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Ein jeder hat sie wohl schon erlebt, diese Faszination und Kraft. Ob am Lagerfeuer, beim Betrachten einer Kerze, oder als Zuschauer einer Feuershow. Es zieht uns magisch an, das flackernde Spiel der Flammen, lieblich, doch voller Gefahr, die gleißende Hitze, der Geruch, alles sichtbar, aber nicht greifbar, oder doch?

Im Feuer spiegelt sich für viele ein Teil des Mysteriums wieder. Als archaisches Urelement begleitet es uns ein ganzes Leben. Menschen starren ins Feuer und versuchen den Sinn ihres Lebens zu ergründen. Ein Feuer hat Energie, lebendige Energie, es verändert sich ständig, unser Geist folgt ihr unbewusst, in den Flammen entstehen Bilder, daraus vielleicht Bilder in uns. Unsere Fantasie regt, beflügelt sich. Manche werden euphorisch, andere fangen an mit sich selbst zu reden, nicht laut, ganz still für sich. Es verschafft uns die Atmosphäre des Besonderen und Feierlichen, verbindet uns mit dem Universum.  Das Feuer erleuchtet die Finsternis der Nacht, gibt uns Sicherheit, Licht, wärmt uns. Vielleicht erleuchtet das Feuer auch unsere eigene Finsternis.

Ursprünglich als Naturerscheinung wie Blitzschlag, Vulkanausbrüche, welche Zerstörung brachten, wurde das Feuer aber auch als Licht-und Wärmebringer erkannt. Die Zähmung von Wildfeuern, dann aber auch die Fertigkeit es zu entfachen und zu unterhalten, ist ein wesentlicher Schritt in der Entwicklung des Menschen. Neben dem ganz alltäglichen Umgang mit dem Feuer im Haushalt, hatte das Feuer eine überaus große Bedeutung in vielen Mythen, religiösen Vorstellungen und Ritualen, wie z.B., in den Naturreligionen, bei den alten Griechen, den Römern, in Persien, im Judentum/Christentum und im Hinduismus. Als eines der Vier Elemente beschäftigt es Philosophen, Naturwissenschaftler, Esoteriker und spirituelle Menschen aller Facetten gleichermaßen. Doch leider verliert das Feuer in der heutigen Zeit immer mehr an Bedeutung. Oft nur noch als Kerzenschein für romantische Abende, als Feuerwerk,  oder beim Anzünden einer Zigarette, geht sein archaisches Kraftpotential für unser eigenes inneres Feuer verloren.

 

Feuer im Herzen – Flammen in der Hand

Unter diesem Motto möchte ich den Menschen das Feuer wieder näher bringen.
Wenn der Funke das Feuer entfacht und die Flammen ihr Spiel beginnen, bekommt die Glut ihre Nahrung – die Glut die das Feuer immer wieder entfacht.

Feuer erleben – seine Spiritualität  neu entdecken, selbst erfahren, seine lebendige Energie erspüren und fühlen, sein inneres Feuer erwecken, sich ihm anvertrauen, inspirieren lassen und den Weg bereiten sich ihm körperlich zu nähren. Deinen eigenen Feuertanz/Ritual kreieren, aus eigenem Entzücken am Spiel der Flammen in deinen Händen. Was lässt das Feuer zu – was lasse ich zu? Abenteuer, Erregung, Spannung, Harmonie, Freiheit und Selbstverantwortlichkeit. Alles Aspekte die erlebbar werden. Dafür sind Feuerstöcke, -Pois, -Fächer, sowie Feuerspucken-schlucken, Körperfeuer und mehr, bestens geeignet.  Das Ganze dort, wo das Feuer seine ganze Kraft entfalten kann, in der Natur. In diesem Fall im Tollense Lebenspark.

Über den Autor

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Fakir/ Feuerkünstler, Musiker, Lebenskünstler.
Seit 9 Jahren professionell als Fakir/ Feuerkünstler aktiv. Seit 20 Jahren als Schlagzeuger und Percussionist tätig, spielt Didgeridoo, Maultrommel, praktiziert Obertongesang. Desweiteren Schlagzeugunterricht, Jonglierkurse, Musikkurse, vorwiegend mit Kindern.

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