungsaufwand“ schenken wir uns, denn er müsste in die Preise eingerechnet werden und würde die Lebensmittel nur verteuern. Wir setzen einfach auf Ehrlichkeit, Vertrauen, Öffentlichkeit und Geschmack. Jeder, der eine Tomate aus unserer Landwirtschaft gegessen hat, merkt schon am Geschmack, dass es sich hier um naturbelassene und gesunde Kost handelt.

Auch in unserer eigenen Imkerei achten wir darauf, dass die Bienen nicht übermäßig ausgebeutet werden. Sie bekommen niemals Zuckerwasser, weder als Grundlage für die Produktion von minderwertigem Billighonig, noch zur Überwinterung. Der Mensch sollte sich als Teil der Natur begreifen und nicht als ihr Vergewaltiger.

Auf diese Weise werden alle innerhalb unserer Kooperationsgemeinschaft mit gesunden und schmackhaften Lebensmitteln versorgt. Da wir ja eine Menge Menschen sind, die hier im Zentrum tätig sind, findet sich fast immer jemand, der Mittagessen für alle kocht. So verwerten wir die Dinge, die wir produzieren. Für das nächste Jahr haben wir geplant, viel mehr herzustellen, da wir dann unsere eigene Gaststätte ausgebaut haben werden und diese Dinge dann dort nur für ENEGELgeld gesund und steuerfrei anbieten.

Auch „Systemmenschen der BRD“ können natürlich bei uns einkaufen. Sie finden am Eingang eine Wechselstube, wo sie ihre Euros in ENGEL eintauschen können. Sie sind dadurch Vereinsmitglieder und essen als Vereinsmitglieder in einem Vereinslokal im Vereinshaus und werden von Vereinsmitgliedern bedient.

So schließt sich der Kreis wieder von der Produktion bis zum Endverbraucher. Alles in einer Hand, in der Hand dessen, der Leistung erbringt. Nichtleistungserbringer (wie ein Bankiersfamilienclan) haben davon nichts, wofür sollten sie auch etwas davon über den Umweg von Steuern bekommen? Sie haben ja nichts dazu beigetragen. Ist doch nur gerecht.

Eine Antwort

  1. Frank

    Hallo Herr Fitzek
    Viele Gruesse an Sie aus München, auch von einem Herrn SChmidt Bredow.
    Ich habe mich kurz in Ihren Script, auf ihrer Webseite www.sein.de eingelesen.
    jetzt habe ich zwei konkrete Fragen:
    – gibt es bereits einen „ableger“ von Ihnen in München
    – kann ich als Angestellter auch in ihren Gesundheitsfond eintreten (bin gerade dabei mich in einer privaten KK versichern zu lassen) – der Beitrag soll hier für mich mit einer recht guten Absicherung 400! Euro kosten.
    Vielen DAnk für Ihre Antwort
    Gruss Frank H.

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