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Von der schöpferischen Macht (d)einer Vision

Wir sind mehr als nur Fleischklöpschen: Veit Lindau über seine Vision einer wachen Menschheit – und was jeder Einzelne dafür tun kann.

Die Vision deines Lebens

Wann hast du dir das letzte Mal eine Auszeit gegönnt, deinen Geist ganz weit werden lassen – um eine Vision deines Lebens zu empfangen? Genau so frei, groß und würdevoll, wie du es leben möchtest? Oder bist du mit dem zufrieden, was du erreicht hast? Genügt dir, was wir als Menschheit errungen haben? Denn heute schreibe ich für die, die mehr wollen. Jene, die spüren, dass es das – bis hierher – nicht gewesen sein kann. 

 

Dein Potenzial entdecken

Seit Jahren geistert die Behauptung durch die Medien, Wissenschaftler hätten herausgefunden, dass der heutige Mensch höchstens zehn Prozent seines Potenzials lebt. Mir persönlich ist vollkommen egal, ob diese Aussage mit Fakten belegt ist. Ich weiß instinktiv, dass sie für mich zutrifft. Alle Erfolge, Durchbrüche und Erkenntnisschübe der letzten zwei Jahrzehnte (so lange bin ich mit guten Fragen unterwegs) können mich nicht darüber hinwegtäuschen, dass es noch viel, viel, viel mehr zu entdecken gibt – innen und außen. 

Das gilt für mich, für dich und für uns. Wenn ich die Nachrichten sehe, empfinde ich oft Traurigkeit, doch ich erlaube mir nicht den Luxus der Resignation. Wir sind noch nicht fertig. Wir haben gerade erst begonnen. Mich treiben – manchmal still, dann wieder ungestüm – die Fragen um: 

  • Wenn das, was wir bisher erreicht haben, zehn Prozent unserer Möglichkeiten widerspiegelt, wer können wir noch sein? 
  • Was können du und ich, wir alle, miteinander erschaffen, wenn wir lernen, unseren machtvollen Geist mehr und mehr auf das auszurichten, was wir wirklich wollen – anstatt ihn von Angst & Gier blenden zu lassen?
  • Wie werden wir kommunizieren, wenn wir 20 oder 30 Prozent unseres Potenzials leben? Werden wir überhaupt noch streiten müssen?
  • Wie werden unsere Kinder die Schulen verlassen, wenn sie nicht mehr gezwungen sind, langweiligen Blödsinn zu pauken, sondern nach neuesten neurowissenschaftlichen Erkenntnissen eingeladen werden, ihren Geist in jede Richtung zu entfalten?
  • Wie werden sich Politik und Wirtschaft verändern, wenn wir das, was wir JETZT im Grunde genommen bereits wissen, auch konsequent anwenden?

 

Die Macht einer guten Vision

Ich liebe die Gegenwart und ich glaube an die Macht einer guten Vision. Ich habe immer wieder erfahren, wie sie mich aus den Niederungen meiner Ängste in eine bessere Version meines Lebens geführt hat. Ich möchte heute eine Vision mit dir teilen – die Realität eines wachen und vereinten menschlichen Bewusstseins.

Ich schätze das menschliche Gehirn. Als ein Wunderwerk der Evolution bietet es viele spannende Analogien. 100 Milliarden Nervenzellen. Jede einzelne von ihnen winzig, machtlos und nicht besonders schlau. Doch wenn jede gesund funktioniert, „weiß“, wer sie ist, und sich mit den anderen in einem gemeinsamen Ziel vernetzt, ist unser Gehirn zu erstaunlichen Leistungen fähig: Atmen, Temperatur regulieren, Laufen, Kommunizieren, Malen, Sinfonien komponieren und… Visionen empfangen und verwirklichen. 

Dabei sind sich Wissenschaftler einig: Unser Gehirn ist noch lange nicht optimal vernetzt. Wir werden mit wesentlich mehr Intelligenz geboren, als wir später tatsächlich nutzen. Ein Grund dafür ist unser etabliertes Bildungssystem, das uns eher beschränkt als zur kreativen Entfaltung ermutigt. 

 

Das kollektive Gehirn

Genau wie unserem Gehirn geht es uns als Art. Seit vielen Jahren begleiten mich diese Worte von Buckminster Fuller: „Wir Menschen sind die Kapitäne des Raumschiffes Erde.“ Leider schlafen noch zu viele Kapitäne und haben noch nicht realisiert, wie viel das, was heute und hier in ihrem persönlichen Leben geschieht, uns alle angeht. 

Stell dir acht  Milliarden Menschen wie die Nervenzellen einer großen, kollektiven Intelligenz vor, die unseren Globus umfasst. Technologisch sind wir bereits vernetzt. Doch viele Zellen schlafen noch und träumen …

  • den Traum der Beschränkung: „Mehr ist eben nicht drin.“
  • den Traum der Einzelanstrengung: „Ich muss alles allein schaffen.“
  • den Traum der Egozentrik: „Was da draußen geschieht, geht mich nichts an.“

In meiner Vision wachen immer mehr dieser wunderbaren Zellen auf. Sie realisieren, wie kostbar ihr Leben ist. Sie bejahen ihre Einzigartigkeit und ihre schöpferische Intelligenz. Sie übernehmen lustvoll und ernsthaft Verantwortung. Sie entwickeln sich von konsumierenden Zuschauern zu proaktiven Mitspielern.

In meiner Vision sind die Menschen so reif, dass sie nicht mehr Gegenwart und Zukunft gegeneinander ausspielen müssen. Denn in jedem von uns gibt es einen Hedonisten und einen Visionär. 

Der Hedonist will alles jetzt. Er reagiert kurzfristig und impulsiv auf Schmerz und Freude. Was morgen kommt, ist ihm egal. Er setzt seinen Arsch nicht für notwendige Veränderung in Bewegung. Er liebt Konzepte, die das Hier & Jetzt betonen. Doch er erschafft nichts. Er reagiert. Mal ganz hart ausgedrückt: Nur in der Gegenwart zu schwelgen, lässt dich verblöden. Dein Gehirn wurde designt, die Grenzen des Bekannten immer und immer wieder zu überschreiten. Wenn du es nicht durch bewusst gesetzte Ziele herausforderst, reduziert es den Grad seiner Vernetzung. Die beste Vorbeugung gegenüber Alzheimer und Demenz sind geistige Herausforderungen. Zuviel Nur-in-der-Gegenwart-Sein lähmt deine Evolution.

Auf der anderen Seite gibt es in unserer Leistungsgesellschaft viele Menschen, die regelrecht ausbrennen, während sie wie Zombies einer Zukunft hinterher rennen, die so nie kommen wird. 

 

Wunder sind möglich

In meiner Vision haben Menschen gelernt, Gegenwart und Zukunft in einem schöpferischen Tanz zu vereinen. Sie kommen zusammen, um zu feiern, was ist, und den Geist spielerisch zu dehnen. Sie stellen gemeinsam starke Fragen und empfangen lauschend inspirierende Ahnungen aus der Zukunft. Sie genießen die Gegenwart, doch sie sind auch bereit, kurzfristig Opfer zu bringen, um langfristig etwas Neues aufzubauen. 

Sie nutzen selbstverständlich die Power der Schwarmintelligenz. Sie haben die egozentrische Eitelkeit hinter sich gelassen, alles selbst machen zu wollen. Sie verstehen und leben, was im Kurs in Wundern so klar ausgedrückt wird: „Wenn zwei sich in einem Anliegen vereinen, werden Wunder möglich.“ Wunder als ein Synonym für alles, was möglich ist, wir uns aber im Augenblick noch nicht vorstellen können. 

In meiner Vision beginnen acht Milliarden Menschen die stärkste ihnen zur Verfügung stehende Macht – nämlich Kommunikation – weise zu nutzen. Anstatt Gespräche, Medien und Internet mit langweiligen, trennenden, problemorientierten Inhalten zu vergeuden, nutzen wir alle Kanäle, um uns zu inspirieren, zu ermutigen und zu erkennen.

Ich bin – berufsbedingt – ein Optimist. Denn ich habe fast nur mit Menschen zu tun, die nach Veränderung streben und nach dem Neuen suchen. In so einem Feld geschehen permanent Wunder. Sie haben mich staunen gelehrt. Deshalb bin ich überzeugt, dass für den Einzelnen – zum Beispiel dich – und für uns alle immer noch viel mehr möglich ist, als wir bis hierher glauben. 

 

Diese Vision wird wirklich – durch ein starkes Ich und ein starkes Wir.

Ein starkes Ich: Menschen, die in ihre schöpferische Selbstverantwortung hinein erwachen. Die herausfinden, was sie wirklich-wirklich wollen, und alles dafür in die Waagschale werfen. Das nenne ich guten Erfolg. Guter Erfolg macht keineswegs egoistisch. Er tut allen gut. 

Ein gut erfolgreicher Mensch entspannt sich, strahlt Zufriedenheit aus und kann auch für andere viel Gutes wirken. Er teilt selbstverständlicher, denn er hat das Vertrauen, mehr erschaffen zu können. Er schenkt Hoffnung durch sein lebendiges Beispiel dafür, dass noch viel, viel mehr geht. Ein gut erfolgreicher Mensch träumt nicht nur davon, die Welt zu verbessern. Er tut es, weil er weiß, wie es geht, und weil er die Gaben, die ihm anvertraut wurden, nicht als sein persönliches Eigentum betrachtet. 

Ein starkes Wir ist nur mit starken Ichs möglich. Ein erfolgreicher Mensch kommt in einen Raum und denkt: „He, Leute, hier geht noch mehr! Wollen wir es gemeinsam herausfinden?“ Ein starkes Wir braucht ein Verständnis für die Wirkungsmechanismen einer erfolgreichen Kommunikation: „Wie verbinde ich mich effektiv mit einer anderen Zelle?“ Ein starkes Wir braucht eine starke, gemeinsame Vision. Ein Leuchtfeuer, welches den Geist aller Beteiligten über den sonst üblichen menschlichen Kleinkram erhebt und sie an ihre Würde und Größe erinnert.

Denn wir sind nicht nur Fleischklöpschen, die geboren werden, um irgendwie durchzukommen und dann wieder den Würmern als Fraß zu dienen. Wir sind fragender, suchender, findender Geist, der temporär einen Körper benutzt, um Erfahrungen zu sammeln. Wir sind Sinnwesen. Wir streben nach Erkenntnis und Verwirklichung. Wir haben das Feuer entdeckt. Wir haben die Kunst durch Tanz und Höhlenmalerei in die Welt gebracht. Haben Götter erfunden, angebetet und wieder vom Thron gestürzt. Wir haben Kriege angezettelt und beendet. Menschen haben den Faust und Hamlet geschrieben und überirdisch schöne Musik komponiert. Wir haben leuchtende Vorbilder und Dämonen hervorgebracht. Dampfmaschinen gebaut, Atomwaffen aufeinander gerichtet. Wir haben unsere kollektive Intelligenz durch das Internet vernetzt. Wir sind nicht dumm. Wir haben für jede Frage, die wir lange genug aufrecht hielten, auch eine Antwort gefunden.

 

Und jetzt, da, wo du stehst, bist du dran. 

Was willst du beisteuern?

Vergiss für einen Moment alle Zweifel und Ängste. 

Alle selbsterdachten Grenzen.

 

Halte inne. Nimm dir Zeit und Raum.

Stelle dir die richtigen Fragen.

Was willst du wirklich-wirklich?

Empfange die schönste Vision für dein Leben. 

Richte deinen Geist darauf aus. 

Verwurzle sie in deinem Herzen. 

Dann geh von der Bremse und spiel das beste Spiel deines Lebens.

Kläre und stärke dein Ich.

Dann such nach den anderen.

Vernetze dich.

Dir gefallen die Nachrichten nicht?

Geh raus und erschaffe neue.

Wir sind noch nicht am Ende.

Wir haben gerade erst begonnen.

 


Abb: © agsandrew – istockphoto.com

wirkt als Teacher, Speaker und Autor. Er versteht sich als liebevollen Cultural Provocateur, achtsamen Businesspunk und Freigeist. Er gilt im deutschsprachigen Raum als Experte für eine integrale Selbstverwirklichung des Menschen. Durch erfolgreiche Unternehmen und Projekte (Life Trust Akademie, Erfolgswerk, Living Master Club, AkashaDigital) demonstriert er, dass es sehr wohl möglich ist, Authentizität, Sinnhaftigkeit und Erfolg miteinander zu vereinen. Seine Bücher („Heirate dich selbst“, „Liebe Radikal“, „SeelenGevögelt“), allesamt Bestseller, sind präzise, kompromisslose und gleichzeitig humorvolle Weckrufe. 

 

Human Rising – Die Zukunft beginnt jetzt am Sa, 6.12.2014 im Kosmos Berlin.

Das besondere Event: Workshops – Vernetzung – Party.

Themen: Deine Vision. Dein Potential. Dein Glück.

Mit Andrea und Veit Lindau, dem ­Zukunftsexperten 

Dr. Pero Micic und DJ Senay Gueler.

 

Infos & Buchung 

Tel: 07221-992 98 28 oder 

www.human-rising.eu 

Über den Autor

Avatar of Veit Lindau

wirkt seit 22 Jahren als Teacher, Speaker und Autor. Er versteht sich als liebevoll-konsequenten Reformer, achtsamen Businesspunk und Freigeist. Er gilt im deutschsprachigen Raum als Experte für eine integrale Selbstverwirklichung des Menschen. Sein gegenwärtiges größtes Projekt ist der Ausbau des humantrust, einer integralen Coachingund Vernetzungsplattform mit mehreren tausend Mitgliedern. Seine Bücher, einige Bestseller („Werde verrückt“, „SeelenGevögelt“, „Heirate dich selbst“, „Liebe Radikal“, „NO Prblem“), sind provokante, liebevolle Weckrufe.

Tägliche Inspirationen findest du auf Facebook und www.veitlindau.com

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